Seite 4 von 5 Erste 12345 Letzte
Zeige Ergebnis 31 bis 40 von 42

Diskutiere im Thema Burnout -> Fragen über Fragen... im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #31
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 193

    AW: Burnout -> Fragen über Fragen...

    Also, erst mal: Danke für die vielen netten Antworten (Michi hat ja sehr persönlich geschrieben, finde ich schön ^.^)!

    Jetzt gibt´s ja ne Menge aufzuarbeiten, wo fange ich an... omg. Kann jedenfalls nicht alles abhandeln, sonst wird es wieder zu lang.
    -------------------------------
    1. Zur Frage bzgl. meiner Arbeitsprobleme und ob sie normal sind: Ich muss einfach noch mal betonen, dass eben auch meine Situation sehr speziell ist. Wenn man zB Zeit mit eher manuellen Sachen verbringt, dann müssen die Faktoren dafür ja nicht unbedingt 100% stimmen. Was ich meine ist (ohne dass ich das böse oder arrogant meine, bitte nicht missverstehen): Wenn die Aufgabe zB ist, dass man bei einer Behörde ist, und alle halbe Stunde kommt wer rein und man gibt dem Dokumente die der jetzt haben soll oder so, stempelt irgendwas was man jeden Tag 20 mal stempelt, dann halte ich das für eine zwar geistige, aber ziemlich repetitive Tätigkeit. Ich glaube, letztlich haben mindestens 80% der Bevölkerung im Grunde so einen Job -> wirklich rein bzw. ganz vorwiegend manuell (Handwerker, Bäcker etc.) oder eben geistig aber bei Sachen mit denen man grds. vertraut ist und die sich fast genau so wiederholen (s.o.). Meine Situation ist sehr anders, weil ich mich momentan und auf die nächsten Jahrzente gesehen (^.^) mit Sachen beschäftige(n) muss die leider geistig ganz extreme Konzentration erfordern. Sprich, es ist fast nichts repetitiv (zB verbringe ich ja meine Freizeit mit Sprachenlernen, und die Sprache ist leider ziemlich abge****t. Ich mache große Fortschritte, aber es bleibt eben immer gleich schwierig geistig, es erhöht sich halt "nur" das Niveau... zB habe ich am Anfang Schreiben, Aussprache etc. gelernt, nachdem ich das jetzt gut kann lerne ich Vokabeln, aber ich muss eben noch mindestens 10.000 Worte lernen und fest benutzen können bevor ich auf der "nächsten Stufe" bin... dann gibt es aber natürlich wieder eine neue Aufgabe usw.). Daher kann man auch schlecht mal ne Weile durchpowern und hat es dann gelernt, sondern es sind ständig neue Sachen, es bleibt ständig anstrengend. Im Grunde müsste ich im Idealfall irgendwann bei einem Zustand ankommen, wo ich das 10 Stunden pro Tag stabil machen kann... wie ihr also seht, habe ich mir von meinem Umfeld her die absolute Nemesis für ADHSler gesucht (damals wusste ich ja aber eben noch nicht, dass ich es hab, und es geht auch einfach gegen meinen - manchmal etwas krankhaften - Ehrgeiz zu akzeptieren dass ich jetzt wegen ADHS etwas nicht machen können soll was ich mir vorgenommen habe - da breche ich nicht so einfach ab.). Bescheuert. Naja, noch ist die ganze Sache so frisch dass ich eben noch die Hoffnung habe dass ich mit besserer Medikation und besseren Verhaltensweisen zu dem Zustand komme den ich will. An manchen Tagen geht es schon deutlich besser als an anderen, zB bin ich heute mördereffizient... ;_). Aber langfristig geht es jedenfalls nicht mehr so wie es bisher (bis vor der ADHS-Diagnose) war.

    Bei mir wäre die Alternative eben wohl nicht Arbeitslosigkeit, sondern ein Job der für die große Mehrheit der Bevölkerung immer noch erstrebenswert wäre. Trotzdem hätte ich, glaube ich, mein Leben lang ein wenig das Gefühl versagt zu haben. Schwer zu erklären, und ich glaube ich gewinne hier auch nicht unbedingt viel Verständnis wenn ich das weiter ausführe ;_). Für meinen blöden Stolz ist das ganze aber leider sehr wichtig. Irgendwie geht es mir halt auch um´s Prinzip (s.o.).
    --------------------------------
    2. Zur Frage der Medikation:
    --------------------------------
    2a. @Trine: Danke für den Vorschlag mit dem Noradrenalin/Dopamin-Verhältnis. Das ist etwas, das mich auch noch umtreibt. Ich hab ja auch die Erfahrung gemacht, dass MPH mir zwar nicht (voll) hilft, aber dieses andere Medikament wesentlich besser (dazu gleich), und das spricht ja dafür dass das Botenstoffverhältnis bei MPH für mich nicht stimmt...

