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Diskutiere im Thema Warum immer alles Schwarz sehen? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #111
    Zotti

    Gast

    AW: Warum immer alles Schwarz sehen?

    Was war nicht passend, habe gar nicht alles gelesen. Egal, meine Söhne haben keinen Schulschaden,
    sind sehr sozial und haben eine eigene Meinung, das liegt aber auch mit am Elternhaus, ich bin ja nicht
    so streng und dann gleicht sich das aus.

    Die Schule kostet auch Geld, doch in Berlin wurde das vom Jugendamt übernommen weil es eine Förderwaldorfschule
    war und hier nicht. Doch nachher habe ich immer nur einen kleinen Beitrag gezahlt, so wie ich es hatte.

    Gruß Zotti

  2. #112
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 408

    AW: Warum immer alles Schwarz sehen?

    ich hab' halt die Walldorfschule als beispiel genommen weil das was ich darüber hörte meistens auf irgendwas nicht ernst zu nehmendes schließen ließ, dein bericht darüber hört sich aber äusserst positiv an.

    ok, am ende könnte es doch zu meinem beispiel passen, denn eine solche schule könnte tatsächlich einen schritt in der richtige richtung darstellen, von der achsozivilisierte macht-, erfolg- und geldbasierte gesellschaft aber eher belächelt wird...

  3. #113
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Warum immer alles Schwarz sehen?

    Eine Dienstleistungsgesellschaft braucht nicht disziplinierte, obrigkeitshörige Arbeiter, die nie aufmucken, sondern Leute, die selbstständig denken und handeln

    zitiert: Remo Largo
    http://www.youtube.com/watch?v=R2WDa0qiblI

  4. #114
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 408

    AW: Warum immer alles Schwarz sehen?

    ...leider sehen es die, die macht haben, ziemlich anders...

  5. #115
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Warum immer alles Schwarz sehen?

    ..... ich weiss..... weil sie angst haben?

    halte das volk dumm, gaugkle eine sicherheit vor.... ist doch viel einfacher zu "regieren"... manipulieren?

    was ist zivilisiert.... zivilisation?.... anscheinend gibt es eine affenart.... die in gruppen
    "arbeitet"..... die kennen "futterneid" nicht.... da ihre überlebensstrategie im gemeinsamen funktioniert...

    .... wir stammen wohl von der anderen "art" affe ab.... :-)

  6. #116
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 569

    AW: Warum immer alles Schwarz sehen?

    WbD schreibt:
    Kennst du "Delivered from Distraction" von Ned Hallowell?
    Liegt auf meinem Küchentisch....unter deutschsprachigen Büchern...Faulheits-Verschieberitis weil meine Englischkenntnisse nicht wirklich fließend sind.

    Exxio schreibt:
    ich sehe es ein bisschen anders...
    ich bin äusserst kritisch, ganz besonders zu mir selbst natürlich, und das finde ich auch gut, weil kritisch heißt nicht umbedingt negativ, kritik muss nicht destruktiv sein.
    ohne kritischen blick würde ich nicht erkennen können wo meine schwächen sind, also konnte ich sie nicht anpacken.
    Sehe ich - finde ich - nicht viel anders als du, ich hab mich ausschließlich auf destruktive Kritik bezogen, kam evtl. nicht so deutlich rüber. Selbstkritik ansich finde ich auch sehr sinnvoll! Ich denke nur das die sehr oft bereits destruktiv ist bevor man selbst das so erkennt. So lange mich meine eigene Kritik motiviert, sehe ich sie als positiv und wünschenswert an. Motiviert sie nicht oder fängt sie sogar an zu blockieren, weiß ich das es destruktiv geworden ist.

    Exxio schreibt:
    ich weiß nicht ob ich es richtig verstehe, aber mir scheint es doch "normal" zu sein...
    (Zitat bezieht sich auf "sich betroffen fühlen wenn unbekannte Personen etwas sagen das eigenen Schwachstellen trifft")

    Ich hab Adhs, magst du mir 'normal' erklären?

    Klar ist es normal sich betroffen zu fühlen wenn etwas den eigenen wunden Punkt trifft. Es ist auch normal sich zu schämen wenn man ungewollt auffällt oder verletzt zu sein wenn jemand was fieses zu einem sagt. Wenn es nicht so wäre, würden wir wohl alle mit Äxten und Keulen aufeinander losgehen weil jeder als total Egozentriker durch die Weltgeschichte laufen würde.
    Doch wie man persönlich dann auf diese Betroffenheit reagiert, hängt stark davon ab ob die gefühlte Betroffenheit als innerer wunder Punkt erkannt und als solcher behandelt wird oder ob man die Verantwortung für die eigene Betroffenheit auf den Anderen abschiebt und statt 'innerer Wundheilung' zu äußerem 'abwehren/angreifen/schuldzuweisen' übergeht.

    Aktuelles Beispiel aus dem eigenen Leben:
    Klein Auri steht in einem Klamottenladen, guckt sich um, bemerkt Getuschel von drei jungen Mädels, guckt hin, Getuschel verstummt, eine guckt betreten weg, zwei starren ziemlich feindselig rüber. Kurzer Check ergibt das Kleidung vollständig ist, Schuhe Hunde-Pfui-frei sind, also Schultern gezuckt und weiter Klamotten geguckt. Klar war ich kurz betroffen, wäre nicht das erste Mal das ich verpeilt genug rumlaufe um zwei verschiedenfarbige Socken anzuhaben oder dreckige Schuhe nicht bemerkt zu haben...*seufz*
    Eine halbe Stunde später an der Haltestelle, die drei Mädels tauchen auf, wieder Getuschel, diesmal starren alle drei. Klein Auri guckt wieder an sich runter, scheint alles okay zu sein. Beim Einsteigen dann deutlich zu hörendes Getuschel über Magerwahn und 'Leute die sich wohl für toll halten'. Beim Umdrehen zur Tuschlerin dann so feindseliger Blick, dass spontanes totumfallen nicht überrascht hätte.

    Klar war ich betroffen! Ich war längst zu Hause ehe ich aufhören konnte, mich hässlich und betreten und mies zu fühlen! Obwohl ich wegen Stress so dünn bin und für mein Leben gern mehr wiegen würde, also wusste dass der Kommentar mich eigentlich nicht 'treffen sollen dürfte'. Wunder Punkt bei mir eben. Meine Verantwortung, meine Aufgabe. Klar hätte ich zurückstarren, was fieses kontern oder zur Rede stellen können. Hätte mir langfristig nur nicht geholfen. Denn keine mögliche Reaktion hätte meinen wunden Punkt geheilt. Mir stattdessen klarzumachen, dass es weder persönlich war (die kannten mich ja garnicht), noch überhaupt um mich ging (wer so fies lästert reagiert gerade auf einen eigenen wunden Punkt also nicht auf mich sondern auf sich selbst!), noch mir wehtun müsste weil ich vielleicht tatsächlich was 'falsch gemacht' hätte. Denn ich halte mich weder für 'toll' noch bin ich essgestört. Warum die gelästert haben, war also für mich und meine Betroffenheit vollkommen unwichtig. Wichtig war nur warum ich mich betroffen gefühlt habe. Problem gefunden, Klopf freigepustet, blöde Gefühle 'geheilt', Problem weg. Dauerhaft, nicht nur bis zur nächsten Tuschelei.

    Mikoo schreibt:
    @ TE
    Einer meiner meist geschätzen Experten auf dem ADHS Gebiet, Herr Dr. Russell Barkley sagte genau das, was ich auch sehe bezüglich der Annahme ADHS wäre eine "Gabe" oder ähnliches.

    "ADHD is no gift, there is no evidence in no research(...) that show that adhd predisposes to anything positive in human life."

    Und genau so ist es auch. Was ihr MEINER Meinung nach verwechselt ist folgendes:
    ADHS selbst ist keine Gabe und bringt keine positiven Aspekte mit sich. Ich würde es ganz einfach so beschreiben, dass ADHS gewisse menschliche Aspekte FÖRDERT, die aber JEDER Mensch hat.
    Ich denke wenn Grauzonen weggelassen werden und nur über schwarz oder weiß diskutiert wird, kann keine Sicht einer Sache wirklich vollkommen gerecht werden. Wenn ich von positiven Teilen an meinem Adhs spreche, dann meint das nicht Gabe und enthält auch keine Ablehnung vorhandener negativer Teile. Ich weiß natürlich nicht wie es bei Anderen aussieht, aber das was ich selbst für mich positiv einordne, sind keine Aspekte die jeder Nicht-Adhsler genauso hat und die durch das Adhs nur eher hervortreten können.
    Die halte ich durchaus für gegeben und kann mir gut vorstellen dass sie einiges ausmachen können. Vieles was mir weitergeholfen hat, habe ich auch - denke ich - tatsächlich ausschließlich als Kompensationsstrategien für vorhandene Nachteile entwickelt. Für mich dann zwar hilfreich aber nur aufgrund weiterhin negativ gewerteter Dinge entstanden, nix mit positiv oder gar 'gut an Adhs'. So weit sind wir uns - denke ich - einig.

    Für mich jedoch eindeutig positiv und erst durch viel Info über Adhs - auch Bücher von Experten wie Barkley - als Teil meines Adhs erkennbar sind z.B. meine andersartigen Reaktionen in Extremsituationen. Im 'normalen' Alltag steht mir das wilde Chaos im Kopf oft im Weg. Bei akuter Bedrohung/Gefahr wird daraus jedoch das Gegenteil. Erlebnisse wie z.B. Autounfall, Hundeattacke, Übergriff, Eskalationen lösen bei mir die gleichen Gefühle aus wie bei normalen Menschen auch. Doch im Gegensatz zu anderen Leuten kann ich plötzlich glasklar denken, völlig ruhig und strategisch entscheiden, kleinste Impulse einordnen und danach handeln. Impulse die andere Beteiligte überhaupt nicht wahrgenommen haben. Für mich und Andere jeweils total unheimlich, unerklärlich und trotzdem jedesmal extrem hilfreich. Denn wer trotz "Alarm im Gehirn" klar denken, ruhig bleiben und rational handeln kann, ist dann deutlich im Vorteil gegenüber Menschen die es nicht können.

    Hilft mir im Alltag natürlich meistens nicht weiter. Zumal ich eher ein Fluchttier bin und auf Sachen die keinen akuten Alarm auslösen (was auch immer mein Gehirn da entscheiden mag) genauso oder sogar stärker mit Panik reagiere wie es Menschen ohne Adhs passieren kann. Eine Wespe reicht um aus mir eine kreischende Idiotin zu machen die mit wedelnden Armen aufspringt und sämtliche Zuschauer vor der Eisdiele belustigt.

    Positiv abseits von Extremsituationen sind in meinen Augen Anteile die hier im Forum von anderen Adhslern schon angesprochen worden sind. Denn für ein plötzliches Hochfahren auf sehr gute Konzentrationsfähigkeit/Leistung sind nicht nur Extremsituationen mögliche Auslöser. Gleiches kann in ganz alltäglichen Situationen passieren, vielleicht dann aufgrund von Impulsen/Gefühlen/Antrieben die es sich - finde ich - gründlicher zu erforschen lohnen würde. Denn das ein Adhsler z.B. hyperfokussieren kann und dann nicht nur normale sondern manchmal auch erstaunlich erhöhte Leistungen bringen kann, ist doch bekannt und würde durch Möglichkeiten es gezielter auslösen zu können, ziemlich positive Auswirkungen haben können.
    Dass das bis jetzt noch nicht geht oder nur in Ausnahmefällen klappt, sehe ich nicht als endgültiges "wird nix, kann nicht gehen" an, sondern einfach als noch viel gründlicher zu erforschendes Gebiet. Forschungen die nur stattfinden können, wenn nicht ausschließlich nach den 'Störfaktoren' gesucht wird, sondern auch nach potentiellen Möglichkeiten.

    Wer wegen Adhs Regelungen, Gesetze, Möglichkeiten durchsetzen will, die Nachteile ausgleichen/mindern sollen, hat mich sofort auf seiner Seite. Egal ob es um Anerkennung von Behindertengraden oder andere Bereiche geht. Denn das es durchaus ganz anders wirken und benachteiligen kann, als ich es - in der Gegenwart - für mich erlebe, ist mir klar. Vieles in meinem Leben hätte ich selbst sehr gerne 'abgemildert' gehabt und wäre froh gewesen entsprechende Möglichkeiten vorzufinden.

    Doch was bei Adhs - finde ich - oft übersehen wird und bei mir persönlich mindestens 80 % der Benachteiligungen die ich durch Adhs erleben musste, ausgemacht hat, sind indirekte Folgen, also nicht Adhs an sich sondern Nachteile die erst entstanden sind weil es z.B.

    1. nicht erkannt, nicht diagnostiziert, nicht therapiert, nicht verstanden worden ist
    2. vorhandene Symptome auch in andere Diagnosen passen könnten und entsprechende Fehldiagnosen ausgelöst haben
    3. Symptome als selbstverursachte Charakterfehler verurteilt, bestraft, kritisiert worden sind
    4. paradoxe Medikamentenwirkungen für 'nicht möglich' abgewiegelt worden sind
    5. Fehldiagnosen zu Fehlbehandlungen geführt haben
    6. Fehldiagnosen Symptome die ich nicht habe, aber die in die Diagnose gehören würden unterstellt haben
    7. solche nicht vorhandenen Symptome mich als Simulantin abgestempelt haben
    8. ich dadurch traumatisiert wurde, Schmerzbehandlung verweigert wurde, Ärzte aggressiv wurden wenn sie simulierte Schmerzen vermutet haben, passend zu der Fehldiagnose die dann für glaubwürdiger gehalten worden ist als die Patientin

    ....die vollständige Liste wäre elendig lang. Ich werde nicht etwas an mir selbst dafür an die Wand stellen und erschießen, nur weil andere Menschen es missverstanden, verkannt, falsch eingeordnet oder als 'Waffe' gegen mich missbraucht haben!

    Mag bei euch bzw. anderen Betroffenen anders sein. Wären meine Adhs-Symptome überwiegend aus sich selbst heraus für mich zum Nachteil geworden, würde ich es sicher auch anders sehen. Doch in meinem Fall ist Adhs nicht der wirkliche 'Täter', nicht die Ursache allen Übels.

  7. #117
    Zotti

    Gast

    AW: Warum immer alles Schwarz sehen?

    Hallo liebe Auri, der Text ist soooooo laaaaaannnnnng, ich kann den nicht lesen.

    Ich selber schreibe auch so gerne, doch ich weiß, daß das dann für einige ADSler zuviel zum Lesen ist.

    Aber Terry Prachet kenne ich auch, das ist ein Lieblingsautor meines Sohnes (der Asperger).

    Gruß Zotti

  8. #118
    Zotti

    Gast

    AW: Warum immer alles Schwarz sehen?

    Hallo allerseits,

    jetzt schreibe ich einfach mal auf was ich am Montag erlebt habe, sonst vergesse ich das wieder. Es paßt irgendwie auch zum Thema
    Schwarzsehen.

    Also ich bin schon seit Jahren bei einer Casting-Agentur aus Berlin angemeldet, hatte da schon 3 mal eine Statistenrolle, einmal in dem
    Film "Hilde" (mit Heike Makatsch) Kinofilm, dann in einem Fernsehfilm eine Biografie über Romy Schneider und dann noch einen Kinofilm
    der hieß - das blaue vom Himmel oder so ähnlich.

    Dann kam letzte Woche ganz unerwartet eine Email wieder für eine Statistenrolle. Es sollte aber eine Überraschung sein und wir sollten
    Sonntags Bescheid bekommen wo wir uns genau treffen. Den Ort wußte ich schon, das war in Gelsenkirchen, dann hieß es, Kinder können
    auch mitgebracht werden, weil es eine familienfreundlich Sache ist.

    Am Samstag habe ich dann den Treffpunkt und Uhrzeit erfahren. 9.00 Uhr in Gelsenkirchen, Zoom Erlebniswelt.

    Bin pünktlich angekommen, es standen schon einige da, alt und jung, Mann und Frau usw. Es sollte herbstliche Kleidung mitgebracht werden zum Wechseln. Mich hat sogleich eine Frau mit rotgefärbten Kruschelkopf angesprochen und wir beide haben uns dann ständig unterhalten. Das war schonmal ein positives Erlebnis. Später geselllte sich dann noch ein Mann hinzu, der war groß und schlank und sah ganz gut aus, und der hat allerdings nicht viel gesprochen war sehr schüchtern, aber nett.

    Dann mußten wir in den Zoo rein und in einer Scheune (wo Tische und Stühle) waren warten, sollten alle nochmal auf Toilette gehen.
    Keiner von uns wußte, für welche Fernsehsendung oder welchen Film wir jetzt was machen sollten.

    Dann wurden wir wieder rausgeführt und von hinten in den Zoom Erlebnispark und gingen zum Eisbärengehege.

    Da standen wir dann nun alle und ich keiner wußte was gedreht wird. Wir standen vor einem Teil des GEheges, also es war eine Scheibe, dahinter ein großer Felsen und unten das Wasser. Wir sollten uns dann alle ziemlich nach vorne stellen und überall waren Kameras und es wurde gefilmt.

    DAnn stand vor der Scheibe ein Mann, der sollte den Stadtrat spielen, er hatte einen Zettel in der Hand und mußte einen Text ablesen mit dem Wortlaut
    so ungefähr:

    Liebe Damen und Herren und Kinder,,,, hiermit stelle ich Ihnen nun das neue Eisbärgehege der Stadt Gelsenkirchen vor...... usw.
    Plötzlich sahen wir auf dem Felsen oben einen Eisbären, jedoch keinen echten sondern es war ein verkleideter Mann mit einem Eisbärkostum.
    Ich habe ihn erst später gesehen, weil ich so am Rande stand, dann wunderte ich mich, er zog das Eisbärkostüm aus und darunter hatte er eine
    gestreifte Badehose und Hemd und oh Schreck, er stürzte vom Felsen in das Wasser rein.....

    Alle waren total erschrocken, es war ja regnersich und kalt und keiner wußte was das bedeuten sollte, auch der Redner drehet sich um und wurde ganz blaß und der Mund blieb ihm offen stehen.......

    Wir wußten immer noch nix was das bedeuten sollte, dann war da noch ein Taucher, der dem Mann dann half aus dem Wasser zu klettern.

    Dann sagte unsere Betreuerin von der Agentur, so Leute das wars und reichte einen Beutel Wick-Bonbons herum. Was wir guckten alle doof und
    dachten wieso war es das? (normalerweise werden bei Filmen die Szenen immer wieder wiederholt, das kann manchmal Stunden dauern, es stand ja auchso in der EMail, daß wir 4-5 Stunden Zeit haben müßen).

    Ratlose Blicke und dann die Überraschung, es ist ein Werbespot für Wick-Bonbons gewesen und keiner sollte was wissen, da man eben so überrascht sein sollte und der Redner wußte auch von nichts, damit das wirklich so rüberkommt, wenn man was gewußt hätte, wäre die Überraschung nicht dagewesen. Tja, 10 Minuten Arbeit und dafür 50 Euro.

    Danach kamen dann noch 2 oder 3 Gruppen, die die Szene auchnochmal spielten mußten.

    Ich dann mit der rothaarigen Frau und dem jungen Mann noch durch den Erlebnispark gegangen, da der Eintritt ansonsten sehr teuer ist. Wir haben dann noch erfahren, daß jetzt von den Gruppen eine ausgesucht wird für den Werbespot im Fernsehen und wenn wir Glück haben und es unsere Gruppe ist, dann bekommen wir nochmal zusätzlich Geld, dürfen allerdings dann keine andere Reklame für Hustenbonbons machen.

    Es hatte am Anfang geregnet und war ziemlich graues Wetter, ich sagte zu der Rothaarigen, paß auf es hört auf zu regnen (hat es auch dann beim Dreh) und sagte noch, bestimmt scheint nachher auch noch die Sonne, das wollte sie mir nicht glauben, doch so war es wirklich.Ab 11 Uhr wurde es immer heller und freundlicher und nachher war richtige Sonne. Geglaubt hatte ich das vorher auch nicht so richtig.

    Also drückt mir mal alle die Daumen, daß unsere Gruppe gewählt wird und dann sag ich euch Bescheid, dann könnt ihr mich im Fernsehn sehen.

    Gruß Zotti

  9. #119
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 569

    AW: Warum immer alles Schwarz sehen?

    Zotti schreibt:
    Hallo liebe Auri, der Text ist soooooo laaaaaannnnnng, ich kann den nicht lesen.

    Ich selber schreibe auch so gerne, doch ich weiß, daß das dann für einige ADSler zuviel zum Lesen ist.
    Ich weiß. Habs erst hinterher gemerkt und war dann viel zu faul zu versuchen den sinnvoll zu kürzen ohne das Sachen die ich wichtig fand dann rausfallen.



    Hey, ich drück Daumen wie wild!

  10. #120
    Zotti

    Gast

    AW: Warum immer alles Schwarz sehen?

    Ja, mein Text ist ja auch so lang, aber vielleicht konnte man den besser lesen weil es wie so eine Geschichte war.

    Egal, ich hatte einfach Lust, daß zu schreiben, ich hätte da auch noch mehr ausschmücken können und verändern,

    doch habe es dann so abgeschickt, wenn die Reklame im Fernsehkommt, dann schreibe ich das nochmal im einem

    Thread mit der Überschrift "Hurra ich habs geschafft, ich wollte immer schonmal ins Fernsehn", oder?

    Gruß Zotti

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