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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 6

    Heute in der Uni-Klinik in Ulm...

    Hallo ihr,

    hatte heute eine sehr ernüchternde Erfahrung im ADHS-Zentrum in Ulm.

    Anscheinend sind: innere Unruhe, Impulsivität, von etwas getrieben werden..., den Erwartung der Anderen gerecht werden, Zwänge zu entwickeln um problematische Situationen leichter zu bewältigen, gestörtes Selbstbild mit Minderwertigkeitsgefühlen, Angststörungen, den Moment nicht genießen können, nicht auf seine Emotionen zugreifen können, starke Risikobereitschaft, das neben sich stehen und vorallem der Versuch der Selbstmedikation, um sich selber näher zu fühlen bzw sich überhaupt selbst zu fühlen keine Symptome für ADHS.

    Nach 20 minütigem Gespräch ohne zu meinem Lebenslauf gefragt zu werden und ohne viel Hintergrundinformationen zu erfragen(in meinen Zeugnissen deutet nichts auf eine ADHS hin, nur dass ich ab der 5. Klasse begonnen hab risikobereit zu handeln und immer auffälliger wurde) wurde kurzer Hand diagnostiziert, dass meine Symptome "klar" drogeninduziert sind!!!

    Nun frag ich mich wieso meine Mutter zu 90% gleiche Symptome aufweist und noch nie Drogen konsumiert hat???
    Wieso gabs schon gewisse Symptome vor meinem ersten Drogenkonsum???
    Wieso haben sich manche Symptome verstärkt als ich über Monate nichts konsumiert hab?
    -> darauf gabs natürlich keine befriedigen Antworten

    Bin enttäuscht so abgefertigt zu werden... Meiner Meinung hat man es sich echt leicht gemacht eine Ursache für meine Person zu finden.
    Hätte mir gewünscht, dass eine Ärztin(Psychologin oder Psychaterin) vielleicht ein bisschen mehr auf einen eingeht.
    Falls dies eine ernsthafte Diagnose war, hätte man diese auch sensitiver und mit mehr Hinterfragen stellen sollen.

    Bin mit einem weinenden und einem lachendem Auge aus der Klinik gegangen:
    - schade dass ich den wichtigen Schultag verpasst habe
    - aber bestärkt, dass ich doch fähig bin mehr auf die Psyche eines Menschen einzugehen als manche Psychaterin ^^
    -> sie war nach meinem Besuch wohl noch aufgewühlter als ich, da ich recht direkt war und kein Blatt vor den Mund genommen hab

    Naja, hab hier ja auch schon gelesen, dass so manch einer schlechte Erfahrungen in Ulm gemacht hat.
    Werde mal versuchen in mich zu gehen und es dann bei Fr. Neuhaus in Esslingen vlt nochmal probieren.

    Bin gerade ein bisschen geladen und musste das jetzt einfach mal loswerden.

    Danke fürs Zuhören bzw Lesen

    Grüße S.
    Geändert von uckofyourmo (25.09.2012 um 12:07 Uhr)

  2. #2
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.439

    AW: Heute in der Uni-Klinik in Ulm...

    hallo uckofyourmo,

    das ist ja wirklich alles andere als wünschenswert abgelaufen. da ist dein frust verständlich. ich spekuliere mal: wenn in deinen zeugnissen (was bedeutet denn immer auffälliger? vielleicht deutet da ja doch was auf adhs hin ist aber nicht mit den typischen sätzen formuliert worden, die einem gleich ins auge springen???) wenn nun aber erstmal es so ist, dass deine zeugnisse keine hinweise liefern, könnte ich mir vorstellen, dass die nach dem motto, diagnosestellung eh nicht möglich, kann man lassen, oder derartiges gehandelt hat. weil vorliegen von symptomen in der kindheit ein diagnosekriterium ist. mal abgesehen davon, dass man die kindheit auch in anderen bereichen auf adhs-symptome abklopfen kann und schulzeugnisse da hilfreich sind, aber nicht das maß aller dinge, sie überhaupt auch mal deine vita ansehen kann usw. hätte die dame das ganze natürlich auch etwas geschickter und einfühlsamer handhaben können. da wäre ich an deiner stelle jetzt auch sauer und müsste das erstmal sacken lassen. schließlich warst du da nicht zum spaß sondern hast dir hilfe erhofft und eine gründliche diagnostik.

    die idee zu fr. neuhaus zu fahren finde ich gut. die hatte ich auch, bin glücklicherweise doch noch an meinem wohnort fündig geworden.

    ich wünsche dir viel und baldigen erfolg bei der suche nach gründlicher diagnostik!
    lg

  3. #3
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Heute in der Uni-Klinik in Ulm...

    Hi du,

    willkommen im Club. Ich gehe davon aus, dass du der netten Dame von deinem Drogenkonsum erzählt hast ja?

    Wenn ja, so wie ich übrigens, dann noch mehr willkommen im Club. Ich wurde auch direkt abgestempelt mit den Worten "Machen Sie erst mal nen Entzug". Obwohl ich 3 Monate nix mehr genommen hatte. So ist das.

    Aber ich warte jetzt erst mal deine Antwort ab.

    lg

    Heike

  4. #4
    cam


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 255

    AW: Heute in der Uni-Klinik in Ulm...

    Also, bei mir steht NICHTS auffälliges in den Zeugnissen, höchstens noch "manchmal könnte sie etwas sorgfältiger arbeiten" aber ehrlich, das steht auch bei nicht-ADSlern drin. Trotzdem ist keine Frage, dass die meisten meiner Symptome schon immer da war. Und so habe ich auch eine eindeutige Diagnose bekommen bei Frau Neuhaus.

    Wirklich, was für eine schlimme Behandlung, die dir da wiederfahren ist! Versuchs noch mal bei Frau Neuhaus, da triffst du sicher auf mehr Verständnis!

  5. #5
    durch und durch

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 412

    AW: Heute in der Uni-Klinik in Ulm...

    Ich war auch dort. Habe auch eine Drogenabhängigkeit im Gepäck. Als das zur Sprache kam war die nette Ärztin aus Ulm auf folgender Schiene: Methylphenidat oder Amphetamin verschreibe ich Ihnen nicht!
    Lächerlich solch eine Aussage zu treffen, wenn man erst seit 3min im Erstgespräch sitzt...

    Ich habe meine Diagnose als Kind bekommen. Bei dem Test in der Uni Ulm kam dann als Diagnose raus, dass wohl etliche Symptome und Testergebnisse passen, aber ADHS hätte ich angeblich nicht...


    UNI-Klinik in Ulm sollte jeder meiden, da diese Ärztin alles andere als kompetent ist!!!

    Mit der Meinung stehe ich auch nicht alleine da, siehe den anderen Thread über Uni Ulm

  6. #6
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: Heute in der Uni-Klinik in Ulm...

    "Nach meiner bescheidenen Erfahrung kann man die meisten Therapieempfehlungen von ADHS-Ambulanzen für Erwachsenen in die Tonne kloppen. Ist jetzt vielleicht böse ausgedrückt und zu pauschal. Bezieht sich auch nur auf die "schwierigen" Fälle, aber für die wären ja die Unis eigentlich da. Und die kriegen die einfach meist nicht hin.

    Drücken wir es mal andersherum aus : Ich habe bisher noch keine vernünftige Therapie von ADHS-Ambulanzen mitbekommen (schliesse aber den Einzelfall nicht aus, dass da ein Psychiater auch mal ein Korn findet)."

    Dr. Martin Winkler (web4health)

    http://adhs-chaoten.net/adhs-erwachs...eb4health.html

  7. #7
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Heute in der Uni-Klinik in Ulm...

    cam schreibt:
    Wirklich, was für eine schlimme Behandlung, die dir da wiederfahren ist! Versuchs noch mal bei Frau Neuhaus, da triffst du sicher auf mehr Verständnis!

    Hi Cam du werdende Mama

    du warst bei DER Frau Neuhaus? Cordula Neuhaus? Ich wusste gar nicht, dass man bei ihr Termine machen kann zur Diagnostik. Ist ja interessant.

    Wo sitzt die Gute denn???

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 31

    AW: Heute in der Uni-Klinik in Ulm...

    Man muss aber auch die behandelnden Therapeuten oder Ärtze verstehen, dass die Verschreibung von Mph - bei vorherigem Drogenkonsum - ein wenig wie Benzin fürs Feuer ist (was nicht als Unterstellung oder Abstempelung gemeint ist, ich versuche es mir nur realistisch vorzustellen was in den Köpfen der "Behandelnden" vorgeht bei Deiner Vorstellung)!

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