    Ich trage mich allerdings natürlich mit der Frage was mir dann besser helfen könnte. Und da fängt es an tierisch chaotisch zu werden: Drei Hausnummern wären ja, wie schon gesagt, wohl erst mal Amphetamine, Kombi von MPH + AD, und ggf. Strattera... wenn es ginge, hätte ich einfach gern ein Probierpaket von allem, dann wüsste ich ja ganz praktisch was mir am besten hilft.

    Leider geht das ja nicht so einfach . Jetzt brauche ich wohl ´nen Arztwechsel, um ÜBERHAUPT mal ´ne Alternative zu MPH auszuprobieren - ich hab ja schon geschrieben, bei meiner ärztlichen Betreuung höre ich leider die Sätze "Bei uns gibt es nur Monotherapien und nur mit MPH" und "ADHS muss man überhaupt immer mit MPH behandeln, davon was Kollegen da machen halte ich nichts." Es hat also nichts mit der ärztlichen Beurteilung von MEINER Situation/Person zu tun, es ist ein ganz grundsätzliches Nein. Und ich hab mal nachgehakt WARUM es denn Quatsch sein soll was Neurologen eben auch in D machen - keine Antwort außer der, ich solle das Gedankenmachen lieber dem Arzt überlassen, bei ADHS würde immer MPH helfen, fertig...

    Arztwechsel ist also sicher in Planung, aber ich müsste dann - nach diesen Erfahrungen - schon einen Arzt in meinem örtlichen Umfeld finden bei dem ich weiß dass er nicht-MPH-Behandlungen von ADHS nicht von VORNHEREIN (dh ohne Ansehen meiner Person) ablehend gegenübersteht. Amph. wären da wohl eher das Problem? Ehrlich gesagt bin ich da aber auch kaum informiert, und ich weiß noch nicht mal ob ich Amph. überhaupt ausprobieren würde. Stichworte Sucht/Toleranz - sowas kann ich nicht gebrauchen (beides nicht). Muss mich halt vorher noch mal einlesen ob da ne Gefahr besteht. Aber ich bin inzwischen schon etwas neugierig wie das wirken würde (wenn eben auch mit einem gewissen Respekt).

    Das Thema "Arztwechsel" wird jedenfalls mein nächster Punkt werden. Tut mir fast ein bisschen leid, denn ich wurde immer grds. nett behandelt. Das Bedauern muss ich dann aber eben überwinden, denn ich kann es einfach nicht akzeptieren wenn ich in dieser Frage - die für meine Lebensqualität so eine KRASSE Wichtigkeit besitzt - autoritäre Antworten akzeptieren soll. Wäre die Ablehnung anderer Medikamente (neurologisch) begründet worden, hätte ich das ja noch überdenken können. Aber einfach "nein" führt zur Vermutung, dass die Person sich entweder schlicht nicht kompetent fühlt andere Mittel als MPH zu verordnen (würde hier extrem Sinn machen, denn da ist eine ganze Latte von Peinlichkeiten passiert im Laufe der Zeit, führe ich jetzt mal aus Freundlichkeit mal nicht weiter aus falls da jemand mitliest), bzw. keinen Bock auf die off-label-Bürokratie hat. Naja. Leid tut´s mir trotzdem etwas menschlich, Ansprechen des Themas wird bestimmt unangenehm ;-(.

    Ach ja:

    Trine schreibt:
    Burn Out ist im Prinzip eine Form der Depression. Darum wird das bei der ADHS-Diagnostik auf jeden Fall mit getestet, denn der Arzt muss zur Diagnostik wissen, was zu erst da war...besser kann ich es gerade nicht formulieren.
    Ich hab SKID-II gemacht. Aber sehr hilfreich scheint mir der hier nicht zu sein (würde jetzt den Rahmen sprengen darauf einzugehen).

    Beschäftigung mit Depression ist bei mir momentan auch nicht oben auf der Agenda, "echte" Depression halte ich für ganz extrem unwahrscheinlich. WENN ich was kläre, dann die Somatik, denn bei mir ist m.E. die somatische Seite nicht richtig geklärt worden bevor ich MPH bekommen hab (frage mich daher am Rande, ob nicht in Wirklichkeit die Schilddrüse das Problem ist? kA ob MPH dann auch hilft) - halt mal Laborwerte gecheckt, die waren dann sogar ziemlich auffällig, aber nach ner Weile neuer Test und sie waren etwas niedriger, und man meinte ärztlicherseits dann sei das wohl ok (obwohl ehrlicherweise dazu gesagt wurde, dass man sich mit den Werten nicht auskennt - ich wurde extra zum Hausarzt rücküberwiesen damit er diese Frage beantworten konnte, und auch der hat im Grunde nur gesagt dass er sich nicht auskennt, meinte aber sogar noch es wäre typisch für hashimoto, und da sei dann auch ne Schilddrüsenüberfunktion zwingende Folge... andererseits waren die Werte später eben niedriger. Keine Ahnung was da los war, aber die Ärzte wussten es eben auch nicht...). Was ich also auch noch mal machen muss ist, die somatische Seite nachzuholen (zB neue Laborwerte... wurde ärztlicherseits lustigerweise nie mehr angesprochen)... schlage mich gerade mit der Frage wie ich das dann wieder der Krankenkasse gegenüber verkaufen darf, die zeigen mir doch ´nen Vogel (und zwar zu Recht) - bin ja schon wegen ADHS in Behandlung, und jetzt doch wieder Laborwerte vom Hausarzt mit Bemerkung "Verdacht Schilddrüsenüberfunktion"?

