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Diskutiere im Thema Wieviel ist möglich? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 193

    Wieviel ist möglich?

    Ich werd´ mich mal für meine Verhältnisse sehr kurz halten.

    Meint ihr, dass es mit ADHS möglich ist, dauerhaft im Hochleistungsbereich zu arbeiten?

    Ich lese hier nämlich ständig, man müsse akzeptieren, dass man mit ADHS halt immer für alles 10mal so lange brauche, daher nie mithalten könne etc...

    Ich bin momentan auf der einen Seite ziemlich verunsichert und mit meinem Selbstbewusstsein etwas am Boden - einfach psychologisch Folge der ganzen Diagnose-Sache.

    Andererseits denke ich öfter: *Leistungsmäßig* war ich ja immer ganz gut? Mein Problem war ja eher die geistige Ausdauer und Konstanz, aber selbst mit diesen Problemen bin ich halbwegs zurecht gekommen (es war nur eben viel zu anstrengend).

    Wie ist es denn nun.

    So ein 60 - Stunden - Job mit hohem Gehalt - möglich oder nicht?

    Kennt jemand wen der das hinbekommen hat?

  2. #2
    Octoroo

    Gast

    AW: Wieviel ist möglich?

    repters schreibt:
    .

    Meint ihr, dass es mit ADHS möglich ist, dauerhaft im Hochleistungsbereich zu arbeiten?
    Ich meine ja.
    Kommt natuerlich immer drauf an was es fuer ne "Arbeit" ist.
    Ok, Spass bei Seite: ich kann aus Erfahrung sprechen, dass man seine berufliche Ziele nachgehen kann wenn die Motivation da ist.
    Hyperfokus nennt man sowas oder ?
    Ich habs geschafft, mit laengere Pausen und genuegend Freiraum fuer Erholungen (Schlaf !)


    repters schreibt:
    .


    So ein 60 - Stunden - Job mit hohem Gehalt - möglich oder nicht?

    Kennt jemand wen der das hinbekommen hat?
    60h Job hatte ich nie, sondern nur 40 (+ueberstunden) - in Schicht.
    Gehalt relativ gut.
    Habs hinbekommen. Aber damals war ich kinderlos. Keine Mehrfachbelastung.
    Heute wuerde ich das keinesfalls hinbekommen.

  3. #3
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 583

    AW: Wieviel ist möglich?

    Wenn man für dieses Thema lebt, also wirklich einen Bereich gefunden hat, der einen ausfüllt, kann ich es mir sehr gut vorstellen.
    Sobald aber das Interesse nachlässt sind 60h/Woche - für mich zumindest - unmachbar.
    Dazu muss man sich eben gut kennen. Manchmal gibt es ja Dinge, die einen 2-3 Wochen interessieren und dann wieder nicht.
    Anderes interessiert einen von klein auf, das wird wohl nicht so schnell verschwinden.

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 408

    AW: Wieviel ist möglich?

    ja, es geht, und sogar ziemlich leicht, wenn man spass daran hat, oder sogar erfolg damit.

    in der gastronomie klingt die 60-stundenwoche fast wie teilzeit, ich schaffe es aber nicht mehr, oder halt noch nicht wieder...

    in jungen jahren kellnerte ich 4 jahre lang als saisonarbeiter im eiscafé, also jedesmal 8 monate arbeiten, 4 monate frei.
    ich schaffte bis zu 16-18 stunden am tag, 6 tage die woche, und 4-5 mal die woche ging ich in der disco anstatt ins bett...
    durchschnittlich schlief ich kaum mehr als 10 stunden die woche, ja, ich war 25, natürlich waren drogen und alk im spiel, aber vor allem machte es mir richtig spass, ich war wie ein tornado, immer fröhlich (nach aussen wenigstens), beliebt bei den arbeitgebern und bei den gästen, und verdiente einen haufen kohle.
    ...am anfang dachte die chefin ich würde ständig falsch abrechnen, denn ich bekam sieben (!!!) mal so viel trinkgeld wie mein vorgänger...
    klar das wenn mal ein langweiliger tag dazwischen kam ich mich kaum wach halten konnte, aber wenn es zu tun gab arbeitete ich besser und schneller als alle anderen, und machte dabei noch gehörig show.

    nach viele jahren und viele meistens schlechte erfahrungen, fand ich wieder ein gescheiter job, wenn auch nur befristet, und wieder als koch, ich hatte die küche in meine hände, musste zwar am anfang hart kämpfen um meine art zu kochen durchsetzen zu können, aber es funktionierte wieder.
    es waren 60-70 stunden die woche, aber ich hatte großes erfolg, ich hab' mir in anderthalb jahr einen namen und einen kundenkreis gemacht, und hab' mein selbstbewusstsein gehörig aufpoliert, die stunden flogen problemlos vorbei, ich war zwar körperlich müde, aber es war gar nicht schlimm, ich war zufrieden, und das war wichtiger.

    ja, solange alles einigermasser gut ging...

    die chefs waren aber überfordert und überarbeitet, es fing an problemen zu geben, intrigen und unglaubliche eifersuchtsgeschichten, es funktionierte nichts mehr wirklich gut.
    es hatte alles nicht mit mir zu tun, aber ich hatte immer ein offenes ohr, und das wurde missbraucht.
    die atmosphere wurde immer geladener, es gab immer öfter problemen mit einkauf, service, planung, gehalt, usw, was direkt und indirekt meine arbeit beeinträchtigte, und meinen nerven nach und nach unter strom setzte, ich wurde immer gereizter und teilweise schon fast choleriker...
    da war es sehr schwierig, die 10-12 stunden am tag durchzuhalten, solange es viel zu tun gab ginge es noch, aber 2 minuten ruhe reichten, um mir so eine müdigkeit in den knochen zu jagen, das ich kaum noch stehen konnte.
    auch mit den vorbereitungen kam ich nicht mehr richtig nach, nachdem ich einen jahr lang immer gesagt bekam das die küche noch nie davor so sauber war, fing ich an auch das zu vernachlässigen um früher nach hause zu gehen, was aber auch nicht klappte, denn ich brauchte mittlerweile viel länger schon für die normale arbeiten.
    tja, es machte eben keinen spass mehr, und ich konnte nichts mehr leisten, ich war hellfroh als den vertrag zu ende war...






  5. #5
    Kaputo

    Gast

    AW: Wieviel ist möglich?

    Sehr gute Frage!

    Du hast die Diagnose, bei mir nur Verdacht.
    Deshalb ohne Wertung:

    Lehre normal,
    Dann beinahe 10 Jahre so ähnlich wie selbständiger Unternehmer(jedoch, quasi mit 'Beamtenstatus').
    Dann paar Jahre im Winter 6 Tage 70/90std Woche mit Ausgleich
    im Sommer mit 4 Tage 40/50 Std Woche (für mögl. lange Wochenendfreizeit)
    Jetzt, fast 20 Jahren selbstständig, mit ähnlichen Spitzen,
    jedoch umgekehrt: Sommer oft 80 Std u noch mehr, Winter ca 30 bis 40 Std Woche.

    Im Sommer kommt das zeitraubende Hobby ( meine Frau hält mir den Rücken frei ) UND trotzdem Zeit für die Familie dazu.

    Und genau deshalb bin ich so konfus bzgl. evtl. Diagnose...

    Gut N8, kaputo
    Geändert von Kaputo (31.10.2012 um 10:01 Uhr)

  6. #6
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.871

    AW: Wieviel ist möglich?

    Sorry, beim ersten Beitrag fehlte die Hälfte. Da habe ich was falsch gemacht.
    In dem Beitrag genau unter diesem, ist die vollständige Version.
    Geändert von Fliegenpilz (31.10.2012 um 15:09 Uhr) Grund: Zu doof zum Ändern....

  7. #7
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.871

    AW: Wieviel ist möglich?

    OK, ich kriege es nicht auf die Reihe, meinen Beitrag wieder so zu ändern, wie er mal war. Keine Ahnung, woran das liegt.

    Daher hier nochmal die vollständige Fassung (ich hoffe, das klappt diesmal):

    Ich denke, das hängt von vielen Faktoren ab:

    - Wann wurde ADHS diagnostiziert bzw. seit wann ist man auffällig? Denn je länger man offensichtlich Probleme hat, die einen massiv einschränken, desto schwerer ist das eigene Leben und das hinterlässt Folgen.

