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Diskutiere im Thema sorry, muss mal allgemein fragen..wie wurde bei euch ads festgestellt? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 122

    sorry, muss mal allgemein fragen..wie wurde bei euch ads festgestellt?

    Hallöchen,

    wie wurde denn bei euch ads/adhs festgestellt bzw hattet ihr schon eine vermutung? wenn ja, warum?
    lasse mich demnächst testen, da ich es als jugendliche schon hatte und ich schon lange die vermutung habe, dass ich immernoch betroffen bin.

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 150

    AW: sorry, muss mal allgemein fragen..wie wurde bei euch ads festgestellt?

    In einer Tagesklinik wo ich wegen Depressionen war bekam ich die Verdachtsdiagnose, hatte zuvor davon noch nicht mal was gehört, das war glaub 2002, und danach hab ich jetzt schon mehrfach die Tests gemacht, ist aber immer noch vorhanden.^^ Ich kann mir auch nicht vorstellen das es von alleine geht.

    LG

  3. #3
    Octoroo

    Gast

    AW: sorry, muss mal allgemein fragen..wie wurde bei euch ads festgestellt?

    Hi !

    Ich selber hatte keine Vermutung, zumindest nichts Direktes aber es war mir bewusst, dass ich es schwer habe mich zu konzentrieren und habe mich gefragt, ob diese "Aufmerksamkeitsloch" normal ist
    Tja, und ich wusste ja selber, dass meine Ungeduld/Aufschieben irgendwie krankhaft ist und wieso ich ewig lange brauche um in die Gaenge zu kommen.
    Konnte demnoch gut damit leben ! *G*

    Festgestellt wurde es durch meine Kinder: Ich habe ein Kinderpsychologen aufgesucht, da meine ganz Kleine mit EINEM (!) Jahr ploetzlich anfing exzessiv zu schreien wenn ich in der Kueche bin oder ich sonst beschaeftigt bin.
    Irgendwann war ich dann stationaer um zu schauen was da genauer los ist, da der Psychologe an der Kleine nix anormales feststellen konnte.
    Dann wurde es mir stationaer gesagt, dass ich typische ADHS Symptomatik zeige und auch die Probleme die mich so quaelen zu ADHS passt.
    Also die Sache mit mehrere Dinge aufeinmal etc...

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 12

    AW: sorry, muss mal allgemein fragen..wie wurde bei euch ads festgestellt?

    Ich ging fünf Jahre zu einem Psychologen, der hat davon nichts mitbekommen.( Vor zwei Monaten kam es zwischen uns endlich wieder mal zu einem Streit. In diesem Zustand fühl ich mich nähmlich ihm gegenüber wieder als Mensch). Bereits bei der ersten Therapiesitzung mit dem Neuen, wurde mir spontan ADS diagnostiziert. Ich muss aber noch die Fragebögen ausfüllen.

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 38
    Telefon schreibt:
    Ich ging fünf Jahre zu einem Psychologen, der hat davon nichts mitbekommen.

    Also Grundsätzlich kommt es darauf an welchen Weg ein Psychologe einschlägt. Für viele Analytiker ist das Thema z.B. quasi nicht existent. Bzw hat andere Ursachen und wird anders behandelt. Auch in manchen Kliniken bekommst du eher ne Depression aufgedrückt. Ich habe es nach einem langen Weg selbst herausgefunden und mir dann nen Fachmann gesucht.

    LG

  6. #6
    Zelda Zonk

    Gast

    AW: sorry, muss mal allgemein fragen..wie wurde bei euch ads festgestellt?

    Hallo GretaMarlene,

    ich war immer schon sehr schnell, emotional, verträumt, laut, unfallgefährdet und "unfallverwickelt", geräuschempfindlich,
    buchstabenvertauschend, nicht zu bremsend, oft überfordert (und überfordernd) und irgendwie anders als die Anderen... aber mit schwerem Helfersyndrom ausgestattet.



    Da ich ein wildes Landkind in den wilden 70ern war, fiel zumindest die Hyperaktivität nicht so sehr auf (ich wurde aber oft für einen Jungen gehalten). Ich galt auch als "zu sensibel".

    Hatte dann außergewöhnlich viele Berufe und ein buntes, unstetes, katastrophengeplagtes und anstrengendes Leben, brauchte immer starke Außenreize.

    Sogar mit dem Zirkus bin ich durchgebrannt.



    Habe mir aber wenig dabei gedacht da ich mich ja so "normal" fand und ausserdem aus einer multinationalen (samt mediterranem Anteil) Familie komme, wo ein "bisschen Temperament" ganz OK war.

    Aufgehalten hat mich jedenfalls nie jemand, nur verwundert die Köpfe haben sie geschüttelt.

    Mir ist immer aufgefallen, dass bei mir im Kopf alles sehr schnell läuft und ich immer wieder Rückzugsgelegenheiten brauchte, um mich zu erholen.

    Migräne, diffuse Ängste, Schmerzen und Allergien nahmen zu.



    Vor ein paar Jahren dann Zusammenbruch/"Burnout"/Erschöpfung, Krankschreibung, Therapie und Arbeitsunfähigkeit.

    Das war ein Schock, da ich mich immer für unverwundbar hielt.

    Die darauf folgende tiefenpsychologisch fundierte Therapie war Anfangs OK, habe aber schnell gemerkt, dass alles irgendwie am Kern vorbeigeht.

    Meine Therapeutin (Dipl. Psychologin) hat auf meine Einwände eher unwirsch reagiert, was ich verletzend fand. Jedenfalls drehte ich mich im Kreis. Irgendetwas fühle sich nicht richtig an.

    Trotz Aufarbeitung der Familiengeschichte (war nötig und gut), blieb so ein nagender Zweifel.

    Ich empfand meine Probleme (überschießende Impulse, Reizfilterschwäche,
    Lärmempfindlichkeit, hohe Empathie und manglene Abgrenzungsfähigkeit, bleibende Erschöpfung, inneres Brennen, hohes inneres Tempo, ständiges Gedankenkarrussell) irgendwie diffus als "körperlich".

    Habe mich dann gründlich neurologisch untersuchen lassen und bekam sehr rasch die Diagnose ADHS.
    Das passte wie die Faust auf's Auge (samt Komorbiditäten) und es gibt auch andere Fälle in der Herkunftsfamilie.

    Die Therapeutin musste ich wechseln, da sie die Diagnose nicht anerkannte, da ADHS für sie nicht existent war.

    Seit Beendigung der Therapie bei dieser Therapeutin geht es mir wesentlich besser.



    Yo, so war das (in der Kurzversion)!

    Liebe Grüße!
    Geändert von Zelda Zonk (21.09.2012 um 10:53 Uhr)

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 150

    AW: sorry, muss mal allgemein fragen..wie wurde bei euch ads festgestellt?

    Bei dem Beitrag von dir Zelda Zonk hab ich mich gefühlt, als schreibt jemand von mir, aber haar genau. Krass^^

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 328

    AW: sorry, muss mal allgemein fragen..wie wurde bei euch ads festgestellt?

    Der erste Verdacht kam in der Grundschule auf, doch war kein Psychologe verfügar bzw. Wartezeiten von über einem Jahr die Regel.
    Den 2. Verdacht hatte ich vor 3 Jahren, da wurde dann auch meine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt.
    Den 3. Verdacht hatte dann die Psychologin der Tagesklinik, sie hat mich und mein Verhalten beobachtet und mich dann getestet, nach dem ich ihr erzählt hab, das ich schon 2 Geschwister mit ADHS habe.
    Das Untersuchungsergebnis war positiv. (sonst wär ich ja nicht hier^^)

  9. #9
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 583

    AW: sorry, muss mal allgemein fragen..wie wurde bei euch ads festgestellt?

    Tränenherz, das Gefühl habe ich hier andauernd... schon fast gruselig.

  10. #10
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.439

    AW: sorry, muss mal allgemein fragen..wie wurde bei euch ads festgestellt?

    mein psychotherapeut hat davon auch nichts gemerkt. nehme ich ihm auch gar nicht übel, da wie humaxel schon schreibt, da der ansatz einfach ein ganz anderer ist. zumal die mit adhs zusammenhängende symptomatik da auch eher nicht kompakt zusammen auf den tisch kommt und ich selbst zeit lebens mir ja allerlei erklärungen dafür gebastelt oder sie einfach längst hingenommen hab. da ist es mal dieses und mal jenes thema. genau die waren es, die irgendwann für frust bei mir gesorgt haben. in vielen bereichen hat sich vieles geändert. die therapie hat mir also sehr geholfen. nur in bestimmten bereichen eben gar nicht. wie ich heute weiß sind das all jene, die mit dem adhs in verbindung gebracht werden können....was mir in der zwischenzeit zwar klar geworden war, ist, dass ich es bin, die "komisch" denkt usw, und nicht die anderen. *g* dass ich es bin, die zu viel denkt, nicht die anderen zu wenig. nur ein beispiel.

    auf die idee gekommen bin ich, weil ich zufällig las, dass adhs bis ins erwachsenenalter fortbestehen kann. das fand ich grundsätzlich einfach interessant und habe weiter gelesen. viel mehr als das gesellschaftlich verbreitete war mir zu dem zeitpunkt auch nicht bekannt. vielleicht ein bisschen mehr, abzüglich der vorurteile, aber so wirklich gut informiert war ich nciht. -> "ah, es gibt adhs, ads und mischformen. interessant....höhö. na wenn das die typischen symptome bei einem erwachsenen sind, dann hab ich auch adhs. das kann doch nicht deren ernst sein, dass das alles ist.....hm. adhs. ICH? quatsch!" -> ein paar monate später las ich im www etwas zu einem anderen thema. klickte auf einen link und landete auf einer sehr informativen seite. über adhs bei erwachsenen. las weiter....und war sehr erschrocken darüber, wie gut ich mich da wiedergefunden habe. las woanders mehr und noch mehr, fand dieses forum und überall fand ich mich. auf die idee, verschiedenste probleme einfach in eine büchse zu werfen, wäre ich nie gekommen. und dazu gab es auch ncoh einen schlüssel! zu genau dem, wo ich "einfach nciht aus meiner haut komme". zu dieser zeit war ich gerade extrem frustriert wegen konzentration, zustand meiner wohnung usw. wahrscheinlich war ich zu diesem zeitpunkt deshalb so offen, überhaupt nur in erwägung zu ziehen, dass ich adhs haben könnte. ich erzählte meinem therapeuten davon und er befürwortete die idee, sich einen arzt zu suchen, der sich damit auskennt und prüft, ob es zutrifft oder eben ausschließt. und siehe da.....diagnose schwarz auf weiß.

    (im gegensatz zu dem, was manch andere hier LEIDER über das verhalten ihrer therapeuten berichten, fand meiner gut, dass ich "für mich sorge", diesen schlüssel gefunden habe und findet auch medikinet ok, da ich nicht die erste ihm bekannte person bin, die damit deutliche erleichterung verspürt. und das obwohl er grundsätzlich kein freund von psychopharmaka ist.)
    Geändert von mel. (21.09.2012 um 14:41 Uhr)

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