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Diskutiere im Thema Schule für ADHSler im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #31
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.275

    AW: Schule für ADHSler

    Uiuiui,,,

    dieser Thread hat mich jetzt zum Denken gebracht.
    Hab eben HEUTE daran gedacht, eine Schule für ADHSler zu gründen (obwohl ich selbst die Diagnose noch nicht habe...hihi)

    Aber habe gemerkt, dass ich jetzt viel zu aufgeregt bin, um weiterzuschreiben.
    Jetzt ist es mit dem Schlafen endgültig vorbei.
    Mein Eifer ist gepackkt...
    werde in den nächsten Tagen das Resultat meines Eifers hier präsentieren, falls ich das Interesse bis dann nicht wieder verloren haben sollte... ;D

    LG
    eine HELLWACHE jetztaber

  2. #32
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Schule für ADHSler

    iiO schreibt:
    Fazit: Wie man sieht hatte ich so einige Probleme mit dem deutschen Schulsystem Was mir aufgefallen ist: Ich reagiere stark auf mein Umfeld, also auf meine Mitschüler und Lehrer, d.h. nimmt man mich so wie ich bin und fördert/fordert mich lauf ich zur Höchstform auf. Sitze ich dagegen in einer Klasse voller Egomanen und Neurotiker gehts mir schlecht. Es ist als ob ich die Stimmung/das Feedback meiner Mitmenschen in mich Aufsauge und sich daraus meine eigene Laune ergbit.

    Hallo iiOO

    ich hatte das Glück, in der Grundschule in einer kleinen Klasse sein zu dürfen.... wir waren 9 in einem Klassenzimmer.... und die Lehrer waren mir gut gesinnt....
    mein Sohn wollte heute nicht zur Schule.... bis 23.00 auf, gestern, weil er nicht einschlafen konnte.... (wegen der schule).... er kann mir nicht genau sagen, was ihn
    stresst.... (die lp, ist ein pedant und pessiMIST)....
    ich vermute, dass er auf die negative stimmung reagiert.... er ist nicht klassenbester, doch guter schüler... aber auch ein perfektionist, der sich selbst so sehr unter
    druck setzt, dass er die erfolge nicht sieht.... und jetzt in einzelnen fächern verweigert.

    darf ich fragen?
    können die eltern irgendwie intervenieren? was wünscht sich ein kind von seinen eltern?
    wie könnte man die situation verbessern?
    was hätte dir als unterstützung geholfen?

    sorry, wenn ich dich mit fragen bombardiere.... ich weiss nicht inwiefern ich mich als mutter einmischen sollte?

    gruss

  3. #33
    iiO


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 396

    AW: Schule für ADHSler

    Hallo Smile,

    klar darfst du fragen, aber ich bin mir nicht sicher ob dir meine Antworten weiterhelfen den jeder Mensch ist ja verschieden und das was ich mir gewünscht hätte, ist vll nicht das, was sich dein Sohn wünscht.

    Smile schreibt:
    darf ich fragen?
    können die eltern irgendwie intervenieren? was wünscht sich ein kind von seinen eltern?
    wie könnte man die situation verbessern?
    was hätte dir als unterstützung geholfen?
    Die Intervention meiner Eltern war mich in eine Kinder- und Jugendlichenpsychiatrie einzuweisen. Ich war damals 14. Schöner Ort da....wirklich, z.B. hab ich da zum ersten Mal Menschen gesehen, die sich mit Rasierklingen die Arme aufschneiden. Später hab ich erfahren, dass man das Borderline nennt. Auch hab ich da den ersten Suizidversuch eines jungen Mädels live gesehen. Schon interessant wie weit Blut spritzt wenn man die Hauptschlagader trifft. Jedenfalls hab ich meine Eltern angebettelt mich da raus zu hohlen. Haben sie nicht gemacht und nach 7 Wochen bin ich dann abgehauen (Einer flog übers Kuckucksnest )
    Ich hasse meine Eltern immernoch dafür und dieses Eltern-Kind Verhältnis hatte sich auch für mich erledigt.

    Das war jetzt ein Beispiel wie man es nicht unbedingt machen sollte.

    Gewünscht hätte ich mir, dass meine Eltern mich an eine andere Schule angemeldet hätten, denn sie wussten das ich nen recht hohen IQ hab und mich in der Schule einfach gelangweilt hab (einer der Gründe fürs Mobbing). Gewünscht hätte ich mir, dass sie mir geglaubt hätten, an mich geglaubt hätten und mich gefördert und unterstützt hätten, sowohl schulisch als auch in meinen Hobbys.

