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Diskutiere im Thema Schule für ADHSler im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #21
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Schule für ADHSler

    @schnuppe

    lernen durch erleben - ist meiner meinung nach, in der natur des menschen drinn.... :-)

    in späteren jahren.... also gleich nach der grundschule... *gg*.... hatte ich die zu lernenden dinge aufgeteilt...
    was macht mir spass.... was kann ich brauchen.... (für später).... was ist einfach "zeugst" das gemacht werden muss um den
    notenschnitt zu halten.....

    summa summarum.... es gibt vieles was kein mensch später braucht.... sprachen lernen z.b. es mag menschen geben, denen es
    ev. viel bringt einzelne wörter auswendig zu lernen.... doch kinder lernen es eigentlich anders.... intuitiv eben richtig.... nicht primär
    über die grammatik sonder über die "anwendung"..... die Krux: schüler, die intuitiv vorgehen - das ganze - verstehen wollen und auch
    können - können, wenn sie mit dem auswendiglernen nicht zu recht kommen - schlechtere noten bekommen - als solche, die einfach nur
    gut einzelen wörter übersetzen können.

    interessant: kinder die mehrsprachig aufwachsen.... hat man festgestellt... dass sie eine verbindung herstellen und weitere
    sprachen intuitiv lernen können.... und an dieser verbindung an-knüpfen .... später.
    andere, die dies nicht hatten, müssen im erwachsenenalter für neue sprachen immer wieder neue verbindungen im gehirn (links :-)
    herstellen.... was mühsamer ist.

    der schwerpunkt, mehrsprachigkeit.... ist aber in der schule an gekommen.... nur oft von erwachsenen gelehrt, die den grundsatz
    dieses lernens nicht kennen.... nur so meine laienhafte meinung.

    mein sohn hat in diesen zwei wochen urlaub - sich mehr allgemeinwissen angeeignet.... als in den 7 wochen schule vorab.... weil er
    seinen interessen folgen durfte.... und er hat bbc dokus auf youtube für sich entdeckt....

  2. #22
    WbD


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 216

    AW: Schule für ADHSler

    interessant: kinder die mehrsprachig aufwachsen.... hat man festgestellt... dass sie eine verbindung herstellen und weitere
    sprachen intuitiv lernen können.... und an dieser verbindung an-knüpfen .... später.
    Simultaner Frühbilingualismus kann jedoch auch Defizite in anderen Bereichen nach sich ziehen. Finde gerade den Artikel dazu nicht.

    es gibt vieles was kein mensch später braucht.... sprachen lernen z.b.
    Für mich persönlich ist das Erlernen von Fremdsprachen heuer lebenswichtig. Wenn ich mir überlege, wie problematisch es für mich ohne Englisch, oder die paar Brocken Französisch für mich wäre, irgendwie in meinem Studienfach zurande zu kommen.

    die Krux: schüler, die intuitiv vorgehen - das ganze - verstehen wollen und auch
    können - können, wenn sie mit dem auswendiglernen nicht zu recht kommen - schlechtere noten bekommen - als solche, die einfach nur
    gut einzelen wörter übersetzen können.
    Da habe ich andere Erfahrungen gemacht. Ich bin nämlich eher der intuitive Lerntyp. Das mag für die niedrigen Klassenstufen, in denen halt das Augenmerk noch auf der Vermittlung eines grundlegenden Wortschatzes und grundlegender Regeln liegt, tatsächlich etwas problematischer sein. In den höheren Klassenstufen bleiben die Auswendiglerner aber ganz schnell auf der Strecke, wenn sie es versäumt haben, ein Gefühl für die Fremdsprache zu entwickeln. ^^ Ich habe mein Abi in Englisch geschrieben, und ausgezeichnete Ergebnisse erzielt. Wenn ich ehrlich bin, habe ich diese Sprache v.a. über PC-Spiele erlernt. In meiner Jugend waren viele davon nämlich nur in Englisch auftreibbar. Im Übrigen betreibt eine Bekannte einen ähnlichen Ansatz mit ihrem Hypie-Buben... Spiele gibt's nur auf Englisch. Das Wörterbuch auf dem Computertisch war anfänglich sein bester Freund. Aber, nach einem halben Jahr hat das Ganze gefruchtet. ^^

