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Diskutiere im Thema Burnout -> Fragen über Fragen... im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #21
    Octoroo

    Gast

    AW: Burnout -> Fragen über Fragen...

    @Fliegerlein

    Nur kurz - OT:

    Wieso wird Burned-Out mit Depressionen gleichgesetzt bzw. soll ne Depression sein ?
    Das wollte ich schon immer wissen.

    Ich dachte ich haette burnedout, weil ich total ueberfordert bin (besser: WAR. jetzt isses besser, es hat sich einiges in mein Leben veraendert !)

    Wie auch immer, war ich im Maerz 2011 beim Psychiater. Habe geklagt, dass ich einfach nur ueberfordert bin und oft am Rande des Nervenzusammenbruchs bin und ob er mir was fuer den Akutfall geben koennte.
    Tja, da sagte er, dass es dagegen nix gibt und er mir nur ein Antidepressiva geben kann.
    Ich sagte, dass ich NICHT depressiv bin, sondern einfach nur ueberfordert bin.

    Wenn also Burned out ne Depression ist, brauche ich das ja nirgends anzugeben beim Arzt.,....

  2. #22
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 1.939

    AW: Burnout -> Fragen über Fragen...

    Octo:
    Ich denke der Unterschied ist erstmal in der Ursache zu sehen.

    BurnOut Zustand ist ursächlich (also von aussen erzeugt), Depression kann natürlich Auslöser haben, aber ist eher als eine innere/seelische/körperliche Erkrankung zu sehen (Ergebnis verschiedenster Einflüsse)
    Die Auswirkungen sind schätz ich mal ähnlich, und darum werden die Ärzte da keinen grossen Unterschied in der Primär- Behandlung machen, wobei ich denke die jeweiligen Therapien werden sich schon unterscheiden.
    (edit:Nur meine Vermutungen hier)

    In der icd ist es laut wikipedia bereits als eine Art Überforderungskrankheit klassifiziert.
    Burnout-Syndrom

    Wenn ihr mal das hier als Gegenbeispiel lest......
    Diagnose Boreout

    Neulich hat den Begriff hier jemand verwandt und ich hab noch gelacht, weil ich das so treffend fand aber als Begriff noch nicht gehört hatte...leider ist das auf Dauer dann eben nicht mehr witzig...

    Wenn man aber einen ADHSler vor sich hat, der eventuell arbeitslos ist oder einer der das was er tun muss, als nicht zufriedenstellend empfindet?

    Vielleicht gibt es ja auch sowas wie einen "Motivations-Burn und Bore-Out" :
    ein nervenzerreissender Zustand
    durch die Überforderung
    wegen der Unfähigkeit konzentriert (der ADHS wegen) zu arbeiten
    und gleichzeitig der Bore-Out
    immer an denselben Problemen zu scheitern
    und sich eben dahingehend nicht mehr motivieren zu können.

    Da ist die Depression wirklich nicht mehr weit.
    Ob so rum oder so rum
    - genau das ist dann der Punkt wo man sich Hilfe holt, oder?

    Deswegen Fliegerlein- volle Zustimmung!

    Danke auch noch an @michi, für den tollen Beitrag.

  3. #23
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Burnout -> Fragen über Fragen...

    Octoroo schreibt:
    @Fliegerlein

    Nur kurz - OT:

    Wieso wird Burned-Out mit Depressionen gleichgesetzt bzw. soll ne Depression sein ?
    Das wollte ich schon immer wissen.
    Naja genaugenommen gibt es meines Wissens nach nicht einmal eine konkrete ICD-Definition/ Diagnose die da "Burn Out Syndrom" o.ä. lautet.
    EDIT: Korrektur, Stargazer hat ja auch die entsprechende Seite in der Wikipedia hingewiesen, in der auch der ICD Code steht, Sorry!
    Es ist aber "nur" eine "Z"-Diagnose und nicht als Krankheit anerkannt oder definiert.


    Folgt man vielen Artikeln in diversen Fachliteraturen und Aussagen vieler Ärzte, so kann man Burnout eher als atwas ansehen, was man als "Vorstufe einer Depression" betrachtet ... wobei ich persönlich diese Definition mit höchster Vorsicht genießen würde, denn ich habe da einige gesehen, die wirklich schon sehr weit am Boden waren, aber da trifft dann auch wieder mehr die Diagnose schwere depressive Episode zu ... ich glaub fast, da gibt es keine klare Grenze ...

    Ja, ich denke auch, dass Burnout viel mit Überforderung zu tun hat, aber das bedeutet nicht gleichsam, dass man sich in dem Sinne kaputtgearbeitet hat, in dem es gerne von der Gesellschaft gesehen wird, also die Workaholics etc.

    Ich finde Repters Beispiel mit dem Aufstehen und rumlaufen geradezu genial, denn das ist der Moment, der ihm Entspannung und Entlastung bringt.
    Macht er es nicht, wird die Anspannung immer größer und drängt sich mehr und mehr in den Vordergrund, bis sie die Kontrolle über einen gewonnen hat.
    Macht man das permanent, zwingt sich geradezu es zu beherrschen, ist die Überforderung nicht nur zum Greifen nah, sondern unabwendbar.

    Überforderung bedeutet ja auch, seine Grenzen zu überschreiten.
    Wird man dadurch krank, hat man sie zu oft und evl. permament überschritten.

    Warum passiert das?
    Weil wir entweder dazu gezwungen werden immer mehr Leistung zu bringen oder weil wir von innen so angetrieben sind, dass wir diese Leistung bringen wollen, koste es was es wolle (was der "klassischen Ansicht" eines Burnout entspricht würde ich sagen) oder wir kennen schlicht und ergreifend unsere Grenzen gar nicht.
    Im schlimmsten Fall kommt von allem ein bisschen zusammen.

    Ich denke, Burnout und Depression liegen dicht beieinander, wnn nciht sogar übereinander, ... aber das Eine hört sich halt in unserer Hochleistungsgesellschaft besser an als ads andere ....

    Für uns ADS'ler ist es umso schwerer, bzw. wir sind umso anfälliger, denn wir haben große Probleme unsere Grenzen überhaupt wahrzunehmen.
    Schlimemr noch: Wir merken, dass wir irgendwie "mit angezogener Handbremse" fahren, aber wir sehen um uns herum Menschen, die das Gleiche leisten und versuchen logischerweise, es ihnen gleich zu tun.
    Geht aber nicht.

    Und das geht auch mit MPH nicht!
    Auch wenn wir uns das noch so sehr wünschen...
    Wobei ich hier sicherheitshalber nochmal betonen möchte, dass das nicht für Alle gilt, denn wir haben es mit einer Spektrumserkrankung zu tun, die mal mehr, mal weniger schwergradig ist.

    Das müssen wir halt rausfinden.
    Wir müssen lernen, wo unsere Grenzen liegen und dann müssen wir lernen, Strategien für den Alltag zu finden, damit wir diese Grenzen nicht permanent überschreiten und uns selber ausbeuten.

    Wenn man z. B. in einem Studium ist und lernen muss, wäre es vielleicht einen Möglichkeit, sich feste Vorgaben zu setzen:
    Jeden Tag drei Seiten lesen und Notizen machen, und daraufhin eine kleine Belohnung gönnen, sofort, immediately, zeitnah, für unser Belohnungssystem ungemein wichtig.

    Sich Pausen erlauben und aufstehen und rumlaufen, aber dann wieder hinsetzen und weitermachen.
    Diese Pausenzeiten aber mit einplanen!!!
    Zeit ist nicht unser Freund, also umso wichtiger, dass das berücksichtigt wird.
    Dem Drang nachgeben.

