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Diskutiere im Thema Sagt ihr eurem Umfeld, dass ADHS bei euch diagnostiziert wurde? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 13

    AW: Sagt ihr eurem Umfeld, dass ADHS bei euch diagnostiziert wurde?

    Na und? Es ist doch auch eine Erkrankung, dann bin ich eben krank! Das braucht die doch nit zu stören ^^

  2. #12
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 226

    AW: Sagt ihr eurem Umfeld, dass ADHS bei euch diagnostiziert wurde?

    surroagate19 schreibt:
    Na und? Es ist doch auch eine Erkrankung, dann bin ich eben krank! Das braucht die doch nit zu stören ^^
    Wenn aber dein Leben lang auf dir rumgehackt wurde und du dich immer irgendwie verteidigen musstest um nicht unter zu gehen..... dann möchtest du nicht auch noch ständig als krank beschimpft werden. Dann gefällt es mir mehr wenn die leute sagen du bist anders aber ich mag dich irgendwie.

  3. #13
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 23

    AW: Sagt ihr eurem Umfeld, dass ADHS bei euch diagnostiziert wurde?

    hey,

    ich überlege auch ständig ob ich es hier und da erzählen soll oder nicht...in der uni ists zum beispiel so dass eine kommilitonin (schreckliches wort) irgendwann auf die idee kam mich "marty" zu nennen...(hab mich dann später informiert...ist wohl ein nervöses zebra aus dem film madagaskar oder so) ...naja hin und wieder fällt dann dieser name...nicht falsch verstehen...ich fühle mich nicht gemobbt oder so, bin gut integriert in der uni und ich kann auch einstecken... nur da überlegt man ja schon hin und wieder ob man nicht damit rausrücken soll...immer die frage was die folgen sind...gut, möglicherweise hat man dann mitleid mit mir und der name fällt nicht mehr, so nach dem motto: "ey, du darfst den nicht mehr so nennen, der ist krank, der hat adhs..."....denn man muss ja immer bedenken, wie schon häuifig gesagt wurde, dass die menschen nicht wirklich informiert sind...

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 9

    AW: Sagt ihr eurem Umfeld, dass ADHS bei euch diagnostiziert wurde?

    Hey,
    also erstmal Danke für die zahlreichen Antworten. Ich denke, dass ich auch erstmal niemandem mehr etwas davon sagen werde, außer ich werde direkt gefragt oder so.. Scheint doch das Einfachste zu sein.

    @ Sean: Das mit der Botenstoffstörung find ich gut, da kann man wenigstens was erklären. Wenn man ADHS sagt kommt ja meist eh nur "ah, hyperaktiv, will Aufmerksamkeit.." bei den Leuten an..

    @ lunaris: Ja, teilweise denke ich schon, dass ich mich damit nicht umbedingt rechtfertigen möchte, aber wenigstens eine Erklärung dafür parat haben möchte, warum ich manchmal Wutanfälle habe, warum ich Leuten oft auf die Nerven gehe usw.. Vorallem wenn dann Kommentare wie "Du spinnst doch!" oder "du tickst doch nicht richtig!" kommen, wäre es schön zu sagen, dass man selbst da nicht umbedingt was dafür kann..

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 13

    AW: Sagt ihr eurem Umfeld, dass ADHS bei euch diagnostiziert wurde?

    Fledermaus schreibt:
    Wenn aber dein Leben lang auf dir rumgehackt wurde und du dich immer irgendwie verteidigen musstest um nicht unter zu gehen..... dann möchtest du nicht auch noch ständig als krank beschimpft werden. Dann gefällt es mir mehr wenn die leute sagen du bist anders aber ich mag dich irgendwie.
    Ja, bis zur 7. Klasse war ich auch ziemlichen Mobbingattacken ausgesetzt. Also mir persönlich macht das nichts aus und meine Kollegen interessiert das eigentlich auch garnicht Aber das ist ja leider bei jedem ne individuelle Sache. Kann nur sagen wies mir damit geht.

    //Edit: Okay, meine Ausdrucksweise von meinem vorherigen Post war schon ziemlich dämlich. Dafür entschuldige ich mich. Keine Ahnung welches Pferd mich da geritten hat .__.

  6. #16
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 24
    Forum-Beiträge: 764

    AW: Sagt ihr eurem Umfeld, dass ADHS bei euch diagnostiziert wurde?

    Ich lass es ab und zu ganz nebenbei einfließen.. Und die meisten Leute finden es sogar richtig interessant und lustig. Manchmal verstehen sie mich nicht und das Wissen hilft ihnen, wenn sie sich informieren!
    Bin nach wie vor ein schwieriger Mensch, aber es ist schön, akzeptiert zu werden!

  7. #17
    cam


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 255

    AW: Sagt ihr eurem Umfeld, dass ADHS bei euch diagnostiziert wurde?

    Bei mir weiß es nur mein selber betroffener und schon lange vor mir diagnostizierter Mann (und natürlich die Ärzte). Am Anfang wollte ich es allen erzählen, vor allem meinen Eltern, so nach dem Motto: seht ihr, ihr habt mich all die Jahre unfair behandelt, ich bin gar nicht faul und unwillig und frech sondern ich konnte nicht!

