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Diskutiere im Thema ADHS verstehen, ohne ADHS zu haben? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #81
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 150

    AW: ADHS verstehen, ohne ADHS zu haben?

    mel. schreibt:
    alles immer eine interaktion. man triggert gegenseitig irgendwelches zeug an und reagiert wieder gegenseitig darauf. diesen knoten kann nicht einer allein lösen, sondern jeder für sich, mit gegenseitiger rücksichtnahme.
    Ein bisschen gegenseitige Rücksichtnahme fänd ich zumindestens ganz schön. *seufz*

  2. #82
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 4

    AW: ADHS verstehen, ohne ADHS zu haben?

    mel. schreibt:
    wenn ein unbetroffener methylphenidat nimmt. ist der zustand dann wirklich vergleichbar mit unserem alltagszustand?
    Naja bei uns wirkt es beruhigend und bei einem unbetroffenen wirkt es aufptuschend.
    Desweiteren ist die person ja auch aufgekratzt und kommt nur schwer zur ruhe.
    Also ist dem zustand eines hyperaktiven doch schon ähnlich.

  3. #83
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.439

    AW: ADHS verstehen, ohne ADHS zu haben?

    ah, interessant. ich dachte, die bekommen dann halt nen kleinen kick und hab den mehr aufs oberstübchen bezogen. dass die ruhelos werden macht sinn, so weit hab ich aber nicht gedacht....interessant.....

  4. #84
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 2.091

    AW: ADHS verstehen, ohne ADHS zu haben?

    Naja bei uns wirkt es beruhigend und bei einem unbetroffenen wirkt es aufptuschend.
    Hallo

    bei einem Unbetroffenen wirkt das Mph genauso, als wenn wir es überdosieren. EIne richtige Dosierung hilt bei einem AD(H)Sler den Botenstoffhaushalt zu normalisieren, was ihn dann konzentriter und weniger hyperaktiv werden läßt. Das wirkt dann wie eine Beruhigung, ist aber keine..

    Wenn wir eine zu hoch dosisierte Dosis Mph nehmen, dann sind wir auch aufgeputscht und unruhig. Wir werden dann nicht noch "ruhiger". Bei einem Stino ist aber jede Dosis Mph überdosiert und deshalb tritt dieser Effekt gleich ein.

    Alles Liebe Elwirrwarr

  5. #85
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 569

    AW: ADHS verstehen, ohne ADHS zu haben?

    Tränenherz schreibt:
    Ein bisschen gegenseitige Rücksichtnahme fänd ich zumindestens ganz schön. *seufz*
    Ich auch. Aber irgendwie scheinen die Definitionen da immer weiter zu verschwimmen, jedenfalls nachdem was ich im Alltag manchmal so mitbekomme oder selbst erlebe. Ich bin immer total baff wenn Menschen sich für rücksichtsvoll halten, die ich gerade beim "Ellenbogenschubsen" gesehen habe, was mir dann aber als Durchsetzungsvermögen 'erläutert' wird.

    Umgekehrt bin ich oft frustriert, wenn mir eine Freundin erzählt was sie mal wieder alles vom Partner 'eingesteckt' hat und es dann als rücksichtsvoll oder 'sich auch mal zurücknehmen und Kompromisse machen' sieht. Frust weil ich das selbst elendig oft gemacht habe und genausowenig verstanden habe was Freunde mir übers Grenzen ziehen erklären wollten, wie es nun andere Freunde tun wenn ich es zu beschreiben versuche. (Schließt Lehrberufe für mich wohl aus...*g*)


    @Elwirrwarr: so ähnlich wie von dir beschrieben versuche ich manchmal meinem Umfeld begreifbar zu machen, warum ich trotz MPH nun kein 'Junkie' bin.

    Bei mindestens einer Freundin hat der "Anschauungs-Effekt" glaub ich viel mehr gebracht als irgendwelche Erklärungen über Adhs. Als Kind süchtiger Eltern war sie geschockt davon, dass ich MPH nehme, bis sie gesehen hat wie es bei mir wirkt, also definitiv nicht aufputschend oder 'süchtelnd'.

  6. #86
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.423

    AW: ADHS verstehen, ohne ADHS zu haben?

    Hallo euch alle,

    Es gibt so schönes und interessant zu lesen, danke für alle eure beuträgen um das thema.

    @ smile: du hast wirklich recht! Es ist genau so bei mich auch gewesen, sehr orientierlos, war ich auch. Vor 16 jahren hatte ich jemand gesucht der mich zeigt war richtig ist!!! Und dann mit der zeit sollte er eine andere rolle nehmen? Ich begriffe dass es schwierig ist. Dabei finde ich mein freund, auch wenn er über ziel hinaus schiesst, sehr hilfbereit, fürsorglich und es sind seiten von ihm die ich wirklich mag. Also, im bereichen wo ich ihm als kompetant sehe (vor allem wenn es im technische bereich ist) frage ich ihm sicher noch um rat und er hilft sehr gerne.

    Wegen vorsichtige wortwahl: so was kann er leider eben gar nicht so gut, er ist kein diplomat... Ich bin ehe die, die auch wenn ich mich aufrege, probiere meine wörter besser zu wählen. Es kommt auch besser an. Ich muss noch lernen der raum frühzeitig zu verlassen wenn es hitzig wird, wir sind eben beide reizbar und impulsiv.

    Danke für der link! Ich kenne diese text und hatte sogar einmal ausgedruckt, weil er mich sehr anspricht. Ich bin dabei.

    Wirbel hatte es wirklich grossen gehabt die letzten tagen. Mit emoflex konnte ich einiges verdauen und es geht mich besser...

    @ Elwirrwar:

    ich glaube nicht, das die Menschen dumm sind, die so handeln. Sie sind, so glaube ich wenigstens, ehrlich davon überzeugt, dass sie mir eigentlich nur helfen wollen. Bloß fragen sie mich nicht, ob ich überhaupt Hilfe und besonders ob ich diese Hilfe überhaupt möchte. Ich versuche es meinem Mann häufig zu erklären, dass diese Art der vermeintlichen Hilfe keine Hilfe ist sondern Entmündigung, Bevormundung und eben deshalb auch entwertend ist. Er versteht es nicht. Der Mann ist nicht dumm - aber das versteht er nicht. Und ein zweiter Punkt ist, dass es einfach einfacher ist, sich mit den Problemen des Gegenübers auseinander zusetzten als mit den eigenen.

    - Das kenne ich auch von mir
    Genau so ist mit mein freund! darüber hatten wir schon viel gestritten! Manchmal nerve ich mich wieder, manchmal sage ich ihm dass ich mich es überlegen wird und auf mein bauch hören.

    Interessant ist auch dass er oft alle menschen um rat fragt, dann kaum eine rat folgt (darum gebe ich ihm fast keine mehr, ausser auf sein bauch zu hören) und kann auf sein bauch nicht hören.

    @ Tränenherz: mich geht es auch so mit ratschlägen... Im moment reagiere ich heftig und bekomme zoff mit einigen. Da ich doch damit auf granit beisse, versuche ich mal anders...

    lg

  7. #87
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.423

    AW: ADHS verstehen, ohne ADHS zu haben?

    Jetzt mal auf die letzten seiten antowrten:

    @ auri: Ich stimme dich auch wirklich zu! Ich denke vielleicht wenn jemand etwas verletzend sagt nicht immer daran und auch wenn ich auf der forum schreibe auch nicht immer daran, aber diese gedanken die du beschreibst, kenne ich und es hilft mich sehr!

    Bei mein freund ist es mich klar... Ihm einfach anerkennung (wo er es verdiennt hat) zu geben, ohne alles zu dulden hilft es schon. Es gibt auch sachen wo er mich nicht mehr abwerten kann (ich entwickle mich) und hat auch aufgehört, weil es nicht mehr attraktiv ist es zu machen...

    Wenn ich selber spüre wie es ihm geht, bin ich viel weniger wütend auf ihm, was nicht heisst dass ich alles dulde.

    Aber wenn es ihm gut geht (es passiert auch) ist er wirklich sehr angenehm als mensch.

    Sonst habe ich auch gemerkt dass wenn mich etwas verletzt, zeigt es auch etwas von mich, etwas dass ich noch nicht annehmen kann. Je mehr ich mich so annehme wie ich bin, je weniger lasse ich mich verletzten. Daher sind doofe kommentaren von andere auch ein hilfe zu entwicklung, so lange dass es im mass bleibt.

    @ The Chris: MPH zu eine nichtbetroffenen würde ich sicher nie geben, aber manchmal denke ich dass wenn stinos einige stunden erleben können was wir unsere ganze leben erleben, uns auch besser verstehen würde. Dabei kennen stinos sicher auch ab und zu eine zustand die ähnlich wie ADS ist, wenn sie lange schlecht geschlafen haben oder sonst... Aber weil es nur ab und zu kommt, wird ihre leben nie zu eine richtige chaos werden.

    Da denke ich dass es dabei eine gute basis zu erklären ist, wenn ich jemand frage ob er situationen in sein leben kennt wo er sich nicht konzentrieren kann, wo alles zu viel ist... Und dann sage ich dass mit ADS es chronisch ist und dass wir trotztdem unsere sachen erledigen müssen.

    Viele menschen verstehen einiges rasch (auch stinos) wenn ich meine berufliche versagen erkläre damit ich mit hektik und zeitdruck rasch an meine grenze komme und dadurch schnell ärge bekomme und wieder losgeworden bin. Welche konsequanzen es hat (auch emotional), kann sich jeden ausmalen...

    lg
    Geändert von mj71 (26.09.2012 um 19:28 Uhr)

  8. #88
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.423

    AW: ADHS verstehen, ohne ADHS zu haben?

    Hallo alle,

    Gestern musste ich an was ich hier gelesen habe... Es kam eine dumme situation, konnte es mit gesprächen nicht wirklich regeln und als ich an einige beiträgen dachte hat mich schon geholfen. Die gedanken dass ich doch auf meine seite einige machen kann.

    lg

  9. #89
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 569

    AW: ADHS verstehen, ohne ADHS zu haben?

    mj71 schreibt:
    Je mehr ich mich so annehme wie ich bin, je weniger lasse ich mich verletzten. Daher sind doofe kommentaren von andere auch ein hilfe zu entwicklung, so lange dass es im mass bleibt.
    Sehe ich auch so. Vieles von dem was mich früher verletzt hat, geht heute auch einfach an mir vorbei. Ich merke dann zwar, dass mein Gegenüber gerade was gesagt hat, dass nicht gerade nett gemeint war, aber weil das Gesagte mich nicht trifft, sind negative Emotionen - falls vorhanden - dann eher weil derjenige verletzend/abwertend/gemein zu mir sein wollte, nicht wegen dem was er gesagt hat. Tut viel weniger weh, hängt mir nicht ewig nach und manchmal hilft es mir auch dabei, mein Bild von Freunden ein wenig neu zu beleuchten.

    Mit dem "um Rat fragen" habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht. Frag mich ob das auch bei anderen Adhslern häufiger so erlebt wird wie bei mir?

    Wenn ich um Rat frage, dann will ich tatsächlich Antworten haben. Ob ich Tipps befolge hängt dann zwar von vielen Faktoren ab (u.a. ob ich die Tipps dauernd wieder vergesse wenn Situationen da wären um sie auszuprobieren....), aber ich habe tatsächlich vor was zu verändern und ich habe tatsächlich die Frage gestellt, um Tipps zu bekommen.

    Bei meinen Freunden läuft das jedoch vollkommen anders!
    Die Frage nach Ideen zu irgendwelchen Problemen ist da oft garnicht wirklich Suche nach Antworten sondern der Versuch sich über die Probleme ausjammern zu können, entsprechend Trost zu bekommen usw. Mach ich gern, also sowohl trösten als selbst rumjammern und tröstenlassen. Aber dann nicht mit der Tarnung nach Problemlösungen zu fragen! Bei anderen Sachen - gerade wenns um Personen geht zu denen ich eine Bindung habe - bin ich eigentlich meist schneller und treffender als andere Leute, wenn es darum geht den Subtext zu bemerken oder die Signale hinter den Worten zu kapieren.
    Aber wehe da fragt einer nach Tipps um Probleme zu lösen. Fall da immernoch manchmal drauf herein, keine Ahnung warum.

  10. #90
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.423

    AW: ADHS verstehen, ohne ADHS zu haben?

    Hallo auri,

    Ich erlebe ehe anders: ich tue gerne ein bisschen rumjammern und mich trösten lassen und brauche oft. Aber dann bekomme ich tips, statt eine einfach nette wort wie "ach, das leben ist nicht so einfach". Natürlich mit der zeit weiss ich auch wem mich wirklich trösten kann und tue dort trost suchen und bei denen die ratschlägen geben, frage ich nach ratschlägen wenn es um eine gebiet wo ich weiss, sie können mich helfen.

    Oft brauche ich auch eine art trost die mich hilft abstand zu nehmen und nicht alles persönlich zu nehmen: Dass jemand mich sagt dass der andere mensch der gerade nicht sehr nett mit mich war eigentlich seine eigene problemen hat...

    Oder einfach auch dass man mich spüren lässt dass meine gefühlen "berechtigt sind" weil es etwas ist wo andere menschen sich verletzten fühlen.

    Ich neige andere ehe zu trösten, was oft gut ankommt, aber kann auch rat geben. Also, ich mache beiden. Es hat auch damit zu tun wie der andere von seine problemen redet: wen er dabei emotional ist, schalte ich mehr auf trost, als wenn er sachlich bleibt und von seine befinden kaum etwas sagt neige ich ehe zu ratschlag.

    Wegen doofe kommentaren die verletzten, bin ich gestern einige begegnet die mich echt verletzten und dort werde ich sicher schauen müssen, weil ich damit auch immer wieder im schwierigkeit gerate.

    Es kommt auch vor, aber nicht so oft dass ich klar um tips frage und dann wähle ich auch an wem ich mich wende. Da bekomme ich es ohne problem.

    lg

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