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Diskutiere im Thema Sagt ihr eurem Umfeld, dass ADHS bei euch diagnostiziert wurde? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 9

    Sagt ihr eurem Umfeld, dass ADHS bei euch diagnostiziert wurde?

    Hallo Chaoten,
    ich hab ja erst vor Kurzem meine Diagnose bekommen und nun bin ich mir nicht sicher, in wie weit ich mein Umfeld informieren sollte.
    Im Moment gibt es nur 2 Personen, denen ich bisher davon erzählt habe und bei einer kam dann gleich die Reaktion "Ach, das bildest du dir
    nur ein, ADHS ist doch nur die neue Modekrankheit."
    Manchmal würde ich gern dem ein oder anderen sagen, dass ich diese Diagnose habe, um mein Verhalten etwas verständlicher zu machen bzw. zu erklären, warum ich etwas "anders" bin. Aber ich schätze mal, dass viele solche Reaktionen kommen, da die Leute im Allgemeinen ja auch nicht wirklich was über ADHS bei Erwachsenen wissen..

    Wie seht ihr das? Was habt ihr für Erfahrungen gemacht? Wem habt ihr davon erzählt?

    Danke im Vorraus für Antworten / Ratschläge.

    Mfg
    Vampirlady

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 67

    AW: Sagt ihr eurem Umfeld, dass ADHS bei euch diagnostiziert wurde?

    Servus,

    also das kommt drauf an. Ich geh sicher nicht damit hausieren, aber alle die viel mit mir zu tun haben wissen Bescheid.
    So können sie verstehen warum ich schlechte Laune hab oder gern aus der Haut fahre.

    Ich erklärs immer als Botenstoffstörung.

    Find dich damit ab, dass es nicht jeder versteht oder verstehen will.

    Grüße
    Sean

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 328

    AW: Sagt ihr eurem Umfeld, dass ADHS bei euch diagnostiziert wurde?

    Außer meiner Mutter, meiner Schwester, meinem Bruder, dem Lebensgefährten meiner Mutter, meinen Großeltern und ein paar Freunde aus diversen Kliniken weiß keiner was davon (meine Ärzte natürlich schon^^). Und das wird auch so bleiben, viele sind ja noch nicht mal in der Lage eine Depression zu verstehen, warum soll ich sie dann mit "noch einer Ausrede" behelligen ?

  4. #4
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 39

    AW: Sagt ihr eurem Umfeld, dass ADHS bei euch diagnostiziert wurde?

    Nein ich erzähle dies auch so weit wie es geht nicht weiter. Einmal glaube ich nicht das dies helfen wird weil ich glaube das Argument "...zu erklären, warum ich etwas anders bin... " erklärt eben nichts. Was sollen deine Freunde machen? Sich über ADHS informieren? Aber das bringt wenig da im erwachsenen Alter ADHS einfach viel komplexer ist. Außerdem beruht eine ADHS Diagnose eben nicht auf etwas "fundiertes" wie z.b der Nachweis eines Knochenbruchs durch ein Röntgenbild. Es gibt sicherlich >10% falsche Diagnosen und stell dir mal vor in Zukunft kann man ADHS dann Gerätetechnisch feststellen und bei dir stellt sich dann eine falsch Diagnose heraus? Was sagst du dann deinen Freunden? Ich bin da eben sehr sehr skeptisch.

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 76

    Unglücklich AW: Sagt ihr eurem Umfeld, dass ADHS bei euch diagnostiziert wurde?

    Vampirlady schreibt:
    "Ach, das bildest du dir
    nur ein, ADHS ist doch nur die neue Modekrankheit."
    Poah da könnte ich kotzen, diese Arroganz geht gar nicht. Wenn man keine Ahnung hat...und so weiter!!

    Erzähls wirklich nur den engsten Vertrauten, Familie oder ewig beste Freundin. Du bist wie du bist und die Leute müssen dich so mögen, wie du bist. Und wenn sie dich bis jetzt ohne diese Diagnose gekannt und akzeptiert haben, werden sie es weiterhin ohne tun. Warum willst Du es erzählen, willst Du Dich rechtfertigen? Das kann nicht sein. Steh zu dir und wie du bist, ohne das ADHS als Entschuldigung vorauszuschicken. Zudem wirst Du damit anfänglich vielleicht mal mehr Verständnis kriegen, irgendwann aber wirds dann nur heissen "ja jetzt kommt wieder die Ausrede mit dem ADHS..." und dann fängt das Geläster an...Nene, das willst Du nicht.

    Schau...Ich habe die Erfahrung schon 1x gemacht, dass ich danach mit der Zeit anderen Augen angeschaut wurde und alles hat sich verkompliziert. (und ich nehme das Medi erst seit kurzem) Plötzlich war es das Thema Nr 1 und ich musste mir Dinge anhören wie "pumpst du dich jetzt jeden Tag mit Medikamenten voll? Ist doch irgendwie traurig mti 24 sone Medis schlucken zu müssen"...das hat ziemlich geschmerzt. Irgendwann kam dann son Spruch wie "ach das weisst du jetzt wohl auch wegem dem ADS nicht mehr oder wie??" und dann wars vorbei...

    Was ich sagen will: Behalts für dich, die Menschen haben Angst vor dem Unbekannten, glauben lieber den Gerüchten und was in den Medien steht und verwenden es recht schnell gegen dich. Leute die nie Probleme hatten oder Psychische Probleme nur aus dem Fernsehen kennen werden damit nicht unbedingt umgehen können. Also lass es lieber, wenn du nicht sicher bist, dass die Person dich deswegen nicht verurteilt.

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 71

    AW: Sagt ihr eurem Umfeld, dass ADHS bei euch diagnostiziert wurde?

    pfff ich habs mal zu ein paar leuten gesagt
    als reaktion, kam wie ich schon erwartet hab
    jajjaaa ich hab auch mal konzentrationsprobleme usw....
    mit ein wenig struktur bekommt man das schon hin
    diese modekrankheit.... blah blah

    ignoranz der bezugslosen

  7. #7
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 968

    AW: Sagt ihr eurem Umfeld, dass ADHS bei euch diagnostiziert wurde?

    Ich würde immer sehr pingelig mit der Auswahl der Leute sein, denen Du es erzählst. Aber ich würde Dir auch davon abraten, niemanden etwas zu erzählen.. Denn je nachdem, wo Deine Probleme liegen, brauchst Du vielleicht Hilfe und Verständnis von Freunden und Verwandten.. und wenn diese nicht wissen, dass ein Problem besteht, dann können sie Dir auch nicht helfen. Auch wird Dich das Thema ADS erstmal eine ganze Weile beschäftigen und da wirst Du dann auch mit Leuten, die Dir wichtig sind, darüber sprechen wollen.

    Deshalb immer etwas abwägen, wie verständnisvoll die Person darauf reagieren könnte, ehe Du es Ihr erzählst.

    Den engsten Beziehungen (z.B. Eltern, beste Freundschaften) würde ich schon davon erzählen, einmal, weil sie diejenigen sind, die von eventuell problematischen Verhaltensweisen auch am meisten abbekommen. Und anderseits sollte diese Personengruppe auch diejenige sein, die Dir am ehsten hilft und wo Du am ehsten Deine Sorgen und Probleme los wirst. Gerade engste Freundschaften sollten das akzeptieren und Dich dann nicht komisch verhalten. Machen sie das doch, dann waren das keine richtige Freundschaften und wären Dir vielleicht bei einer anderen Gelegenheit in den Rücken gefallen!

    Sollten sie erstmal ablehnend reagieren, dann lass Dich nicht gleich entmutigen, sondern erwähne es immer wieder mal, damit sie merken, dass Du es wirklich ernst meinst. Dass Du unzufrieden bist, wenn es um problematische Verhaltensweisen geht und Du versuchst, es zu ändern. Dass Du wirklich darunter leidest. Nicht dass sie denken, Du nimmst es nur als bequeme Ausrede für irgendwelchen Unzulänglichkeiten.

    Je lockerer ein Beziehungsverhältnis ist, umso weniger würde ich von ADS erzählen, ausser ich weiß, dass derjenige tolerant ist.

    Dazu muss ich sagen, dass ich es auch nicht soviel Leuten erzählt habe und auch lange dauerte, bis ich meinen Eltern davon erzählte, dabei stellen sie mein engsten Beziehungsverhältnis da und geben sich wirklich Mühe, mir zu helfen.

    Bis jetzt hatte ich noch nie den Fall, dass sich jemand dann abfällig äußerte.. Mein Eindruck war, dass sie entweder wirklich Verständnis hatten, weil sie vielleicht selber psychologische Probleme hatten oder einfach nur offen waren oder es einfach nur als Macke aktzeptiert haben..also dass sie vielleicht ADS nicht aktzeptieren, aber aktzeptieren, dass ich meine, dass ich ADS habe..

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 71

    AW: Sagt ihr eurem Umfeld, dass ADHS bei euch diagnostiziert wurde?

    ach ich denk mir wieso sollte ich es überhaupt irgendwelchen leuten davon erzählen???
    die meisten leute sind doch über adhs eh nicht wirklich richtig aufgeklärt
    der größte teil denkt doch eh
    ah ein adhs`ler ist aufgedreht und braucht nur aufmerksamkeit.... fertig aus

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 13

    AW: Sagt ihr eurem Umfeld, dass ADHS bei euch diagnostiziert wurde?

    Ich handle das immer so: Von mir aus erzähle ich nicht unbedingt was, aber wenn das Thema aufkommt oder ich direkt gefragt werde, antworte ich der Person ehrlich. Mir macht das nichts aus, wenn andere Personen das wissen.
    Diese Aussage mit der "Modekrankheit" ist mir auch schon oft zu Ohren gekommen, aber das lässt mich kalt. Soweit kann man den ärztlichen Untersuchungen ja wohl noch trauen.

  10. #10
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 226

    AW: Sagt ihr eurem Umfeld, dass ADHS bei euch diagnostiziert wurde?

    Ich glaube egal wem du es sagst wenn es mal hart auf hart kommt (streit diskussionen oder so) wirst du es immer an den Kopf geknallt bekommen das du ja "krank" bist. Deswegen sag ich lieber fast niemand was. Ich würde es gerne manchmal laut rausschreien, aber ich weiß das ich dann in der Gesellschaft noch mehr anecken würde als ich es jetzt schon tu. Die Leute mit Verständnis kann man sicher an einer Hand abzählen

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