    Aber dann habe ich lange mit meinem Mann drüber geredet (bei dem es auch niemand weiß) und er hat mich immer wieder gefragt "und was bringt dir das?" Außer kurzer Befriedigung sicher nichts. Meine Eltern würden das nie verstehen und akzeptieren. Sie sind beide ADSler aber haben unglaublich gut kompensiert, vor allem meine sehr dominante Mutter. (Ich übrigens auch, bin sicher nicht der klassische ADSler mit irre Problemen schon in der Schule etc). Sie würden schlicht die Diagnose als Entschuldigung für Charakterschwäche ansehen. und so sehen das irre viele Leute! Das darf man echt nicht unterschätzen. Dazu kommt der schlechte Ruf, den Medis in der Öffentlichkeit haben.

    Am Ende habe ich entschieden, es niemandem zu erzählen, auch wenn es mir manchmal auf der Zunge liegt. Aber gerade im Job gäbe es sicher viele, die dieses Wissen ausnutzen würden, um einen hinter dem Rücken fertig zu machen. Da wird dann aus ADS schnell "der hat eine psychische Störung und nimmt Drogen". Gerade ADSler können sich ein so gemeines Vorgehen oft nicht vorstellen und sind deswegen mit privaten Dingen sehr offen. Aber die Realität holt einen leider oft ein. Und Leute, die wirklich verstehen, was ADS bedeutet, sind super rahr gesäht. Die meisten jedenfalls werden sich sicher nicht die Mühe machen, sich groß zu informieren und selbst wenn, dann surfen sie ein bisschen im Internet und worauf man da überall stößt wissen wir doch am besten.

    Wenn andere Leute mich fragen, was ich für Medikamente nehme (die Einnahme vom Amphetaminsaft lässt sich an der Uni doch nicht unbedingt verstecken, also mach ich es lieber ganz offen) sag ich meist so was in die Richtung "frag nicht, Stoffwechselstörung". Das ist nicht gelogen, bringt die Leute aber keinen Schritt auf dem Weg zur Wahrheit. Ansonsten erkläre ich meine Verhaltensweisen direkt, zb "manchmal sag ich halt etwas spontan Dinge, die nicht ganz so passend sind und die mir nachher ganz schnell tierisch leid tun" oder "ich muss beim Lernen einfach immer mal wieder aufstehen und mich ein paar Schritte bewegen, dann geht es gleich besser". Das wird eigentlich sehr gut akzeptiert.

  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 127

    AW: Sagt ihr eurem Umfeld, dass ADHS bei euch diagnostiziert wurde?

    Ich erzähle es nicht mehr weil ich bis jetzt gemerkt das die Zuhörenden es im Kopf überspringen und mich unterschwellig davon überzeugen wollen das meine Symtome andere Gründe haben.

  9. #19
    salamander

    Gast

    AW: Sagt ihr eurem Umfeld, dass ADHS bei euch diagnostiziert wurde?

    meine freunde wissen es. ich sah da keinerlei grund mit hinterm berg zu halten. warum auch?
    wer damit nicht klar kommt, sein problem. schließlich hab ich es, und ich muß damit auch leben.
    mein freundeskreis geht gut damit um, und macht mich auf veränderungen an mir aufmerksam.
    ich finde das gut. mir tut das gut. gleichzeitig sage ich auch, achtung ich bin derzeit ein
    experiment auf zwei beinen, ich weiß nicht, wie die medis sich bei mir zeigen. macht mich drauf
    aufmerksam was sich verändert.

    mir ist der offene umgang mit dem thema wichtig. trennt auch die spreu vom weizen.

    salamander.

  10. #20
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 34
    Forum-Beiträge: 12

    AW: Sagt ihr eurem Umfeld, dass ADHS bei euch diagnostiziert wurde?

    Ich sehe das ähnlich wie salamander.
    Es ist nun nicht so, dass ich es jedem dem ich begegne auf die Nase binde, aber wenn es sich im Gespräch ergibt, habe ich kein Problem damit.

    Und meine Freunde wissen sowieso alle bescheid. Meine Diagnose steht nun noch nicht so lange, aber das ich ADHS habe, weiß ich eigentlich schon lange.
    Bei mir war es eigentlich auch eher so, dass mein Umfeld mich darauf angesprochen hat ist halt nicht zu verkennen , daher ist es für meine Freunde auch nix neues. Und wenn so eine große Veränderung wie die Medikamenteneinnahme sich in meinem Leben abspielt, dann erzähle ich das ganz klar meinen Freunden!

    Und ich habe bis jetzt eigentlich keine schlechten Ehrfahrungen gemacht. Was ich wichtig finde, und das ist wahrscheinlich auch der Grund für meine positiven Erfahrungen, sich bei falschem bzw. komischen Verhalten nicht hinter dem "Krankheitsbild" zu verstecken. Man kann in solchen Situationen es vielleicht damit erklären...aber blöde Sachen machen auch "normale" Menschen! Und man muß mich halt so nehmen, wie ich bin!

    Aber ich habe da vielleicht auch eine andere Einstellung...mir fällt es schwer ADHS als Krankheit zu sehen...für mich ticken wir halt einfach etwas anders, und das ist in meinen Augen nichts schlechtes! Eher im Gegenteil...

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