    Smile schreibt:
    aber auch ein perfektionist, der sich selbst so sehr unter
    druck setzt, dass er die erfolge nicht sieht.... und jetzt in einzelnen fächern verweigert.
    Kommt mir sehr bekannt vor Meine Lösung: Mit Medikamneten hab ich das nötige Selbstvertrauen um im vornherein schon positiv an Klausuren ranzugehen. Damit löst sich der selbstgemachte Druck auf und ich kann schön weiter meiner perfektionistischen Ader fröhnen

  4. #34
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 671

    AW: Schule für ADHSler

    heute habe ich genau dazu was gehört. es ist die aufgabe der schule, kinder zu fördern. zur zeit von comenius, der die schule begründet hat, übrigens guck mal einer nach was das wort auf lateinisch glaube ich, bedeutet, da lacht man sich schlapp, zur zeit von comenius war förderung und den kindern bildungsprozesse zu ermöglichen vollendung der schöpfung. es nicht zu tun wäre gotteslästerung gewesen. oder sagen wir, in seinen augen war es so.

    ich finde das mit dem zentralabitur jetzt erstmal nicht gut weil das eine reglementierung von oben herab ist. noten sind nie gerecht aber man hält fleißig die illusion aufrecht, es könnte so sein, wenn die kinder in allen bundesländern das gleiche lernen würden, so ein schwachsinn! als wären alle lehrerinnen und lehrer der selbe mensch, der es gleich erklärt, gleich abfragt und gleich bewertet und auch dann wäre es nie gerecht. die schüler sind jeden tag anders gelaunt/fit und gehen mit dem test anders um. handschrift zählt nur zu oft in die bewertung und und und. es kann ja auch nicht jeder mit dem gleichen aufwand den gleichen fleiß aufbringen oder die gleiche arbeitsleistung und so weiter.
    aber mit dem zentralabi ist die möglichkeit, themen einzuschieben viel schwieriger. die macht aber schule ein ganzes stück weit schöner, gerade für adhsler, denke ich mir.
    wenn etwas typisch ist für die region aber auch, wenn ein schüler oder eine schülerin so ein hyperfokusthema hat und dazu ein referat halten will. auch wenn ein lehrer ein solches hat.
    oder wenn gerade irgendwas passiert das in das fach passen würde...
    also auch ohne zentralabi hat es ja, meine ich, feste lehrpläne und sowas gegeben, so dass das eh nicht so extrem unterschiedlich gewesen wäre. welche themen besprochen werden und welche nicht.

  5. #35
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 49
    Forum-Beiträge: 9

    AW: Schule für ADHSler

    Die Schule war zu meiner Zeit einfach die Hölle, insofern wäre die ideale Schule für ADSler eine Schule ohne Lehrer ,

    Nein, im Ernst, meine Erinnerungen an die Schule ( und die sind leider so gut, dass ich heute noch oft nachts davon träume ) waren die, dass einen die Lehrer regelrecht bekämpft haben , da wurden auch Beleidigungen ausgesprochen oder eben mit schlechten Noten abgestraft.

    In Zeichnen in der 6ten Klasse hatte ich grundsätzlich eine 5, weil mich der Lehrer gehasst hat ( hat er selber vor der Klasse gesagt ) , aber da man ja nicht dumm ist, hat man einen Trick probiert.....mein Nebensitzer hatte immer 2er im Zeichnen , deshalb habe ich ihn heimlich mein Bild zum nächsten Thema malen lassen und habe es unter meinem Namen abgegeben und was ist passiert .......richtig, es war wieder eine 5 .

    Ich habe die Schule als regelrechte Vorführung und Albtraum in Erinnerung, das hat mich dann auch das Gymnasium gekostet, obwohl ich , ach so, hochbegabt gewesen sei.....erst in der 9ten Klasse kam dann ein Lehrer, der menschlich top war und so nahm das Ganze doch noch ein einigermaßen gutes Ende .

    Was dann absolut lustig ist, bei all meinen drei Kindern ( haben alle ADS ) ist die heutige Schilderung genau gleich, wie ich es empfunden habe.

    Die einzige die das nicht versteht ist die Mutter, die hat als einzige in der Familie kein ADS und wundert sich immer , warum sowohl der Vater als auch die Kinder so negativ zur Schule eingestellt sind ....

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