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Diskutiere im Thema Interesse an anderen und wiederum keines - kennt ihr das? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Freischalte-Mail noch nicht bestätigt

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 17

    Interesse an anderen und wiederum keines - kennt ihr das?

    Hallo, liebes Forum,

    soweit ich zurückdenken kann, habe ich eine Kontaktstörung.
    Ich habe generell wenig Interesse an neuen Bekanntschaften.

    In meiner Kindheit war es schon so, dass ich nicht großen Wert darauf legte andere Kinder kennenzulernen und mich mit ihnen anzufreunden. Ich spielte oft allein.
    Wenn meine Eltern mich z.B. im Urlaub aufforderten Kontakte zu knüpfen, machte ich das nur widerwillig. Ich tat es, weil sie es von mir erwarteten.
    In der Pubertät wurde ich in einer Jugendgruppe angemeldet, aber ich baute keine einzige Freundschaft auf.

    Genauso hat es mich schon genervt, wenn ich früher mit meinen Eltern oder später auch mal mit einer Bekannten oder meinem Freund in den Urlaub fuhr. Ich konnte nie so richtig nachvollziehen, warum sie so an belanglosen Gesprächen mit anderen interessiert waren. Warum spricht man Fremde an, um zu erfahren, woher sie kommen, in welchen Hotels sie schon abgestiegen sind, wie oft sie schon in einem Land waren, etc.?
    Für mich machen solche Kontaktanbahnungen nur Sinn, wenn ich auch eine nähere Bekanntschaft aufbauen möchte. Aber reden um des redens willen verstehe ich nicht.

    Noch heute ist es so, dass mir Bekanntschaften zu zwei oder drei Personen reichen. Das sind aber dann auch keine oberflächlichen Bekanntschaften. Wir vertrauen uns vieles an und reden über tiefgründige Dinge. Da die emotionale Nähe aber immer ein bisschen fehlt, würde ich nicht von Freundschaften sprechen.

    Auch im Berufsleben setzt sich bei mir das alte Verhaltensmuster fort.
    Ich bin freundlich zu meinen Kollegen, lege aber wenig Wert auf private Gespräche oder gemeinsame Unternehmungen. Es sei denn, mir ist jemand wirklich sehr sympathisch. Dann besteht auch Interesse diejenige/denjenigen näher kennenzulernen. Da ging dann die Initiative auch schon mal von mir aus.
    Doch im allgemeinen ist es mir egal, ob die Kolleginnen verheiratet sind, welche Hobbys sie haben, welche Sorgen...
    Ebenso habe ich kein Interesse an meinen Nachbarn.
    Da ich auch ziemlich schüchtern bin, weiß ich zum einen nicht, was ich mit ihnen reden könnte. Zum anderen muss ich gar nicht wissen, was sie beruflich machen, wohin sie verreisen, etc.
    Neulich fragte mich der Mitbewohner auf meiner Etage, ob es mir nicht komisch vorkomme, zu niemandem aus dem Haus Kontakt zu haben. Jeder wisse, wie krank ich sei. Da war ich schon irgendwie geplättet! Denn wenn ich jemandem begegne, grüße ich freundlich und finde es normal dann meiner Wege zu gehen.

    So, das ist die eine Seite, mein Desinteresse an anderen Menschen.
    Da gibt es aber noch die andere Seite, und da wiederum ist das Interesse besonders groß!
    Und zwar ist es besonders groß, wenn ich zu jemandem engen Kontakt habe oder sehr gern habe.
    Dann kann ich mich Tag und Nacht mit dieser Person auseinandersetzen. Vor allem in Situationen, in denen ich mich verletzt oder zurückgesetzt fühle.
    Dann kreisen meine Gedanken die ganze Zeit um die Frage, warum derjenige sich so verhält, warum er mir das antut, warum er mich offensichtlich nicht so schätze wie ich ihn/sie.
    Das ganze wurde gerade in meinen beiden Beziehungen zu einer Quälerei für mich. Die Gedanken drehten sich in einer Endlosschleife um den Mann. Wobei ich mich auch viel mit seiner Vergangenheit beschäftigte, um zu analysieren, warum er sich so entwickelt hat und nicht anders.
    Auch fühle ich mich mal von einem Arzt sexuell belästigt, zu dem ich vorher ein großes Vertrauen aufgebaut hatte.
    Sein Verhalten war für mich ein Schock und ganz lange beschäftigte ich mich mit der Frage, warum er sich so respektlos mir gegenüber verhalten hatte.
    Macht er das auch mit anderen Patientinnen, brauchte er das jetzt gerade für seine Selbstbestätigung oder hatte ich vielleicht unbewusst Interesse an ihm signalisiert?
    Auch das wurde für mich zu einer Quälerei, weil das Vertrauensverhälntis zerstört war und ich nicht fähig war das Thema einfach abzuhaken.

    Mich würde sehr interessieren, wie das bei euch ist.
    Habt ihr generell wenig Interesse an anderen Menschen oder kennt ihr dieses sich extreme gedankliche Beschäftigen mit Personen, die euch sehr wichtig sind, auch?

    LG
    Myamara

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 416

    AW: Interesse an anderen und wiederum keines - kennt ihr das?

    Ich weiß genau was du meinst, es war und ist bei mir genau das gleiche. Es gab eigentlich immer nur 2 Kategorien, entweder war der oder die andere mir völlig egal oder ich war sehr verliebt (Frauen) und es gab nichts anderes mehr. In letzterem Fall habe ich mich dann in genau dem gleichen Gedankenkarussell von Zweifeln, Anschuldigungen an mich selbst und ungeklärten Fragen wiedergefunden, die jedes mal aufs neue verhindert haben, dass ich ich selbst bleiben konnte...

    Für mich machen solche Kontaktanbahnungen nur Sinn, wenn ich auch eine nähere Bekanntschaft aufbauen möchte. Aber reden um des redens willen verstehe ich nicht.
    Habe ich auch immer so gesehen. Aber: Wie macht man aus, ob man jemanden näher kennenlernen möchte, wenn man nicht mit ihm redet?

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 245

    AW: Interesse an anderen und wiederum keines - kennt ihr das?

    So,nun nehme ich mal den 5.Anlauf,dir zu antworten,ich verzettel mich nur jedesmal.Vielleicht klappts ja jetzt.
    Alsoooooooo....
    ich mag Menschen an sich schon,aber nicht jeden.Bevor das jetzt hier arrogant klingt:das soll es nicht und das bin ich auch nicht.Eher konsequent,sagt mein Mann immer...
    Es gibt Menschen,die mich überhaupt nicht interessieren und da sehe ich auch keinen Sinn im Smaltalk mit denen,näher kennenlernen auch nicht...leider bin ich dann immer sehr direkt und es kommt dann oft sehr hart und arrogant rüber,wenn die nette Art nicht funzt.Kann das sehr schlecht erklären,ich bin schon freundlich,aber extrem kurz angebunden,wenn mich Leute null inrtessieren.Es kommt auch vor,dass ich mich-wenn sie sich um mich bemühen und ich das nicht will-sehr schroff reagiere:"Ich mag dich nicht,also lass mich in Ruhe"
    Aber: wenn ich jemanden mag oder interessant finde,dann bin ich da völlig anders.Ich habe dann oft nur diese Person im Kopf und wenn die dann mal nicht so ist wie sonst,gebe ich mir immer gleich die Schuld dafür,obwohl der Person vielleicht nur ne Laus über die Leber gelaufen ist,mit der ich nichts zu tun habe.Ist bei mir tagesformabhängig.

    Ich hoffe,es ist diesmal verständlich geschrieben...ich weiss ja,was ich meine,aber das in Worte zu packen klappt leider nicht immer,vor allem heute bin ich bissi neben der Spur

  4. #4
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 671

    AW: Interesse an anderen und wiederum keines - kennt ihr das?

    @Myamara:
    toll, das du das ansprichst, bei mir ist es auch so ähnlich.
    in den ferien oder sonstwo war es bei mir nicht so, denn ich wollte unbedingt freunde haben und treffen und eigentlich bin ich auch extrovertiert, würde ich sagen, als kind hab ich immer mit allen geredet und ganz viel.

    aber ich hab echt angst, dass es so wird, wie du sagst, dass man zb in der arbeit oder so so langweilige gespräche führen muss, diesen small talk eben. wenn es ganz ganz stupider small talk ist mit genauen mustern,mache ich das schon gerne mal. allerdings bei normalen unterhaltungen kann ich in der letzten zeit nicht mehr passend das gesicht bewegen, habe angst, dass das bemerkt wird.
    ich mag es nicht, wenn ich sachen erzählen muss, da muss ich immer so viel nachdenken. also so bestimmte fragen nach mir eben. bzw. das ist schon okay, aber es ist im jeweligen kontext oft einfach zu viel weil die situationen mit so viel drumherum stressig sind.
    wie meine mitmenschen heißen und was sie machen interessiert mich schon sehr, also neue. vor kurzem hab ich wieder leute getrtoffen, am donnerstag in der vokü und sie hatten pilze dabei, gerade gesammelt, war echt nett. naja, die waren ganz neu und es interessiert mich schon, etwas von denen zu erfahren. es gibt aber auch infos, mit denen kann ich garnichts anfangen.

    viele sachen will ich garnicht besprechen, weil sie irgendwie klar und selbstverständlich sind. ich hab angst, dass ich irgendwann gar keine notwendigkeit zum reden habe.

    wenn ich leute nicht mag, habe ich mühe, es sie nicht sofort wissen zu lassen. dabei fühl ich mich so blöd, wenn leute mich nicht mögen und irgendwie anders behandeln!
    na aber ich reiße mich zusammen.

    ein schwieriges thema.

    es ist so, dass die fragen von selber bei mir kommen müssen und dann interessiert mich auch die antwort. wenn mir jemand, den ich fünf minuten kenne von seinem urlaub erzählt, aber nur, wo er war und ob es voll war oder nicht, dann interessiert es mich zb nicht. also ich hör dann zu, aber damit kann ich dann nichts anfangen, das finde ich nur anstrengend. wenn er irgendwas interessantes aus seinem urlaub erzählt hätte oder ich ihn mehr kennen würde generell, wie er so drauf ist und wie er so zu den dingen steht und mit ihnen umgeht, dann wäre das anders gewesen. dann hätte ich mich wohl auch selber gefragt, wie es in seinem urlaub war. versteht ihr das?
    also wenn ich menschen in einer relaitv stressigen atmosphäre kennen lerne, interessiert es mich wenig, langweilige detaills aus ihrem leben zu hören. wenn es interessant wäre oder etwas generelles, wodurch ich sie besser kennen lerne, dann schon. oder etwas lustiges. okay, man kann natürlich durch verschiedene sachen leute besser kennen lernen, bestimmt auch durch sowas aber naja, egal, ich kann es nicht.
    mich interessiert zb das leben von meinen freunden und wie es da so weitergeht und ich denke auch darüber nach.
    oft weiß ich nicht, wie ich was jetzt einordnen soll, was ich höre. wie ist das jetzt gemeint, meinst du das wortwörtlich oder nicht, was soll ich damit anfangen oder was kann ich...?

    ich hab aber echt oft angst, dass das sprechen ansich irgendwie obsolet wird, kennt das jemand?

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 12

    AW: Interesse an anderen und wiederum keines - kennt ihr das?

    Ich habe oft Angst den leuten immer wieder ein Thema aufzuquasseln und stundenlang oer immerwieder darüber zu reden und sie zu nerven. Oder ich habe Angst, dass ich nicht weiß, was ich sagen soll und es dem anderen dann zu blöd wird.
    Also ich komme manchmal gar nicht mit Leuten ins Gespräch, weil ich nicht weiß, was sie interessiert.
    Obwohl sie in meiner Klasse sind und ich sie nett finde...

    Ich kann gut Kontakte aufbauen zu manchen Menschen, ahbe aber Probleme diese (länger als 4 Wochen) zu halten.

  6. #6
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 671

    AW: Interesse an anderen und wiederum keines - kennt ihr das?

    ja, angst, dass ich nicht weiß, was ich sagen soll, also antowrten auf bestimmte bemerkungen also was anderes als schulternzucken und nun ja, so ist das (das sage ich nicht), fällt mir häufig nicht ein.

    es ist bei mir so, dass ich entweder mit leuten über alles irgendwie reden könnte (oder sehr viel) oder über nichts. das urteile ich auch recht schnell, oft verkehrterweise vielelicht, oft müsste ich mich auf andere nur etwas besser einlassen, nur, weil sie sich genauso anziehen wie ich, sind sie noch lange nicht oberflächlich (weil ich mich so oft anziehe).
    aber mit den letzteren rede ich dann nur so small talk und bin oft sehr ratlos. naja, das ist auch nicht besonders schlimm.
    es ist auch nicht direkt "alles", aber ebn dass das gespräch eine bestimmte ebene haben kann und der andere einen da auch versteht weil er ein bisschen ähnlich denkt, also mit adhs leute zb. hat dann auch oft seine grenzen. es gibt aber leute oder es gibt eine person, mit der könnte ich schon über alles reden, ohne dass das heißt, das man auf das selbe wissen aufbaut.

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 54

    AW: Interesse an anderen und wiederum keines - kennt ihr das?

    Hallo,

    ich habe ebenfalls das Problem, dass mir Smalltalk einfach nicht liegt. Deswegen habe ich mir von einigen Leuten schon anhören dürfen, dass ich ein ziemlicher Langweiler, teilweise sogar Miesepeter sei

    Die Sache ist die: mich interessieren solche Themen schlicht und ergreifend wenig bis gar nicht, Dinge wie über Autos oder Klamotten oder das Wetter zu reden. Wenn ich mich lange mit jemandem unterhalte, dann sind das eigentlich immer ernstere Themen, die aber auch häufig einen witzigen/ironischen/sarkastischen Schlag bekommen können, was mich bzw. meine Gesprächspartner im besten Fall dazu veranlasst, dass wir vor Lachen auf'm Boden liegen Ich habe halt leider relativ spezielle Interessen: E-Gitarre spielen, Motorrad fahren, mich über Psychologie und den Wahnsinn der Welt unterhalten, Progressive/Alternative Rock und Metal sowie Klassik hören. Oh Mann, es gab im Netz mal so ne Skala in Form von nem Comic, da waren die Musikgeschmäcker und die typischen Hörerkreise angegeben. Die Normalos liefen unter Pop, Rock, RnB, HipHop, bestenfalls noch unter Alternative. Bei mir war es mit der vorhin genannten Auswahl schon "Weird", übersetzt ins Deutsche "komisch", oder ne andere Bezeichnung "strange"...

    Aber dieses ganz typische Gequatsche geht bei mir fast gar nicht. Das wirkt dann auf andere logischerweise sehr arrogant und desinteressiert. Und dadurch habe ich auch Schwierigkeiten, meine Suche nach einer Beziehung zu beenden. Denn gerade bei Frauen habe ich die Feststellung gemacht, dass das wohl ein wichtiges Kriterium ist, wie gut und ungezwungen man sich unterhalten kann (ich hoffe, ich liege da richtig, ihr Mädels ). Dabei KANN ich mich ja locker und ungezwungen unterhalten, nur eben nicht einfach auf so eine oberflächliche Art und Weise. Ich will mit meinen Gesprächspartner Konversation führen, das heißt nicht, dass es keine Blödeleien geben darf (im Gegenteil: die sind sogar sehr erwünscht), aber ich muss mich in der Situation wohlfühlen können. Und das ist mir bisher bei den wenigsten Frauen untergekommen und diese waren dann immer in festen Händen oder anderweitig nicht an mir interessiert - oder ich nicht an ihnen.

