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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf AD(H)S
    Forum-Beiträge: 661

    Habt Ihr ähnliche Probleme? Wie geht Ihr damit um?

    Hallo Zusammen!

    Mich würde mal interessieren, ob Ihr ähnliche Probleme habt wie ich. Ich denke, dass ich meine Probs. am Bessten durch Wiedergabe meiner Erlebnisse aus der Vergangenheit beschreiben kann:


    Ich bin Baujahr 1966, habe eine Schwester (von 1962) und einen Bruder (von 1970). Seit meinem 9. Lebensjahr bin ich als Halbwaise ohne Mutter aufgewachsen. Da mein Vater berufstätig war, wurden wir Kinder morgens und Mittags von unseren damals sehr rüstigen Großeltern mütterlicherseits versorgt.

    Die Schule war für mich ein großes Problem. Gleich das erste Schuljahr durfte ich zwei mal machen. In der Grundschule wurden in Rechtschreibung schon keine Noten mehr vergeben, ich kam auch in einen speziellen Förderunterricht für Kinder mit Lese- und Schreibschwäche, nahm aber auch am normalen Deutschunterricht teil. Freundschaften hatte ich damals keine, ich hatte teilweise sogar Angst vor dem Schulweg wegen möglicher Prügel, Hänseleien etc. die mir durch Mitschüler drohten.

    Dann kam die Hauptschule: Eine Sonderbehandlung im Deutschunterricht gab's hier nicht mehr, zumindest nicht offiziell. Die Schule fiel mir in den ersten 2 - 3 Monaten Hauptschule wohl leicht, alles Wiederholungen. Dann kam das alte Problem wieder. Dass die Klassen neu zusammengestellt worden waren und ich nur zu einem kleinen Teil mit den alten Mitschülern zusammen kam, kam mir anfangs sehr gelegen. Ich freundete mich jedoch mit nur einem einzigen Mitschüler an, zu allen Anderen fand ich wieder keinen Anschluss. Das Problem: Die aus 6 Dörfern bestehende Gemeinde, in der ich aufwuchs, ist flächenmäßig sehr groß, einwohnermäßig für NRW-Verhältnisse dagegen eher klein, so dass die meißten Schüler mit Bussen zur Schule gebracht werden mussten. Mein Schulfreund wohnte etwa 10 km von mir entfernt auf einem Bauernhof. Mein zulässiger Aktionsradius mit dem Fahrrad war jedoch begrenzt durch die Ortsschilder unseres Dorfes, das Passieren beider Umgehungsstraßen war für mich strengstens verboten. So kam es, dass ich mich wie in einer Zwangsjacke vorkam, da alle gleichaltrigen im Ort aus meiner damaligen Sicht A...löcher und /oder Idioten waren. Für Soziale Kontakte hätte ich aber ohnehin kaum Zeit gehabt, da ich von 14:00 bis etwa 18:00 mit den Schularbeiten beschäftigt war. Gönnte ich mir doch mal ein paar freie Stunden, so erfolgte dies auf Kosten nicht angefertigter Hausaufgaben. Das war demnach auch die Zeit, in der mein Allerwertester des Öfteren Bekanntschaft mit dem Kleiderbügel gemacht hatte. Nachdem ich den Hauptschulabschluss mit Ach und Krach und wahrscheinlich auch mit geschönten Zensuren geschafft hatte, kam ich in die Lehre.

    Die Ausbildung zu diesem Maschinenführer betrug 2 Jahre. Auf das dritte Lehrjahr zum Mechaniker verzichtete ich, unter Anderem, weil ich tierische Angst vor der Bundeswehr hatte, ich war ja inzwischen 18 geworden. Vor dem Zivildienst hatte ich genau so viel Angst, was auf gezielte Desinformation in der damaligen Zeit zurückzuführen war.

    Nach kurzer Arbeitslosigkeit nahm ich gegen Ende 1984 eine Arbeit in Berlin-West auf, wo das Bundesdeutsche Wehpflichtgesetz damals keine Gültigkeit hatte. 6 Monate später war ich wieder Arbeitslos, fand aber nach nur einem Monat wieder eine Stelle, wo ich aber nur einen Monat durchhielt. Auch die Zeit der zweiten Arbeitslosigkeit in Berlin war nur kurz und ich kam in einen Betrieb, der mich bis 1993 behielt, jedoch nicht als Facharbeiter, als der ich eigentlich eingestellt worden war, sondern als Helfer in unterster Lohngruppe, ich putzte Maschinenteile.

    Privat sah es auch nicht besonders aus bei mir: Ich fasste zwar Fuß in einem sachpolitisch opperierenden Verein (keine Partei), hatte jedoch sonst auch wieder keine Freundschaften knüpfen können. Da ich zu Hause alleine saß, ging ich regelmäßig in eine Dönergaststätte, wo ich einen älteren Herrn kennen lernte. Auch lernte ich eine Verkäuferin in einem Bahnhofskiosk kennen. Letztere hatte eine schwerkranke erwerbsunfähige Mutter die keinen Rentenanspruch hatte. Ich glaubte, ich hätte mich mit dieser Verkäuferin angefreundet, jedoch kostete diese Beziehung, es war keine Liebes- und auch keine sexuelle Beziehung, sollte es auch nie sein, mir viel viel Geld und genau so viele Nerven. Irgendwann löste sich der Kontakt auf. Aufgrund von Zahlungsschwierigkeiten flog ich aus meiner Wohnung und schlief bei der Familie dieser Kioskverkäuferin, wohnte aber offiziell bei dem älteren Herrn, den ich aus der Dönergaststätte kannte.
    Meiner damaligen Hilfsbereitschaft (ich trug gerne die Taschen der DDR-Rentner über die Treppenabgänge in den Bahnhöfen) verdanke ich noch den Kontakt zu einer Dame aus dem Ostsektor der Stadt.
    1988 kaufte ich ohne Eigenkapital eine Eigenzumswohnung, in die ich zusammen mit dem Herrn aus der Dönerbude dann bezog. Ein Jahr später verstarb dieser 74jährig, ich hatte nun die Wohnung für mich alleine.

    Statt zum Döner essen, ging ich inzwischen regelmäßig in eine andere Gaststätte, auch zum Essen, denn auf Alkohol verzichte ich zeitlebens. Auch hier wieder kein Kontakt zu anderen Lokalbesuchern, selbst dann nicht, wenn man sich fast täglich sah. Da das Lokal irgendwann schloss, ging ich zurück zum Türken. Dort lernte ich mit Hilfe der Bedienung 1993 eine damals 15, fast 16 jährige (ich war 27) Türkin kennen, die angeblich auf der Suche nach einem künftigen Ehemann war. Obwohl die ganze Sache zum Himmel stank, ließ ich mich darauf ein, da ich in meiner privaten Situation zunehmend unglücklicher wurde und auch schon ein Partnerinstitut mit der Behebung meines Problems beauftragt hatte, was mich auch weit über 1000 DM gekostet hatte, ohne Ergebnis, versteht sich. Noch im gleichen Jahr wurde diese Türkin 16 und wir konnten mit ausdrücklicher schriftlicher und notariell beglaubigter Zustimmung ihrer Eltern heiraten. Aufgrund ihrer angeblich fehlenden sexuellen Reife verzichtete ich ausdrücklich darauf, entsprechende Forderungen geltend zu machen, ehe sie nicht selbst dazu bereit wäre. Ich selbst hatte bis dato ebenfalls keinerlei sexueller Erfahrung. Mit meiner Frau zusammen zog auch ihr Cousin in meine Wohnung, da er es für unzumutbar erachtete, weiterhin in der Wohnung seiner Mutter zu wohnen, die ein für türkische Verhältnisse unortodoxes Sexualleben führte. Meine Frau musste wegen fehlender Aufenthaltserlaubnis aus Deutschland ausreisen und kam 1/2 Jahr später wieder zurück in meine Wohnung, aber doch nicht zu mir. Ich war inzwischen nicht mehr in der Lage, die Raten für meine Wohnung regelmäßig zu bezahlen, bald musste ich die Zahlungen ganz einstellen, unter Anderem auch, weil ich die Arbeit aufgrund von teilweiser Betriebsschließung verloren hatte. Ich hatte zwar wieder eine neue Arbeit gefunden, jedoch zu erheblich geringerem Einkommen. Außerdem musste ich den Cousin meiner Frau noch mit durchfüttern. Selbst aß ich fast nur noch Nudeln mit Tomatensoße, um einigermaßen mit dem Geld hin zu kommen.

    Ich kam mit starken Magenschmerzen 1994 ins Krankenhaus und man glaubte zunächst an einer Magenschleimhautentzündung. Außerdem stellte man Mangelernährung bei mir fest. Als sich die Magenschleimhautentzündung als falsch herausstellte, bei mir aber keine andere körperliche Ursache festgestellt werden konnte, ich jedoch weiterhin das halbe Krankenhaus vor Schmerzen zusammenschrie, wurde ich dem diensthabenden Psychiater vorgestellt und fand mich wenig später im Krieseninterventionszentrum, einer kleinen Station innerhalb der Psychiatrie wieder, wo ich eine Woche verbrachte. Von dort nahm ich Kontakt zu meinem Vater auf, auch die Dame aus Ost-Berlin trat mit ihm in Kontakt.

    Meine Wohnung musste ich verkaufen und ich zog zurück in die Wohnung meines Vaters, ohne meine Frau, die zusammen mit ihrem Cousin eine Mietwohnung in Berlin bezog.

    Ich fand auch relativ schnell wieder Arbeit und bekam zunächst ein Auto von meinem Bruder zur Verfügung gestellt, um den Arbeitsplatz erreichen zu können. Ich erholte mich finanziell relativ schnell, so dass ich mir wieder ein eigenes Auto kaufen konnte. Zwar hatte ich kurz nach der Rückkehr zu meinem Vater auf Druck desselben die Scheidung eingereicht, jedoch trotzdem nach ca. einem Jahr, als ich zu Besuch bei einem ehemaligen Arbeitskollegen war, auch sie besucht und ihr angeboten, mir in die Wohnung meines Vaters zu folgen. Ich hatte ja Miteigentumsrechte an dieser Wohnung. Meine Frau machte jedoch zur Bedingung, ich müsse den Scheidungsantrag zurücknehmen. Ich tat das und besuchte sie ein halbes Jahr später wieder. Nun hatte sie plötzlich Angst vor meinem Vater. Einem kranken Mann.
    Ich bezog wieder eine eigene Wohnung und wechselte wiedermal gezwungener Maßen die Arbeitsstelle. Meine Frau hatte inzwischen ein Kind geboren (nicht von mir) und mir eine Haarsträubende Geschichte dazu erzählt:
    Ihre Schwester sei von einem europäischen Touristen durch Vergewaltigung in der Türkei schwanger geworden und auf Besuch in Berlin. Da sie in Deutschland keine Krankenversicherung hatte, hatte meine Frau ihr ihre Krankenversicherungskarte gegeben und als SIE ins Krankenhaus zur Entbindung geschickt.
    Das Kind meiner Schwägerin sei auf dem Papier also das meiner Frau und mir. Anfangs glaubte ich diese Geschichte auch. Ich fuhr in meinem nächsten Urlaub wieder nach Berlin und sah mir das Kind an. Das, was man mir erzählt hatte, versuchte man mir auch vorzuspielen. Jedoch konnte die "Mutter" des Kindes dieses nie alleine stillen. Immer musste die "Tante", also meine Frau, mit in den Nebenraum, hinter's Gebüsch etc. Auch hat meine Frau die Windeln gewechselt. Mit diesen Eindrücken und wieder einmal ohne meine Frau fuhr ich wieder nach Hause.

    Meine Frau kam dann aber doch: Die Sache mit dem Kind hatte sich inzwischen geklärt, die oben genannte Geschichte stellte sich als Märchen heraus, nur blieb meine Frau bei der Version mit der Vergewaltigung, nur war eben nicht die Schwester in der Türkei, sondern meine Frau in Berlin vergewalltigt worden. Ich hatte inzwischen auch die Vaterschaft erfolgreich anfechten können.
    Also war meine Frau zu mir gekommen, zusammen mit ihrem Sohn und der damals 12jährigen Schwester ihres "Cousin", und zwar aus einem einfachen Grund: Die Aufenthaltserlaubnis musste verlängert werden, und die hing damals an der Existenz der Ehe. Die Anwesenheit der Göre diente nur der Verhinderung sexueller Kontakte meinerseits zu meiner Frau. Nach einer Woche musste ich das Mädchen wieder nach Berlin bringen, meine Frau und der Kleine begleiteten sie. Sie blieben auch gleich da, der Besuch bei mir hat ja genau das gebracht, was er sollte. Meine Frau kam auch ein zweites Mal, diesmal war ihre eigene Schwester, die wieder aus der Türkei zu Besuch war, und der "Cousin" mit. Sexuelle Kontakte verboten sich natürlich von selber. Auch dieses Mal hatte sie wieder einen Grund, zurückzufahren. Meine Frau gebar ein zweites Kind, wieder angeblich durch Vergewaltigung. Nachdem die Vaterschaftsanfechtung durch war, reichte ich die Scheidung endgültig ein und wir wurden nach 7 Jahren Ehe, die nie eine war, geschieden. Die ganze „Beziehung zu dieser Frau hatte mich weit über 50000,-- DM gekostet. Gott sei Dank brauche ich keinen Unterhalt bezahlen.

    Während der Scheidungsphase versuchte ich mich Beziehungstechnisch –- wieder mal vergeblich -- neu zu orientieren. Ich litt also immer noch darunter, dass ich eigentlich nicht in fähig bin, soziale Kontakte zu knüpfen und zu pflegen. Diese fehlenden Fähigkeiten versuchte ich wieder mal mit Geld, viel Geld zu kompensieren. Am Arbeitsplatz, hatte ich ein Mädchen kennen gelernt. Diese hatte eine 1 Jahr ältere Schwester. Da dieses Mädchen
    1.) 16 Jahre jünger als ich und somit noch minderjährig war und
    2.) sich in meinen Arbeitskollegen verliebt hatte,
    versuchte ich, über sie ihre Schwester kennen zu lernen. Dies gelang mir auch, doch zeigte diese nur Interesse daran, von mir bei McDonald's ausgehalten zu werden, jedoch nicht an mich als Person. Jedoch war ausnahmsweise jemand mal ehrlich zu mir und hat mir nicht irgendwelche Hoffnungen gemacht. Hoffnungen auf eine Liebesbeziehung machte ich mir nur selber. Und diese Hoffnungen kosteten mir einiges an DM. Als die Schwester, also die, hinter der ich her war, sich wieder in ihren Ex-Freund verliebte und von ihm bald darauf ein Kind erwartete, wandte ich mich wieder an die – mittlerweile Ex-Freundin meines nun Ex-Arbeitskollegen. Sie kannte doch einige weibliche Singles, die teilweise etwas älter waren als sie selbst und versprach ihr, ihr eine Führerscheinausbildung bis zu einem gewissen Punkt zu finanzieren, sofern sie mir erfolgreich eine Beziehung vermittelt. Mit zwei oder drei jungen Damen aus ihrer Umgebung machte sie mich auch bekannt, von denen eine Anfangs auch Interesse an mir zeigte. Ihr Interesse verflog dann aber relativ schnell, unter Anderem, weil sie letztendlich gar nichts mit Männern anfangen kann, ihr dies damal aber noch nicht bewusst war.

    Wieder war ein nicht ganz freiwilliger Arbeitsplatzwechsel angesagt, diesmal hauptsächlich aus gesundheitlichen Gründen. Ich hatte zuletzt als Paketzusteller gearbeitet. Um meine Arbeit überhaupt schaffen zu können, fuhr ich mit 80 km/h durch die Stadt, mit 50 durch die Tempo 30 Zone und immer noch 30 durch die Verkehrsberuhigte Zone. Bevor Ihr jetzt -- berechtigter Weise -- nach meinem Führerschein trachtet; diese Zeiten sind -- Gott sei Dank -- seit Ende 2000 Geschichte. Ich hielt den Stress auf Arbeit nicht mehr aus und litt ständig an Kopfschmerzen. Außerdem "brannte bei mir regelmäßig eine Sicherung durch". Da dies einmal bei der Polizei aktenkundig wurde, wurde ich, ausdrücklich mit meiner Zustimmung, von den Ordnungskräften in die Psychiatrie eingewiesen. Danach ließ ich mich krank schreiben. Als der Arzt mich nach 6 Wochen nicht weiter krank schreiben wollte oder konnte, ging ich zu einem anderen Arzt. Ich hatte nicht krank gefeiert, ich war wirklich arbeitsunfähig, wusste schon gar nicht mehr, wie sich ein Kopf anfühlt, der nicht schmerzt. Schmerztabletten hatte ich zu dieser Zeit zu mir genommen, wie andere Brot.

    Nach kurzer Arbeitslosigkeit fing ich nun wieder in meinem erlernten Beruf an, jedoch nicht in der Industrie, sondern im Museum. Ich bediene hier historische Maschinen, im Alter zwischen 30 und 110 Jahren. Da ich seit dem im öffentlichen Dienst tätig bin, außerdem in einem Bereich, der sich nicht privatisieren lässt, ist die Gefahr eines weiteren unfreiwilligen Stellenwechsels eher gering.

    Den Kontakt zu derjenigen, der ich den Führerschein versprochen hatte, hatte ich weiter aufrecht erhalten, obschon sie inzwischen in einer neuen Beziehung stand. Auch mein Angebot blieb erst einmal aufrecht. Diese hielt mich jedoch auf Distanz, da mein damaliger Zustand mittlerweile auch sie belastete. Ich unterschrieb Kurzmitteilungen (SMS) an sie zu dieser Zeit mit den Worten "Der auf Gottes Erden unerwünschte", denn so fühlte ich mich auch.

    Seit etwa 2001 werde ich von einem Sozialpsychiatrischen Dienst betreut. Ich geriet jedoch nur langsam, aus meiner Sicht zu langsam in diese Strukturen hinein. Als sich für meinen Ansprechpartner abzeichnete, dass die Einzelgespräche nicht ausreichen, wurde mir eine 14tägige angeleitete Gesprächsgruppe angeboten, an die ich auch teilnahm, diese jedoch aus beruflichen Gründen erst mit Verspätung aufsuchen konnte. Da dieses für meine Begriffe nicht ausreichte, ich außerdem in dieser Gruppe auch nicht so richtig Fuß fasste, klärte mich mein Sozialbetreuer über die Existenz einer Selbsthilfegruppe für Patienten mit Depressionen mit und nannte mir den Ansprechpartner, den ich aus Teestubenbesuchen in dieser Einrichtung schon kannte. Seit dem besuche ich diese Gruppe regelmäßig, die andere Gesprächsgruppe besuchte ich nur noch bis zum Ende des Halbjahres. In der angeleiteten Gesprächsgruppe lernte ich wohl eine Frau kennen.
    Diese Dame ist selbst schwerbehindert, sie hat mehrere mehr oder weniger schwere Behinderungen und hat eine erwachsene, geistig behinderte Tochter.
    Da diese Frau NUR noch klammerte, mir keinerlei Luft zum Atmen ließ, löste ich diese Beziehung im September 2008 auf. Los kam ich von ihr aber bis dato nicht. Wir vereinbarten eine freundschaftliche Verbindung und sahen uns seit dem noch einmal wöchentlich sowie an einigen Wochenenden. Meine nun Ex-Freundin klammerte aber weiterhin, so dass ich seit wenigen Tagen den Kontakt bis auf wenige Ausnahmesituationen ganz eingestellt habe.

    Nun meine Frage: Was ich im Leben falsch gemacht habe, das weiß ich, zumindest Teilweise.
    Was ich jedoch nicht weiß: Wie hätte ich es besser machen können?

    Vorstellen muss man sich das ganze an dem Beispiel eines Erstklässlers in der Schule, der im Unterricht ausgerechnet an dem Tag im Unterricht gefehlt hat, an dem den Kindern der Buchstabe "V" erklärt wurde, dieses Kind diesen Buchstaben also gar nicht kennt, diesen Buchstaben es für dieses Kind also gar nicht gibt und es diesen auch nicht nachträglich erklärt bekommt.
    Ein Diktat mit dem Text: "Vater lässt die Vögel aus dem Käfig" schreibt dieser Schüler also so: "Fater lässt die Fögel aus dem Käfig."
    Und so schreibt dieser Schüler diesen Text auch dann, wenn er weiß, dass Vater bzw. Vogel nicht mit "F" geschrieben wird, schließlich er ja gar keine Alternative, schließlich gibt es für ihn ja keinen anderen Buchstaben, der diesem Laut entspricht.

    Ich danke Euch für Eure Aufmerksamkeit und würde mich über zahlreiche Antworten freuen.

    Gruß

    icke!

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 95

    AW: Habt Ihr ähnliche Probleme? Wie geht Ihr damit um?

    Hi icke WES,
    ein choatisches Leben, meines verlief zwar anders- doch auf jeden Fall auch chaotisch.

    Schön dich hier im Forum zu haben

    Was du im Leben falsch gemacht hast zählt nicht mehr, ich zumindest versuche solche Gedanken zu vermeiden. Du kannst nichts ungeschehen machen, es wird aber schwer sein, erneut anderen Menschen zu vertrauen. Kenne ich nur zu gut- vieleicht finden wir gemeinsam im Forum ein Heilmittel?

  3. #3
    Neues vorgestelltes Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 902

    AW: Habt Ihr ähnliche Probleme? Wie geht Ihr damit um?

    oh Mann
    erst mal heftig was zu lesen und das nicht nur von der Menge der Zeilen. (mir schwirrt der Kopf )

    naja bist wohl irgendwie immer an die falschen Leute gekommen (die Dich einfach nur ausgenutzt haben ) , aber da Du wahrscheinlich so unendlich froh warst jemanden zu haben und Du viel zu gutmütig bist.Die Hauptsache war wohl das Du nicht mehr einsam warst.

    zu Deiner letzten Ex-Freundin : ja Du mußt auf Dich schauen ,wenn Dir jemand nicht gut tut dann hilft es nicht dann mußt wohl die Freundschaft beenden.
    Da gefällt mir der Buchtitel : such Dir Freunde die dir guttun !
    Vorallem hast Du echt genug Probleme mit Dir selbst (und es scheint ja nicht so wirklich eine Freundin zu sein)
    Man muß schon abwägen ,ist sie echt so wichtig ,bedeutet die Freundschaft mir wirklich so viel .

    Wünsche Dir das die Zukunft um einiges besser wird ,Du hast ja echt nen Lastwagen voll Glück verdient .

  4. #4
    Neues vorgestelltes Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 902

    AW: Habt Ihr ähnliche Probleme? Wie geht Ihr damit um?

    achso Deine Frage war ,ob wir auch solche Probleme haben/hatten .
    Probleme natürlich ,auch heute noch ,aber nicht in diesem Rahmen ,nicht mit so vielen Leuten und schon gar nicht derartige .
    Durch die Schule u Ausbildung schaffte ich es mal so ,mal schwerer ,aber haupsache geschafft u abgeschlossen .
    Und ich hatte sehr großes Glück das ich meinen heutigen Mann mit 17 kennengelernt habe ,sonst hätt i die Ausbilgung nicht durchgestanden.Und er hat mich auch ansonsten erst mal hochgerappelt . Für mich mein Lebensretter .

    Hoffe Deine Rettung kommt auch bald

  5. #5
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf AD(H)S
    Forum-Beiträge: 661

    AW: Habt Ihr ähnliche Probleme? Wie geht Ihr damit um?

    Hallo zusammen!

    Danke für Eure Antworten.

    Sargnagel schreibt:
    Was du im Leben falsch gemacht hast zählt nicht mehr, ich zumindest versuche solche Gedanken zu vermeiden. Du kannst nichts ungeschehen machen, es wird aber schwer sein, erneut anderen Menschen zu vertrauen.
    Meine Fehler ungeschehen zu machen, das hab ich auch nicht vor. Ich will diese Fehler zukünftig nur vermeiden.
    Dipsi schreibt:
    naja bist wohl irgendwie immer an die falschen Leute gekommen (die Dich einfach nur ausgenutzt haben ) , aber da Du wahrscheinlich so unendlich froh warst jemanden zu haben und Du viel zu gutmütig bist.Die Hauptsache war wohl das Du nicht mehr einsam warst.
    Ich will das Gefühl haben, auf diesem Erdboden, erwünscht zu sein, meiner selbst wegen und nicht, weil ich ein für Transporte geeignetes Fahrzeug unter'm Hintern habe, weil meine Brieftasche soooo locker sitzt oder ähnliches.

    Gruß
    icke!

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 6

    Rotes Gesicht AW: Habt Ihr ähnliche Probleme? Wie geht Ihr damit um?

    Hallo im Norden,
    wow, ja, hm... das ist viel....
    ok je nach Gegend ist es leichter oder schwerer, neue Menschen kennen zu lernen. Ich denke ein Teamsport oder Hobby-Club ist da leichter, oder irgend ein Tanzkurs, Malkurs usw um neue Menschen kennen zu lernen. Nimm ein Thema das dir Freude macht und melde dich zu einem entsprechenden Kurs an, und dann lass die Menschen einfach auf dich zukommen...
    ich habe mal ein Jahr lang jeden Donnerstag Abend 2 Stunden Freiwilligen-Arbeit gemacht und Menschen aus dem Ausland Deutsch unterrichtet. Da lernt man schnell gute Leute kennen. Oder bei lokalen Selbsthilfe-Gruppen-Treffen.

    ok Thema Beziehungen empfehle ich persönlich die Autorin Susanne Hühn, die Frau hat in den letzten Jahren einige Bücher rausgegeben, die mir sehr geholfen haben.
    Es gibt da so ein Grundgesetz: du kannst nur mit jemandem eine schöne Liebesbeziehung haben, die/der sich selbst wirklich liebt. Denkst du jemand kann dich lieben oder deine Liebe annehmen, wenn er/sie sich selbst nicht mag ? Meiner Erfahrung nach geht das schnell mal schief....
    Wer mit sich selbst nicht in Harmonie ist, wird auch mit dir nicht in Harmonie leben können. --- es geht dann weiter von wegen wer sich selbst nicht respektiert wird dich nicht respektieren usw...

    was mir am meisten geholfen hat ( ich erspare hier die details meiner chaotischen erfahrungen.. ) waren und ist yoga und meditation. auf bestimmte bücher kann ich mich recht gut konzentrieren, andere weniger je nach tagen gehts besser.... ich denke mental-training ist hilfreich, das ist halt wie muskeltraining: je mehr du übst, desto stärker wird es.
    ....
    ok
    weiterhin viel Kraft ok
    alles Liebe
    SouthFlower

  7. #7
    Heinzeline

    Gast

    AW: Habt Ihr ähnliche Probleme? Wie geht Ihr damit um?

    hallo ickes,

    also erstmal muss ich dir sagen dass dein text super interssant geschrieben ist. da der text so lange ist und auch teilweise kleine verzwicktheiten drin sind, muss man sich den ganzen inhalt nochmal durch den kopf gehen lassen. aber das macht ja nichts.

    du fragst,was kannst du in zukungt verändern?! .... tja leider kann dir da keiner eine wirkliche antwort drauf geben, denn wenn der ein oder andere prozess / ablauf nicht gewesen wäre, wärst du heute nicht soweit wie du schon bist. du bist auf dem weg dich wandeln und bewegen, ich denke mal genau da ist der ansatz. wenn du bereit bist dein sicht zu verändern, bist du auch offener dem thema eigenachtsamkeit. was dann auch noch sehr sehr wichtig ist, dass du freiraum für dich hast.

    versuche doch nochmal mit deinem therapeuten die frage zu bearbeiten, denn dort wirst du vielleicht die antwort auf deine frage zu bekommen.

    lg

    heinzi

  8. #8
    Neues vorgestelltes Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 902

    AW: Habt Ihr ähnliche Probleme? Wie geht Ihr damit um?

    Ich will diese Fehler zukünftig nur vermeiden.
    Ich will das Gefühl haben, auf diesem Erdboden, erwünscht zu sein, meiner selbst wegen und nicht, weil ich ein für Transporte geeignetes Fahrzeug unter'm Hintern habe, weil meine Brieftasche soooo locker sitzt oder ähnliches

    Dann mußt Du lernen NEIN zu sagen (was bei uns wohl meist sehr schwer fällt).
    Für Leute die einen nur zum Transportfahren brauchen,hat man einfach keine Zeit mehr. Warum sollst Du Deine Zeit /Dein Benzin für solche Leute opfern .
    Und beim Thema Geld :besser festhalten ,überlegend ausgeben

  9. #9
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf AD(H)S
    Forum-Beiträge: 661

    AW: Habt Ihr ähnliche Probleme? Wie geht Ihr damit um?

    Hallo zusammen!

    Nochmals ein herzliches Dankeschön für Eure Antworten.
    SouthFlower schreibt:
    Ich denke ein Teamsport oder Hobby-Club ist da leichter, oder irgend ein Tanzkurs, Malkurs usw um neue Menschen kennen zu lernen. Nimm ein Thema das dir Freude macht und melde dich zu einem entsprechenden Kurs an, und dann lass die Menschen einfach auf dich zukommen...
    ich habe mal ein Jahr lang jeden Donnerstag Abend 2 Stunden Freiwilligen-Arbeit gemacht und Menschen aus dem Ausland Deutsch unterrichtet. Da lernt man schnell gute Leute kennen. Oder bei lokalen Selbsthilfe-Gruppen-Treffen.
    Das fett markierte hab ich auch schon hinter mir bzw. bin drin (mehrere SHG's). Nur bringen tut's mir nichts. Der einzige Verein, der mit dem beschäftigt was meinen Interessen entspricht und wo ich das Gefühl habe, akzeptiertt zu sein, der sitzt in Berlin, ca. 600 km von mir entfernt. Da fährt man nicht mal eben hin. Und was diverse SHG's angeht, so hatte ich bisher nicht wirklich das Gefühl, dass ich dadurch eine Besserung erziehle. Die ADS-Gruppe trifft sich gerade mal an neun Abenden im Jahr (1x monatlich, jedoch nicht wärend der Schulfehrien) und in der Gruppe für Personen mit Depressionen, in die ich seit 8 Jahren gehe, bin ich zwar regelmäßig, aber die Kontakte außerhalb der Gruppenabende untereinander, die durchaus zwischen einigen Gruppenmitgliedern bestehen, die fehlen mir. Und wenn ich mal den einen oder die Andere anspreche, mich gelegentlich mit ihm/ihr zusammenzusetzen, Fahrrad zu fahren etc., werde ich entweder hingehalten oder ernte gleich eine Absage.
    Heinzeline schreibt:
    also erstmal muss ich dir sagen dass dein text super interssant geschrieben ist. da der text so lange ist und auch teilweise kleine verzwicktheiten drin sind, muss man sich den ganzen inhalt nochmal durch den kopf gehen lassen. aber das macht ja nichts.
    Danke für das Kompliment.
    du fragst,was kannst du in zukungt verändern?! .... tja leider kann dir da keiner eine wirkliche antwort drauf geben, denn wenn der ein oder andere prozess / ablauf nicht gewesen wäre, wärst du heute nicht soweit wie du schon bist. du bist auf dem weg dich wandeln und bewegen, ich denke mal genau da ist der ansatz. wenn du bereit bist dein sicht zu verändern, bist du auch offener dem thema eigenachtsamkeit. was dann auch noch sehr sehr wichtig ist, dass du freiraum für dich hast.
    Die einzige Veränderung die ich sehe ist die, dass ich so langsam immer älter werde, ohne wirklich ein lebenswertes Leben hab führen dürfen/können. Einen Therapeuten hab ich leider nicht. Und wenn das hier diesbezüglich in dem gleichen Tempo weiter geht, wird mich mein Altenpfleger wohl dann im Rollstuhl dahin schieben dürfen. Ich komme mir vor, wie in einem psychiatrischen Entwicklungsland.
    Dipsi schreibt:
    Dann mußt Du lernen NEIN zu sagen (was bei uns wohl meist sehr schwer fällt).
    Für Leute die einen nur zum Transportfahren brauchen,hat man einfach keine Zeit mehr. Warum sollst Du Deine Zeit /Dein Benzin für solche Leute opfern .
    Und beim Thema Geld :besser festhalten ,überlegend ausgeben
    Du hast vollkommen Recht. Dann reicht mein Geld ja sogar für den Sarg, in den ich m,ich dann legen kann. Denn ohne diese "Dienstleistungen" hab ich außerhalb von Arbeit und SHG überhaupt keinen Kontakt zur Menschheit. Vermissen würde mich also keiner.

    Gruß
    icke!

  10. #10
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 1.742

    AW: Habt Ihr ähnliche Probleme? Wie geht Ihr damit um?

    Hallo Icke!

    Du schreibst immer wieder, dass du das Gefühl haben möchtest, auf dieser Erde erwünscht zu sein, dass dich bisher keiner vermissen würde....

    Das klingt alles sehr traurig. Wie du sicher schon gelesen hast, trifft dies auf einige zu, sie haben ähnliche Erfahrungen gemacht. Viele Enttäuschungen und Verletzungen, meist von klein an, haben zu diesem Gefühl geführt.

    Gerade mit der "Einsamkeit" haben viele (auch ich) ihre Erfahrungen (siehe auch hier). Oberflächliche Kontakte und "Beschäftigungstechniken" helfen hier nicht. Leider lassen wir oft selbst nicht zu, dass engere Bindungen entstehen. Dies spürt ein Gegenüber unter Umständen und geht daher von vorn herein auf Distanz. Auch in deinen Antworten auf die Beiträge hier, könnte man einen gewissen Sarkasmus finden.

    Du schreibst, dass du bereits in mehreren Selbsthilfegruppen warst und es dir nichts bringt. Was erwartest du von einer Selbsthilfegruppe? Für mich kann sie nur Unterstützung sein, kein Ersatz für eine Therapie oder ein Coaching (SHG).

    Icke schreibt:
    Der einzige Verein, der mit dem beschäftigt was meinen Interessen entspricht und wo ich das Gefühl habe, akzeptiert zu sein, der sitzt in Berlin, ca. 600 km von mir entfernt.
    Was ist das für ein Verein?

    Zusammenfassend gesagt, die Probleme die du hast, sind mir nicht unbekannt. Wie ich damit umgehe? Ich versuche mich so zu akzeptieren wie ich bin, das gelingt mir nicht immer und es gibt so einiges, das ich gerne anders hätte. Ich sehe dies als Weg, und der Weg ist das Ziel. Wohin er mich führt, das weiß ich noch nicht, ist aber im Moment auch nicht so wichtig....

    Erika

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