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Diskutiere im Thema Wo fängt man an mit der ADS Testung? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 354

    Wo fängt man an mit der ADS Testung?

    Hallo!

    Ich möchte gerne mich auf ADS testen lassen,ich denke ich habe die Hypoaktive Form.
    Früher wußte man davon wohl noch nichts. Als Kind viel ich schon auf und wurde beschimpft,weil ich nie grüßen würde oder nie danke sagen würde usw. Später als Jugendlich war ich beim Psychiater wegen Suchtproblematik die ich hatte.
    Nun habe ich zwei Töchter und die eine ist seit der Geburt wie ich. Die wurde von oben bis unten untersucht,erster
    Verdacht Asperger Syndrom. Hat sie aber nicht. So habe ich mich mehr und mehr auch mit mir selber beschäftigt.

    Ich habe in einem"normalem" Forum,mein Thema angesprochen,ob ich mich testen lassen soll.
    Aber die sagten dann Wofür? Außer um selbser eine bestätigung zu haben.
    Ich denke immer wer es nicht hat,ist dann auch irgendwie schwierig es nachzuvollziehen.

    Ich möchte mich gerne testen lassen,damit mein Alltag besser klappt. Vielleicht kann ich dann besser irgendwiner Arbeit nachgehen. Vielleicht versucht mein Mann mich dann auch besser zu verstehen. Vielleicht versucht meine Familie besser zu verstehen.

    Erzähle ich es erst meinem Hausarzt? Oder versthen Hausärzte es nicht?
    Gehe ich zum Neurologen?(da habe ich eine Überweisung wegen Kopfschmerzen,war ich vor 5 Jahren mal im MRT). Kann der Neurologe eigentlich was Neurologisches erkennen/nachweisen?
    Oder frage ich da einen Psychologen?

    Frage über Fragen.

    Maedelmerlin

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 19

    AW: Wo fängt man an mit der ADS Testung?

    Hi maedelmerlin,

    das erste was du machen solltest ist im Internet eine Neurologie/Psychatrie Praxis zu suchen die sich mit Adhs auskennen.

    Das kann sich sehr schwirig gestalten, ich wusste auch lange Zeit nicht mehr weiter wohin ich gehen sollte.

    Wenn du keinen findest nicht aufgeben!

    Ich bin zur Drobs dann irgendwann gegangen weil ich auch Suchtprobleme habe dort sprach ich das Thema Adhs an, die nette Dame hat sich sehr eingesetzt für mich und mir ein paar Ärzte herausgesucht die Adhs auch behandeln.

    Seitdem ging es los. 1 Termin bei meiner behandelten Ärztin dann Testung in der Eo´s Klinik Münster.

    Und jetzt werde ich endlich weiterbehandelt.

    Gruß
    ____________
    WestEndOpera

  3. #3
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 3.524

    AW: Wo fängt man an mit der ADS Testung?

    Huhu und Willkommen bei uns !

    Also generell geht ein niedergelassener Facharzt oder Du kannst Dich eben an eine Klinik in Deiner Nähe wenden die die DIagnostik macht (manchmal gehts da schneller, aber auf Termine warten tut man so oder so sehr lange).
    Die Frage ist wie groß der Leidensdruck ist, wenn Du akute Probleme hast würde ich das auf jeden Fall sagen, manchmal lässt sich der Prozess dann etwas beschleunigen.

    Wenn Du Adressen brauchst, auch die findest Du hier im Forum und auch wenn Du noch weitere Fragen hast dann kannst Du Dich gerne auch ans Team oder an andere Mitglieder wenden!

    Dass Du in anderen Foren auf Ablehnung getroffen bist wundert mich nicht, ich selber habe früher die ERfahrung gemacht, dass die meisten dort ADHS für ein Hirngespinst halten oder meinen man sei einfach "verrückt"!

    Fühl Dich hier verstanden und gut aufgehoben

    LG

    Rose

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 569

    AW: Wo fängt man an mit der ADS Testung?

    maedelmerlin schreibt:
    Erzähle ich es erst meinem Hausarzt? Oder versthen Hausärzte es nicht?
    Gehe ich zum Neurologen?(da habe ich eine Überweisung wegen Kopfschmerzen,war ich vor 5 Jahren mal im MRT). Kann der Neurologe eigentlich was Neurologisches erkennen/nachweisen?
    Oder frage ich da einen Psychologen?
    Frag jemanden der darauf spezialisiert ist.
    Wie oben schon geschrieben: such dir einen Spezialisten für Adhs bei Erwachsenen und mach einen Termin. Denn der wird einige Wartezeit mit sich bringen, die du dann nutzen kannst um z.B. den Hausarzt um die notwendige Überweisung zu bitten.

    Hintergrund:
    Adhs bei Erwachsenen ist bei vielen Ärzten, Psychtherapeuten und Psychologen leider noch ein rotes Tuch. Es fehlt das Wissen um einzuschätzen ob du Adhs haben könntest, was oft dazu führt, dass einem Adhsler schnell mal erklärt wird warum Arzt/Therapeut denkt es läge kein Adhs vor.

    Wenn du Glück hast und z.B. dein Hausarzt der Möglichkeit gegenüber offen ist oder einfach meint dass es nicht schaden könne, diesen Verdacht mal abklären zu lassen, hast du bereits den passenden Termin dafür und kannst entspannt die nötige Überweisung mitnehmen.
    Wenn du kein Glück hast, kannst du ggf. damit argumentieren dass für eine fundierte Diagnostik Untersuchungen/Tests nötig sind, die nur von Fachleuten gemacht werden können. Z.B. haben Psychotherapeuten und oft auch die Hausärzte kein EEG-Gerät, keine Formulare und Geräte für eine neuro-psychologische Testung usw.

    Klingt evtl ein bisschen negativ, weil es den Nicht-Spezialisten eine sehr ablehnende Haltung unterstellt.
    Erfahrungswert. Mein Psychotherapeut, mein Hausarzt und mein Umfeld hielten die Idee dass ich Adhs haben könnte für abwegig. Eine Reaktion die hier im Forum immer wieder zu lesen ist, geht anscheinend vielen Betroffenen so.
    Zum Glück war mein Hausarzt trotzdem so aufgeschlossen das er die nötige Überweisung anstandslos ausgestellt hat.

    Ob und inwieweit das für dich wichtig ist, hängt von deinem persönlichen 'Leidensdruck' ab. Eine Diagnose - egal was dabei herauskommt - ändert für sich allein genommen erstmal nichts, eröffnet dir aber Wege dich selbst besser zu verstehen, mit dem neuen Wissen über dich besser mit dir umgehen zu lernen und damit dann auch deinem Umfeld besser verständlich zu machen, was 'mit dir los' ist.

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