    Da ich mir ja schon einiges an Wissen über ADS und seine ganzen Nebenerscheinungen angelesen habe, vermute ich, dass es gerade diese Überforderung ist - nicht nur beim anderen Geschlecht - die uns da so viele Steine in den Weg legt, dieses "Oh mein Gott, ich will was sagen, ich MUSS was sagen, ich will dieses Gespräch weiterführen, auch wenn es vielleicht banal ist, um die Kommunikation nicht abbrechen zu lassen." Ich vermute ja, dass ich Hypo bin. Das würde auch die mangelnde Spontaneität erklären, auf solche Situationen angemessen reagieren zu können. Man nennt das ganz einfach Schlagfertigkeit, und gerade Hypos sollen die nicht haben (finde den Artikel leider nicht mehr). Das zeigt sich bereits in der Grundschule an mangelndem Durchsetzungsvermögen, der "Lahmarschigkeit" in Form von scheinbar fehlendem Humor oder der Fähigkeit, über sich selbst lachen zu können, wenn es um die Behauptung der eigenen Position geht usw.

    Was mir auch aufgefallen ist: wenn ich, wie man so schön sagt, "gut einen im Tee" habe, also ordentlich getrunken habe, fällt dieses Verhalten sehr deutlich von mir ab, auch wenn die Verklemmtheit immer noch da ist. Aber plötzlich kann ich viel flotter und angemessener auf plötzliche zwischenmenschliche Situationen reagieren, kann bis zu einem gewissen Punkt mehr aus mir rausgehen. Ich werde anderen gegenüber NIE unangenehm, dafür sind die Hemmschwellen zu hoch. Aber ich frage mich trotzdem am nächsten Tag "War das wirklich ICH???"

  8. #8
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 671

    AW: Interesse an anderen und wiederum keines - kennt ihr das?

    also ich finde das wetter eigentlich ziemlich intressant, man muss es nur richtig angehen.

    übermusik kann ich nie mitreden weil ich die namen von sängern und bands und bandaktivisten meist nicht im kopf hab, ok ausnanderhalten kann ich das schon, aber da ist nicht viel zu sprechen. hab aber auch niemanden, der mich danach fragen würde.

    das mit dem weiterführen des gespräches kenne ich sehr gut... manchmal hab ich es noch son bisschen, früher war es aber echt doll.
    kann aber auch gut in irgendwas einhaken und was total neues anschneiden von dem, was der andere sagt, ausgehend. das ist von vorteil.

  9. #9
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 1.096

    AW: Interesse an anderen und wiederum keines - kennt ihr das?

    Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, worin das Problem oder sogar eine Krankheit/Störung bestehen soll? Ist doch alles ganz normal. Es gibt so viele unterschiedliche Vorlieben der Kommunikation wie es Menschen gibt...und nein, das hat auch nix primär mit ADHS zu tun.

    Gruß, Amn

  10. #10
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: Interesse an anderen und wiederum keines - kennt ihr das?

    Amneris schreibt:
    das hat auch nix primär mit ADHS zu tun.
    Hat es in diesem Fall wohl tatsächlich nicht.

    Myamara liefert hier vielmehr eine ziemlich konkrete, auch ausführliche, fast lehrbuchhafte Beschreibung des Asperger-Syndroms. Eine diagnostische Abklärung, ob Asperger hier als Komorbidität von ADHS vorliegt, ist in diesem Fall zwingend erforderlich und sollte möglichst zeitnah erfolgen.

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