    Klingt alles ziemlich bescheuert, eben ne Story wie es nicht laufen soll... ich hab, alles in allem, das ziemlich sichere Gefühl dass ich hier gerade zur Ärztefortbildung herhalten darf, und nebenher ne Ausbildung bzgl. ADHS-Diagnostik und -Behandlung machen muss damit es halbwegs vernünftig läuft. Ich hab ja schon vorher absolut nix vom deutschen Staat (iSv Verwaltung etc., nicht des Landes) gehalten, aber das ist selbst für mich ein neuer Tiefpunkt... naja. Und ein Querulant bin ich eigentlich (zumindest normalerweise) nicht.
    --------------------------------
    2b. @Fliegerlein, bzgl. "Wäre also interessant zu erfahren, was genau das für ein Antirauchermittel ist.":
    Es handelt sich - wie schon in einem anderen Thread von anderen usern diskutiert - um das Mittel "Champix" (Wirkstoff Vareniclin). Leider bringt mich Champix "langfristig" nicht weiter, denn:
    - es wird ja nicht für ADHS eingesetzt (auch nicht offlabel), das wird also die Krankenhasse nie übernehmen/werde ich nie verordnet bekommen. Könnte es natürlich theoretisch einfach selbst kaufen (gibt ne Möglichkeit dafür), aber das ist dann teuer, und es sind ja dafür nie Langzeitstudien gemacht worden (wenn man damit mit dem Rauchen aufhören will nimmt man es ja nur max. 3-4 Monate oder so) - nein danke. Und es hilft mir auch nicht dabei festzustellen ob mir eher Dopamin oder Noradrenalin (im Verhältnis) fehlt bei MPH, denn ich hab nirgends konkrete Infos gefunden was Champix eigentlich GENAU macht (es steht überall nur unspezifisch, es würde halt Dopamin und Noradrenalin erhöhen wg. Wiederaufnahmehemmung, aber das ist ja bei MPH genauso, interessant wäre das VERHÄLTNIS von Dopamin- und Noradrenalinwirkung bei jeweils MPH und Vareniclin). Dh die Champixsache sagt mir nur, dass es grds. besser gehen MUSS als mit MPH. Aber sie gibt mir nur eine Vermutung, was jetzt besser wäre.

    Meine nächste Hypothese wäre daher Bupropion. Denn das ist ja auch als Rauchermittel eingesetzt, ich würde also mal ganz plump annehmen dass es dann Vareniclin grds. ähnlich sein sollte... und es wird ja offlabel eingesetzt bei ADHS, dh DAS könnte ich dann (optimalerweise mit Übernahme durch die Krankenkasse, wenn sie bocken würde ich allerdings sofort in den Rechtsstreit gehen, da geht´s mir um´s Prinzip) auch verordnet bekommen bzw. es wäre von den Langzeitwirkungen her viel überschaubarer.
    --------------------------------
    2c.
    Fliegerlein schreibt:
    Ansonsten ist Deine Vermutung richtig, dass es durchaus möglich ist, dass für Dich eine Kombination aus MPH und AD oder andere Mittel besser wirken. Das ist nun mal eine sehr individuelle Geschichte. Der Haken ist, dass diese Erkenntnis mit einer Schlussfolgerung/ Antwort einhergeht, welche Du bereits als zu geben ausgeschlossen hast, weil Du sie als am Thema vorbei oder gar als Frechheit empfindest ... ein ziemliches Dilemma oder?
    (...)
    Das finde ich schon ziemlich niedlich .... ehrlich.
    Also wenn ich feststellen würde, dass 70% der Antworten, die ich auf eine Frage bekomme, nicht dem entsprechen, was ich eigentlich gefragt habe, würde ich mich fragen, ob diese Antworten entweder einfach nur die richtigen sind und/ oder ich eventuell die Fragen falsch formuliert habe .
    Wenn die Mehrheit so reagiert, würde ich darüber vielleicht schon ein wenig nachdenken.
    Missverständnis (und genau das vor dem ich gewarnt hatte ^.^)! Ich glaube einfach, der Disclaimer war zu kompliziert, andere Personen können den vielleicht gar nicht verstehen. Noch ein Versuch (aber bisher war´s ja auch nicht sehr erfolgreich, vielleicht denke ich eben einfach zu kompliziert):

    Ich habe mich NICHT gegen die Antwort "andere Medikamente probieren" inhaltlich (!) gesperrt, weil ich sie für falsch halten würde. Ich hab gebeten hier darauf zu verzichten weil es in DIESEM Thread darum gehen sollte was die ANDERE Hypothese wäre. Mit anderen Worten: Ich hab versucht es ausblocken gerade WEIL ich an die Medikamentenhypothese auch sofort gedacht hab, und das ja auch ausprobieren kann, nur eben erst über ein halbes oder ein Jahr hinweg. Ich wollte PARALLEL zum Verfolgen der Medikamentensache auch über die Burnout/Verhaltenstrainingsache nachdenken, und nur das hat mich hier im Thread interessiert... wie gesagt, ich habs vielleicht nicht super erklärt.

    ------------
    Edit: Ach, ****, jetzt hab ich nicht mal die Hälfte der Sachen angesprochen die in meinem Kopf waren, und es ist wieder so ein Roman... so ein Scheiß... ich lasse es jetzt erst mal so, sonst ist es noch schwerer zu lesen...

  2. #32
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Burnout -> Fragen über Fragen...

    repters schreibt:
    Missverständnis (und genau das vor dem ich gewarnt hatte ^.^)! Ich glaube einfach, der Disclaimer war zu kompliziert, andere Personen können den vielleicht gar nicht verstehen. Noch ein Versuch (aber bisher war´s ja auch nicht sehr erfolgreich, vielleicht denke ich eben einfach zu kompliziert):
    In mehrfacher Hinsicht trifft letzteres zu.
    Deine Disclaimer sind nicht kompliziert, eher denkst Du zu kompliziert und ignorierst auch, dass das ein oder andere einfach zusammengehört und logisch ist.
    Eher sehe ich es so, dass Du Dich missverständlich ausdrückst.
    Nochmal (und ich hatte diese Antwort erwartet):
    Wenn Hundert Leute Dich falsch verstehen ... dann ist es logischer zu vermuten, dass der Eine etwas so ausgedrückt hat, dass es falsch verstanden werden musste .

    Ich habe mich NICHT gegen die Antwort "andere Medikamente probieren" inhaltlich (!) gesperrt, weil ich sie für falsch halten würde.
    Habe ich auch nicht so verstanden und ich denke allen anderen ging es auch so, nur offensichtlich durchlaufen die Antworten Deinen Wahrnehmungsfilter, welcher ohnehin schon darauf eingestellt ist, dass da eh' nur falsche Antworten kommen, also wirst Du sie auch als solche verstehen.

    Ich hab gebeten hier darauf zu verzichten weil es in DIESEM Thread darum gehen sollte was die ANDERE Hypothese wäre. Mit anderen Worten: Ich hab versucht es ausblocken gerade WEIL ich an die Medikamentenhypothese auch sofort gedacht hab, und das ja auch ausprobieren kann, nur eben erst über ein halbes oder ein Jahr hinweg. Ich wollte PARALLEL zum Verfolgen der Medikamentensache auch über die Burnout/Verhaltenstrainingsache nachdenken, und nur das hat mich hier im Thread interessiert... wie gesagt, ich habs vielleicht nicht super erklärt.
    Du bist so detailliert auf das Medikamententhema eingegangen, dass es gar nicht ander ging, als logischerweise auch darauf einzugehen.
    Wenn Du nicht möchtest, dass etwas aufgefriffen wird, dann macht es unheimlich wenig Sinn, das in einem einsätzigen "Disclaimer" zu schreiben, wenn dann anschließend ein kompletter Absatz nur zu genau diesem Thema folgt.
    Dazu kommt, dass sich das vielleicht nicht derart trennen lässt, wie Du es Dir wünschst.
    Hier wäre das möglich gewesen, aber wie gesagt: Die Vorlage hast Du selber gegeben ... wenn man auf etwas so ausführlich eingeht und sich ein anderer die Mühe macht, das alels zu lesen, dann ist es unlogisch zu erwarten, dass dazu keine Rückmeldungen kommen.
    Schließ es aus, aber dann gehe auch nicht weiter darauf ein, that's it .

    Das hat nichts damit zu tun, dass andere weniger kompliziert oder intelligent sind als Du (und auf die Schlussfolgerung läuft es hinaus), sondern schlicht darauf, dass eine gewisse Aktion eine Reaktion bewirkt.
    Immerhin räumst Du ein, dass der Fehler auf Deiner Seite stattfindest, wenngleich auch in der Form, dass Du zu kompliziert und andere zu einfach denken ... Halleluja ... das wirkt schon ein klitze bisschen narzisstisch oder?

    Geh mal getrost davon aus, dass Dir hier auch intelligente Menschen gegenüber sitzen und wenn permanent Antworten kommen, die nicht Deiner Erwartung entprechen, dann muss das nicht daran liegen, dass Du so kompliziert bist und andere nicht, sondern dass man einfach auch auf der gleichen Ebene aneinander vorbei schreiben kann und dass es dafür einen Grund geben könnte.

    Das ist alles gar nicht so kompliziert ...
    Und irgendwie berichten andere nicht so häufig von solchen Problemen ....

  3. #33
    Kaputo

    Gast

    AW: Burnout -> Fragen über Fragen...

    Mir klingn die Augen...


    Tätest Du wirklich burnout haben, würdest morgens nich mehr aufstehen.
    Wärst zu keiner, auch noch so kleinen Aufgabe fähig.

    Gr , Kaputo

  4. #34
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 193

    AW: Burnout -> Fragen über Fragen...

    Fliegerlein schreibt:
    Du bist so detailliert auf das Medikamententhema eingegangen, dass es gar nicht ander ging, als logischerweise auch darauf einzugehen.
    Wenn Du nicht möchtest, dass etwas aufgefriffen wird, dann macht es unheimlich wenig Sinn, das in einem einsätzigen "Disclaimer" zu schreiben, wenn dann anschließend ein kompletter Absatz nur zu genau diesem Thema folgt.
    Dazu kommt, dass sich das vielleicht nicht derart trennen lässt, wie Du es Dir wünschst.
    Hier wäre das möglich gewesen, aber wie gesagt: Die Vorlage hast Du selber gegeben ... wenn man auf etwas so ausführlich eingeht und sich ein anderer die Mühe macht, das alels zu lesen, dann ist es unlogisch zu erwarten, dass dazu keine Rückmeldungen kommen.
    Schließ es aus, aber dann gehe auch nicht weiter darauf ein, that's it .

    Das hat nichts damit zu tun, dass andere weniger kompliziert oder intelligent sind als Du (und auf die Schlussfolgerung läuft es hinaus), sondern schlicht darauf, dass eine gewisse Aktion eine Reaktion bewirkt.
    Immerhin räumst Du ein, dass der Fehler auf Deiner Seite stattfindest, wenngleich auch in der Form, dass Du zu kompliziert und andere zu einfach denken ... Halleluja ... das wirkt schon ein klitze bisschen narzisstisch oder?
    Tja... da kann ich jetzt wenig gegen sagen *g*. Ich weiß dass du 100% recht hast, ich hab mir das ja auch alles schon selber überlegt (hah, das ist jetzt wieder arrogant ^.^).

    Zum Teil mag es wohl auch sein dass ich trainieren muss mich kurz zu fassen, mehr durch Schwerpunktsetzung (und nicht Sätze) das Thema zu lenken, genau wie du gesagt hast.

    Es hat leider auch ne Komponente gegen die ich schwer ankomme: Es ist immer extrem schwierig für mich mir Gedanken abzuschneiden... ich hab irgendwie manchmal ein ganz zwanghaftes Verhältnis zu Gedanken die mich emotional ansprechen, die irgendwas zusammenfassen was für mich Bedeutung hat (fast immer starker Bezug zu meiner Wahrnehmung oder sozialen Sachen oder krassen sonstigen). Ich muss das dann weiterdenken/sagen/Feedback haben. Keine Ahnung ob das auch ADHS ist oder was ganz anderes (ich finde abwechselnd Belege für beide Theorien). Ist ein bisschen so, als hätte ich ´ne "Gedankensucht"... vielleicht finde ich sowas einfach auch sehr interessant und hab doch nur schlicht keine Disziplin mich kurz zu fassen bzw. mal den Mund zu halten ^.^. Könnte damit zusammenhängen, dass es in meinem Sozialleben fast nie "Strafen" für schlechtes Verhalten in der Hinsicht gibt (im Gegenteil)...

    Fliegerlein schreibt:
    Und irgendwie berichten andere nicht so häufig von solchen Problemen ....
    Yep, normal ist das ganz sicher nicht. Ist mir aber, ehrlich gesagt, auch egal. Das ganze Konzept von "Normalität" ist ja im Grunde eh total abge****t, so kurz wie man lebt. "Normalitätsdruck" sollte man akzeptieren soweit man eigene reale Probleme lösen kann/wil (zB: Im Forum besser erklären können was man fragen möchte), aber nicht einfach als sinnentleerter Imperativ, der zu Traurigkeit führt... Wenn es bei Kommunikation Probleme gibt -> das lerne ich schon noch konterintuitiv (SO furchtbar ist es jetzt ja auch nicht, in meinen menschlichen Beziehungen). Und was mich selbst angeht (dh das innere Denken) würde ich das ehrlich gesagt auch nicht eintauschen wollen.

    ----

    Edit: Naja, letztendlich ist es ja doch (möglicher) Teil von ADHS, dass man mit etwas nicht aufhören kann (so ist ja wohl Hyperfokus zu verstehen... @Gluehhops ^.^). Vielleicht hab ich das ja einfach an ´ner strangen Stelle. Vielleicht dauert es dann einfach bis man sich das abgewöhnt... auf der Ebene von Gedanken/Emotionen ist wohl das Abgewöhnen von Angewohnheiten nicht so einfach ^.^.
    Geändert von repters (30.10.2012 um 12:58 Uhr)

  5. #35
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 193

    AW: Burnout -> Fragen über Fragen...

    Hmm, jetzt war ich total OT...

    Was die "Burnout"-Sache angeht interessieren mich momentan primär Tipps, wie man seinen Arbeitsalltag stressfrei und effizient gestalten kann, so dass man bei korrekter Medikamenteneinstellung (bzgl. ADHS) und vorhandener Motivation die bzw. noch mehr Freiheit gewinnt tun zu können was man (abstrakt) will (auch wenn es anstrengend ist geistig bzw. unangenehm in dem Moment). Ich glaube, da sind eher die "Stinoforen" ein richtiger Anlaufpunkt.

    Ich guck mal in Burnoutforen die nächsten Tage... einige Sachen wurden oben ja schon angesprochen. Ich kann ja posten, wenn ich was cooles finde ;_).

    lg

  6. #36
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.867

    AW: Burnout -> Fragen über Fragen...

    Hi repters,

    Ich denke ehrlich gesagt nicht, dass bei dir ein Burnout vorliegt.
    Das mit dem "raufstressen" ist typisch ADHS. Das ist der Stress, den sich ADHSler selber machen, damit sie überhaupt irgendwas erledigen können. Das ist so eine Art Selbstmedikation und nicht unüblich.
    Wenn sich das verselbstständigt, dann kann sich das zu einem Burnout auswachsen. Du kannst noch sehr klar reflektieren, was du machst und in welchem Zustand du bist und du versuchst auch, das zu ändern. Jemand mit einem Burnout bzw. einer Vorstufe dazu, kann das nicht mehr. Und im Extremfall merken Burnoutler auch nicht mehr, dass das, was sie machen schädlich für sie (und ihr Umfeld) ist.

    Eine solide Ferndiagnose kann ich natürlich nicht stellen.
    Das müsstest du also beim Arzt abklären lassen. Der SKID II, der bei deiner Diagnostik gemacht wurde, testet nicht auf Depressionen, sondern auf Persönlichkeitsstörungen.
    So wie du schreibst, wirkst du auf mich aber auch nicht depressiv. Aber wie gesagt, Ferndiagnosen sind unmöglich...

    Dass du an deinem Tagesablauf arbeiten möchtest, finde ich sehr gut. Das war bei mir neben der Medikation der wichtigste Bestandteil meiner ADHS-Therapie. Bei mir ging es nicht nur um den Tagesablauf, sondern auch darum, wie ich grundsätzlich mit dem Leben besser klarkomme und wie ich Pausen in meinen Tagesablauf einbaue.
    Machst du parallel zu deiner medikamentösen Therapie eine Psychotherapie oder ein Coaching?

    Die Sache mit der Schilddrüse würde ich an deiner Stelle nochmals überprüfen lassen. Es könnte sein, dass das für deine Symptome verantwortlich ist.
    Ansonsten kann ich dir nur sagen, dass viele ADHSler einen längeren Ärzte- und Psychologen-Marathon auf sich nehmen mussten, bis sie endlich diagnostiziert und adäquat behandelt wurden. Bei mir hat das fast 20 Jahre gedauert bis ich endlich wusste, was mit mir los ist. Frag mich nicht, welche Diagnosen ich in der Zwischenzeit bekommen habe...

    Mir hat Nancy Rateys ADHS-Selbstcoaching-Buch sehr geholfen, mein Leben so zu ändern, dass es ADHS kompatibel ist.
    Allerdings musste ich auch meine Ansprüche an mich selber gewaltig herunterschrauben. Ich werde in vielen Bereichen des Lebens nie die Leistung bringen können, die ein normaler Mensch erbringen kann. Seit ich das verstanden habe und für mich angenommen habe, kämpfe ich weniger gegen mich selber.
    Von Stinoforen rate ich dir daher ab. Da vergleichst du dich mit Menschen, die ganz andere Voraussetzungen haben. Und deren Tipps sind in den meisten Fällen für ADHSler relativ nutzlos.
    Es gibt natürlich Ausnahmen. Mir hat z.B. das Flylady-Konzept sehr geholfen, insbesondere im Haushalt. Aber dieses Konzept ist auch auf Menschen ausgerichtet, die gewisse Defizite bei der Durchführung bestimmter Tärigkeiten im Haushalt haben. Ich habe aber auch dieses Konzept umändern müssen, damit es auf mich und meine Probleme passt. Und das Forum, in dem ich damals war, habe ich dann auch verlassen, weil ich gemerkt habe, dass meine Probleme sich von denen der Stinos grundsätzlich unterscheiden. Mich hat das dann teilweise sehr runtergezogen, weil ich langsamer Fortschritte gemacht habe als die Stinos.

  7. #37
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 382

    AW: Burnout -> Fragen über Fragen...

    Hallo !

    Das Leben und die Gestaltung des Arbeitslebens läuft nicht so, wie ich es mir vorstelle.
    Ich habe immer das Gefühl unter meinen Fähigkeiten zu bleiben, eingeschränkt zu sein,
    nicht umsetzen zu können, nicht wirklich zeigen zu können,
    was in mir ist, zu was ich fähig bin.

