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Diskutiere im Thema Burnout -> Fragen über Fragen... im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 193

    Burnout -> Fragen über Fragen...

    So, strange Forum-Menschen ;-)...,

    ---------
    (Vorwort/Disclaimer bzgl. Suchfunktion - wenn ihr eine kurze Aufmerksamkeitsspanne habt, bitte überspringen: Sorry dass ich jetzt schon wieder einen etwas radikalen Thread aufmache. Das hier angesprochene Thema beschäftigt mich aber momentan sehr, und ich bräuchte mal Feedback. Außerdem glaube ich dass es für (fast) alle hier interessant ist. Ich hab die Suchfunktion benutzt, da aber nur kurze nicht sehr inhaltliche Threads gefunden und einen Riesenthread der total unübersichtlich war und bei dem ich auch nicht fündig wurde. Sollte ich einen Thread übersehen haben der gut ist, bitte ich um einen Hinweis (!) und um Verzeihung ^.^.)
    ----------------------------------------------
    1. Was soll dieser Thread? (auch dies könnt ihr überspringen)

    Ich bin inzwischen recht sicher ADHS zu haben (Diagnose habe ich schon länger jetzt, und ärztlicherseits war SEHR schnell klar dass ich das hab - eher schon der Paradefall anscheinend - also bitte NICHT so verstehen dass ich ohne Arzt "selbst diagnostiziere"!). Trotzdem hadere ich noch an einigen Stellen herum. Eine Erkenntnis ist, dass MPH bei mir nicht "magisch alles repariert", auch wenn es mir sehr hilft. An die Erkenntnis, dass MPH gewisse Sachen machen kann und andere nicht, schließen sich für mich zwei Fragen/Projekte an:

    (- Nummer eins ist das Ausprobieren anderer Medikationen (diesbezüglich muss ich wohl einen Arztwechsel vorbereiten, aber das gehört nicht hier hin). Denn ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein bestimmtes Antirauchermittel bei mir gegen ADHS wesentlich besser hilft als MPH, und daher habe ich die Vermutung dass eine Umstellung auf Kombination von MPH und geringer Dosis eines ADs für mich besser wäre (weil ich es so verstehe, dass das Antirauchermittel im Grunde genau das ist). Ggf. habe ich auch überlegt mal Amph. auszuprobieren, weil die Leute die mit MPH unzufrieden sind teilweise schreiben dass Amph. in den auch für mich entscheidenden Punkten wesentlich besser war. Huch, jetzt bin ich schon wieder offtopic... das muss später mal in nen eigenen Thread, bitte NICHT hier um Thread diskutieren ;-).)

    Um "Nummer zwei" soll es hier gehen:

    Es ist die Hypothese, dass ich zwar "ADHS habe" aber letztlich auch in einem "Burnout" bin, was immer das ist.

    So wie ich die Theorie von Burnout verstanden habe, hat Burnout mit "zu viel arbeiten" wenig bis nichts zu tun. Burnout sei eine Art Stressbewältigungsproblem (zB zu wenig "positiver Stress", zu viel "negativer Stress"). Die (leider wenigen) Tipps, die ich bisher gegen Burnout gelesen habe, schienen mir plausibel bzw. ich könnte mir sehr gut vorstellen dass ich da schlechte Angewohnheiten habe (zB weil es mir immer wieder von meinem Umfeld gesagt wurde).
    ------------------------------------------------------
    2. Problembeschreibung: Mein konkretes "Lern-/Arbeits-/Freizeitproblem".

    (Es wird sich für euch wahrscheinlich stark nach ADHS anhören, aber ich bitte das mal zu ignorieren denn ich WILL ja Medikamente gegen ADHS nehmen, es geht hier NICHT um "Psycho-Alternativen", sondern um eine ZUSÄTZLICHE Hilfe durch Verhaltensumstellung. Also bitte NICHT etwas schreiben wie "also, für mich hört sich das wie ADHS an, du solltest mal MPH probieren, dafür könntest du..." -> wäre völlig am Thema vorbei (Achtung, das bitte ernst nehmen... wenn ich solche Disclaimersätze schreibe kriegen das immer 70% nicht mit und antworten dann DOCH so und drehen den Thread in eine falsche Richtung. Ich hab´s schon so gemeint wie ich geschrieben habe!).)

