Seite 11 von 12 Erste ... 6789101112 Letzte
Zeige Ergebnis 101 bis 110 von 120

Diskutiere im Thema Warum immer alles Schwarz sehen? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #101
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 569

    AW: Warum immer alles Schwarz sehen?

    Keine Ahnung. Wenn ich darauf Antworten wüsste, hätte mein eigenes Selbstwertgefühl evtl. weniger verkorkst werden können.

    Aber in einer Gesellschaft in der es so irre viele Menschen gibt, die ihr Geld damit verdienen vermurkste Innenleben zu reparieren, Leute zu coachen, Hinz und Kunz gegen Bares in Richtung mehr Selbstwert und weniger Selbstmurks zu trainieren, müsste es doch ein paar Gestalten geben, die zumindest gute Ansätze dazu finden könnten. Schnappen wir uns ein paar überzählige Abgeordnete, streichen deren Taler ein und investieren sie in Schulreformen die mal nicht auf "wohlklingend" sondern auf "wohltuend" ausgerichtet sein könnten.

  2. #102
    WbD


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 216

    AW: Warum immer alles Schwarz sehen?

    Kennst du "Delivered from Distraction" von Ned Hallowell? Ich finde ja, dass sich in dem Buch einige ganz interessante Ansätze im Sinne einer humanen Beschulung finden, die durchaus auch praxisgängig wären, vorausgesetzt natürlich, dass irgendwer überhaupt Interesse an einer gewissen Reformierung des Schulsystems hätte.

    Mit Blick auf Skandinavien fällt irgendwo ins Auge, dass Vieles schon mit der Frage, wie verbissen und krampfhaft auf normgerechte Schulleistungen gepocht wird, steht und fällt. Das wiederum ist aber eben auch abhängig von den gesellschaftlichen, bzw. wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Je prekärer die Lage hinsichtlich der Arbeitswelt, umso stärker wird das generelle "Angstgefühl" in immer niedrigere Klassen transportiert. Mal polemisch gesprochen, stelle ich mir das ziemlich erdrückend für einen Grundschüler vor, wenn man ihm erzählt, dass seine heutigen Leistungen wichtig für das spätere Arbeitsleben sind, und er schon heute die Weichen gen Hartz4 stellen könnte. Uns hat man ja seinerzeit wenigstens erst ab der 6. mit derlei Horrorvisionen traktiert.

  3. #103
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 408

    AW: Warum immer alles Schwarz sehen?

    auri schreibt:
    Wer sich selbst wirklich annehmen kann, verliert dabei den größten Feind den ein Mensch haben kann, den eigenen inneren Kritiker. Unabhängig von Adhs oder anderen Dingen treffe ich ständig Menschen, die diese destruktive innere Kritikerstimme haben. Ein Feind der ursprünglich von außen gekommen ist, von all den negativen Erfahrungen und der Kritik durch Andere.
    ich sehe es ein bisschen anders...
    ich bin äusserst kritisch, ganz besonders zu mir selbst natürlich, und das finde ich auch gut, weil kritisch heißt nicht umbedingt negativ, kritik muss nicht destruktiv sein.
    ohne kritischen blick würde ich nicht erkennen können wo meine schwächen sind, also konnte ich sie nicht anpacken.

    natürlich ist das nicht alles, es bringt nichts sich nur die eigenen schwächen ständig vorzuführen, aber das ist ein notwendiger erster schritt, meine meinung nach...
    klar, übertreiben sollte man's auch nicht, ich neige auch dazu zu hohe ziele anzustreben, was dann zu oft zu frustrierenden ergebnisse führt...

    ich sehe trotzdem der kritiker in mir nicht als feind, er ist ein teil von mir, und ist immer so gewesen.
    er hat mir sogar immer dabei geholfen, mich gegen den feind der von aussen kam zu wehren, ohne ihm hätte ich den ganzen anderen leuten wahrscheinlich geglaubt, das ich ein fauler sack bin, oder das ich scheinbar aus spass immer nur gegen allem sei...
    ohne mein eigener kritiker hätte ich nicht unterscheiden können, ob die kritik von aussen begründet ist, oder eben nicht, ich hätte den anderen glauben müssen, und das wäre katastrophal gewesen.


    auri schreibt:
    Was man an sich selbst kritisiert, das löst oft und schnell auch heftige Betroffenheit aus wenn andere etwas sagen oder tun, dass zu diesen wunden Punkten zu passen scheint. Selbst wenn man diese Anderen nie getroffen hat, sie erkennbar nicht zu einem persönlich gesprochen haben.
    ich weiß nicht ob ich es richtig verstehe, aber mir scheint es doch "normal" zu sein...


    auri schreibt:
    Ich finde es traurig und frustrierend, dass wir nicht bereits von der ersten Klasse an beigebracht bekommen, wie wichtig es ist uns bei aller Anpassung auch ein wenig Raum für Individualität zuzugestehen. Warum muss Selbstannahme so oft erst als hart erarbeitete Folge langjährigen Leidensweges entstehen, statt uns von klein auf mit auf den Weg gegeben zu werden?
    es ist tatsächlich traurig, angepasstsein wurde mir auch als wichtigster gut eingetrichtert, es hat aber am ende doch gewirkt das ich meine individualität sehr hoch schätze, ich hab' öfter gesagt, ich hab' zwar ein scheißleben gehabt, in manche hinsichten, aber ich bin fast schon dankbar dafür, denn dadurch habe ich viel erlebt und verstanden was anderen mit ein "normales" leben warscheinlich verwehrt bleibt.
    ich hätte mir auch gewünscht das es ohne leiden geht, aber das scheint doch nicht möglich zu sein...


    auri schreibt:
    Bislang habe ich noch keinen Menschen getroffen, der gleichzeitig totaler Schwarzseher und mit sich selbst im Reinen gewesen wäre. Muss nicht bedeuten dass es den nicht gibt. Lässt mich aber vermuten das viel Schwarzseherei durch verinnerlichte Kritik angetrieben wird. Ballast den man sich nicht ausgesucht hat und den man nur sehr schwer wieder loszuwerden scheint.

    Aufbau von stabilem Selbstbewusstsein sähe ich gern als Pflichtunterricht von der ersten Klasse an.
    deswegen sollte die eigene kritikfähigkeit wichtiger als die kritik von aussen sein, um schwarzen oder rosarote brillen zu vermeiden, da sind wir wieder...
    besonders wenn die brille von aussen "verordnet" worden sind...
    aus derselben grund meine ich das selbstbewusstseinunterricht nicht funktionieren kann, wenn es eben von aussen kommt, besonders wenn ich an meine erfahrungen mit lehrern und psychodocs denke...
    in eine theoretische, intakte gesellschaft und familie würde es von alleine gehen, da bräuchte man auch keinen unterricht, aber das ist eben nur (meine) theorie...

  4. #104
    Zelda Zonk

    Gast

    AW: Warum immer alles Schwarz sehen?

    WbD schreibt:
    *schmunzelt* Wie müsste ich mir den denn vorstellen?

    Die Kinder meiner Schwester gehen in Nordamerika (in der recht beschaulichen Pampa) zur Regelschule und werden dort, in meinen Augen recht liebevoll und unterstützend, darin unterrichtet sich gegen bullying (mobbing) zu wehren, Grenzen zu setzen, auf ihre eigenen Gefühle zu achten und ihnen zu vertrauen und sich Anderen und/oder Älteren bei Bedrohung oder Unwohlsein anzuvertrauen.

    Das wird durch Theater-, Schreib- oder Selbstverteidigungskurse ergänzt, was ja die Selbstentwicklung ungeheuer fördern kann und nichts mit einem überhöhten Anspruch an Talent zu tun haben muss. Es geht ums Ausprobieren und Erfahren seiner Selbst und nicht darum, ein weiterer, neuer und überflüssiger Superstar zu werden.

    Die Kinder lernen, ihrer Wahrnehmung zu vertrauen und können darauf vertrauen, dass diese Wahrnehmungen ernst genommen werden.

    Wie gesagt, das findet an einer nicht religiösen Regelschule statt und ist auch kein verschwurbelter esoterischer Humbug und soweit ich das beurteilen kann, wachsen da recht stabile, kleine Mädchen heran ...und das, obwohl eine davon höchstwahrscheinlich AD(H)S Betroffene ist (in der Testung) und beide hochsensibel sind.

    Natürlich ist dort gesellschaftlich oder familiär auch nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen. Das wäre utopisch und darum geht es auch nicht. Aus meiner Sicht geht es darum, den Kindern die richtigen Werkzeuge in die Hand zu geben, um sich in der Gesellschaft eigenständig, selbstbewusst und wenn es eben sein muss wehrhaft zu bewegen.

    Da meine Schwester und ich unter höchst traumatisierenden Umständen aufwuchsen (inklusive Leugnung und Verdrängung der Tragödien seitens der Herkunfstfamilie bis zum heutigen Tag), ist es für mich wirklich tröstlich anzusehen, wie die Gesellschaft da doch unterstützend eingreifen kann....wenn sie denn will!

    Das hätte ich mir in meiner Kindheit sehr gewünscht!
    (und manchmal bin ich ein klitzekleines bisschen neidisch...aber nur kurz!)

    Mir hätte es schon gereicht, wenn man mir/uns mal geglaubt hätte!



    Liebe Grüße, Zelda
    Geändert von Zelda Zonk (16.10.2012 um 11:23 Uhr)

  5. #105
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 66

    AW: Warum immer alles Schwarz sehen?

    @ TE

    Einer meiner meist geschätzen Experten auf dem ADHS Gebiet, Herr Dr. Russell Barkley sagte genau das, was ich auch sehe bezüglich der Annahme ADHS wäre eine "Gabe" oder ähnliches.

    "ADHD is no gift, there is no evidence in no research(...) that show that adhd predisposes to anything positive in human life."

    Und genau so ist es auch. Was ihr MEINER Meinung nach verwechselt ist folgendes:

    ADHS selbst ist keine Gabe und bringt keine positiven Aspekte mit sich. Ich würde es ganz einfach so beschreiben, dass ADHS gewisse menschliche Aspekte FÖRDERT, die aber JEDER Mensch hat.

    Ein ADHSler überspielt/kompensiert sein Syndrom mit Humor, Improvisation und Charme. Eigenschaften, die jeder Mensch besitzt, allerdings fördert ADHS diese Eigenschaften, da man sie automatisch schon sehr früh deutlich häufiger haben muss, als "normale" Kinder. Hypersensibilität wird ebenfalls durch ADHS gefördert. Jeder Mensch ist in irgend einer Weise sensibel. Ein ADHSler hatte vielleicht einen oder maximal zwei wirklich gute Freunde, wenn überhaupt. Andere Kinder hatten sehr viel mehr Freunde und wir haben uns schon mit 8 Jahren gefragt, warum das so ist. Wir versuchten die "Charaktereigenschaften" dieser Kinder mit sehr vielen Freunden zu studieren und wollten genauso sein. Wir achteten dabei stets darauf, den gegenüber genau zu analysieren, um herauszufinden WIE wir uns beliebt machen können und WAS wir am besten nicht tun, weil wir sonst Ablehnung erfahren.
    Aufgrund dieser stetigen eifersucht auf beliebte Menschen, freuten wir uns auf jeden, der etwas mit uns zu tun haben wollte und setzen sofort eine Maske aus Freundlichkeit und Nettigkeit auf. Sobald wir mal kurz wir "selbst" waren, konnten wir ohne schwierigkeiten die Ablehnung im Gesicht des anderen erkennen und sofort dagegen steuern, um diesen einen Menschen der sich mit uns beschäftigen wollte auch länger an uns zu binden. So wurde unsere Beobachtungsgabe und Menschenkenntnis extrem trainiert und das schon in sehr jungen Jahren. Gleichzeitig fühlten wir uns stets "abgelehnt" wenn wir unser wahres "ich" zeigten, was zu einem standatisierten mangelndem Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl in unsere Persönlichkeitsentwicklung beigetragen hat.

    Grüße
    Mikoo

  6. #106
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 408

    AW: Warum immer alles Schwarz sehen?

    hi Zelda, das hört sich recht gut an...
    das ist aber eher eine ausnahme, oder?
    ...wenn ich sehe was sonst aus den USA kommt, kann es doch nur ein isoliertes beispiel sein...

  7. #107
    Zelda Zonk

    Gast

    AW: Warum immer alles Schwarz sehen?

    Exxio schreibt:
    hi Zelda, das hört sich recht gut an...
    das ist aber eher eine ausnahme, oder?
    ...wenn ich sehe was sonst aus den USA kommt, kann es doch nur ein isoliertes beispiel sein...
    Das ist in Kanada...habe das der Unkennlichkeit halber Nordamerika genannt...aber sei's drum!

    Mir ist auch klar, dass diese Schulform generell und wahrscheinlich weltweit untypisch ist für Regelschulen.
    Ich wollte mit dem Beispiel nur aufzeigen, dass es eben anders gehen könnte.

    LG ZZ


  8. #108
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 408

    AW: Warum immer alles Schwarz sehen?

    ok, tatsächlich habe ich von verwandte und bekannten gehört, die teilweise in Kanada leben oder öfter dort zu besuch sind, das die gesellschaft dort ein gutes stück "menschlicher" sein soll.
    ...und als gegensatz dazu gibt es in den selbsternannten "sozialstaat" Deutschland allerhöchstens Walldorfschulen...
    (...das war jetzt eher ironisch-sarkastisch gemeint, ich hab' nicht wirklich eine ahnung von was in eine Walldorfschule passiert...)

    achja, und tonnenweise psychodocs und coaches und trainer usw, die versuchen die schäden die durch einen verbürokratisiertes, menschenfremdes system entstanden sind durch einen verbürokratisiertes, menschenfremdes system zu beheben...



  9. #109
    Zotti

    Gast

    AW: Warum immer alles Schwarz sehen?

    Hallo, meine Söhne waren auf einer Waldorfschule, hier in Bochum-Langendreer, da der Stadtteil eher alternativ ist oder
    die Langendreer eben ein besonderer Menschenschlag ist die Schule groß und ziemlich locker und toleranter als die
    anderen Waldorfschulen.

    Es sind schon einige Schüler von dieser Schule berühmte (also nicht weltberühmt hier im Umkreis) Künstler geworden.

    Es gab viel Streß mit den Lehrern, doch irgendwie immer noch besser als was ich von aneren Schulen mitbekommen habe.

    Einerseits ist es manchmanchal zu privat, es gibt sogar die Situation, daß man die Lehrer duzt oder auch kenne ich welche
    von Festen oder so und man spricht mit denen wie mit guten Bekannten.

    Der Vorteil ist, daß man sie auch mal beschimpfen kann oder so. DAs sie mich oft nicht ernstgenommen haben, das liegt
    wohl eher am ADS, also ich hatte sehr viel Streß, doch beide meiner Söhne würden heute sagen, war alles so in Ordnung.

    Der Asperger hatte zwar das GEfühl, daß er dort nichts lernt (als er älter war), doch er hat viel soziales gelernt und er war
    bis heute ein beliebter Mensch in seiner Klasse. Das haben andere Eltern mit Aspergern nicht, da werden die gemobbt ind
    anderen Schulen.

    Wahrscheinlich weil die Waldorfschulen auch Sonderlinge sind, können die Sonderlinge da wenigstens besser zurechtkommen
    als in einem normalen Schulsystem. Mein Asperger hat auch keinen seelischen Schaden genommen, der sagt heute noch,
    du hattest das Problem mit den Lehrern und nicht ich (was ja auch stimmt, ihm war es egal wenn er zu spät kam oder Sachen
    vergessen hat, ich wurde ja dann angerufen und kritiseriert).

    Der andere Sohn hatte eine sehr nette Lehrerin die auch ADS verstanden hat, sie hat mich voll ernstgenommen und meinen
    Sohn ein Jahr lang noch mitgezogen, obwohl er immer krank war mit Depressionen, er durfte sogar noch die Abschlußfahrt
    mitmachen, obwohl er das letzte halbe Jahr gar nicht mehr in der Schule war. Mein Sohn war ein beliebter Schüler, er hat heute
    noch Freunde von der Waldorfschule, also ich bin im Nachhinein froh, daß meine Söhne auf der Waldorfschule waren.

    Am besten finde ich, daß es keine Noten gibt, somit ist ausgeschlossen, daß sich die Kinder schon selber also wie nennt man das,
    also nach den Noten beurteilen. In den höheren Klassen gibt es dann Noten, doch ich habe in der ganzen Zeit nie erlebt, das ein
    Waldorfschüler den ich kenne, irgendwie von Noten spricht. Das finde ich sehr gut. Damit werden Menschen nicht nach den Noten
    beurteilt, was ja wohl in vielen Schulen so ist.

    Es gibt wie überall Vor- und Nachteile, doch für bestimmte Kinder überwiegen die Vorteile. Auch das ganze Ambiente an unserer Schule,
    es ist alles irgendwie schön bunt, die Klassenräume und überall viele Kunstwerke und auch der Schulhof sieht so natürlich und kindgerecht aus.

    Könnt ihr ja mal gucken RSS Bochum-Langendreer, da findet man bestimmt ein paar Bilder.

    Auch habe ich nie erlebt, daß Waldorfschüler sich wegen der Markenklamotten ausgrenzen, im Gegenteil, da gibt es viele, die sich lustig
    und bunt anziehen oder auch die Schwarzgekleideten. Die Mädchen wirken auf mich selbstbewußter, sie ziehen sich an wie sie wollen,
    das äußere ist nicht so wichtig.

    Also ich könnte da noch mehr schreiben, doch das ist ja hier der Falsche Thread. Auf jeden Fall ist das beste an der Schule die Klassenspiele,
    ich habe noch nie so tolle witzige und doch kritische Theaterstücke gesehen und immer wieder bewundert, wie alle Schüler plötzlich auf der Bühne stehen und spielen können, sogar Autisten und Stotterer und ganz Schüchterne. Das sind Erlebnisse, die diese Schüler immer als positiv in ihrer Seele behalten und wenn sie diesen Beifall bekommen, da standen mir schon oft die Tränen in den Augen und ich dachte, wie schön es wäre, wenn an allenSchulen mehr Theater und Musik gemacht wurde und dann alle Schüler mal bewundert werden und Applaus bekommen.

    So jetzt höre lieber auf zu schwärmen, es waren auch harte Zeiten gerade mit der Pünktlichkeit nehmen es die Waldorflehrer so genau.

    Gruß Zotti

  10. #110
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 408

    AW: Warum immer alles Schwarz sehen?

    ok, dann war mein beispiel mit der Walldorfschule doch nicht so passend...
    ich hoffe ihr versteht trotzdem was ich meinte...

Seite 11 von 12 Erste ... 6789101112 Letzte

Ähnliche Themen

  1. Warum immer ich??
    Von krümlmonster im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 29.02.2012, 00:28
  2. Warum immer diese Vorwürfe ?
    Von bindi im Forum Angehörige von Erwachsenen mit ADS/ADHS
    Antworten: 22
    Letzter Beitrag: 9.03.2010, 19:28

Stichworte

Thema: Warum immer alles Schwarz sehen? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum