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Diskutiere im Thema Wie reagieren andere, wenn ihr erzählt, dass ihr betroffen seid? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #41
    Sweety86

    Gast

    AW: Wie reagieren andere, wenn ihr erzählt, dass ihr betroffen seid?

    Also bei mir weiß es mein Kollege .. naja logischerweise lach. Und sonst zwei meiner engsten Freundinnen, meinter Mutter hab ich es mal angedeutet, die meinte dann nur so ja was ist schon normal bla bla bla jeder hat doch probleme mit der Konzentration und so ach ka is mir mittlerweile auch egal, da ich eh etwas stinkig bin wegen ihrer Reaktion darauf das ich im moment krank geschrieben bin hat mich schon ziemlich genervt.
    Ich sag das Ansonstem niemandem, ich finde das muss net jeder wissen weil man halt eben schnell abgestempelt wird.

  2. #42
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 191

    AW: Wie reagieren andere, wenn ihr erzählt, dass ihr betroffen seid?

    Also als ich meinen Eigenverdacht meiner Frau mitgeteilt habe, hat Sie es auch erst einmal als Einbildung abgestempelt. Danach folgten so Diskussionen wie: "Und du meinst jetzt, du nimmst eine Pille, und dann bist Du wieder normal?". Das habe ich natürlich verneint, und Ihr erklärt, dass eine Pille nicht die ganze Lösung ist. Aber das Problem anzugehen unserer Beziehung gut tun würde, da der Alltag für Sie dann wesentlich einfacher wäre.
    Gleichzeitig habe ich Ihr gedankt, dass Sie mich bereits 10 Jahre aushält, und ich mir vorstellen kann wie nervig es für Sie manchmal ist mich zum xten mal an Dinge zu erinnern, die ich mal wieder verdrängt habe, oder die alltägliche Schlüssel/Handy-Suche, oder die uneffizienz im Haushalt, oder die Wutausbrüche und anschließenden Fluchtversuche in Streitgesprächen bzw. die mangelde Kritikfähigkeit.

    Meine Schwägering, arbeitet auf einer neurologischen Station als Krankenschwester, hat das gelassen aufgenommen und hat mir empfohlen das abklären zu lassen.

    Meine Hausärztin hat zwar so getan, als nehme Sie das Ernst, aber irgendwie habe ich gemerkt, dass Sie das nicht tut. Letztendlich steht auf der Überweisung reaktive Depression, aber nicht wegen ADHS sondern wegen meiner Muskelerkrankung und der damit verbundenen Cortisontherapie.

    Meine Schwester nimmt das nicht richtig ernst, aber hat ähnliche Symptome zugegeben. Bei Ihr ist die Beziehungsunfähigkeit sehr stark ausgeprägt. Sie wechselt regelmäßig Ihre Partner.
    Eventuell wird Ihr Interesse größer, wenn ich eine Therapie anfange und sich hoffentlich einige Dinge zum positiven wenden. Trotzdem hat sie nicht negativ darauf reagiert.

    Meinen Eltern werde ich es nicht sagen, auch nicht wenn ich die offizielle Diagnose bekommen sollte, da Sie schon meine Muskelerkrankung mit einem "aha" abgetan haben ....
    Auch wenn ich mir bei meiner Mutter sicher bin, dass Sie es vererbt hat. Sie kann absolut nicht mit Geld umgehen, ist total unstrukturiert, stapelt Papiere immer in einer Dose, ist stark Nikotin-Abhängig, neigt zu Abentuern und Spontan-Käufen, Kaffeejunkie, beruhigt sich zunehmend leider mit Alkohol (O-ton: "Ohne fehlt mir der Antrieb"). Ist aber absolute Therapie-Verweigerin. "Sie hat kein Problem!"

  3. #43
    Octoroo

    Gast

    AW: Wie reagieren andere, wenn ihr erzählt, dass ihr betroffen seid?

    Also ich erzaehle es FAST keinem.

    Erzaehlt habe es bisher 2 Personen - und das waren die Reaktionen:

    #1: "Das habe ich mir schon gedacht, aber ich wollte es Ihnen nicht sagen"
    #2: Am naechsten Tag hat sich diese Person als Aspie geoutet und ist so froh, dass sie Jemand hat, mit der sie ueber ihre Krankheit reden kann.

  4. #44
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 41
    Forum-Beiträge: 49

    AW: Wie reagieren andere, wenn ihr erzählt, dass ihr betroffen seid?

    Heh, irgendwie gut, dies alles zu lesen, da kommt man sich niht so alleine vor!

    Also, bei mir war es wie folgt:

    - Frau: Weiß es, geht gut damit um, ist sehr zufrieden mit den Veränderungen durch MPH, liest sich ein wenig was an, unterstützt mich in der Therapie. Sie sieht es als "Anders sein", nicht als krank, und mag aber auch die positiven ADHS-Auswirkungen (Kreativität, Spontanität, Humor)

    - Eltern: Mein Vater ist zurückhaltend, evt. weil er selber so seine Probleme hat. Aber nicht ablehnend.

    - Mutter: War in die Diagnose mit einbezogen; hat dann mal 4 Wochen alles (!) mit ADHS erklärt und genervt, dann hab ich ihr ein Heftel gegeben und gut wars. Hatte Angst vor den medis ("ist das nicht auch ne Droge?"), merkt aber, dass die DInger mir bisher nicht schaden

    - Bruder: Unklar. Manager, sehr intelligent, aber pocht dauernd auf "Logik" und will alles zerreden, ich denke, er "glaubt nicht an ADHS"; zudem hätte ich Angst, er will mir dann MPH abschwätzen, weil er das als 70-Stunden-Wochen-Manager sicherlich "ausprobieren will" und so. Schwierig. Ich denke er erfährt es genau an Weihnachten.

    - Freunde: Es wissen 3 meiner engsten Freunde, die gehen gut damit um, kenne alle aus der Arbeit mit psychisch kranken Jugendlichen, von daher kein neues Thema; Sie hypen es aber auch nicht oder so - sehr angenehm.

    - Arbeit: Da wir mit Jugendlichen arbeiten (Beratung), und ich merke, welches "Fachwissen" meine Kollegen über ADHS haben (ein bunter Strauß an Vorurteilen, Blödsinn, 50'er-Jahre Erziehungsgedanken und einfach nur Scheißdreck), und wie sie über Jugendliche mit ADS und ADHS reden, sage ich garnüschd. Schwierig ist es mit MPH, da ich nicht will, dass die sehen, dass ich mittags meine Dosis nehme, und davor muss ich ja was essen. Ich glaube, ich muss mal nen Sammelthread aufmachen für die größten Dummheiten über ADHS

    - Bekannte: Nix gibts. Wer nicht zu Freunden zählt, erfährt auch nix.

  5. #45
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 177

    AW: Wie reagieren andere, wenn ihr erzählt, dass ihr betroffen seid?

    nach meiner diagnose damals vor fast 10 jahren, waren die reaktionen fast durchs band:

    "dafür bist du eindeutig zu alt"


    mein engstes umfeld hat dann nach und nach merken müssen, dass ich mit der einnahme von Ritalin
    für meine verhältnisse, schon bald die ruhe selbst bin


    für fremde scheine ich aber immer noch ein unberechenbares impulsives pulverfass zu sein, wo sie nie
    wissen wann es hoch geht


    lösung für diese personen:

    zündet die lunte nicht an, dann explodiert auch nix

  6. #46
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 41
    Forum-Beiträge: 49

    AW: Wie reagieren andere, wenn ihr erzählt, dass ihr betroffen seid?

    Haexli schreibt:
    zündet die lunte nicht an, dann explodiert auch nix
    Ja, nur sag das mal auch den *** die mit verbundenen Augen und ner Fackel in der Hand durch die zwischenmenschliche Gegend rennen
    Wie du sicher selber weist, gibt's davon mehr als genug

  7. #47
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 177

    AW: Wie reagieren andere, wenn ihr erzählt, dass ihr betroffen seid?

    @Tickeldy


    bin doch nicht verrückt bloss ne ads'lerin

  8. #48
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 671

    AW: Wie reagieren andere, wenn ihr erzählt, dass ihr betroffen seid?

    meine familie ist nochmal sone sache für sich *g*

    aber sonst... viele reagieren garnicht weil sie es nicht kennen oder eben auf veraltetem kenntnisstand sind. also sowas wie adhs nur bei kindern oder sonstwas.

    gestern hab ich erlebt, dass leute cool reagiert haben, also einmal, dass sie überhaupt reagiert haben und dann, dass sie echt interesse hatten. ich kann natürlich jetzt nicht gleich diagnose aufstellen und ich hab eh immer alle unter generalverdacht bzw. einfach einige aus der gruppe aber es kommt mir schon so vor, als ob es ja... sehr viele haben und es nicht wissen... naja.
    es gab auch die üblichen vorurteile aber hm ja.
    so generell wenn ich einfach sage, dass ich betroffen bin, gibt das nie ne reaktion, was verwunderlich ist, weil das heißt, dass damit nur vorurteile verbunden sind, die man an der stelle nicht äußern will und nicht sowas wie, ja, xy kenn ich, die hat das auch oder gar, bei mir hat man das auch mal vermutet. aber das kann man ja ändern, so gesellschaftlich.
    tjaja...

    achso, eine an der uni meinte neulich öh, merkt man bei dir garnicht, dann nach einem burzen blick, aber du bist ja wahrscheinlich gut eingestellt... *gg*

  9. #49
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 81

    AW: Wie reagieren andere, wenn ihr erzählt, dass ihr betroffen seid?

    Meine Mutter macht zu - so was gibts nicht und ihre Tochter + Enkeltochter haben das schon mal gar nicht.
    Meinem Vater hab ichs nicht erzählt. Früher war er mein engster Vertrauter, aber im Moment ist das miteinander reden eher ein Problem.

    Mein Chef + bester Freund. Hm. Da fing alles recht vielversprechend an, er war da, hat zu gehört... aber inzwischen ist er maximal genervt, die anfängliche Zugewandtheit hat er völlig verloren und er unterstellt mir wieder böse Absicht bzw persönliche Angriffe, wenn ich beruflich was vergesse und privat mit was rausplatze, was fehl am Platz ist. Realistisch gesehen ... wenn die Diagnose+Behandlung keine Wunder wirkt, brauch ich n neuen Job und eine 9 Jahre alte enge Freundschaft ist dahin

    Meine beste Freundin ist aufgeschlossen, aber derzeit mit sich selbst beschäftigt...


    *seufz* Wo ich das hier so schreibe könnt ich heulen, weil mir klar wird, daß ich wohl derzeit recht allein dastehe

  10. #50
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 5.009

    AW: Wie reagieren andere, wenn ihr erzählt, dass ihr betroffen seid?

    Also ich erzähl´s inzwischen so gut wie gar nicht mehr, schon gar nicht ungefragt.

    Es ist auch längst nicht mehr soooo wichtig, ob ich ADS hab oder nicht, denn ich BIN ja nicht ADS...für diese Erkenntnis brauchte ich aber Jahre.

    Auch in der Therapie ist es kein Thema mehr! Und darüber bin ich ehrlich gesagt sehr froh!

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