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Diskutiere im Thema Angst, Arbeit, Medi im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    ADD


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 352

    Frage Angst, Arbeit, Medi

    Hi,
    Bin neu hier habe mich auch schon vorgestellt
    Habe zurzeit Ängste muss deshalb Cipralex nehmen seit einer Woche 10mg, habe das gefühl das es nicht besser wird eher mehr Angst wegen schwindel und sensiebel auf geräusche etc. ich weiss man muss min. 3 Wochen aushalten bis eine positive Wirkung eintritt!!!

    Habe auch schon Medikinet ausprobiert (bei mir ist nur der Verdacht auf ADS), fühlte mich konzentrierter und habe nicht so viel gegrübelt wie sonst, jedoch trau ich es nicht zu nehmen wenn ich auf arbeit bin, allgemein bei Medis mag ich es nicht auf arbeit etc. jedoch ohne geht zurzeit auch nicht.

    Soll ich Cipralex weiter nehmen?! oder ist ein anderes Medi besser? möchte erstmal das meine Ängste weg gehen, um normal Arbeiten zu können ohne voll gestopft zu sein mit Medis! bekomme im Dez. ein Termin beim Psychotherapeuten jedoch bis dahin muss ich weiter aushalten. Habe echt Angst vor der Arbeit (unsicher, zittern)!!!

    Habe eine Zeit lang Betablocker genommen (Nebivolol 2,5mg) hat mir gut geholfen, gut gegen nervösität man wird innerlich ruhiger, doch die Ängste gehen davon nicht weg.

    mfg ADD

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 159

    AW: Angst, Arbeit, Medi

    Hi ADD!

    Angstzustände können ein Hinweis auf ein AD(H)S sein. Bei mir war es sogar der Auslöser (neben vielen anderen Gründen), wieso der behandelnde Arzt überhaupt auf einen AD(H)S-Verdacht kam.

    Wenn das bei Dir auch so sein sollte, dann könnte Deine Strategie nicht aufgehen, zuerst einmal die Ängste wegzubekommen. Denn die würden erst weggehen, wenn Du Dein AD(H)S behandeln lässt. Und ein wesentlicher Bestandteil einer AD(H)S-Therapie sind nunmal die Medikamente.

    Ich sehe da einige Parallelen zwischen Deiner Leidensgeschichte und meiner. Meine Ängste hinderten mich daran, arbeiten zu gehen - ja sogar vor die Tür zu gehen. Mit der Behandlung meines AD(H)S änderte sich das: Ich bin angstfrei - auch und vor allem beim Kontakt zur Umwelt. Die angstlösenden Medikamente liegen hier zwar noch irgendwo rum - aber eigentlich "nur zur Deko"...

    Lies Dich hier im Forum richtig ein und schau auch im Internet mal nach. Mach Dir ein Bild über den Zusammenhang "Angst und ADHS". Und dann schau, was Du machen wirst.

    Guckst Du zum Beispiel hier:
    http://www.bundesaerztekammer.de/downloads/ADHSLang.pdf <-- Kapitel 7.2, ziemlich am Ende des Kapitels - aber das ganze Kapitel 7 handelt von "AD(H)S im Erwachsenenalter"
    Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung Komorbidität
    ADHS-Deutschland - ADHS und Depression, Zwang, Somatisierungsstörungen <-- Ziemlich weit unten auf der Seite gibt es einen ganzen Abschnitt über "Angst"

    Liebe Grüße

    Grey

  3. #3
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 4.770

    AW: Angst, Arbeit, Medi

    Hallo ADD

    ADD schreibt:
    Hi,
    ...
    Soll ich Cipralex weiter nehmen?! oder ist ein anderes Medi besser? möchte erstmal das meine Ängste weg gehen, um normal Arbeiten zu können ohne voll gestopft zu sein mit Medis! bekomme im Dez. ein Termin beim Psychotherapeuten jedoch bis dahin muss ich weiter aushalten. Habe echt Angst vor der Arbeit (unsicher, zittern)!!!

    Habe eine Zeit lang Betablocker genommen (Nebivolol 2,5mg) hat mir gut geholfen, gut gegen nervösität man wird innerlich ruhiger, doch die Ängste gehen davon nicht weg.

    mfg ADD
    die erste Frage die sich mir beim lesen stellte:ev. sind die Ängste ja begründet,z.B. durch unsicherheit,wenig Selbstvertrauen usw...,meiner Meinung nach bekommt man solche realen Ängst mit Tabletten nicht weg,ich dachte eine Verhaltenstherapie wäre erstmal Sinnvoller ev. in Kombination mit Medis.