    - Bei Lernen/Arbeiten/erledigen von Organisationssachen habe ich bisher die Methode "mich raufzustressen" um aktiv zu werden, dh ich sorge quasi immer künstlich vorher für Aufregung (laufe auf und ab, höre laute Musik, suche mir Umgebungen wo ich extern gestresst werde). Wenn ich das NICHT mache, dann fühle ich mich merkwürdig langsam und kriege mich nicht richtig auf die Aufgabe fokussiert. PROBLEM aber: Mit der "raufstressen"-Methode bin ich für kurze Zeit sehr wach und aktiv, aber ich bekomme dann immer wieder schwere Einbrüche, allerspätestens nach 3 Stunden laufe ich schon 80% der Zeit mit Musik auf den Ohren hektisch auf und ab, versuche mit powernapping gegen den Kopfflash anzukommen, es hilft dann aber letztlich alles wenig. Und ich merke es auch abends noch dass ich morgens dieses "Raufstressen" wieder benutzt habe... es ist dann den ganzen Abend so ein Gefühl, als wenn gerade ein extremer Adrenalinrausch abklingt (wie zB in einer Prüfung, wenn man eine potentiell gefährliche Situation gerade noch abgewendet hat).

    ------ kurze Zwischenbemerkung: Ich hab es JETZT GERADE wieder! Obwohl ich motiviert war/bin den Thread zu schreiben - auf und ab laufen plus Kopfkino... trotz MPH, und eine höhere Dosierung würde mir glaube ich auch nicht helfen... muss erst mal ne Weile herumlaufen oder kurz Schlafen bzw. was anderes machen... ------

    - In der "Freizeit" (die ich bis vor kurzem gar nicht mehr klar abgetrennt habe, aber das ist uU schon Teil der Lösung, siehe unten) bin ich oft VIEL gestresster als beim eigentlichen Arbeiten...?! Badewanne, gemeinsam mit Verwandten essen etc. quälen mich dann EXTREM. Kennt ihr ja wohl alle bis zu einem gewissen Teil (da anscheinend 100% typisch für ADHS).
    ------------------------------------------------------
    3. Warum könnte das (auch) Burnout sein, und nicht "nur" ADHS?

    - DAFÜR spricht zB schon mal, weil MPH das nicht richtig weglöst. MPH reduziert bei 10mg - 20mg (retardiert, Medikinet adult) die Unruhe, die Unzufriedenheit, die Aggressivität, aber richtig arbeiten kann ich darunter nach wie vor nicht (durch "Raufstressen" dann DOCH wieder Kopfflash), es hilft mir eher nur bzgl. eines etwas positiveren Grundgefühls. Und wenn ich MPH höher dosiere (30mg-40mg) bekomme ich ganz strange Effekte - an manchen Tagen ist es SUPER damit, an anderen bekomme ich deutliche Überdosierungserscheinungen. Ich hab lange versucht da ein System zu erkennen (Faktoren die ich untersucht habe sind zB Schlaf, Kaffee, Sport), aber ein richtiges Fazit hat sich noch nicht ergeben. Jedenfalls scheint 20 (- maximal 30mg) MPH für mich die "richtige" Dosis zu sein. Zufrieden bin ich aber mit dem Endzustand nicht.

    - DAGEGEN dass es "auch Burnout"/ein Stressproblem o.ä. ist, spricht aber, dass bei mir wie gesagt dieses Antirauchermittel VIEL besser anschlägt als MPH... ich hab es bisher nur in einer Dosierung genommen die wesentlich niedriger ist als das was zur Raucherentwöhnung gemacht wird, vielleicht wäre eine höhere Dosis ja besser. Und ich habe eben nie zB MPH mit Bupropion oder Venlafaxin kombiniert oder Amph. probiert, was man nach dem was ich gelesen habe *eigentlich* machen würde in dieser Situation.

    - DAFÜR spricht, dass ich zB Arbeit und Freizeit nie getrennt habe, mir ständig Leute gesagt haben dass ich ja nur für die Arbeit lebe, ich in gewisser Hinsicht das auch bestätigt hätte. Je mehr ich die vergangenen Jahre unter Druck geraten bin - meine extrem hohen Ansprüche an mich selbst zu erfüllen (bescheuerterweise sogar im "Freizeitbereich") -, je mehr ich ineffizient wurde, desto mehr habe ich angefangen die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit zu vermischen bzw. Freizeit war eher das Abwarten wann ich wieder arbeitsfähig bin.

    Für mich hört sich das iE so an, als ob ich mich dringend (auch) mit der Frage der Lebens- und Tagesstrukturierung etc. beschäftigen muss.
    ------------------------
    4. Burnout-Tipps bei denen ich mir vorstellen könnte das sie mir helfen:

    Bisher habe ich nur einen Tipp gesehen der mich völlig überzeugt hat. Der war, Arbeit und Freizeit klar zu trennen um diese "grey area" zwischen Freizeit und Arbeit aufzulösen. Dh aufzulösen, dass man sich - auch in der Freizeit - ständig daraufhin überprüft ob man schon wieder effizient werden könnte, so dass man die ganze Zeit gestresst ist selbst wenn man NICHTS tut. Wo es dann in schlechten Phasen sogar so enden kann, dass man den ganzen Tag gestresst ist obwohl eine Stunde effiziente Arbeit ausgereicht hätte dieselbe Leistung zu erbringen (der Rest war hektisches herumlaufen, Sport um sich wieder gerade zu kriegen, und schlechte Priorisierung oder zu viel Hadern).

    Ich hab mir danach ein System überlegt/zusammengelesen, was ich mal systematisch austesten muss. Das System sieht erst mal vor:

    - für die "Kernarbeit" (bei mir berufsbezogene Sachen + Lernsachen die berufsbezogen sind und an denen ich systematisch und lange Zeit am Stück arbeiten muss) einen fixen Endzeitpunkt am Tag definiere (dh X Uhr), und nach diesem Zeitpunkt fasse ich NICHTS davon mehr an es sei denn es gibt einen ganz zwingenden akuten Grund dazu.
    - die Organisationssachen in einer eigenen Phase danach zu erledigen, für die ich mir X Stunden nehme, die kann ich frei legen (dh anders als die Arbeitssachen die zeitlich ganz fix sind), aber danach ist Schluss.
    - die Zeit nach der "Kernarbeitszeit" und außerhalb der Orgazeit will ich ganz bewusst dazu benutzen "Verlangsamung" zu trainieren. Fühlt sich momentan wie ein weiteres "Projekt" an, ist aber gar nicht mal so schlecht. Quasi Wahrnehmungstraining, darauf, die "Aufgabe" abends als "Entspannung" zu definieren ;_).

    ...dazu gibt es eine ganze Reihe von "Nebenregeln", die aus meiner Sicht wichtig sind.

    - zB, dass, wenn ich "weiche" Sachen zu tun habe (dh Lernkram und nicht Termine), und dann verschlafe/ineffizient bin, es NICHT nachhole sondern ganz bewusst abbreche zum fixen Endzeitpunkt (s.o.). Wenn ich mich dann ärgere, es eben als Motivation nehmen für den nächsten Tag.

    - zB zur Frage was als Organisationskram durchgeht und was als Freizeit. Hört sich komisch an, aber die Abgrenzung fiel mir zuerst recht schwer. Inzwischen bin ich da natürlich weitergekommen. zB ist Aufräumen, Emails bearbeiten etc. Organisationskram; aber im Forum herumschreiben ist Freizeit. Die Einteilung hat natürlich Schwächen (wenn ich zB die Burnouthypothese weiter verfolge, ist das ja im Grunde doch nötig und arbeitsbezogen), ist aber nötig (etwas kompliziert zu erklären, letztlich geht es auch darum bei welchen Sachen ich Gefahr laufe mich zu "verspielen" und dann die anderen Organisationssachen zu prokrastinieren).

    - zB zur Frage mit wie viel Zeit man anfängt. Meine Hypothese wäre, dass es nach einer stressbedingten Blockade wichtig ist, tief anzufangen (Kontrollüberlegung: Wieviel habe ich der letzten Zeit pro Tag WIRKLICH effektiv geleistet? Damit wird nämlich sehr anschaulich, wieviel besser es ist 6 Stunden effektiv zu arbeiten/lernen als den *Anspruch* zu haben es 10 Stunden zu machen der damit endet dass es faktisch nur noch 3 sind). Meine Organisationszeit hab ich zB momentan auf 1 Stunde gesetzt, obwohl ich mindestens drei bräuchte um die ganze Scheiße aufzuarbeiten die hier noch liegt. Ich lasse es aber jetzt so. Ich könnte mir vorstellen, dass man zB nach einem fixen Zeitpunkt - einer Woche? - das System reviewt, und NUR wenn die Zeit effektiv ausgelastet war die Gesamtzeit leicht erhöht.
    --------------------------
    5. Was ich momentan neu überlege:

    Ob ich neben der "Tagesstruktur"-Sache (s.o.) noch eine weitere Sache extrem falsch mache, nämlich das "Raufstressen" als Angewohnheit/Arbeitstechnik (s.o.). uU hab ich mir einfach abgewöhnt, ohne negativen Stress zu arbeiten, und muss an Lernen und Arbeiten ruhiger angehen und mehr vom Aspekt "positiver" Motivation und positiven Gefühlen (zB Begeisterung, intellektuelles Interesse). Denn der Stoff mit dem ich mich beschäftige gäbe das grundsätzlich her (iSv: Eigentlich ist es sehr interessant, nur dass ich momentan leider nicht mehr so ein Verhältnis dazu hab).

    Hier habe ich aber leider KEINERLEI Ahnung für die Umsetzung. Wenn ich mich nicht "raufstresse" vor meinen Arbeitsphasen, dann bin ich viel gechillter, aber dann passiert auch zu wenig bzw. ich bin viel zu langsam...?

    Ich glaube, mit dem Thema muss ich mich noch mal beschäftigen. Ich erinnere mich ganz vage, dass ich früher in der Schule mal anders gearbeitet habe (mehr vom positiven Motivationsaspekt her). Andererseits war da aber natürlich der Druck und die Arbeitslast LÄCHERLICH viel geringer als momentan... dh 1:1 übertragen lässt sich das damalige wohl eben nicht...

    --------------------------
    6.
    Was ich gerne von euch wissen würde:

    a. Hat sich wer von euch was ähnliches überlegt? Wenn ja, was waren die Erfahrungen damit? Tipps? Hab ihr kritisches Feedback? Ich weiß, dass oft autogenes Training empfohlen wird (oder diese Muskelentspannungssachen); damit konnte ich bisher nichts anfangen, wenn mir das aber jemand inhaltlich erklären will, höre ich auch gerne zu.

    b. Wo könnte ich mich mehr über das Thema informieren. Wahrscheinlich Foren zum Thema Burnout - aber sonst? Kennt wer gute Bücher, Youtube-Links, anderes Zeug?

    c. Sonst Gedanken? Raus damit!!!

    ------------------------
    Mir ist bewusst, dass ich hier u.U. total in die Irre laufe, und "meine" Lösung am Ende *doch* nur besser passende Medikamente sind. Aber ich stehe auf dem Standpunkt: Schaden kann es nicht dass ich mich mit den Sachen hier beschäftige - schon weil es u.U. dazu führt dass ich einfach mehr *lebe* weil ich mir mehr Freizeit zugestehe.
    ------------------------
    -> Ach so, wieder mein obligatorischer Nachtrag bzgl. der medikamentenbezogenen Sachen die ich geschrieben habe: Auf Beiträge/Antworten dazu wie "lass das alles den Arzt machen" kann ich VERZICHTEN. Nicht jeder hat einen erfahrenen Neurologen der sich viel Zeit nimmt (schon weil da die Wartelisten für Kassenpatienten ewig lang sind). Langfristig kann ich ja versuchen so ein tolles Behandlungsverhältnis zu einem Profi auch zu kriegen. Aber ich kann mit der Lösung meiner Probleme nicht ein Jahr warten bis ich auch nur einen ERSTEN Termin bei einem solchen guten Neurologen krieg. Sorry, NÖ. Also: Wenn ihr meckern wollt, dann bitte auch gleich einen Vorschlag mitliefern wo ich auf magische Weise nächste Woche einen Termin bei einem Idealarzt (von dem ihr dann ja ausgeht) bekomme. Wenn ihr das nicht könnt, bitte einfach diese Art von Antwort unterlassen, sie ist dann nämlich schlicht eine Frechheit weil reine Ideologie und Politik.
    ------------------------
    So, Post ist jetzt fertig geschrieben. Dh die ständigen edits hören jetzt erst mal auf ^.^. Falls wieder wer davon geärgert wurde: Sorry ^.^.
    Geändert von repters (26.10.2012 um 17:53 Uhr)

  2. #2
    hirnbeiß

    Gast

    AW: Burnout -> Fragen über Fragen...

    Ich hab das da oben jetzt nicht alles eingetaktet.
    Fakt ist aber, wenn man zu viel chillt, dann kommt ein brake und loggt einen aus.
    Dann ist ein reset angebracht. Ungeachtet dessen verbringt der Mensch ja auch Zeit
    mit einigen downs und ups. Life is Life. So what.
    Das Ausbrenn-Syndrom ist eine Warnlampe des Schicksals.
    Dann wird oft der Bullshit-Generator im Cerebellum angeworfen und verzwickt sich dann am Occipitallappen.
    Das schädigt im großem Maß die kognitiven Prozesse.
    Raten kann man dir hier nur eben nichts.
    Außer, daß du mal nach unten sehen solltest. Wenn du dann zwei Fußspitzen siehst, dann stehst du mit beiden Beinen auf dem Boden.

    Nachtrag: Das könnte allerdings auch ein Trugschluss sein.

    LG --hirnbeiß--

  3. #3
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 124

    Burnout -> Fragen über Fragen...

    Hi,

    was hat der TE für einen Job?


    Grüße
    Conscience
    --
    Gesendet von meinem iPad mit Tapatalk HD

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 193

    AW: Burnout -> Fragen über Fragen...

    conscience schreibt:
    Hi,
    was hat der TE für einen Job?
    Ich wär´ dankbar wenn das hier nicht diskutiert werden würde. Es ist eh alles schon viel zu detailliert mit persönlichen Infos. Dir geht es wohl darum zu fragen wie flexibel ich bin. Momentan Auszeit, aber mittelfristig wird es wieder sehr hart.

  5. #5
    Octoroo

    Gast

    AW: Burnout -> Fragen über Fragen...

    @repters

    Habe dein Geschreibsel jetzt net gelesen, aber nur den einen Satz "Muskelentspannungssachen" ........dazu kann ich dir mal was erzaehlen, da ich sowas hinter mir gebracht habe (Kur !)

    Das heisst glaube ich "progressive Muskelrelaxation"
    Es laeuft Trance-artige Meditationsmuzik im Hintergrund und ein Sprecher (darf auch eine Wiedergabe sein !) Anleitungen.
    Du liegst auf der Matte und spannst einzelne Muskelgruppen an bis zur Belastungsgrenze, haelst diese Spannung fuer einge Sekunden und laesst wieder locker.

    Obs mir was gebracht hat resp. gefallen hat, war sehr sehr gruppenabhaengig !
    Wenn der Raum ueberfuellt war und dort Mitpatientinnen da waren die ich dort nicht ausstehen konnte, fand ichs Mist.
    Wenn aber die Leute stimmt (wenns mehr Juengere und weniger Dorftrottel bzw. Spiesser waren die einen Schief anschauen weil man anders ist !) und der Raum nicht so ueberfuellt war, war es geil !

    Ich werde diese Uebung zuhause weiter machen....... es war schon geil, also wie eine Reise ;-)
    Kannst ja die Raumbeleuchtung selber gestalten nach dein Geschmack (LED, farbig etc......) - soll eben nicht so hell sein.







  6. #6
    Octoroo

    Gast

    AW: Burnout -> Fragen über Fragen...

    @repters

    Darf ich dich mal was ganz persoenliches Fragen ?
    Anworten musst du nicht, wenns dir zu privat wird, aber ich frage aus Interesse:

    1. Lebst du alleine.

    Wenn JA:

    2. Wie schaut es bei Dir aus bei Sachen "Selbstversorgung" (Essen, Waesche etc..........)
    Gehst du essen ? Bestellst Dir was ? Ernaehrst du Dich von Brote/Kuchen/Fertigerichte etc........ ?
    Beachtest du solche.....kleinere Dinge im Alltag........ist deine Bude chaotisch ?

    Es interessiert mich ganz im Ernst.
    Es interessiert mich, in wieweit Leute wie Dich Dinge wie Abwasch oder Tischdecken bewaeltigen.
    Vielleicht tust du es ja nicht oder hast Jemand die/der fuer Dich tut.

    Antworte nur, wenns ok ist. Wenn nicht, ist es ok.

    Darf man fragen, wie alt du bist ?
    Ich schaetze Dich auf maximal 26.
    Sorry, falls ich Dich zu alt geschaetz haben sollte. Es ist ja "maximal" ;-)

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 193

    AW: Burnout -> Fragen über Fragen...

    Octoroo schreibt:
    @repters

    Darf ich dich mal was ganz persoenliches Fragen ?
    Anworten musst du nicht, wenns dir zu privat wird, aber ich frage aus Interesse:

    1. Lebst du alleine.

    Wenn JA:

    2. Wie schaut es bei Dir aus bei Sachen "Selbstversorgung" (Essen, Waesche etc..........)
    Gehst du essen ? Bestellst Dir was ? Ernaehrst du Dich von Brote/Kuchen/Fertigerichte etc........ ?
    Beachtest du solche.....kleinere Dinge im Alltag........ist deine Bude chaotisch ?

    Es interessiert mich ganz im Ernst.
    Es interessiert mich, in wieweit Leute wie Dich Dinge wie Abwasch oder Tischdecken bewaeltigen.
    Vielleicht tust du es ja nicht oder hast Jemand die/der fuer Dich tut.

    Antworte nur, wenns ok ist. Wenn nicht, ist es ok.

    Darf man fragen, wie alt du bist ?
    Ich schaetze Dich auf maximal 26.
    Sorry, falls ich Dich zu alt geschaetz haben sollte. Es ist ja "maximal" ;-)
    Lol! Den Beitrag finde ich witzig... ^.^. Ich antworte mal besser per PM. Wäre aber dankbar, wenn das jetzt das Ende der Spekulation über meinen "Lebenszustand" wäre... ;_). Nicht weil die Antworten so peinlich wären, sondern weil schon genug private Details von mir hier im Forum stehen...

  8. #8
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 1.939

    AW: Burnout -> Fragen über Fragen...

    Ich hoffe eure Pn wird produktiv, Ernährung und Schlaf, auch Rauchen machen bei mir einen grossen Teil meiner persönlichen Problematik aus, neben der totalen bei mir ebenfalls stressabhängigen Strukturlosigkeit.

    Dazu kommen dann noch Frust, depressive Verstimmung und immer wieder Kampf um Konzentration bzw. gegen Überkonzentration auf Sachen die mir mehr "Spass" machen.

    Ich denke Du bist richtig daran, dich nicht "zufrieden" zu geben, mit dem "Ist" Zustand, aber gib den Sachen auch Zeit.

    Ich halt dir die Daumen das du den richtigen Faden bei deinem "Gordischen Konten" bald findest.


  9. #9
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.138

    AW: Burnout -> Fragen über Fragen...

    Hallo repter,

    Ich hatte deine lange beitrag gestern abend gelesen, danach dass meine medis nicht mehr wirken... An so eine lange texte kann ich nicht alles im kopf behalten, daher mal ein antwort der vielleicht nicht auf alles details eingeht.

    Ich möchte schon antworten, aber habe wenig zeit alles wieder in details zu zerpflücken.

    Neben im stress leistungsfähig zu sein, können ADSler auch wenn eine belohnung kommt oder wenn etwas spass macht. Vielleicht weisst du es ja auch.

    Wie weit kannst du deine belohnungszentrum beanspruchen, damit du weniger stress brauchst? Aufgaben so gestalten dass sie dich mehr spass machen, oder dich weniger stressen. Mich hilft manchmal zu kleine eineiten zu teilen die wie häppchen sind und jedesmal dass ich eine häpchen erledigt habe und sehe wie kurz es geht, gibt eine gutes gefühl. Dazu auf liste genüsslich druchsstreichen...

    Oder nach erledigen eine arbeit, dich mit deine lieblingsbeschäftigung (zeit festlegen vorher!) belohnen?

    Es wird wahrscheinlich nicht so schnell und vielleicht auch nie deine tendanz dich zu stressen wegnehmen, aber wenn es mal als alternativ gibt.

    lg

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 193

    AW: Burnout -> Fragen über Fragen...

    Hmm, danke für die Antworten jedenfalls. So ganz scheint ihr mein Problem ja nicht nachvollziehen zu können ;ö) (außer mj71 vielleicht). Macht ja nix, jeder ist anders, ich glaube ich muss für solche Fragen dann einfach in einem anderen Umfeld suchen... egal ^.^.

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