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Diskutiere im Thema ADHS verstehen, ohne ADHS zu haben? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #51
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 2.091

    AW: ADHS verstehen, ohne ADHS zu haben?

    Das macht mich auch pissig

    und ich setze da auch meine Grenzen, z. B. habe ich mich innerbetrieblich auf eine sehr interessante Stelle beworben und habe die auch bekommen.


    @ mel.
    du wirst da recht haben. Ich habe auch den Eindruck, dass mein Mann jetzt nach 10 Jahren Verrentung (er ist 57) gar kein Gefühl mehr dafür hat, wie es so in der normalen Welt aussieht und welche Anforderungen ich da täglich habe.

    Ich denke, er lebt in seiner Niesche (da ist nix gegen zu sagen) und will irgendwie wohl auch wichtig sein. Da ist so eine "Dulle Olle" schon ganz gut.

  2. #52
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.439

    AW: ADHS verstehen, ohne ADHS zu haben?

    irgendwie muss man ja oberwasser erlangen. und wenn man nur wenigstens noch mehr in der birne hat als das dümmerchen neben einem. *g*
    vielleicht findest du ja möglichkeiten ihn wichtig sein zu lassen, die nicht auf deine kosten gehen...falls das überhaupt der knackpunkt ist, aber naheliegend ist es.


    mit dem erinnern ist das so eine sache. zwei leute, zwei verschiedene erinnerungen. welche ist richtig? am ende hat doch eh jeder seine ganz eigene wahrnehmung und bastelt sich die realität selbst zurecht.....ich habe neulich ein buch gelesen. der autor sagte, dass es deinem verstand und dem verstand der anderen im prinzip nur um eins geht: recht haben. *g* und da eh jeder verstand seine eigene realität erzeugt, solle man die anderen eben einfach recht haben lassen.
    ob sich das im alltag umsetzten lässt?

    uiuiui. das mit dem verstehen im vorigen beitrag. das hat mein gedankenkarussel an nen turbolader angeschlossen. von wegen nicht mehr versuchen, die anderen zu verstehen. fazit des karussels: ach, was solls....selbst das fazit stößt ne assoziationskette an.
    zitat: "denke nicht gedacht zu haben, denn das denken der gedanken ist gedankenloses denken." (keine ahnung von wem)
    Geändert von mel. (24.09.2012 um 19:42 Uhr) Grund: ergänzungen

  3. #53
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.452

    AW: ADHS verstehen, ohne ADHS zu haben?

    Hallo alle,

    Es ist da viel los und so interessant!

    Ich bin immer noch dabei, 5 jahre nach der diagnos zu lernen wie meine umfeld klar zu machen wie mich "artgerecht" zu behandeln.

    Lange erklärungen die nach rechtfertiugungen riechen interessiert niemand. Aber wenn ich meine bedürfnissen klar äussern kann, kommt es meinstens gut.

    Mühe habe ich mit menschen die meinen, ihre art sei richtig und was "anders" ist, ist eben falsch. Ich weiss, ich muss noch lernen zu sagen: "ich ticke anders als du und brauche...."

    Wegen sichtweisen: ich hatte damit immer wieder meinungverschiedenheiten mit mein umfeld. Aber ich will es nicht mehr schlucken, mich nicht mehr sagen lassen dass ich falsch sehe und bekomme im moment zoff, weil ich dabei auch ziemlich wehemant bin. Ich hoffe, ich beruhige mich rasch und kann mich dann gut abgrenzen, ohne laut zu werden. Streit tuen mich ehe weh und machen mich so traurig...

    Ich denke, ich habe meine leben lang irgendwie akkzeptiert als depp behandelt zu werden und es einfach zugelassen. Jetzt, eben habe ich genug davon. Diese entwicklung ist nicht ganz neu, ich arbeite seit jahren dran, aber im moment, erlebe ich eine "wachstumschub" und es tut einiges aufwirblen.

    Auch mein partner hat sich in 16 jahren sich gewöhnt mich als depp und krank zu behandeln (mich viel zu bevormunden) und hat mit der umstellung auch mühe.

    lg

  4. #54
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.275

    AW: ADHS verstehen, ohne ADHS zu haben?

    mj71, ich glaube auch, dass es höchste Zeit ist,sich als Depp behandeln zu lassen... )
    Gut gemacht und viel Kraft und Glück bei dieser Umstellung.

  5. #55
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.439

    AW: ADHS verstehen, ohne ADHS zu haben?

    Je kleiner der Geist, um so mehr verachtet er jene, die anders sind als er.
    Carl Peter Fröhling

  6. #56
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.452

    AW: ADHS verstehen, ohne ADHS zu haben?

    Hallo euch beiden!

    Danke für die nette wörter.

    Ich hatte viel zeit gebraucht um mal nur zu denken, dass es kein grund gibt mich schlecht zu behandeln (ich habe eben übel erlebt und empfand es als normal, auch wenn ich darunter stark gelitten hatte) und mich dagegen zu wehren, bin ich eben nicht so effizient... Ehe laut, was eben nicht mal wirkt da es wieder so was heisst wie "Dich kann man nichts sagen, du willst nicht zuhören und lieber alles selber wissen"

    Dumm sind manche menschen die mich als depp behandeln eigentlich nicht und sie machen es ehe subtil und "liebevoll" (im art von bevormundung), aber irgendwie sind sie auch stur im kopf... Ich spüre bei solche menschen dass sie selber sich sehr bemühen sich anzupassen und dass sie selber drin gefangen im "richtig" und "falsch". Dabei ist meine eigenart sicher gerade für ihnen attraktiv (es sind menschen die mich aufrichtig mögen und sonst nett sind).

    lg

  7. #57
    Ist hier zuhause

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    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: ADHS verstehen, ohne ADHS zu haben?

    um die partner auch in schutz zu nehmen.... ich hatte meinen ja daran gewöhnt.... mir die richtung zu zeigen...
    mal überspitzt gesagt....

    ich war ja ein orientierungsloses, sich selbst nicht kennendes... (was will ich? wo will ich hin?... wer bin ich?).... irgendwas...
    damit meine ich.... ICH wusste ja nicht mehr wie ich agieren soll.... mein handeln, mein sein, mein RE-agieren.... war ja nur
    noch von aussen bestimmt... was will man von mir?.... was muss man tun?.... angepasst halt...
    es allen ja nur recht machen.... irgendwann - ist es einfach zu viel.... weil man es schlicht und einfach nicht kann.

    ich musste erst mal lernen, dass ich mich akzeptieren darf, wie ich bin, das so wie ich bin es richtig ist - mich nicht vom "aussen" definieren darf...
    sondern von meinem "SEIN"..... Identität?...

    habe hier was gefunden:http://www.adhs.ch/docs/07_ADHS%20-%...Identitaet.pdf

  8. #58
    Ist hier zuhause

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    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 2.091

    AW: ADHS verstehen, ohne ADHS zu haben?

    Hallo ihr Alle


    @ Mel.
    da eh jeder verstand seine eigene realität erzeugt, solle man die anderen eben einfach recht haben lassen.
    ob sich das im alltag umsetzten lässt?
    ne, das glaube ich nicht. Ich habe es eine zeitlang versucht, weil es mir einfach nicht wichtig genug war wessen realität nun der realen realität am nächsten kommt. Irgendwann kippte aber genau das in dieses Verhalten mir die "Falschen" Erinnerungen zuzuschustern.

    Jetzt merke ich, dass es ein Fehler war, den anderen eben einfach recht haben zu lassen. Es wird im Alltag eben nicht die Schlußfolgerung daraus gezogen, dass jeder seine Realität hat, sondern, dass der Andere dann eben Unrecht hat. Schups und schon ist der Depp da.



    ich glaube nicht, das die Menschen dumm sind, die so handeln. Sie sind, so glaube ich wenigstens, ehrlich davon überzeugt, dass sie mir eigentlich nur helfen wollen. Bloß fragen sie mich nicht, ob ich überhaupt Hilfe und besonders ob ich diese Hilfe überhaupt möchte. Ich versuche es meinem Mann häufig zu erklären, dass diese Art der vermeintlichen Hilfe keine Hilfe ist sondern Entmündigung, Bevormundung und eben deshalb auch entwertend ist. Er versteht es nicht. Der Mann ist nicht dumm - aber das versteht er nicht. Und ein zweiter Punkt ist, dass es einfach einfacher ist, sich mit den Problemen des Gegenübers auseinander zusetzten als mit den eigenen.

    - Das kenne ich auch von mir


    Ich habe gestern noch einen netten Spruch zum Thema gehört:

    Warum lassen mich die Leute nicht einfach etwas anderes sein - mich stört es doch auch nicht, dass sie alle gleich sind


    Alles Liebe Elwirrwarr

  9. #59
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: ADHS verstehen, ohne ADHS zu haben?

    Elwirrwarr

    meine Reaktion auf vermeidliche, gut gemeinte Ratschläge / Hilfe.... ist manchmal so heftig....
    dass mein Partner in der Wortwahl sehr vorsichtig geworden ist.

    ich kann das, ich meine es nur gut.... nicht mehr hören!

  10. #60
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 150

    AW: ADHS verstehen, ohne ADHS zu haben?

    Da geht es mir ganz genauso wie dir Smile. 1000 Ratschläge, sind wie 1000 Schläge...

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