    Gruß Matze

  4. #4
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: Angst, Arbeit, Medi

    Cipralex gehört zu den AD, die auch den Antrieb fördern. Es kann daher sein, dass du erstmal mehr mitbekommst, was dann auch wieder mehr Angst auslöst. Darüber solltest du unbedingt mit deinem Arzt sprechen. Kannst du ihn anrufen? Normalerweise nehmen die Ärzte gerade bei der Einstellung auf die Medis solche Eindrücke sehr ernst. Auch wenn dein Doc nicht selbst telefonisch zu sprechen ist, solltest du diesen Eindruck der Sprechstundenhilfe schildern, damit die dir einen schnellen Termin geben kann. Eventuell muss dann an der Medikation etwas verändert werden. Aber das kann nur dein behandelnder Arzt entscheiden.

    Wer verschreibt dir denn die Medis? Hausarzt oder Psychiater/Neurologe? Wenn es auf der Arbeit mit deinen Ängsten so schlimm ist, wieso bist du dann nicht krankgeschrieben, bis der Wirkspiegel der Medis erreicht ist?

    Ich selbst hatte Cipralex als Antidepressivum. Ich musste auf 20mg hochdosieren in kleine Schritten. Bei 10mg habe ich schon in den ersten Tagen so kleine Anflutungen von Zufriedenheit und Glücklich sein gehabt, das war ziemlich ulkig. Allerdings war mit genauso drei Tage lang immer wieder übel. Das hat sich dann aber schnell wieder gelegt. Es dauert wirklich drei Wochen, bis der Spiegel aufgebaut ist. Wenn es dir dann mit dem Medikament besser geht, solltest du es auch über einen längeren Zeitraum nehmen. Mein Ex hat seins immer dann wieder abgesetzt, wenn es ihm gut ging und sich dann gewundert, wenn 3-4 Wochen später alles wieder von vorne los ging...

    MPH hat dein Arzt dir doch auch nicht ohne Grund verschrieben, oder? Hast du mal deine Angst vor der Wirkweise mit ihm besprochen? Normalerweise sollte er dir dann noch einmal genau erklären, was MPH bewirkt und warum er meint, du bist darauf angewiesen. In der Regel wird MPH von einer kleinen Menge solange hochdosiert, bis man die für den Patienten optimale Dosierung gefunden hat. Das dauert und der Arzt ist dabei auf deine ehrliche Rückmeldung angewiesen. Es nutzt weder dir noch deinem Arzt etwas, wenn du es nicht nimmst und damit nicht ehrlich umgehst.

    Bevor dir der Doc MPH verschrieben hat, hat er doch sicherlich eine Blutuntersuchung gemacht und ein EKG veranlasst? Wenn da alles ok war, spricht nichts gegen die Einnahme von MPH bei AD(H)S. Die Anfangsdosierung ist so gering, dass nur du selbst etwas merkst, wenn du es genommen hast. Bei mir war bei der Anfangsdosierung die einzige Verbesserung, dass ich nachts auf einmal tief und fest und erholsam geschlafen habe, so dass ich morgens wirklich ausgeschlafen war.

    Es ist schwierig, dir zu antworten, weil ich nicht genau verstehe, worin deine Angst liegt, während der Arbeit Medis zu nehmen. Hast du zB Angst davor, dass jemand die Medikamenteneinnahme mitbekommt? Oder Angst davor, dass du durch die Medis auf einmal ausfällig gegenüber anderen wirst oder high wirst oder durch die Nebenwirkungen Kreislaufprobleme bekommst?

    Vielleicht hilft es dir, deine Angst genauer zu formulieren und dann von anderen zu erfahren, wie es bei ihnen war? Für mich war sowohl die Einnahme von Cipralex alsauch das MPH eine Supererleichterung. Und die Kollegen bekommen die Medikamenteneinnahme doch in der Regel auch nicht mit.

    Weißt du, Psychotherapie ist wirklich sehr gut, aber manchmal ist eine Psychotherapie ohne begleitende Medikation nicht möglich. Darum macht es SInn, eine effektive Medikation vor dem Beginn der Psychotherapie gefunden zu haben. Und MPH darf auch ohne begleitende Therapie nicht verschrieben werden. Auch das hat seinen Sinn.