    Praxisbezogener Unterricht:
    Kommt immer darauf an. Mit allzu viel mechanisch orientierten Sachen, hätte man mich ohne Weiteres aus der Schule verjagen können. Werkunterricht empfand ich immer als todlangweilig. Zuhause habe ich meine eigenen Funkantennen berechnet und gebaut, und dort sollte ich Holzklötzchen sägen. *hüstel* Aber ein gutes Beispiel ist die Informatik: Nicht nur, dass dieses Fachgebiet allgemeinhin viel zu kurz kommt, ist der Unterricht auch kaum spannend. Praxisrelevant vielleicht schon, wobei ich mir nicht sicher bin, ob es sinnvoll ist, jahrelang den korrekten Umgang mit Office zu lehren. :facepalm: In der 7. Klasse war ich zu hause gerade dabei Mikrocontroller für die Automatisierung meiner Modellbahn zu programmieren, und meine Kenntnisse in C zu vertiefen, und in der Schule probiert mir der Spinner ein paar in ne Excel-Tabelle reingewürfelte Scripts als ernsthafte Programmiertätigkeit zu verkaufen.

    Ich will sagen, dass ich nicht glaube, dass man mit allzu praxisnaher Beschulung den individuellen Bedürfnissen der Schülerschaft entgegenkommen kann, eben Viele wieder auf der Strecke bleiben.

  3. #23
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.447

    AW: Schule für ADHSler

    Hallo smile,

    Interessant wegen fremdsprachen! Bis 3 jahre alt bin ich zweisprachig aufgewachsen... Sprachen lernen in der schule war mühselig, ich kann einfach einzelle wörter und grammatik regeln nicht so lernen! Aber viel später versuche ich eine ziemlich exotische sprache zu lernen und merke dabei dass der intuitive weg mich besser passt... Ich kann mit ein satz auf einmal viel mehr anfangen als einzelle wörter. Obwohl ich eine lange leitung mit etwas verstehen habe (laut mein artz wegen meine art im bilder zu denken) bin ich ziemlich rasch im übersetzen, weil ich zuerst im bild übersetze und dann in der andere sprache, die passende wörter suche...

    Wahrscheinlich hatte ich deutsch auch so gelernt (nach die schule, als ich umgezogen bin). Ich habe menschen zugehört wie sie reden und konnte mich besser ganze sätzen merken (mit ihre aufbau) als einzele wörter... Kleinigkeiten wie grammatikregeln sind nicht meine stärken, aber ihr merkt es sicher...

    lg

  4. #24
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Schule für ADHSler

    WbD schreibt:
    Da habe ich andere Erfahrungen gemacht. Ich bin nämlich eher der intuitive Lerntyp. Das mag für die niedrigen Klassenstufen, in denen halt das Augenmerk noch auf der Vermittlung eines grundlegenden Wortschatzes und grundlegender Regeln liegt, tatsächlich etwas problematischer sein. In den höheren Klassenstufen bleiben die Auswendiglerner aber ganz schnell auf der Strecke, wenn sie es versäumt haben, ein Gefühl für die Fremdsprache zu entwickeln. ^^ Ich habe mein Abi in Englisch geschrieben, und ausgezeichnete Ergebnisse erzielt. Wenn ich ehrlich bin, habe ich diese Sprache v.a. über PC-Spiele erlernt. In meiner Jugend waren viele davon nämlich nur in Englisch auftreibbar. Im Übrigen betreibt eine Bekannte einen ähnlichen Ansatz mit ihrem Hypie-Buben... Spiele gibt's nur auf Englisch. Das Wörterbuch auf dem Computertisch war anfänglich sein bester Freund. Aber, nach einem halben Jahr hat das Ganze gefruchtet. ^^

    Ich will sagen, dass ich nicht glaube, dass man mit allzu praxisnaher Beschulung den individuellen Bedürfnissen der Schülerschaft entgegenkommen kann, eben Viele wieder auf der Strecke bleiben.

    sorry, mit dem zeugs das niemand braucht.... waren nicht die sprachen gemeint.... (eher.... auswendiglernen z.b. vom 1x1... was bringt es mir, wenn das resultat von 5x25 kenne.... aber nicht weiss wieviel kleister ich für die tapezierung dieser fläche brauche?.... das ich keinen plan habe, die länge eines zuges auzurechnen das 5 meter wagons à 25 wagons plus lock 6 meter.... ?)..... oder..... detaillierte kenntnisse über die fachbegriffe des verdauungstraktes des fisches.... will man nicht in eine spezialisierte richtung... ist es nett es im kurzzeitgedächnis zu speichern und dann zu vergessen....

    ist es nicht widersprüchlich, dass du annimmst die ehemals interessenorientierte aneignung des englischen - dir später geholfen hat? - und du handkehrum negierst, das genau dies
    irrelevant ist?

    betrf. sprachen..... da ich drei sprachig aufgewachsen bin.... fällt es mir heute einfach, in anderen sprachen zu kommunizieren mündlich... und zu verstehen.... doch ich bin linguistisch nicht begabt.... in keiner einzigen sprache, fällt es mir NICHT schwer.... richtig und recht zu schreiben.....

    @ mj

    vorallem französisch.... super schöne sprache.... doch all die unausgesprochenen endungen... :-) und deutsch war für mich schwer.... so viele regeln inkl. ausnahmen... uff! dann noch der rückstand im wortschatz.... wir haben ja in der schweiz ein riesen chaos, was die Sprachenvielfalt betrifft... *gg*

  5. #25
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.447

    AW: Schule für ADHSler

    Hallo smile,

    Ja, mit 4 sprachen ist hier ein bisschen chaos, aber ich mag es auch diese vielfalt.

    Arg, der rechtschreibung auf franz! Auch für muttersprachigen eine plage... Wenig erwachsene schreiben diese sprache wirklich richtig. Die unausgesprochen endungen hatte ich mich rasch gewöhnt, aber dass vieles auf sehr verschiedene art geschrieben sein kann, finde ich happig.

    Deutsch ist für mich wirklich der grammatik schwierig... Alle regeln die ich schon nicht beherrsche, als, ausnahmen lasse ich sein... Sowieso interessiert mich mehr der wortschatz und höchstens die zeiten bei verben... Aber diese dumme artikel die sich verwandeln wenn sie in eine andere ort von der satz sind, verwirren mich nur... Wer hat so was blödes erfunden?

    Lieber mal chinesich lernen, sie haben eine wirklich sehr einfache grammatik (scheinbar).Dafür andere schwierigkeiten...

    lg

  6. #26
    WbD


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

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    Forum-Beiträge: 216

    AW: Schule für ADHSler

    ist es nicht widersprüchlich, dass du annimmst die ehemals interessenorientierte aneignung des englischen - dir später geholfen hat? - und du handkehrum negierst, das genau dies
    irrelevant ist?
    Den musst du mir erklären... was negiere ich, dass etwas irrelevant ist? Also, was erkläre ich für relevant? Und wo genau siehst du den Widerspruch. Ich spreche vor allem von intuitivem Lernen in Abgrenzung zum sturen Auswendiglernen und Anwenden von Regeln, bzw. Wiedergeben von Wörtern.
    Meinen Interessen entgegenkommend war da nur Englisch, aber ich lerne auch andere Sprachen auf diese Weise, mit einem immer ähnlichem Verlauf: Anfänglich hinke ich den Auswendiglernern in der Leistung hinterher, erbringe nach ein, zwei Jahren aber konstant bessere Leistungen, und muss mich dafür nicht abmühen. Französisch und Latein habe ich, bzw. lerne ich, nur auf Zwang. ^^

    Widerspruch aufgelöst?

  7. #27
    Ist hier zuhause

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    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Schule für ADHSler

    @WbD

    p.s. übrigens... du hast einen anspruchsvollen nick-namen für legastheniker.... das kleine b gefolgt vom grossen D.... was klein wbd.... aussieht...
    wie steht das männchen? wo ist der bauch?.... *gg*

    oh.... da habe ich falsch interpretiert und falsch verstanden.... ich entschuldige mich... (spricht jetzt nicht für mein textverständnis).... habe
    angenommen, das du meine these vom intuitivem widersprechen wolltest.... mit dem hinweis auf die studie.

    betrf. bi-lingue.... wäre noch interessant, ob das kind automatisch so aufwächst, da die eltern je eine sprache sprechen... und switschen.... oder
    es dem kind "auf erzwungen" wird.... also das umfeld nicht so kommuniziert.... sondern gesondert lehrt....
    ich glaube schon, das dies auch schwierigkeiten mit sich bringt.... man kann nur auf einen je begränzten wortschatz zurückgreifen.... da sind kinder
    mit nur einer muttersprache sicherlich spezialisierter... in dieser einen sprache.

    wie motiviert man ein kind, weiterhin seiner "begabung" zu folgen - wenn es sieht und spürt, das die, die "sequentiell" auswendig, schritt für schritt
    lernen, immer "anfangs" besser abschneiden? (obwohl das grosse ganze noch nicht greifbar ist?)

    was meint ihr - liegt es im unverständnis - des anderen denkstils? (viele wege führen nach rom.... oder gibt es nur den absoluten?.... und überhaubt
    sollte man rom zu erst als ziel benennen und nicht nur der nächste schritt... und vorallem wo liegt der sinn/zweck nach rom zu reisen?... u.s.w. - huiii...
    ich war sicherlich keine einfache schülerin....)

    gruss

  8. #28
    WbD


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    Forum-Beiträge: 216

    AW: Schule für ADHSler

    @Smile
    Nenn mich, wie du magst. Danke aber für den Hinweis. Hätte ich so gar nicht vermutet, dass das einem Legastheniker Probs bereiten könnte.

    Na, Textverständnis... wer weiß, liegt vielleicht an meinen ellenlangen Schachtelsätzen und dem Kram, dass ich oft nicht auf Anhieb verstanden werde. Ich glaube, dass ich mich mal im klaren Ausdruck üben sollte. *g*

    Zur Bilingualität gibt es etliche Studien, mit teils gänzlich gegenläufigen Aussagen. Da scheiden sich die Geister. Tatsächlich hatte ich auch mal etwas davon gelesen, dass bei dem simultan erlerntem frühkindlichen Biling. quasi der Durchdringungsgrad, den ein Muttersprachler üblicherweise angeblich aufweisen soll, so angeblich bei keiner der beiden Sprachen gegeben sei. Was und ob da nun etwas dran ist, kann ich nicht sagen. Was eher belegt scheint, ist die Aussage, dass andere Lernbereiche als Sprachen oft darunter leiden sollen. Zumindest ist mir diese These öfter untergekommen.
    Klar, ist nur anekdotisches Wissen:
    Meine Schwägerin kam auf den Trichter ihren Sohnemann zweisprachig aufziehen zu wollen, und hat das arme Kind zusammen mit dem Vater jeweils in Deutsch und Englisch traktiert. Folge davon war, dass betreffender Knabe erst ziemlich spät halbwegs flüssig zu sprechen gelernt hat, und ziemlich karg in seinem Ausdruck ist. Die Sprache ist insgesamt nur wenig lebendig. Mittlerweile gerade in die zweite Klasse kommend, sind bei ihm zusammenhängende Sätze eher die Ausnahme. Das Ganze ist weiterhin von einen hohen Anteil Lautsprache durchsetzt. Dass das soziale Probleme nach sich ziehen würde, habe ich schon vor der Einschulung gemutmaßt, und et voilà, so kam es. Klar, tatsächlich versteht er die englische Sprache ganz passabel, spricht aber freiwillig kein Wort darin.
    Freilich ist hier natürlich die Frage bezüglich der Ursache zu stellen. Kann auch gut möglich sein, dass das nicht an der zweisprachigen Erziehung liegt. Ob man das nun verallgemeinern kann, wage ich auch zu bezweifeln.
    Man merkt, dass ich von zweisprachiger Erziehung nicht unbedingt angetan bin, die nicht sonderlich befürworte, solange das halt nicht "natürliche" Ursachen wie Eltern mit verschiedenen Muttersprachen hat.

    wie motiviert man ein kind, weiterhin seiner "begabung" zu folgen - wenn es sieht und spürt, das die, die "sequentiell" auswendig, schritt für schritt
    lernen, immer "anfangs" besser abschneiden? (obwohl das grosse ganze noch nicht greifbar ist?)
    Ich glaube ja nicht, dass es da ein Patentrezept gibt. Ich denke aber, dass ein Kind schon eher am Ball bleibt, wenn der Spaß an der Sache erhalten bleibt - und das kann er ja ganz unabhängig von Noten - und das Erlernen einen offensichtlichen Sinn hat (siehe PC-Spiele). Mal davon ganz abgesehen stellen sich erste Erfolge eigentlich auch ziemlich flott ein. Die intuitiven Fremdsprachenlerner haben ganz oft einen wesentlich lebendigeren Ausdruck in ihren Produktionen, als dies bei jenen mit einer auf Auswendiglernen basierenden Lernstrategie der Fall ist. Je nach Lehrer gleichen sich formale Schwächen da relativ flott aus.

  9. #29
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Schule für ADHSler

    oh... dein nick name ist interessant.... ne, mein sohn hat per zufall schwierigkeiten mit dem dDbB.... *gg* (war ironisch gemeint)

    habe einen interessanten artikel gefunden.... schwedische lehrer haben einen experiment gemacht.... wie aus einer
    schwachen klasse in nur fünf wochen die leistungen markant verbessert wurden....

    fazit: schule - es kommt auf den menschen, der vorne an der tafel ist, darauf an:

    Auf die Lehrer kommt es an! | Pressemitteilung Gruner+Jahr, GEO


    und noch was.... wenn über 90% der schüler probleme haben sprachen zu lernen,
    dann kann es nicht an den schülern liegen.... v.f.birkenbihl... :-)
    http://www.youtube.com/watch?v=A5ulmNa-8yw
    Geändert von Smile (17.10.2012 um 11:34 Uhr)

  10. #30
    iiO


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Forum-Beiträge: 396

    AW: Schule für ADHSler

    Schule? Hmm da hab ich ne zwiegespaltene Meinung zu.

    Meine Schullaufbahn:

    Grundschule: Relativ normal. Die typischen Sätze finden sich in jedem Zeugnis. Hab ne Empfehlung für die Realschule bekommen, da ich zwar leistungsmässig auch auf ein Gymnasium gekonnt hätte, aber noch zu verspielt war.

    Realschule: Kurzfassung: Die Hölle. Mobbing von Mitschülern und auch Lehreren, Außenseiter etc. alle arten von psychischer Gewalt. Schlagen und Verprügeln konnten sie mich nicht, da ich größer war. Bin 1mal sitzen geblieben und in eine neue Klasse gekommen. Die Leute hier waren besser, aber ich war am Ende. Mitten in der 10 hab ich abgebrochen und bin mit nem Hauptschulabschluss (Schnitt 4,9) abgegangen. Zitat meines Klassenlehrers: "Aus dir wird nie was!"

    Berufsfachschule: Moment Schule kann auch Spaß machen? Jap, hier hab ich 2 tolle Jahre erlebt und die Mittlere Reife mit 1.2 gemacht.

    Gymnasium: Ende der 12 hab ich abgebrochen, weil ichs einfach nicht auf die Reihe bekommen hab. Organisation, lernen etc. hat mich alles überfordert und hat dann zu einem 7 wöchigen stationären Aufenthalt geführt.

    Fachoberschule: die 11 war Klasse, aber die 12 hat wieder Dinge von mir verlangt, die ich nicht kann/konnte. Die Folge davon war der zweite diesmal 4 wöchige Aufenthalt in einem anderen Krankenhaus, wo dann auch die ADHS Diagnose gestellt wurde.

    Aktuell: FOS 12 die zweite Herrlich wie einfach das Leben mit Medikamenten ist. Diesmal schaff ichs


    Fazit: Wie man sieht hatte ich so einige Probleme mit dem deutschen Schulsystem Was mir aufgefallen ist: Ich reagiere stark auf mein Umfeld, also auf meine Mitschüler und Lehrer, d.h. nimmt man mich so wie ich bin und fördert/fordert mich lauf ich zur Höchstform auf. Sitze ich dagegen in einer Klasse voller Egomanen und Neurotiker gehts mir schlecht. Es ist als ob ich die Stimmung/das Feedback meiner Mitmenschen in mich Aufsauge und sich daraus meine eigene Laune ergbit.

    Was würde ich verbessern am deutschen Schulsystem:

    - kleinere Klassen
    - bessere Aufklärung der Lehrer zum Thema ADHS
    - individuellere Förderung

    diese Punkte vorallem bei den Klassen 1-10.

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