    Bei mir war es so, dass ich das erste Mal im Kindergartenalter auffällig wurde. Schon damals war klar, dass ich entwicklungstechnisch hinter den anderen Kindern liege. Mit 12 oder so gab es dann auch in der Schule massive Probleme. Mit 13 oder 14 (weiß ich gar nicht mehr so genau) habe ich meine erste Psychotherapie gemacht (dauerte insgesamt drei Jahre), zu der Zeit war ich depressiv und wollte nicht mehr leben.
    Mit meinen Klassenkameraden kam ich nicht klar, ich war Außenseiter und wurde ausgelacht. Mein Selbstwertgefühl war ziemlich am Boden zu dieser Zeit. Ich wiederholte eine Klasse.
    Kurz drauf manifestierte sich eine chronische Schmerzstörung als Komorbidität. Ich war mehrere Wochen deswegen stationär.
    Danach ging es mir in der neuen Klasse wesentlich besser. Die Probleme in der Schule waren weniger, aber doch noch da. Einige Lehrer sagten mir direkt ins Gesicht, dass sie nicht glauben, dass ich das Abitur schaffe. Das war heftig und nicht gut für mein Selbstbewusstsein.
    Mein Abitur habe ich gemacht und das gar nichtmal so schlecht.
    Dann habe ich studiert und die Probleme wurden immer größer. Ich habe zwei Jahre über der Regelstudienzeit studiert, bin durch mehr als zehn Prüfungen durchgefallen, aber ich hatte Freunde und war total zufrieden und glücklich.
    Zum Ende des Studiums wurde mir bei den mündlichen Abschlussprüfungen von der Hälfte der Prüfer gesagt, dass ich für den Beruf ungeeignet bin. Das war hart. Die andere Hälfte der Prüfer hielt mich für geeignet. Ich war verwirrt und mein Selbstbewusstsein war wieder mal am Boden.
    Im ersten Job ging das dann so weiter. Ich schaffte teilweise die einfachsten Dinge nicht, weil ich immer wieder vergass, was ich machen sollte. Konnte Anweisungen nicht im Kopf behalten und ich hatte Wutanfälle im Büro. Meine Chefs habe ich angeschrien, die Türen geknallt und mehr als einmal habe ich wutenbrannt das Büro verlassen.

    - Die Ausprägung und die Stärke der Symptome spielen meiner Meinung nach daher auch eine Rolle.
    Wie ich schon geschrieben habe, bin ich sehr impulsiv und gerate insbesondere mit Führungspersonen in Konflikt. Ich kann daher nicht längerfristig in einem Job arbeiten, in dem ich stur Anweisungen ausführe bzw. in dem ich mit den Chefs nicht klarkomme. Da muss ich meine Impulsivität zu sehr unterdrücken und das strengt mich an.

    - Außerdem sind die Komorbiditäten auch wichtig.
    Jemand, der mehrere Komorbiditäten hat, ist zusätzlich eingeschränkt. Ich stand zum Ende meiner Schulzeit und teilweise im Studium am Rande des Burnouts. Seit dieser Zeit weiß ich, dass ich dafür prädestiniert bin und dass ich aufpassen muss, damit ich da nicht wieder reinrutsche. Eine 60-Stunden Woche kann ich mir daher dauerhaft für mich nicht vorstellen.
    Ich war eine zeitlang selbstständig, da kommt man zumindest anfangs nicht um eine 60-Stunden-Woche herum. Das war für mich kein Problem. Aber ich habe gemerkt, dass ich langsam wieder ins Burnout rutsche.
    Zeit für Freunde und Hobbies hatte ich kaum. Meine Wohnung ist damals total verkommen. Sie war vermüllt und verdreckt und wie eine Messiewohnung, weil ich es nicht mehr auf die Reihe bekommen habe, aufzuräumen und zu putzen. Ich habe mich selbst in dieser Wohnung geekelt.
    Für mich ist daher eine 60-Stunden-Woche nicht mehr erstrebenswert. Meine Gesundheit geht vor.
    Zusätzlich habe ich noch eine latente Depression, in die ich schnell abrutschen kann, eine chronische Schmerzstörung, die auch schnell zuschlägt, wenn ich nicht auf mich aufpasse und eine leichte Persönlichkeitsstörung. Das sind alles Faktoren, die mich zusätzlich beeinträchtigen.