    Die anderen aber, die können das.
    Die sind dazu in der Lage.

    Und hier meine außergewöhnliche These:

    DIES IST NICHT SO !!!!!

    Die anderen haben ihre Schwächen und wir unsere.

    Nur sind sie in der Mehrheit.
    Daher werden ihre Schwächen von der Gesellschaft, vom Arbeitgeber usw. nicht als Schwächen wahrgenommen.
    Das ist alles.

    Mein Sohn ist in der Lage, sich über Stunden zu konzentrieren, wenn er sich z.B. einem Legobausatz widmet.
    Dann hört er erst auf, wenn alles zusammengebaut ist.
    Wir sind zu Höchstleistungen fähig, zum Hyperfokus.
    Das ist etwas Besonderes.

    Die Vorstellung bei allen Tätigkeiten und vor allem bei dem, was uns unangenehm ist, was uns langweilt,
    dieselbe Leistung erbringen zu können und vor allem zu müssen
    oder auch nur eine normale Leistung wie die Stinos,
    ist das "Problem".

    Alles, was in dem sogenannten Krankheitsbild dargestellt wird, dass wir es nicht können,
    ist in Beziehung gesetzt zu den Stinos,
    aber wir können uns sehr wohl
    konzentrieren,
    sind ausdauernd,
    sozial engagiert,
    usw.
    aber eben nur in einem Entweder-Oder-Modus.
    Ja oder Nein, mit vollem Einsatz oder überhaupt nicht.

    Der mittlere Weg ist unser "Problem".

    In deinem ersten Beitrag wurde mir schon deutlich, dass du ziemlich anhaftest,
    du nennst es "krankhaften" Ehrgeiz und dass du dir von deinem ADHS
    keinen Strich durch die Rechnung machen lässt.

    Es ist aber gerade dein ADHS und deine ADHS Sozialisation,
    die von dir erwartet,
    außergewöhnliche Leistungen zu bringen und erbringen zu können,
    und zwar immer und unter allen Umständen.

    Denn du kannst ja, wenn du willst. Nicht wahr?

    Und darum geht es.
    Erkenne, dass es auch hier nur
    ein Entweder....Oder gibt.

    Als Stino bist du verurteilt zur Mittelmäßigkeit.
    Als ADHS ler entweder zur ausgewählten Höchstleistung
    oder zum Unterdurchschnitt.
    Da kannst du Verhaltenstherapien ausprobieren
    oder unterschiedliche Medikamente oder deren Kombination.
    Sie verhelfen dir höchstens dazu, mittelmäßig zu werden
    in den Dingen, die dir schwer fallen.
    Aber sie werden dir nicht helfen, auch da Höchstleistungen zu erbringen.

    Deine Vorstellung vom Superrepters wird sich nicht erfüllen.
    Du spürst die ersten Anzeichen und willst ihnen entgegenwirken
    oder deine Intuition sagt es dir.
    Daher der Versuch hier eine Lösung zu bekommen.
    Denn du möchtest nicht akzeptieren, was nicht sein darf.

    immer in der Überzeugung alles im Griff haben zu können.
    Dein Leben, deine Zukunft so gestalten zu können,
    wie du willst.

    Deine Gedanken erschaffen dir in Sekunden eine Vorstellung von dem,
    was sein könnte,
    oder was nicht sein könnte.
    Deine ADHS Diagnose macht zunichte, was du dir vorgestellt hast?
    Macht deine Zukunft zunichte?

    Auch das ist nur eine Vorstellung und sonst nichts.
    Dir deiner Gedankenwelten bewusst zu werden und was sie bei dir auslösen
    an Frustration, an Kampfgeist, an Zorn, an Widerstand, an
    Willen, ihnen gerecht zu werden.

    Dir darüber klar zu werden.
    Das ist es, um was es geht.

    Und nicht mit allen Mitteln zu versuchen, ihnen gerecht zu werden
    und dabei DIR nicht.

    Wer bist du?
    Deine Gedankenwelten?
    Deine Vorstellungen?

    Dieses Forum kann dir Spiegel sein,
    Dich dabei unterstützen, einen anderen Blick auf dich einzunehmen,
    wenn du es zulässt.

    ADHS nicht als überwindbare Krankheit anzusehen,
    als Störung, die dein Leben negativ beeinflusst,

    sondern als das, was es ist:


    Du bist ADHS

    Gruß
    Michi


    p.s.
    Ich verstehe deine Gedankensucht sehr gut.
    Auch ich denke viel .... lächel.... und immer.
    Mein außergewöhnlichstes Erlebnis war/ist mal wirklich nicht zu denken,
    zu erleben, wenn die Gedanken still sind
    und ich nur Verbundenheit mit mir wahrnehme....
    aber das ist dir sicher zu spirituell?

    Und dieses Nichtaufhörenkönnen, dieses Dranbleiben, dieses Ausdiskutieren müssen,
    dieses.... ja so bin ich.
    Nimmst du es wahr, wenn es geschieht oder erst hinterher?
    Für mich war es ein Wunder, als ich zum ersten Mal wahrnahm,
    dass es JETZT geschieht.
    Als ich eine Freundin mal wieder zugetext habe und ich es bemerkte
    und dann wirklich abbrechen konnte, nicht darüber hinwegging....

    Und dann sind da noch dieses Gedankendenken, das Grübelei genannt wird.
    Damit nicht aufhören können ist der Anfang.....
    der erste Schritt oder aber auch schon mittendrin.....
    in der Depression oder Burnout....
    kommt ganz drauf an....

    Die vergrangenen zwei Nächte habe ich wenig geschlafen, weil ich nicht aufhören konnte,
    nicht zur Ruhe kommen konnte....
    oh ja. Ich kenne das gut.

    Sich Gedanken zu verbieten, sie abschneiden zu wollen führt dazu,
    dass sie gerade bleiben wollen und zwar mit noch größerer Macht.

    Mein Hilfsmittel ist dann mein Körper, mein Atem.
    Dies musste ich allerdings üben und werde es weiterhin üben.
    Es ist ein lebenslanger Weg.
    Geändert von 'Michi (30.10.2012 um 18:39 Uhr)

  8. #38
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 193

    AW: Burnout -> Fragen über Fragen...

    Erinnert mich an meine Drehbuchidee. zB Star Wars - mäßig...

    ADHS: "Repters... ich bin dein VATER."
    Repters: "NEEEEEIIIIINNNNN!!!!!"
    ADHS: "Erkenne deine Gefühle, du WEISST es ist wahr".
    Repters: "**** dich, ich schmeiß mir jetzt MPH rein und arbeite trotzdem!"
    ADHS: "NEEEEIIIINNNNN!!!"

    So ähnlich hatte ich mir das vorgestellt.
    Geändert von repters (30.10.2012 um 22:00 Uhr)

  9. #39
    hirnbeiß

    Gast

    AW: Burnout -> Fragen über Fragen...

    repters schreibt:
    **Edit: Ach, ****, jetzt hab ich nicht mal die Hälfte der Sachen angesprochen die in meinem Kopf waren, und es ist wieder so ein Roman... so ein Scheiß... ich lasse es jetzt erst mal so, sonst ist es noch schwerer zu lesen...**

    Bei einem Burnout stellt man sich selbst keine Fragen mehr. Zumindest nicht in dem Sinn, ob denn alles noch seinen Platz im Leben hat.
    Ein Burnout ist ein freier Fall ins Nichts. Ohne Netz und doppelten Boden.
    Und Fragen stellt man keine mehr, da eh alles keinen Sinn mehr hat, oder ergiebt.
    Sogar die Selbstgespräche von Gelberüben und Brokkoli können einen da nicht mehr aufheitern.
    Die Welt um einen herum wird farblos und leer. Die Dimensionen verringern sich auf höchstens 2.
    Das Klopapier wird alle...na und?
    Intelligenz? Scheiß drauf!
    Hunger? Geh kotzen, Hunger!
    Wenn man wach ist, dann ist man nur halbwach.
    Wenn man schläft, dann nur wie 'siehe oben'.
    Wenn man kacken muß, dann würde man am liebsten in die Hosen machen,
    weil das verdammte Scheißhaus so weit weg ist.
    Man ist zu müde zum weinen, zu müde zu leben..
    zu müde zum...
    zu müde....
    einfach nur müde...

    LG --hirnbeiß--
    Geändert von hirnbeiß (30.10.2012 um 19:35 Uhr)

  10. #40
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 382

    AW: Burnout -> Fragen über Fragen...

    repters schreibt:
    Erinnert mich an meine Drehbuchidee. zB Star Wars - mäßig...

    ADHS: "Repters... ich bin dein VATER."
    Repters: "NEEEEEIIIIINNNNN!!!!!"
    ADHS: "Erkenne deine Gefühle, du WEISST es ist wahr".
    Repters: "**** dich, ich schmeiß mir jetzt MPH rein und arbeite trotzdem!"
    ADHS: "NEEEEIIIINNNNN!!!"

    So ähnlich hatte ich mir das vorgestellt.

    Ja.... Vorstellungen....
    die hatte Luke auch.

    Ich hoffe, du erinnerst dich
    an Luke in der Höhle auf Dagobah und
    an Luke auf dem Todesstern.

    Warum er versagt hat?
    Wie die "Lösung" aussah?

Seite 4 von 5 Erste 12345 Letzte

Ähnliche Themen

  1. Beantragung einer Reha-Maßnahme: Fragen über Fragen...
    Von dirk im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 23.07.2012, 17:21
  2. Diagnose gestellt bekommen - Fragen über Fragen
    Von Sailor24 im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 3.07.2012, 20:56

Stichworte

Thema: Burnout -> Fragen über Fragen... im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum