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Diskutiere im Thema Keiner mag mich!!! ;-) im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    quicksilver

    Gast

    Keiner mag mich!!! ;-)

    Hi zusammen

    Im Sozialen habe ich schon immer Schwierigkeiten gehabt. Dauernd sehen die Leute mich an als würden sie denken ich bin nicht ganz 100. Ich bin oft nervös und Ungeschickt.
    Auf meiner Arbeit habe ich keine Freunde, und die Lästereien schaffen mich echt.
    Das belastet mich echt und bringt mich regelmässig dazu, den Rückzug zu planen.

    Ich hatte ehrlich einfach alle Hoffnung in MPH gesetzt!
    Wenn ich wach bin, werde ich mehr mitkriegen und folglich besser ankommen, dachte ich...

    Aber wisst ihr was? DAS NÜTZT REIN GAR NICHTS!!!
    Und warum nicht? Weil einfach schon alles kaputt ist.

    Folgendes habe ich gerade gelesen:

    Immer deutlicher zeigt sich, dass sich bei Kindern mit ADHS die sogenannte ''Theorie of Mind'' nicht gut entwickelt.
    ''Theorie of Mind'' bezeichnet die Fähigkeit, schon im Vorschulalter allmählich wahrzunehmen, dass andere Personen ihre eigene Wahrnehmung haben, und auf diese Weise anderen mentale Zustände zuschreiben zu können beziehungsweise die mentalen Zustände anderer modellieren zu können.

    Eine angemessene Selbst- und Fremdwahrnehmung ist für alle Komunikationsprozesse wesentlich.

    Trotz aller Empathiefähigkeit reift ja leider bei Menschen mit ADHS auch der automatische Perspektivewechsel nicht heran, der bis zum Beginn der Pubertät entwickelt sein sollte.
    Ein Kritetium für ADHS in der Wender Utah Rating Scale ist bezeichnenderweise die Unfähigkeit, Dinge vom Standpunkt des anderen zu betrachten.''

    Mal ehrlich, ich wollte RAUS aus dem Schlamassel und je mehr ich über mich erfahre, desto schrecklicher wirds!

    Mache ich mir zu viele Gedanken? Ich will euch ja echt nicht runterziehen, aber hat sich jemand von euch schon mal überlegt, was das kursiv gedruckte für ADHS-Betroffene auf ein Leben hinaus betrachtet wirklich bedeutet?

    Weil bei mir stimmt das.
    Ich fühle es, wenn jemand traurig ist und sehe wenn jemand, den ich gern habe weint, auch wenn er es versteckt.
    Ich merke aber nicht, ob ich Schuld daran habe wenn die Person weint. Ich nehme MPH doch die Zusammenhänge in so einer Situation nehme ich fast nicht wahr.(?)

    Ich kann überhaupt keine angemessene Reaktion darauf bringen.
    Ich kann nicht mit meinen Kollegen normal reden oder plaudern.
    In einem Gespräch kann ich keine normale Basis von geben-nehmen, mitteilen-Verständnis knüpfen.
    Das bedeutet ich verletzte durch mein Handeln auch Menschern die ich über alles Liebe!
    Und es versteht sich von selbst, das ich diesen Menschen niemals verständlich machen kann, dass ich das nicht wollte! Den Schmerz dürft ihr euch selbst in Erinnerung rufen-ich hoffe ihr kennt ihn nicht so stark!

    Befehle funktionieren, Aufgaben abhaken auch. Fragen Beantworten gehen nur solange sie klar sind, doch da fängts ja auch schon an.

    Ich finde das alles einfach nur schrecklich. Kein Wunder funktioniert das nicht, ich habe ja seit 27 Jahren gar keine Basis. Was soll denn bitte eine Therapie da noch helfen???
    Das aufzuarbeiten dauert doch den Rest meines Lebens!

    Sorry für den schwehren Stoff, ich hoffe ihr seid weiter und habt ein paar Tipps.

    quicksilver

  2. #2
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 109

    AW: Keiner mag mich!!! ;-)

    Hallo quicksilver!

    Wenn ich das alles so lese, dann kommt in mir der Gedanke an Asperger auf...Bist Du denn darauf auch getestet worden?

    Liebe Grüße von
    HIbbel39

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 38

    AW: Keiner mag mich!!! ;-)

    Hallo Quicksilver,

    ich kann Dir sagen, dass es sich lohnt den Weg in eine Therapie zu suchen. Ich habe auch erst mit 31 angefangen etwas für mich zu tun (Bin seit gestern 38.)
    Ich habe z.B. 4 Jahre gebraucht um aus dem Zustand (Angst vor allem / gehe nicht mehr aus dem Haus) in ein Leben fast ohne Panikattacken zu finden.
    Wenn es den Rest meines Lebens dauern sollte, dass ich zu meiner Therapeutin gehe, dann ist das ok so, denn sie ist mir eine kompetente Ansprechpartnerin und hat Verständnis für meine Situation.
    In erster Linie bist du wichtig und für Dich und Dein wohlbefinden verantwortlich. Du und alle anderen auch sind einzigartig und individuell.
    Wenn Du zu Dir findest, dann wird sich auch dein Umfeld ändern.
    Ganz ehrlich, wenn Du einen Menschen unbewusst verletzt, aufgrund deiner Situation/Krankheit, dann wird er/sie Dir verzeihen oder es nicht an sich ranlassen.
    Denn Menschen die uns wirklich nahestehen haben Verständnis und Toleranz.
    Ich musste im LAufe der Jahre auch viel aufräumen und vor Allem entdecken, das ich mich nicht auf viele Menschen verlassen kann. Die meisten die ich hinter mir lassen musste kamen aus der eigenen Familie. Ich weiß das klingt hart, aber es hat mir viel geholfen.

    Wenn du Anfangen willst etwas zu tun, dann Fang jetzt an. Es geht um Dich und du bist wichtig.
    Medikamente sind ein Hilfsmittel, so wie eine Brille das Sehvermögen korrigiert...

    Ich hoffe Du verstehst was ich Dir sagen will, denn ich kann mich nicht immer so gut bzw. verständlich ausdrücken ....

    Liebe Grüße
    Torsten


    Die Edith musst noch was abändern, da meine Worte in Smileys umgebastelt wurden.

  4. #4
    quicksilver

    Gast

    AW: Keiner mag mich!!! ;-)

    @humaxel

    Danke für deine Antwort. Und alles Gute zum Geburtstag in Nachhinein

    Mit dem kursiv gedruckten Text wollte ich ja nur veranschaulichen, dass ich im Moment sehr stark wahrnehme, wie wenig ich bis jetzt gesehen habe. (emotional)

    Die Medikamente sind die Brille, mit der ich die Welt klar sehe? Schon. Ich hatte doch gedacht, die machen einen wach und konzentriert...und dann könne endlich mein wahres, freundliches Ich zum Vorschein kommen.

    Ich wusste nicht, dass ich durch die Jahrelangen Schwierigkeiten tatsächlich ''anders'' geworden bin. Ich habe tatsächlich gewisse Muster in meinem Wahrnehmen und Handeln. Die fallen mir einfach zum ersten Mal auf.
    Wie ich jetzt auf mein Umfeld reagieren soll, weiss ich einfach nicht mehr.

    Es ist einfach seltsam, das Leben eines Erwachsenen zu führen mit all den Jobs und Aufgaben, und gleichzeitig alles wie ein Kind zu betrachten.
    So im Stil von: Uii, das hab ich jetzt aber noch niee gesehen


    @hibbel39

    Ich habe leider keine Ahnung was Asperger ist. Werds gleich mal googeln.
    Ehrlich gesagt reicht mir die Diagnose ADS vollkommen um beschäftigt zu sein


    Vielen Dank für euer Mitgefühl.
    Jetzt gehts mir auch schon Besser als gestern.
    Zur allgemeinen Beruhigung kann ich noch sagen dass ich schon in Therapie bin.
    Im Forum bin ich, weil mir alles zu langsam vorangeht und ich dringend den Austausch mit euch Mitgliedern benötige!

    Den Text habe ich abgetipt, weil ich gehofft hatte, jemand kennt die Psychischen Vorgänge und hat evt. eine Lösung gefunden.

    Bis bald und habt einen schönen Tag

    quicksilver

  5. #5
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 109

    AW: Keiner mag mich!!! ;-)

    Hi quicksilver!

    Sorry, ich hatte nicht die Absicht Dich noch mehr zu belasten oder zu verwirren. Ich habe nur gedacht, es wäre ja schlimm wenn Du Dich da jetzt mit einer falschen oder auch einfach nur unvollständigen Diagnose rumquälst und in Wahrheit liegt der Schlüssel vielleicht noch ganz woanders. Ich denke, erst wenn der "Schatz" vollends gehoben ist kannst Du auch erst zu einer inneren Zufriedenheit und Ruhe gelangen und die richtigen Antworten auf Deine vielen Fragezeichen im Kopf bekommen.

    Asperger wird doch auch oft im Zusammenhang mit Adhs entdeckt - hier im Forum findet man ja auch einiges darüber! Vielleicht liege ich ja jetzt auch komplett falsch, bin ja kein Psychologe, dennoch, ich habe mich aufgrund der Tests für meine Tochter (u.a. Asperger-Test) sehr mit dem Thema beschäftigt und viel viel gelesen. Merkwürdig nur, dass man bei Dir nicht gleich so einen Test mitgemacht hat. Naja, wie gesagt, evtl liege ich ja damit voll daneben. Kannst Dich ja mal etwas einlesen und Bescheid geben ob Du Dich da wiederfindest - würde mich wirklich interessieren!

    Alles Gute vom
    Hibbel39!

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 569

    AW: Keiner mag mich!!! ;-)

    Gedanken steuern Gefühle. Wenn du negativ denkst, werden negative Gefühle die Folge sein. Versuch deine Perspektive zu ändern. Du kannst die Vergangenheit nicht ändern. Die Therapie kann dir Gelegenheit geben, vergangenes zu verarbeiten und deine Sicht darauf zu verändern, aber wirklich wichtig daran ist das Heute.

    Was ich selbst z.B. sehr hilfreich finde, ist mal zu beobachten was man an einem ganz normalen Tag denkt. Wie geht man mit sich um. Welche Gedanken hat man morgens beim Aufstehen, wie bewertet man sich selbst dabei, lobt man sich mal und nimmt sich mit Humor oder ist man in Gedanken ständig dabei sich zu kritisieren, negativ zu sehen, runterzumachen?

    Vielleicht kann dir dein Therapeut dabei helfen, innere Ressourcen aufzubauen. Man kann zwar nicht aus negativen Dingen positive machen, aber man kann sie entmachten indem man von problemorientierten Denken auf lösungsorientierte Gedanken umstellt. Ich bin mir sicher, dass du dazu reichlich Infos im Netz oder auch in Büchern finden kannst und auch dein Therapeut dazu viel einbringen könnte.

    Wie andere dich sehen und auf dich reagiern hängt wesentlich davon ab, wie du selbst dich siehst und auf behandelst. Wenn sich deine Sicht auf dich selbst ändert, wirst du auch viel mehr auf andere eingehen können, Dinge wahrnehmen die dir bislang entgangen sind.

  7. #7
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 3.524

    AW: Keiner mag mich!!! ;-)

    Was Du schreibst kommt mir teilweise bekannt vor ....

    Ich selber kenne es aus schlechten Phasen und kann nur sagen DAS IST NICHT WAHR! Ich weiß der Spruch ist langsam duchgekaut von mir aber "Such Dir Menschen die Dir gut tun"! Meiner Meinung nach gibt es keinen Menschen den niemand mag.

    Klar kann es sein, dass jemand Schwierigkeiten mit sozialen Kontakten hat, aber das hat auch viel mit Selbstwert zu tun. Wenn Du schon mit der Angst bzw der Einstellung in eine Situation gehst, dass Dich vielleicht jemand nicht mag bzw Du auf Ablehnung stoßen könntest verändert sich Deine Art und Deine Körpersprache (unbwußt) und die Menschen merken Dir an, dass Du unsicher bist.
    Dagegen kann eine Therapie definitiv helfen und zwar indem sie Deinen Selbstwert stärkt und erstmal dafür sorgt, dass Du zu Dir stehen kannst und sagen kannst "hey ich bin gar nicht so verkehrt"! Und das macht dann für die Außenwelt einen ganz anderen Eindruck und wird Veränderungen bringen, da bin ich mir sicher (selbst erlebt).

    Früher hatte ich zich Freunde, war beliebt und hatte immer viele Menschen um micht.... dann kam die Phase wo mein Selbstwert rapide in den Keller ging und ich hatte tierisch Probleme mit Freundschaften und Kontakten.

    Nun ist es so, dass ich mir langsam wieder was aufbaue nachdem ich meine Therapie so gut wie beendet habe. Ich habe wieder einen besseren Selbstwert und kenne meine Schwächen aber auch meine Stärken und kann wieder besser zu mir und meiner Meinung stehen und das macht viel aus!

    Also eine Therapie auszuschließen halte ich für den falschen Weg! Aber ich habe auch SEHR lange und ein tiefes Loch gebraucht um mich dazu durchringen zu können!

    LG

    Rose

  8. #8
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 671

    AW: Keiner mag mich!!! ;-)

    hallo auri, sag, was meinst du mit lösungsorientiertem statt problemorientiertem denken?
    ich denke zb immer, dass ich das und das mal tun muss, damit die sache besser wird, das ist doch lösungsorietiert, oder? ich empfinde es aber trotzdem oft als belastend. ich habe mir vielleicht zu viel druck gemacht, okay, vielleicht ist es, wenn ich weniger druck aufgebaut habe, einfacher.
    ich denke aber auch, dass das der falsche fokus ist, ewig über ein problem nachzudenken (ich kenne noch ein schönes beispiel, wo der fokus total viel ausmacht, obwohl man das garnicht denken würde beim ersten hören...).
    ich denke, man versteift sich darauf, das und das geht ja nicht, oh je...
    ängste gibt es immer genug!


    man muss versuchen, mit anderen mitteln zu einem ähnlichen ziel zu kommen. zb haben leute mit adhs ja viel fantasie und sind reizoffen, bekommen also viel von den anderen menschen mit. das heißt, man kann versuchen, sich vorzustellen, wie es wäre, wenn man der andere wäre, wenn man sich in so einer situation befände (als anderer!).
    und wenn das garnicht geht, dann hat man vielleicht im zwischenmenschlichen traumata. dann könnte man was mit diesen misserfolgen machen.

    bei sowas wie mobbing, was du beschreibst, kann ich mir gut vorstellen, dass es helfen würde, sein selbstwertgefühl zu verbessern, sag ich mal.
    sonst föllt mir da auch keine lösung ein.

    ich kann mir halt irgendwie nicht vorstellen, dass der unterschied, adhs-nicht-adhs so stark ist! vielleicht ist das mein eigener empathiemangel aber ich kann mir nicht vorstellen, dass bei den anderen so viel anders laufen soll, als bei mir mit meinem adhs! gut, mit leuten mit adhs versteh ich mich oft besser, habe gleich einfach so mehr parallelen sag ich mal, aber auch mit anderen kann man ja reden. fällt es mir irgendwie nicht auf, dass das dann nur oberflächliche gespräche sind oder fantasiere ich irgendwelche gefühle in die leute rein, die sie garnicht haben?
    schwierig...

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 399

    AW: Keiner mag mich!!! ;-)

    humaxel schreibt:
    In erster Linie bist du wichtig und für Dich und Dein wohlbefinden verantwortlich. Du und alle anderen auch sind einzigartig und individuell.
    Wenn Du zu Dir findest, dann wird sich auch dein Umfeld ändern.[...]
    Ich musste im LAufe der Jahre auch viel aufräumen und vor Allem entdecken, das ich mich nicht auf viele Menschen verlassen kann. Die meisten die ich hinter mir lassen musste kamen aus der eigenen Familie. Ich weiß das klingt hart, aber es hat mir viel geholfen.
    erst einmal nachträglich herzlichen glückwunsch zum geburtstag. deine worte haben mich sehr nachdenklich gemacht, da ich diesen weg zur zeit auch gehe. es ist nicht leicht seine familie hinter sich zu lassen .... ich danke dir für deine worte, weil sie mir auch sehr viel mut machen, diesen weg weiter zu gehen, so schwer er auch ist ... lg lichtstrahl

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 569

    AW: Keiner mag mich!!! ;-)

    Zu lösungsorientiert vs. problemorientiert: Sind Sie lösungs- oder problemorientiert?

    Ob du nun generell eher auf die eine oder andere Art denkst/handelst weiß ich nicht, war nur ein Denkanstoß.

    Was Druckaufbau und Gedanken wie "das muss ich mal tun" angeht, damit nerve ich mich auch viel zu oft. Kleiner Trick: wenn solche Gedanken aufkommen, such dir EINE Sache raus die du jetzt sofort tust. Und wenn du zum Mülleimer gehst und den Müll jetzt sofort rausbringst. Das löst die anderen Probleme nicht, macht aber aktiv und du hast mehr getan als zu grübeln und dich unter der anstehenden Aufgabenlast zu winden.

    Auf die Art habe ich schon mehrfach Dinge plötzlich regeln können, mit denen ich mich vorher wochenlang wegen Aufschieberitis unter Druck gesetzt habe. Positiver Nebeneffekt: selbst wenn du es bewusst für Kleinkram hältst und dich hinterher genaus zu fühlen glaubst wie vorher, hast du deinem Unterbewusstsein signalisiert dass du aktiv was lösen kannst.

    Versuch bei der nächsten Grübelei oder Miesfühlerei sofort eine Sache rauszupicken und dich auch sofort zu machen. Keine Ausreden, kein vorher drüber grübelnwollen oder planen. Einfach die eine Sache machen. Danach darfst du weiter mit dem eigenen Druck hadern.

    Wenn du das öfter mal machst, kommt da erstaunlich viel Zeug zusammen, das plötzlich "weg" ist und keinen Druck mehr auf dich ausüben kann. Es wird um einiges leichter den eigenen Fokus zu verschieben wenn die Liste der Nervsachen kürzer wird.

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