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Diskutiere im Thema ADHS verstehen, ohne ADHS zu haben? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #71
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 150

    AW: ADHS verstehen, ohne ADHS zu haben?

    Das ist ein schönes Beispiel. Und so etwas kommt zufällig, nur mit nem anderen Körperteil bei mir und meinem Freund öfter vor. Für ihn ist es nur ein Witz, aber für mich ist es verletzend, weil ich wohl ähnlich wie Mel ihr Kumpel in allem ne Abwertung sehe. *seufz* Und wenn ich das dann 10 am Tag hören muss ist auch irgendwann mal gut. Bei einmal seh ich drüber hinweg, aber das ist mir halt too much.

  2. #72
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.439

    AW: ADHS verstehen, ohne ADHS zu haben?

    hallo auri,

    ich empfinde es nicht so, als würden wir aneinander vorbeireden. zumindest nicht du an mir. denn ich sehe es an sich ja wie du. was ich ausdrücken wollte war, dass einer der es nötig hat mich abzuwerten, auch immer einen punkt finden wird, an dem es ihm gelingt. wie du sagst, wenn das bei der nase nicht funktioniert, merkt er es. leider ist es aber so, dass es dann zwar oft aber nicht zwangsläufig aufhört. wenn in ihm warum auch immer weiterhin eine notwendigkeit der abwertung besteht, wird er es weiter versuchen und irgendwann auch eine stelle finden, wo es ihm gelingt. denn ich habe längst nicht alle meine knoten gelöst und trotz des wissens um dieser mechanismen, auch wenn es mir gelingt das umzubewerten und im großen und ganzen bei ihm zu lassen, nicht darauf anzuspringen, versetzt es mir einen stich. und so lange die person nicht bei sich schaut, warum sie diese abwertung nötig hat, bin ich nicht bereit, damit umzugehen. denn selbst wenn diese notwendigkeit ein verhalten meinerseits ausgelöst hat, so ist es doch nicht ursächlich und es wird immer wieder irgendetwas geben, was den anderen antriggert. da verwende ich meine energie lieber auf das lösen weiterer knoten in mir und distanziere mich.

    kurzum: die kenntnis und berücksichtigung dieser mechanismen bringen mir in der interaktion mit einem anderen dann was, wenn er sie ebenfalls kennt, berücksichtigt und sich sein zeug ansieht. ansonsten ist es verschenkte energie.
    Geändert von mel. (25.09.2012 um 00:42 Uhr)

  3. #73
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.439

    AW: ADHS verstehen, ohne ADHS zu haben?

    Tränenherz schreibt:
    Das ist ein schönes Beispiel. Und so etwas kommt zufällig, nur mit nem anderen Körperteil bei mir und meinem Freund öfter vor. Für ihn ist es nur ein Witz, aber für mich ist es verletzend, weil ich wohl ähnlich wie Mel ihr Kumpel in allem ne Abwertung sehe. *seufz* Und wenn ich das dann 10 am Tag hören muss ist auch irgendwann mal gut. Bei einmal seh ich drüber hinweg, aber das ist mir halt too much.
    na drum. für dich selbst macht es sinn daran zu arbeiten, das nicht als abwertung aufzufassen. dazu musst du mit dir selbst ins reine kommen. und meiner meinung nach, darf der andere, wenn er weiß, dies ist für dich ein problembereich, darauf rücksicht nehmen und dir das nicht zehn mal am tag sagen. wenn er es muss, weil er nur dadurch selbst sich aufwerten kann, liegt der grund dafür aber bei ihm und nicht bei dir.

    alles immer eine interaktion. man triggert gegenseitig irgendwelches zeug an und reagiert wieder gegenseitig darauf. diesen knoten kann nicht einer allein lösen, sondern jeder für sich, mit gegenseitiger rücksichtnahme.

  4. #74
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

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    Forum-Beiträge: 4

    AW: ADHS verstehen, ohne ADHS zu haben?

    Ich weiss nicht ob ich das hier posten sollte.
    Wenn nicht soll der Moderator das löschen.

    Damals hat mich ein freund gefragt wie sic ADHS anfühlt.
    Ich habe ihm gesagt das man sich manchmal selber richtig aufm sack gehen kann weil man in manchen phasen nur schwer zur ruhe kommt.
    Wie Methylphenidat (Ritalin,Medikenet usw) bei uns betroffenen eher eine beruhigende Wirkung hat so hat es bei nicht betroffenen genau den gegenteiligen effekt.
    Sie werden im wahrsten sinne des wortes hyperaktiv.
    So kam ich auf die idee im eine halbe Pille von mir zu geben (5mg also)
    Am anfang fand er das richtig toll aber mit der zeit nicht mehr weil er nicht zur ruhe kam.
    So hab ich meine welt einem unbetroffenen gezeigt und er war am ende alles andere als begeistert weil bei uns Betroffenen ist dieser zustand ja fast permanent.

    Ich möchte auf keinen fall jemand zu verleiten das auch zu tun da dieses medikament auch unter das BTMG fällt.
    Es sollte mehr ein Erfahrungbericht meinerseits sein.

    Liebe Grüße

    Chris
    Geändert von TheChris (25.09.2012 um 06:14 Uhr)

  5. #75
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    Forum-Beiträge: 1.439

    AW: ADHS verstehen, ohne ADHS zu haben?

    wenn ein unbetroffener methylphenidat nimmt. ist der zustand dann wirklich vergleichbar mit unserem alltagszustand?
    Geändert von mel. (25.09.2012 um 13:26 Uhr)

  6. #76
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    Forum-Beiträge: 569

    AW: ADHS verstehen, ohne ADHS zu haben?

    mel. schreibt:
    kurzum: die kenntnis und berücksichtigung dieser mechanismen bringen mir in der interaktion mit einem anderen dann was, wenn er sie ebenfalls kennt, berücksichtigt und sich sein zeug ansieht. ansonsten ist es verschenkte energie.
    Nein, bei Mechanismen die in Menschen wirken kann die Kenntnis zwar helfen um sich selbst besser zu verstehen und anders zu handeln bzw. andere 'Ergebnisse' zu erreichen, aber das Wissen darüber ist nicht notwendig um darauf zu reagieren.

    Das was du beschreibst würde ich eher als 'zuviel von einer einzigen Sache erwarten' beschreiben. Neben diesem einen Mechanismus über den ich geschrieben habe, gibt es noch viele andere die sich gegenseitig beeinflussen, verstärken, blockieren können. Bei jemandem der sich ständig abwertend verhält, kann ich auf das Wissen über den Mechanismus noch oben drauf packen dass ich vielleicht noch besser darin werden muss Grenzen zu ziehen. Oder vielleicht muss ich mich noch mehr darauf ausrichten, nicht ständig die Verantwortung für das Handeln anderer tragen zu wollen.

    Ich habe jahrelang Menschen um mich gehabt, die ständig abwertend waren oder gern gestichelt haben oder anderes getan haben, dass mich immer wieder getroffen oder sehr belastet hat. Für mich lag die Lösung nicht darin, über die Probleme dieser Leute nachzudenken. Das Problem löst sich zunehmend von selbst seit ich daran arbeite Grenzen zu ziehen, soziale Kompetenz nicht als größtmögliche Nachgiebigkeit misszuverstehen und auch dann mal ganz deutlich Nein zu sagen, wenn ich mich dabei nervös oder gar egoistisch fühle. Denn Egoismus habe ich - ausschließlich bei mir selbst - als 'es nicht allen rechtmachen' fehlinterpretiert.

    Sobald ich nun merke dass ich über jemanden abwertende Dinge denke, u.a. mich frage warum der das 'nötig zu haben scheint', weiß ich dass so ein Mechanismus längst abläuft und ich mittendrin bin darauf zu reagieren. Ist oft ziemlich peinlich für mich wenn ich merke wie extrem oft das passiert und ich habe dann meist nicht 'nötig haben' im Kopf sondern wesentlich unschönere Worte die als jugendgefährdent gelten könnten.

    Warum derjenige das tut ist für mich bei fast allen Situationen unwichtig. Nur bei nahestehenden Menschen, als Menschen die ich gern habe, die ich in meinem Umfeld auf keinen Fall missen möchte, gehe ich dann so weit zu gucken wie ich vermitteln kann, dass ich selbst mich definitiv nicht 'über denjenigen stelle'. Weil ich für mich selbst von dem Problem befreit und gleichzeitig weiter mit diesem Menschen verbunden sein möchte.

    Bei allen anderen Menschen fällt diese 'Arbeit' für mich weg. Wer sich so verhält hat ein Problem mit sich selbst. Also gebe ich deutlich zu verstehen, dass ich mich weigere dafür Verantwortung zu übernehmen. Grenzen ziehen, sich selbst behaupten und damit die eigenen Gefühle davor 'retten' von anderen manipuliert zu werden!

    Da steckt ganz deutlich reichlich Arbeit an sich selbst drin. Aber nicht als zusätzlicher Ballast sondern wie eine neue Sprache. Wenn ich die gelernt habe, reicht regelmäßige Anwendung um den Nutzen zu behalten. Kein ständiger Stress durch Dauerärger, Frust oder Verletzheit mehr. Klar bin ich immer noch erstmal negativ berührt wenn was doofes kommt. Aber daraus wird keine Dauerbelastung mehr und Menschen die nicht damit aufhören können/wollen nehmen zusehends Abstand davon, es ausgerechnet mir gegenüber tun zu wollen.

    Ganz dickes Sorry übrigens wegen soviel Off-Topic!
    Ich fand es passt trotzdem hierher, weil der Thread - wie viele andere auch - in Richtung "wir packen viele verschiedene Probleme in den gleichen Topf" zu rutschen schien. Tut mir leid falls ich nun jemanden verschreckt haben sollte, der/die was ganz anderes zu seiner Adhs-Erklär-Idee schreiben wollte!

  7. #77
    Wohnt hier

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    AW: ADHS verstehen, ohne ADHS zu haben?

    hallo auri,

    im prinzip wollte ich mit meinen worten gar nicht viel anderes vermitteln, als du es gerade geschrieben hast. weil das allein eben nicht alles ist. damit andere, die das hier lesen und sich möglicherweise mit solchen themen noch nicht so viel beschäftigt haben, genau das 'zuviel von einer einzigen Sache erwarten' nicht machen. mehr wollte ich damit gar nicht ausdrücken. es war lediglich eine ergänzung.
    der von dir zitierte abschnitt bezog sich so auch lediglich auf enge beziehungen. auf den, der wie ich sagte, ALLES in negativer form auf sich bezieht und sich das dazugehörige zeug nicht ansieht z.b.

    wenn das auch nicht direkt zum thema des threads gehört, finde ich auch, hat's dennoch gut hier rein gepasst.

  8. #78
    Ist hier zuhause

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    Forum-Beiträge: 2.091

    AW: ADHS verstehen, ohne ADHS zu haben?

    Danke und Puuuuuuuuuuuh

    ich habe jetzt gerade die ganzen Beiträge durchgelesen und werde die alle erst mal verdauen

    ich melde mich dann

    Elwirrwarr

  9. #79
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    AW: ADHS verstehen, ohne ADHS zu haben?

    @mel: Okay, jetzt hab dich - denk ich mal - richtig verstanden.

  10. #80
    Wohnt hier

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    AW: ADHS verstehen, ohne ADHS zu haben?

    schön jaja, schriftlich wird das mit dem kommunzizieren und dem vermeiden von missverständnissen nicht einfacher. *g*


    kleine anekdote, passt zu dem ganzen so schön.
    eine pflanze deren blüten allmählich immer blasser wurden. noch dazu eine pflanze, die eigentlich keine zimmerpflanze ist, weshalb ich erstaunt war, dass die sich im topf überhaupt so lange hält und auch noch so anhaltend blüht. ich sage: "na wenn die jetzt immer blasser werden, wird sie wohl bald verblühen und dann auch mal eingehen. hat sich ja auch gut gehalten." das war meinerseits lediglich ne prognose und zugleich eigentlich anerkennung für die offenbar gute pflege. (ich hab alles andere als nen grünen daumen)
    kurze zeit später hab ich verbal eins über die rübe bekommen. wurde mir in einen ihm bekannten wunden punkt die axt reingeschlagen.
    etliche zeit später bekomme ich ein foto von der pflanze. ein aktuelles. sie lebt noch immer.... im gespräch wurde dann deutlich, dass meine aussage als ein "du bist nicht in der lage eine pflanze am leben zu halten" aufgefasst wurde. mit entsprechender gegenreaktion, mit dem bedürfnis mir zu beweisen, dass er es kann.....

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