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Diskutiere im Thema Anerkennung der Behinderung vom Versorgungsamt im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 185

    AW: Anerkennung der Behinderung vom Versorgungsamt

    Amneris schreibt:
    Hallo

    Wer nicht ausschließlich an Gerüchten bzw. Hören-Sagen interessiert ist, kann ja mal hier lesen, wie es denn wirklich ist

    "Die "Versorgungsmedizinischen Grundsätze" gehen nicht speziell auf Erwachsene ein, die an ADHS erkrankt sind. Die Anhaltswerte sind allerdings als Richtlinien zu sehen. Ausschlaggebend ist die Schwere der Beeinträchtigung im Alltagsleben, welche durch die Erkrankung bedingt ist. Deshalb ist grundsätzlich ein GdB/GdS wegen ADHS denkbar, wenn eine entsprechend starke Beeinträchtigung im Alltag vom Gutachter festgestellt wird."

    ADHS > Behinderung - Soziales & Recht - betanet
    Hier sind die evtl. Vorteile eines GdB zu finden...http://www.betanet.de/download/tab3-...eilsausgl4.pdf

    Und dann das hier noch bzgl. der Mitteilungspflicht gegenüber dem Arbeitgeber, die also NICHT ohne Einschränkung gegeben ist

    "Nach der Feststellung der Schwerbehinderung bleibt es dem Arbeitnehmer überlassen, ob er diese dem Arbeitgeber mitteilt oder nicht. Dies gilt ebenso für Arbeitnehmer, die einem schwerbehinderten Menschen gleichgestellt sind. Denn solange die im Arbeitsvertrag aufgeführten Pflichten vom Arbeitnehmer erfüllt werden können, besteht keine Pflicht den Arbeitgeber zu informieren. Allerdings besteht dann auch kein Anspruch aufZusatzurlaub oder Teilnahme an der Wahl der Schwerbehindertenvertretung."

    REHADAT-talentplus - Die Informierung des Arbeitgebers über die Schwerbehinderung oder Gleichstellung

    Viel Spaß beim Lesen

    Gruß, Amn
    Das ist auch so ziemlich schlüssig.

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 328

    AW: Anerkennung der Behinderung vom Versorgungsamt

    Hehehehe die haben die Fragestellung nach einem Ausweis bei mir vergessen, als mich der ärztliche Dienst der Agentur für Arbeit begutachtet hat. Eigentlich sollte geklärt werden, ob es sinnvoll ist eine Schwerbehinderteneigenschaft bei mir fest zu stellen. Ich hoffe, die vergessen das auch bei der Nachbegutachtung xD

  3. #13
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Anerkennung der Behinderung vom Versorgungsamt

    Ähem okay....ich nehme das zurück, dass man es dem Arbeitgeber melden MUSS. Ich muss allerdings sagen, dass ich diese Regel, für mich neue Regelung, viel besser finde als meine bekannte alte.

    Aber für mich kommt das Thema ja auch nicht mehr in Betracht. Leider....

    Sorry wollte hier nix falsches bringen, hatte das nur so im Kopf.

  4. #14
    Simply me

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 2.266

    AW: Anerkennung der Behinderung vom Versorgungsamt

    Heike schreibt:
    Ähem okay....ich nehme das zurück, dass man es dem Arbeitgeber melden MUSS.

    Heike schreibt:
    Sorry wollte hier nix falsches bringen, hatte das nur so im Kopf.
    Jetzt fehlts nur noch, das du auf die Knie fällst und um Gnade flehst. Mach dir doch nicht so einen Kopf deswegen. Kann doch jedem passieren.

    Gruß,
    Seraphim

  5. #15
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: Anerkennung der Behinderung vom Versorgungsamt

    Da geht gerade eine Menge durcheinander:
    Der Schwerbehindertenausweis hat lediglich einen Nachteilsausgleich zur Folge, sei es steuerlicher Natur oder finanzieller. Je nach Tarifvertrag bekommt man auch mehr Urlaub oder mehr Pausen. Ansonsten darf man wegen einer Schwerbehinderung nicht gekündigt werden. Um das auszuschließen muss in das Integrationsamt zustimmen. Bei betriebsbedingten Kündigungen stimmt es in der Regel zu.
    Der Schwerbehindertenausweis ist aber auch Voraussetzung für die Beanspruchung des Integrationsfachdienstes.
    Wenn die BA bei einem Arbeitslosen prüft, ob eine Schwerbhinderung in Betracht kommt, hat das zum einen zur Folge, dass man für die Arbeitsvermittlung zu einem anderen Betreuer mit anderen, bessren Mitteln für Fortbildung und Arbitsplatzbeschaffung kommt, zum anderen aber auch, ob eventuell ein Erwerbsminderungsrente beantragt werden kann, weil ein Vrmittlung mit der SChwerbehinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt mangels Arbeitsplätzen ausgeschlossen ist.
    Bei Nichtarbeitslosen ist die BA bei einem GdB von unter 50 dafür zuständig, auf Antrag zu prüfen, ob eine Gleichstellung mit einem Schwerbehinderten zu erfolgen hat. Dies ist dann der FAll, wenn der Arbeitsplatz ansonsten gefährdet ist.
    Prüft das Jobcenter das vorliegen einer Behinderung, beabsichtigt es in der Regel, den Leistungsbezug von Hartz IV nach dem SGB II in den Leistungsbezug nach SGB XII zu verschieben. Leistungen nach SGB XII werden von den Kommunen gewährt und aus einem anderen Toipf bezahlt.

  6. #16
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 1.096

    AW: Anerkennung der Behinderung vom Versorgungsamt

    Hallo Trine,

    ich war bereits bevor ich meinen GdB bekam, beim IFD vorstellig und habe mich schlau gemacht. Der sehr nette Psychologe dort hat mir auch den Antrag mitgegeben und hätte mir sogar beim Ausfüllen geholfen, so ich denn Hilfe benötigt hätte. Außerdem hat er mir angeboten mir beim Verfassen eines evtl Widerspruchs zu helfen, jedoch habe ich gleich 50° bekommen...
    Dennoch überlege ich jetzt einen Antrag auf Verschlimmerung zu stellen, da der Oberarzt der Klinik, in der ich mich derzeit aufhalte, meinte, dass bei mir 50° zu wenig wären seiner Ansicht nach

    Gruß, Amn

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 7

    AW: Anerkennung der Behinderung vom Versorgungsamt

    Also mein Stand und sehr aktuell, das Du den sehr wohl verschweigen darfst, solange Du nicht danach gefragt wirst.
    Aber sollte man nach gefragt werden muss man ehrlich sein.


    lg Floppy

  8. #18
    ADLer

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 3.384

    AW: Anerkennung der Behinderung vom Versorgungsamt

    Hallo,

    ich möchte nocheinmal hier auf die Gleichstellung und die Verpflichtung der Angabe beim Arbeitgeber zurückkommen.

    ich habe einen GdB von 40 und bin beim Arbeitsamt gleichgestellt.

    nun habe ich einen neuen Job angenommen , den ich auch gut wahrnehmen und erfüllen kann und nun heut mit Vorlage vom Arbeitsvertrag der shock..

    im personalbogen, woen sie wissen, ob ich ne behinderung habe und gleichgestellt bin.

    Da tu ich mich echt schwer..

    wenn ich es mit nein angebe und lüge ..

    vieleicht muss ich es ja laut gesetzt nicht angeben..aber wenn ich nein angebe und es kommt raus..ist das ja auch wieder echt doof..

    kann mir da vieleicht jemand raten?

    vielen dank

    Angela

  9. #19
    Simply me

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 2.266

    AW: Anerkennung der Behinderung vom Versorgungsamt

    Hallo AngeLa,
    grundsätzlich bist du nicht verpflichtet den GdB anzugeben, nur damit verzichtest du gleichzeitig auf alle Vorteile, die er dir bringen könnte (denn ohne die Angabe, kannst du sie auch nicht einfordern). Das ist de facto für keinen Arbeitgeber ein Grund, dir Schwierigkeiten zu machen, da du von ihm ja nichts willst, im Gegenteil.

    Wenn du ihn nach der Einstellung geltend machen willst, dann könnte es schon Probleme geben, weil du es ihm verschwiegen hast, aber nun auf dein Recht pochst und zB mehr Urlaubstage willst usw.

    Aber ansonsten:
    Wenn du den Ausweis nicht angibst, kanns dem Arbeitgeber eigentlich nur Recht sein. Solche Sachen wie diese und auch Krankheiten, muß man dem Arbeitgeber nur dann mitteilen, wenn sie dich, deine Kollegen oder den Betriebsablauf gefährden könnten. Wenn du zB Diabtikerin oder Epileptikerin wärst. Da geht man von Situationen aus, wo du einen Anfall kriegen könntest und auf Hilfe angewiesen wärst (und dann müssten sie es wissen, um dir auch richtig helfen zu können). Oder eben auch Kollegen in Gefahr geraten können, wenn du während eines Ablaufs plötzlich einen Anfall bekommst (da gibts ja genug Berufe die diese Gefahr bergen).

    Ich würd mir an deiner Stelle keine Sorgen machen, wenn du ihn nicht angeben willst. Wie dein Arbeitgeber allerdings reagiert, wenn du ihn angibst, weiß ich nicht. Außer es ist eine Stelle, bei der Menschen mit Behinderung, bei gleicher Qualifikation, bevorzugt werden. Dann ist es völlig in Ordnung.

    Liebe Grüße,
    Seraphim
    Geändert von Seraphim (21.07.2013 um 14:57 Uhr)

  10. #20
    ADLer

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 3.384

    AW: Anerkennung der Behinderung vom Versorgungsamt

    Danke,

    ich mache mir sorgen, da ich ja konkret , schriftlich im personalbogen gefragt werde und mit einem nein lüge.

    wiederum unterschreibe ich das bei falschen angaben die kündigung sofort mörglich ist.

    ich bin gerade am verzweifeln..ich soll ja nicht nur angeben, GdB und gleichstellung sondern auch , ob in den letzten 2 jahren länger krank unddann noch womit...


    Ich habe keinen Schwerbehindertenausweis, sonddern 40GdB und bin gleichgestellt.

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