    Jemand, der eine Familie hat, hat zuhause noch Verpflichtungen, denen er nachkommen muss. Wenn man dann von einer 60-Stunden-Woche nachhause kommt, dann wird es schwer, noch auf die Familie einzugehen. Insbesondere, wenn man von der Familie kein Verständnis für die Probleme, die man hat, bekommt.

    Ich habe zur Zeit meiner 60-Stunden-Woche alleine gelebt und hatte keine familiären Verpflichtungen. Allerdings habe ich damals gemerkt, dass Hobbies und Freunde zu kurz kommen und das hat sich auf meine Freundschaften negativ ausgewirkt.
    Meine Freunde sind für mich sehr wichtig, weil sie mich unterstützen, mir helfen und weil sie mir einen gewissen Halt geben. Ich brauche das.

    Ich weiß, dass ich eine 60-Stunden-Woche aushalte. Ich hatte einen Job, in dem ich das gemacht habe, ich habe dort zu manchen Zeiten sehr gute Leistungen gebracht (gehörte sogar mal zu den Top-Ten), aber ich weiß auch, dass dann andere Bereiche meines Lebens darunter leiden. Ich kann nicht alles haben. Daher ist für mich eine 60-Stunden-Woche nicht mehr drin.

    Ich weiß aber auch, dass ich sowohl aufgrund der Dauer meiner Probleme, als auch aufgrund der Intensität einzelner Symptome stärker eingeschränkt bin als andere ADHSler.

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 193

    AW: Wieviel ist möglich?

    @Kaputo: Du kannst mir ja mal ne PM schreiben wenn du willst. Nur so viel, aberbdu solltest das mE ERNST nehmen:

    - man kann den Konzentrationsteil von ADHS fast vollstaendig kompensieren, je intelligenter desto besser. Dann bekommt man aber ein Stressproblem. Lass dich NICHT von der ADHS-Sache wieder abbringen durch diese Ueberlegung!

    - Gerade bei denen die stark kompensieren, sprechen die deutschen Tests nicht mehr an!!! Ich hab zB nach ICD10 kein ADHS (aber da hat selbst meine Psychologin nur drueber gelacht und meinte der Test waer halt nur fuer Kinder, und fuer Erwachsene scheisse. Mach also NICHT den Fehler dich nur nach ICD10 testen zu lassen, falls dein Psychologe nicht so gut ist wie meine Dame (bei meiner hatte ich wohl grosses Glueck). Bestehe dann auf Test nach DSM4 (amerikanisch), da gibt es einen fuer Erwachsene...! Wenn die da gegenanreden -> Arztwechsel.

    Lass dich nicht verunsichern. Das System in D ist ganz schoen scheisse manchmal.

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 193

    AW: Wieviel ist möglich?

    An die anderen: Danke, das ist ja doch etwas ermutigender. Wenn es so ist wie ihr beschreibt muss ich mir nicht so viele Sorgen machen, denn Performance *an sich* war wie gesagt nie das Problem in meinem Fall (eher Konstanz/Stress).

  10. #10
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.392

    AW: Wieviel ist möglich?

    Ich habe auch definitiv ein Stressproblem und Schwierigkeiten, konstant Leistungen zu erbringen... aber vor allem gerate ich leicht in einen erheblichen Stresszustand, da versuche ich noch bessere Strategien zu entwickeln...

    Bei mir gab es auch von Experten Zweifel an der Diagnose wegen Abitur, Studium etc - aber W I E ich etwas hinbekommen habe, danach wird nicht gefragt! Ich habe mittlerweile eine sichere Diagnose. Aber ich kompensiere und hatte bzw. habe jetzt wieder Unterstützung durch ein strukturiertes Elternhaus...

    ich sehe den Zusammenbruch und die schwere Depression, die ich vor zwei Jahren hatte, auch als Folge dieses permanenten inneren Stresspegels an...
    Geändert von Wühlmaus (31.10.2012 um 15:37 Uhr)

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