    LG Trine

  5. #5
    ADD


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 352

    AW: Angst, Arbeit, Medi

    Habe schon sehr viel gelesen (google, Forum) zum Thema ADHS / ADS bei mir währe es eher der Träumer!!! wegen der Schulzeit nur am Träumen etc.

    Jetzt wo viele entscheidungen auf mich zu kommen (Freundin will Kind, werde eine neue Ausb. machen nur welche) u.s.w. treten immer Ängste auf die sich im sozialen auswirken, da ich Angst habe vor
    der unsicherheit auch dinge nicht zu verstehen, eine falsche entscheidung zu treffen, symtome waren immer Herzrasen, zittrige Hände mit schweiz, kreislauf, schwindel in ein loch zu fallen!

    Eine Verhaltentherapie macht bestimmt sinn, jedoch muss erstmal eine Diagnose her! die bekomme ich evtl. dann vom Psychotherapeuten. Das geht alles nicht von heut auf morgen.

    Was ich aber jetzt tun kann sind Medis nehmen gegen die Angst um überhaupt die schritte gehen zu können. Meine Ärztin sagt das ich Cipralex nehmen soll und das die erst in 3-4 wochen wirken. Also was kann ich tun, muss das erst einmal so machen!

    Grey: Was hast du gemacht gegen die Angst? hast du auch Antidepressiva genommen oder Medikinet? wie hast du es geschafft?

    Bin mir zu 80% sicher das ich ADS habe, musste mein halbes Leben irgendwas nehmen (Baldrian, ADs, Tropfen) um mich Konzentrieren zu können bei aufgaben die ich nicht mag.
    Schule war die Hölle, Ausb war die Hölle, Arbeiten macht spass aber ohne Angst.

    mfg ADD

  6. #6
    ADD


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 352

    AW: Angst, Arbeit, Medi

    Arbeite bei der Bundeswehr, und dort ist es nicht so einfach etwas zu verschweigen jeder bekommt alles mit egal was (wer da war weiss was ich meine)
    Habe da nur noch ein Jahr, dann mache ich eine neu Ausb.

    Fühle mich mit MPH wie auf speed (manchmal) deshalb nehme ich es erst wenn ich eine vollständige ADS Diagnose habe um es richtig zu dosieren / nehmen.
    Die Ärztin (im zivielen) hat mir MPH zum probieren gegeben da sie sich sehr sicher war das ich ADS habe (kleiner Frage bogen ausgefüllt). Doch das reicht mir nicht nur der Verdacht, werde in 2 woche eine richtige Untersuchung machen.

    Und ja es stimmt: durch die MPH und ADs bekomme ich mehr mit und das macht erst einmal Angst.
    Geändert von ADD (19.10.2012 um 14:09 Uhr)

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 159

    AW: Angst, Arbeit, Medi

    ADD schreibt:
    (...)

    Grey: Was hast du gemacht gegen die Angst? hast du auch Antidepressiva genommen oder Medikinet? wie hast du es geschafft?

    (...)
    Tja - was habe ich gemacht? Eine Menge - nur mittel- bis langfristig geholfen hat nichts.

    Von vorn: Aufgrund meiner Vergangenheit war ich lange vor meiner ADHS-Diagnose in verschiedenen Therapien. Und ich habe AD (SSRI) genommen. Die aber überhaupt nicht angeschlagen haben. Jetzt weiß ich auch wieso.

    Bis zu meiner Diagnose habe ich dann Fluoxetin genommen.

    Neben den Therapiesitzungen (die mir deutlich besser geholfen haben) habe ich auch Techniken zur Angstbewältigung gelernt (5-4-3-2-1-Technik u.ä.). Das half mir dann über die nächste Panikattacke, änderte aber nichts daran, dass die Angst da war.

    Nach der ADHS-Diagnose habe ich dann MPH genommen uind begleitend eine Verhaltenstherapie gemacht. Das Fluoxetin habe ich in Absprache mit allen beteiligten Ärzten quasi sofort schleichend abgesetzt.

    Bezogen auf die Angst: Das MPH half mir aus meinen Ängsten. Dadurch, dass es meine Wahrnehmung änderte (wie wirke ich auf andere - wie wirken andere auf mich). Dadurch, dass es mich befähigte neue Erfahrungen zu sammeln. Dadurch, dass es mir in und vor allem durch Situationen half, die mir früher unbezwingbar erschienen. Und so weiter. Und die begleitende Therapie half mir in Rücksprache mit dem Therapeuten und anderen Patienten meine bisherigen "Überlebensstrategien" zu überdenken, über Bord zu werfen und mir neue Verhaltensweisen anzueignen, die jetzt besser passen.

    So in etwa.

  8. #8
    ADD


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 352

    AW: Angst, Arbeit, Medi

    Ich glaube das Angst / Depresionen ein sehr großes Thema ist, besonders in der schnell wachsenden Zeit!!! (Angst: Um die Arbeit, Geld, Familie, etc.)
    Immer mehr Menschen geraten in die Angst, wie ich finde wird das Thema noch zu wenig angesprochen und unter den Tisch gekehrt.
    Jedoch ist es auch ein Weckruf was zu Verändern, herauszufinden wo es nicht passt im Leben, doch dazu gehört sehr viel mut (für mich die wahren Krieger) :-)
    Und ich bin Froh das es begleitende Medikamente gibt die einen Unterstützen.

    Was mich persönlich anspricht:
    -Wahrnehmung ändern (wie wirke ich auf andere - wie wirken andere auf mich)
    -"Überlebensstrategien" zu überdenken, über Bord zu werfen

    Danke dir Grey, und Respect das du es so geschaft hast für dich!!! da wo du stehst will ich auch hin, eine Lösung zu finden um einfacher durchs Leben zu gehen.
    Geändert von ADD (23.10.2012 um 11:54 Uhr)

  9. #9
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: Angst, Arbeit, Medi

    Trine schreibt:
    Cipralex gehört zu den AD, die auch den Antrieb fördern.
    Bei Normalos schon.

    ADHSler werden von SSRI i.d.R. ruhiger und müder, weswegen eine gewisse Chance besteht, dass SSRI beim ADHSler gegen die Angst wirken können.

    Steht eine Depression im Vordergrund und braucht man Antrieb, probiert man es mit Venlafaxin, Reboxetin oder Elontril. Eine Behandlung mit Reboxetin oder Elontril plus SSRI schließt sich nicht aus.

    Als bestes Anti-Angst-Mittel gelten beim ADHSler aber immer noch Stimulanzien wegen ihres beruhigenden Effekts. Die Erfolgsaussichten bei der Angststörung mit Stimulanzien stehen grundsätzlich höher als bei der Depression, die ein wesentlich komplexeres Gebilde darstellt und i.d.R. mit Dissoziation verheddert und verwoben ist, also sich als ziemlich therapieressistent erweisen kann.

  10. #10
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: Angst, Arbeit, Medi

    Angst ist neben der Depression die gängigste Form der Komorbidität. Die gute Nachricht ist, dass Angststörungen i. Z. mit ADHS prinzipiell leichter zu behandeln sind als Depressionen. Irrererweise ist es sogar so, je ausgeprägter die Angst ist (Panikstörung), desto leichter ist sie zu behandeln, je immanenter sie ist (generalisierte Angststörung), desto schwieriger ist sie beeinflussbar.

    Das Mittel der ersten Wahl ist eine Kombination aus SSRI und Stimulanz.

    Was man wissen muss, i. Z. mit ADHS gibt es zwei Grundformen der Angst, die psychosomatische und die kognitive. Also, diejenige die sich in körperlichen Reaktionen niederschlägt, Schwitzen, Herzrasen, zugeschnürte Kehle, Schädeldruck, Herzrasen usw. und diejenige, die sich vordergründig kognitiv äußert, d.h in einem ständigen Grübelzwang, mit ständigem Schwarzsehen und angstvollen Zukunftsgedanken.

    Die psychosomatische Angst lässt sich sehr gut behandeln, die kognitive Angst ist sehr oft therapieresistent und lässt sich nur durch eine Veränderung der Lebensumstände und/oder Verhaltenstherapie verbessern, was sehr viel mehr Zeit in Anspruch nimmt. Ist die Angststörung, insbesondere die kognitive, mit einer Depression verknüpft, erschwert dies sowohl die Behandlung der Angststörung als auch die Behandlung der Depression, d.h. eine Angststörung ohne Depression oder eine Depression ohne Angststörung ist immer leichter zu behandeln als eine Verschwisterung der Erkrankungen. Die meisten therapieresistenten Depressionen existieren mit einer Angstverknüpfung.

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