    Ich finde es gut, dass Studenten als Nachteilsausgleich mehr Zeit bekommen .... aber eigentlich ist das genau kontraproduktiv...
    Wir leiden doch eh' schon an chronischer Aufschieberitis... jetzt geben sie uns auch noch mehr Zeit ...

    Aber andersrum kann es eben doch funktionieren, wenn wie diese Zeit nutzen, um uns diese kleinen Pausen zum Rumlaufen etc. erlauben und einbauen.

    Ok, ... ich stoppe jetzt hier ... wird schon wieder ein Roman und geht OT, willkommen ADS ... Sorry

    Ich dachte ich haette burnedout, weil ich total ueberfordert bin (besser: WAR. jetzt isses besser, es hat sich einiges in mein Leben veraendert !)
    Ist auch vollkommen korrekt.
    Genau so läuft man in den Burnout ... aber was ist der Unterschied zur Depression?
    Man ist permanent überdordert, verliert das Leben aus den Augen, kommt nicht zur RUhe, der Stress gewinnt die Oberhand, alles entgleitet einem mehr und meher, das Gefühlsleben liegt bracht, bzw. schaltet sich ab, alles wird immer sinnloser, immer schwerer, die Spirale geht weiter abwärts und Upps.... Willkommen in der Depression .

    Ansonsten volle Zustimmung zu Stargazer
    Geändert von Fliegerlein (29.10.2012 um 17:11 Uhr) Grund: Edit zugefügt

  4. #24
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 1.939

    AW: Burnout -> Fragen über Fragen...

    Auf einer der Internetseiten stand auch, das man in Berufen die mit Menschen zu tun haben, (die evtl. Problemen haben), als eine Komponente des Burnouts sich emotional abschaltet.

    D.h. nur noch Dienst nach Vorschrift, aber das dieser Zustand dann irgendwann unerträglich wird, man zynisch wird, etc.

    Ich hab das innerhalb meiner Familie selbst erlebt, ansatzweise. Wenns einfach nicht rund läuft und man immer wieder gegen WIndmühlen läuft, dann will man irgendwann nicht mehr.
    Gibt auf. Ich glaub dieses "Aufgeben", das ist der Punkt zum Überschreiten der Grenze zwischen Überfordert und BurnOut.

    Sorry ist ein "off topic", aber ich fand die Erkenntnis grad total wichtig.

  5. #25
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.867

    AW: Burnout -> Fragen über Fragen...

    In diesem Artikel finde ich, sind Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen einer Depression und dem Burn Out sehr gut dargestellt. Insbesondere die Grafiken veranschaulichen das Ganze.

  6. #26
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 382

    AW: Burnout -> Fragen über Fragen...

    Burn out oder Depression ?

    Viele Psychiater vertreten die Ansicht,
    dass die Formulierung Burn out ein euphemistischer Ausdruck für Depression ist.
    Wie auch immer.....

    Warum fühle ich mich überlastet, ausgepowert, erschöpft......
    körperlich, geistig, emotional
    oder alles zusammen?

    Weil ich meine Grenzen nicht wahrnehme und dauernd über sie hinausgehe,
    weil ich kämpfe, im Widerstand bin .....
    egal ob ich mich selbst, die Kollegen, den Chef, den Arbeitgeber oder die Gesellschaft verantwortlich mache...

    Die Seminarleiterin des Achstamkeitstrainings sagte:
    Die "Faulen" bekommen kein Burn out.
    Und mit den Faulen sind nicht die Arbeitsscheuen gemeint, sondern diejenigen,
    die sich ihrer Grenzen bewusst sind und werden und dann einfach loslassen,
    sich nicht selbst unter Druck setzen, sondern es einfach lassen können.
    Sich selbst schützen können,
    Selbstfürsorge ist eine der wichtigsten Fähigkeiten und hat nichts mit
    Egoismus zu tun
    oder mit Faulheit oder mit.......

    repeters sucht einen Weg, seinen eigenen Ansprüchen genügen zu können,
    damit er so funktionieren kann, wie er sich das vorstellt,
    wie er glaubt, dass es notwendig und richtig ist.

    Er kam bisher gar nicht auf den Gedanken,
    dass es genau darum geht,
    diese Vorstellungen zu überdenken,
    sich und seine Überzeugungen infrage zu stellen,
    sich seinen Konditionierungen zu stellen.

    Eine meiner wichtigsten Erkenntnisse zu Beginn meines mir selbst Bewusstwerdens war,
    dass es nicht die anderen sind oder mein ADHS,
    sondern immer ich selbst,
    wie ich damit umgehe, was mir begegnet.
    wie ich damit umgehe, wie ich bin.

    Sicher wird die Arbeitsverdichtung von außen erzeugt,
    aber es ist meine "Unfähigkeit", meine Vorstellungen zu revidieren,
    die mich an meine Grenzen und darüber hinausgeführt hat und führt
    und mein Nichtwahrnehmen dieser Grenzen.

    Dieses ich weiss, wie es richtig ist.....
    ob nun als Krankenschwester,
    als Mutter,
    als Partnerin,
    als Freundin
    usw.
    Die "Probleme" enstehen dadurch, dass
    andere meine Wahrnehmung nicht teilen,
    dass sie die Dinge nicht so sehen wie ich,
    dass es nicht nur einen Weg gibt.

    Und dass ich gerade in meinem Beruf und auch als Mutter immer wieder wahrnehme,
    dass ich recht gehabt habe,
    dass meine Wahrnehmung doch richtig war,
    dass " die anderen " nicht recht hatten sondern ich.

    Und was nützt das?
    Denn wenn alle getan hätten oder tun würden, was ich für richtig erachte,
    wäre dann wirklich alles besser?

    NEIN

    Darum geht es!
    Dies wirklich (an-)erkennen, dass es so ist.

    Ein Sozailarbeiter hat mal zu mir gesagt,
    ich könnte nicht die Welt retten.

    Dieses Kämpfen erschöpft mich zuerst und dann
    angesichts der Wahrnehmung eigener Ohnmacht
    ausgesetzt dem Konflikt, doch zu wissen,
    wie es richtig ist,
    hat mich geführt und führt mich in den Abgrund,
    in tiefe Verzweiflung
    genährt durch die Kraft, die in mir ist....
    und die ich gegen mich selbst eingesetzt habe und einsetze

    Diese Kraft anders einsetzen lernen..... darum geht es!!!!

    Dadurch geschieht Veränderung....
    Heilung.

    In Verbundenheit
    Michi

    p.s.

    Mein Übungsweg basiert auf MBSR,
    auch als Prophylaxe
    was meine depressiven Episoden,
    meine Erschöpfungssyndrom
    betrifft.
    Geändert von 'Michi (29.10.2012 um 18:16 Uhr)

  7. #27
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Burnout -> Fragen über Fragen...

    Fliegenpilz schreibt:
    In diesem Artikel finde ich, sind Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen einer Depression und dem Burn Out sehr gut dargestellt. Insbesondere die Grafiken veranschaulichen das Ganze.
    Sehr interessant, besonders die Quintessenz am Anfang in dem blauen Kästchen:
    Burnout: Aufwärtsspirale (Kampfmuster)/ Depression Abwärtspirale (Bewahrungsmuster).

    Da würde Ich ja glatt vermuten wollen, dass einer Depression im Vorfeld auch ein Kampf vorangegangen ist, der in Resignation geendet ist.

    Sind wir noch n Topic?
    Der Thread Titel lautet ja Burnout oder?

  8. #28
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.867

    AW: Burnout -> Fragen über Fragen...

    Fliegerlein schreibt:
    Sehr interessant, besonders die Quintessenz am Anfang in dem blauen Kästchen:
    Burnout: Aufwärtsspirale (Kampfmuster)/ Depression Abwärtspirale (Bewahrungsmuster).

    Da würde Ich ja glatt vermuten wollen, dass einer Depression im Vorfeld auch ein Kampf vorangegangen ist, der in Resignation geendet ist.
    Ja, ich denke auch, dass bei einer Depression ebenfalls ein Kampf vorangegangen ist. Und sowohl beim Burnout als auch bei der Depression kämpft man quasi gegen Windmühlen. Bis zu dem Punkt sind Depression und Burnout gleich, dann trennen sich die Wege.
    Der Burnoutler denkt sich "Jetzt erst Recht". Der Depressive gibt immer mehr auf, bemüht sich aber trotzdem, doch seine Bemühungen scheitern. Der Depressive rutscht immer weiter in ein Loch.

    Der Burnoutler fällt zunächst nicht ab, sondern er kämpft immer weiter und überfordert sich immer mehr. Solange bis dann gar nichts mehr geht. Und dann kommt es zum Zusammenbruch. Was aber noch nicht automatisch eine Depression bedeutet.

    Und je nachdem, wie dieser Zusammenbruch abläuft und wie es weitergeht, wächst sich das Ganze zu einer Depression aus oder eben nicht.

    In beiden Fällen steht ganz zu Beginn ein Kampf, eine Überforderung. Und beide gehen mit dieser Überforderung nicht sorgsam um. Beide nehmen diese Überforderung hin und ändern nichts an der Überforderung.


    Sind wir noch n Topic?
    Der Thread Titel lautet ja Burnout oder?
    Öh, keine Ahnung. Aber es geht ja um Burnout. Und um den Zusammenhang ADHS und Burnout.

    Wobei ich persönlich denke, dass ADHSler beides können, also Depression und Burnout. Ich kann mir sogar vorstellen, dass ADHSler zwischen diesen beiden Zuständen teilweise hin- und her switchen.
    Also so ist es bei mir. Für einen "normalen" Psychiater" kann das dann nach einer bipolaren Störung aussehen.

  9. #29
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 1.939

    AW: Burnout -> Fragen über Fragen...

    Das mit dem switchen kann ich bestätigen.

    Das klingelt bei mir das Glöckchen, das mich an die Aussage von Web4health erinnert, die da irgendwie auf die Tatsache abzielte, das ADHSler und ihre ganzen Komorbiditäten ein Ding für sich sind, weil die Symptome der durch das ADHS verursachten Krankheiten so "wischiwaschi" sind, das man da wohl nicht eindeutig diagnostizieren kann. Sprich z.B. wir kriegen noch nicht mal ein Burn Out richtig hin, weil wir uns immer noch genug motivieren können, wiederum andere Dinge zu tun.

    Bzw. die Komorbiditäten oft überlagern und man darum oft bei den Erwachsenen so selten merkt, das da eigentlich ein unerkanntes ADHS zugrunde liegt.

    Darum finde ich Michis Hinweise wirklich wichtig: Bei jedem funktioniert es ein bisschen anders.

    Achtsamkeit, Selbstbewusstsein im tieferen Sinn ist wichtig, rausfinden (zur Not mit Hilfe) was für einen selbst gut ist und dann das Leben und unsere Ansprüche danach gestalten, nicht versuchen der Norm zu entsprechen, weil wir das eben nunmal nicht tun.

  10. #30
    Octoroo

    Gast

    AW: Burnout -> Fragen über Fragen...

    Danke Leute.

    Koennte hinkommen.
    Ich fuehle mich zur Zeit nicht erschoepft. Der Grund: ich musste seit Dienstag daheim nicht kochen.Heute war mein Mann so liebt und holte uns Wagnerpizzen.
    Wenn ich dran denke, dass ich kochen muesste, ja, dann werde ich deprimiert. Einfach nur ueberladen.

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