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Diskutiere im Thema ADS vs. ADHS - 2 völlig verschiedene Syndrome? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #41
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 2.091

    AW: ADS vs. ADHS - 2 völlig verschiedene Syndrome?

    Hallo

    ich habe versucht den Thread durch zu lesen - da ich das Thema interessant finde - aber an irgendeiner Stelle im Thread hat mein Kopf dann zu gemacht. Nun gut -so ist er mein Kopf.

    ADHS - ADH 2 völlig verschiedene Syndrome?

    Ich kann da nur von mir berichten.

    Als Kind, Jugendliche und junge Erwachsene war ich hyper durch und durch. Das äußerliche hyperaktive hat sich mit den Jahren (ich bin jetzt 56) immer mehr in ein innerliches hyperaktiv verwandelt.
    Dieses innerliche hyperaktive (nach ausen wirke ich jetzt sehr oft hypoaktiv) ist sehr läßtig. Es ist deutlich unangenehmer als das äußerliche hyperaktive. Ich fühle mich ihm mehr ausgeliefert und kann es weniger selber regulieren.

    Die äußere Hyperaktivität mag auf Ausenstehende sehr stöhrend und verwirrend wirken. Ich selber jedoch empfinde sie als Gnade, da ich dann eine Steuerungsmöglichkeit habe. Diese Äußere Unruhe zeigt sich in Bewegung. Sie schänkt jedoch meine kognitiven Fähigkeiten nicht ein. Im Gegenteil ich denke dann sehr klar. Die innere Hyperaktivität jedoch schränkt mich kognitiv massiv ein.


    Ich kann meine Impulse weder in den hyper- noch in den hypoaktiven Phasen kontrollieren. Es sieht an außen vielleicht so aus, weil ich (hypoaktiv) nicht jedem ins Wort falle, aufspringe, auf dem Stuhl kippele, ab und an eine Tasse auf den Boden knalle. Ich bin dann aber innerlich meinen Impulsen so ausgeliefert, dass ich massiv zerplatze ohne, das es von außen jemand mitbekommt.


    Vielleicht bin ich ja auch nicht wirklich hypoaktiv in diesen Phasen sondern nur als Hyperaktive ruhig - ich weiß es nicht.
    Für mich jedoch ist Beides eine andere Seite der selben Medallie.


    Elwirrwarr
    Geändert von Elwirrwarr ( 8.09.2012 um 20:18 Uhr)

  2. #42
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 193

    AW: ADS vs. ADHS - 2 völlig verschiedene Syndrome?

    @Gluehhops: Ich weiß genau was du meinst.

    Aber dein Post ist eben auch wieder der Beweis für das, was ich gemeint habe (wir reden hier einfach über zwei verschiedene Sachen gleichzeitig).

    "Mir geht es eher umgekehrt, ich finde es erstaunlich, dass ein, in biochemischer Hinsicht so wahnsinnig fragil scheinendes und austariertes System wie das Gehirn doch größtenteils so ähnlich reagiert, wenn es an einem bestimmten, essentiellen (ugs.) Stoff mangelt (lt. der wahrscheinlichsten Theorie)."

    Das ist einfach ein Satz, den hier die wenigsten schreiben könnten.
    Geändert von repters ( 8.09.2012 um 22:02 Uhr)

  3. #43
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 193

    AW: ADS vs. ADHS - 2 völlig verschiedene Syndrome?

    Ja, ich bin um 12:30 ins Bett gegangen und hab bis 17 Uhr geschlafen ;_). Also alles in Butter, und ich bin auch von selbst wieder aufgewacht. Der ganz angenehme Nebeneffekt für mich ist jetzt, dass ich zwar grundsätzlich geschlafen habe (d.h. nicht einnicke oder so/richtig fertig bin), aber auf der anderen Sache habe ich so ein bisschen "Jetlag". Während andere Leute "Jetlag" teilweise fürchten/doof finden und manchmal sogar Tabletten dagegen nehmen, ist das ganze für mich immer ein SEHR guter Zustand. Ich glaube, ich habe vorhin schon mal erklärt warum. Die leichte Übermüdung drückt quasi das ADHS nach unten, vor allem die starke innere Unruhe. Ist für mich wie "natürliches MPH". Aber wie gesagt langfristig wohl SEHR ungesund. Noch ein Grund, warum ich immer mehr das Gefühl habe dass ich einer der Fälle bin der MPH nicht nur vorübergehend, sondern langfristig und in vergleichsweise hohen Dosen einnehmen sollte.

    Leider wirkt es nur wie ca. 15mg retardiert; dh ich bin besser gelaunt, und zB fähig mich in die Badewanne zu legen oder ein Buch zu lesen und mich zu entspannen. Aber wenn ich Organisationkram erledige/lerne, kommt die Unruhe auch mit dem momentanen Grad von Ermüdung ganz schnell zurück und ich bekommen wieder Bilderstürme.

    Um DA funktionsfähig zu werden, bräuchte ich (ohne MPH) einen deutlich stärkeren Grad von Übermüdung, oder eine Kombination des jezigen Müdigkeitsgrads mit weiteren Faktoren wie langem/hartem/kreislauflastigem Sport mit Maximalpuls oder starkem sozialen Druck oder Stress-Druck. Oder eben mindestens 30mg retardiert (ab dieser Dosis von MPH wirkt es bei mir wie deutlich starker Schlafentzug, dh ich kann komplett OHNE Schlafentzug oder Sport halbwegs "normal" sein, was ich sonst nie habe. Deswegen hat mich MPH am Anfang auch total umgehauen von der Wirkung her, ich hätte mir nie auch nur vorstellen können, dass ich einmal so einen inneren Zustand haben könnte. Der war auf meiner Skala gar nicht drauf, zu einer Beschreibung dieses Zustands hätte ich nur ein sprachlich-abstraktes Verhältnis gehabt.).

    ----------------------------------------------------------------------------------------

    Was die Dissoziationssache angeht: Ich hab das zum selben Zeitpunkt das erste mal wahrgenommen wie du, also kann ich hier nur Vermutungen äußern (allerdings ist mein Eindruck, dass der Begriff allgemein ziemlich unscharf/umstritten ist, also kann es natürlich sein dass die Anderen genauso wenig wissen wie ich). Ich es mal ganz banal zu sagen (und ich glaube, das ist manchmal auch ein guter Ansatz um Begriffe zu erklären die inhärent überkompliziert sind, anders als die "Fachleute" da sagen werden):

    (- Man könnte Dissoziation wohl auch als richtige/eigene Krankheit verstehen, vielleicht ist das ja sogar die "eigentlich korrekte" Verwendung des Begriffs, aber diese Verwendung des Begriffs ist hier im Forum wohl nicht so gemeint)
    - Dissoziation "so wie es hier verstanden wird" (was immer das wert ist) ist wohl, wenn man ein Gefühl eigentlich haben müsste, aber man drückt es weg ("spaltet es ab"). Bis zu einem gewissen Grad macht das ja jeder oft - man kann ja nicht jedes Gefühl dass man eigentlich haben müsste wirklich haben und voll fühlen. Jeder macht es vielleicht woanders.

    zB ist es bei meiner Freundin (die kein ADHS, aber eine Sozialphobie hat) auch so, wie es ein Mädel hier im Forum geschrieben hat - sie wird zB bei der Arbeit beleidigt/es passiert etwas was sie extrem aufregt oder kränkt, sie hat das dann in dem Moment quasi "schon gecheckt"/es "trifft" sie erst mal in dem Moment (ich sehe ihr auch in solchen Momenten extrem deutlich an, was gerade bei ihr passiert, es ist vielleicht ein bis eineinhalb Sekunden ein physischer Eindruck - sie wird plötzlich ganz rot, etwas Schockstarre, komische Mimik), dann normalisiert sie sich aber quasi blitzartig (das rot sein klingt ab, keine Schockstarre mehr, Mimik ganz plötzlich wieder normal) und funktioniert emotional den Rest des Arbeitstages weitgehend normal. Wenn sie dann nach Hause fährt, kommt der Kram plötzlich hoch, sie regt sich EXTREM auf, hadert total und weint vielleicht. Hier könnte man sagen, sie hat die Kränkung (oder ihre Reaktion darauf, keine Ahnung wie man das sagt) dissoziiert. Wenn man sie gut kennt (wie ich), kann man ihr auch dazwischen ganz leicht anmerken was Sache ist; aber man merkt es eigentlich nur noch an Sekundärfaktoren (bei ihr ist es eine leicht belegte Stimme und starke Müdigkeit).

    Ich glaube, der Unterschied zwischen "Dissoziation" und einfach der Technik/Taktik sich bewusst zu sagen "boah, wie scheiße, naja, ich versuche jetzt mal ganz normal zu reagieren und nachher im Auto höre ich Metal und rege mich auf", ist, dass meine Freundin das wohl eher unbewusst macht und gar nicht/wenig steuern kann. Das ganze erreicht sie glaube ich gar nicht erst bewusst. Sie fühlt sich vielleicht selbst ein bisschen komisch zwischen dem "Dissoziationsereignis" und dem "Hochkommen" des ganzen, aber sie fühlt erst mal nur noch die Sekundärsachen (Müdigkeit etc.). Wenn ich sie fragen würde "was ist denn los", würde sie sagen "nichts, ich bin nur etwas müde", und ich glaube inzwischen in ihrem Kopf läuft dann als bewusster Gedanke nicht "ich sage das jetzt mal lieber nicht, weil ich das unangenehm finde darüber zu reden", sondern sie kriegt es wirklich nicht ins Bewusstsein. Dafür ist dann das "Hochkommen" das ganzen VIEL stärker als angemessen wäre, und sie dreht VÖLLIG ab (ok, es stellt sich dann natürlich die Frage mit der Henne und dem Ei - ob es ein Nachteil von Dissoziation ist dass das unterdrückte Gefühl später um so stärker hochkommt, oder ob sie es schon von Anfang an sehr stark gefühlt hat und es nur DESWEGEN - anders als andere Leute - unterdrückt. Diese Frage dürfte extrem schwer zu klären sein.). Allerdings hab ich bei ihr das Gefühl, dass, seit ich mir ihr öfter mal darüber rede (und mit ihr auch bespreche wie sie auf solche sozialen Sachen besser reagieren kann), sie schon auch langsam eine andere Wahrnehmung bekommt, dass sie mit dem Dissoziieren in bestimmten Situationen aufzuhören beginnt und sich dem Problem dann innerlich sofort stellt (wahrscheinlich hat das Gefühl auch einfach etwas von seinem Schrecken verloren, weil sie diese Situation schon trainiert hat).

    Ob ICH Dissoziationen habe, weiß ich nicht. Wenn überhaupt, läge die Dissoziation bei mir wohl beim Müdigkeitsgefühl, eventuell noch beim Hungergefühl. Aber das ist etwas das wohl schwer theoretisch sauber zu fassen ist; wenn ich meine "normale" innere extreme Unruhe habe und mich dann nicht müde fühle, "unterdrücke ich dann unbewusst die Müdigkeit" weil ich ja OHNEHIN keine Möglichkeit habe zu schlafen so dass ich irgendwann gelernt habe dass das Müdigkeitsgefühl dann einfach weg muss? Oder "bin ich dann gar nicht müde". Die Frage ist theoretisch interessant, scheint mir aber praktisch ohne jeden Wert.

    Ich glaube, zumindest "generell" bin ich GAR nicht der Typ für Dissoziationen, weil ich einen sehr guten Zugang zu meinen eigenen Gefühlen/Impulsen habe. Daher habe ich Andere für ihre Dissoziationen im sozialen Bereich auch immer eher belächelt. Ich würde in so einer Situation VIEL bewusster und taktischer reagieren (können). Genau aus diesem Grund - dass ich in gewisser Weise extrem sensibel gegenüber diesen Sachen bin, sie bei mir und anderen sehr genau wahrnehmen kann, dass ich auch Gegenstrategien für andere formulieren kann - rutsche ich sehr oft in die Rolle eine Coaches für andere bei ihren sozialen Problemen (vielleicht auch, weil ich eben sehr empatisch bin und anderen Leuten oft gerne helfen möchte).

    Ich vermute mal, genau diese erstere besonders krasse Eigenschaft von mir (dh ich meine meine gute Wahrnehmung meiner Gefühle, nicht die Empathie) - die extreme intellektuelle Steuerung, die große Reflektion, die gute Analysefähigkeit und schonungslose Ehrlichkeit sich selbst gegenüber - ist wohl auch der Grund, warum mein Problem mit ADHS primär ein Stress/Hyperaktivitätsproblem ist, und ich nicht zu Sekundärproblemen wie Drogenkonsum, Depression, extrem krassen plötzlich-impulsiven Entscheidungen neige.

    Es könnte sehr gut sein, dass MPH DESWEGEN bei mir so super nebenwirkungsfrei funktioniert (was psychische Sachen angeht - ein bisschen Bauchschmerzen hatte ich am Anfang); weil ich einfach jemand bin, der auf die "Potentiale/Gelegenheiten für Dissoziation" auch sein Leben lang irgendwie geachtet hat und die Dissoziation dann vermieden/sich das dann wieder abtrainiert hat. Ich hab mich quasi schon mein Leben lang auf eine gute Weise (pragmatisch und entspannt) immer selbst psychotherapiert. Deswegen ist da einfach wenig verdrängtes, was unter MPH wieder hochkommen könnte.

    Ist doch schön, wenn man auch mal was positives bei sich entdeckt (und nicht nur Krankheiten).
    -----------------------------------------------
    Schon komisch, dass ich mit dem Konzept von Dissoziation bis vor 3 Wochen nie zu tun hatte, und jetzt schreibe ich schon solche Romane dazu. Ich denke es liegt daran, dass ich solche Situationen schon wahrnehme seit ich klein bin. Von daher musste ich zu Dissoziation nichts/wenig "lernen", sondern es ist für mich nur ein Wort für etwas das ich sowieso immer irgendwie gedacht habe. Damit einher geht natürlich das Risiko, dass ich den Begriff doch nicht genauso benutze wie die anderen (weil fast alles aus meinem Kopf/meinen Eindrücken kommt und nicht von Wikipedia). Vor- und Nachteile bei der Erklärung... ^.^.
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    So, jetzt höre ich mal auf mit dem Editieren (jetzt kannst du es also guten Gewissens "final" lesen ^.^).
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    Nur ein Nachsatzzu deiner Juristenbemerkung: Dass man als Jurist erzogen worden ist, heißt ja nicht dass man nicht Scheiße behauptet wo man keine Ahnung hat. Es heißt nur, dass man darauf trainiert worden ist diese Scheiße so schön formuliert und scheinbar in ein dogmatisches System passend darstellen zu können, das selbst der letzte gedankliche Dreck, selbst die hinterlezte Perversion noch halbwegs vertretbar erscheint (jedenfalls auf den ersten Blick), bzw. selbst wenn sie die anderen Personen dann iE doch nicht überzeugt diese dann wenigstens nicht wütend macht.

    Als GUTER Jurist geht mit diesem Training natürlich auch die Verantwortung einher, zu wissen was man gelernt hat und was nicht, und sich darauf basieren eine gewisse Selbstskepsis zu bewahren. Das verstehen meiner Erfahrung nach leider nur sehr wenige, nur die wirklich herausragend Begabten (zumal man sowas ja in keinem Lernskript liest, sondern es als Gedanke selbst entwickeln, denken muss).

    Um zu deinem Punkt zurückzukommen, und den quasi "juristischen" Kampf um die Darstellung für einen Moment wieder aufzunehmen: Ich habe zwar auch schon das gelesen was du gesagt hast (dass Erwachsene weniger brauchen), aber meist das Gegenteil (dass Erwachsene höhere Dosen bräuchten). Ich könnte mir sehr gut vorstellen warum das zweite richtig ist (aber wie gesagt, ich spekuliere ja nur), aber das sprengt hier glaube ich den Rahmen.

    Ich räum jetzt erst mal auf, das ist DRINGEND nötig ;-). Seit ich mich mit ADHS beschäftige verstehe ich zwar intellektuell warum das so ist, aber es fasziniert/verwundert mich immer noch warum es für mich wesentlich einfacher ist, STUNDENLANG komplizierte Gedanken zu formulieren, als 5 Minuten lang einen total banalen Brief abzuschicken wo ich nur für meine Krankenkasse was ankreuzen muss. Jaja, das Gehirn... meines ist wirklich ein merkwürdiges Exemplar...

    Grüße ^.^
    Geändert von repters ( 8.09.2012 um 23:30 Uhr)

  4. #44
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
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    AW: ADS vs. ADHS - 2 völlig verschiedene Syndrome?

    Gluehhops schreibt:
    Angenommen, ich man würde das bei einer technischen Apparatur simulieren - z.B. beim Auto das Öl knapp werden lassen oder beim Computer immer mal den Strom kurz ausschalten - diese Systeme würden gnadenlos zusammenbrechen und vollkommen chaotisch reagieren, explodieren, die Festplatte überprüfen oder whatever.
    .
    Gut funktioniert das Gehirn bereits chaotisch und reguliert sich selbst - es vermag sogar auf stand by zu schalten..... der kleine riesen Unterschied von Bewusstsein, was man so nicht mit funktionieren in
    dem Sinne wie wir es bei technischen Dingen verstehen, vergleichen kann.....

    ich bin immer noch der Meinung, dass die Störung im Frontallappen, das Dopamin im Synaptischen Spalt.... kein Krankheitswert besitzt...... Krank wird man gemacht..... nicht falsch verstehen....
    wir haben nun mal nur die Gesellschaft in der wir leben, so wäre es vermessen, diese, in Frage zu stellen - so ist es existentiell von Bedeutung, dass wir in dieser uns zu recht finden.... wenn möglich
    ohne Krank zu werden..... und daher ist dieses "Oel" es wert.

    was wollte ich eigentlich sagen....??

    ach ja.... zum Glück explodieren wir nicht.... aber immer kurz davor....
    :-)

    gruss

  5. #45
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: ADS vs. ADHS - 2 völlig verschiedene Syndrome?

    hey ihr zwei.... das mit dem körpergewicht ist quatsch.... ausser vielleicht in der aufnahme und blutmenge / konzentration....

    ..... im vergleich: egal wie gross die tasse kaffee auch ist.... wie viel ich nachzuckern muss damit er schmeckt, hängt von der menge
    zucker ab, die bereits (proportional zur menge) drin ist..... man kann ja den dopaminspiegel nicht messen -
    also wird mit wenig angefangen und weiter hoch gesteigert......

    dies ist so meine logik - daher kann es auch gut möglich sein, dass ein kleiner Junge eine höhere Dosis benötigt
    als ein 100 kg - Mann....

    gruss

  6. #46
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 193

    AW: ADS vs. ADHS - 2 völlig verschiedene Syndrome?

    Smile schreibt:
    hey ihr zwei.... das mit dem körpergewicht ist quatsch.... ausser vielleicht in der aufnahme und blutmenge / konzentration....
    DAS mag ja sein...

    Smile schreibt:
    ..... im vergleich: egal wie gross die tasse kaffee auch ist.... wie viel ich nachzuckern muss damit er schmeckt, hängt von der menge
    zucker ab, die bereits (proportional zur menge) drin ist.....
    ... aber DAS ist mathematisch einfach nur eine PERVERSION. Was du oben geschrieben hast ist wahrscheinlich richtig, aber dein Beispiel ist jedenfalls Mist (und passt dann gerade NICHT zu deiner Aussage über MPH). Sorry. Das sage ich als jemand, der Mathe und Physik LK hatte (ich meine das nicht autoritär, sondern um zu erklären warum mir sowas wichtig ist), und Unlogik nur schwer hinnehmen kann ;_).

    Einfaches Beispiel: Wenn ein guter Zuckerpegel 1% wäre (nur ein Beispiel), in der Kaffeetasse ist aber nur 0,5% und die Kaffetasse ist
    a. so groß wie eine normale Kaffeetasse
    b. so groß wie der Planet Mars

    ... dann müsstes du im Beispiel a. 0,5% einer normalen Tasse "nachzuckern", im Beispiel b. 0,5% vom Mars. Das ist ja wohl kaum die gleiche Menge.

    Der FAKTOR ist natürlich der gleiche (es fehlen noch einmal 100%). Aber NICHT die MENGE.
    ---------
    WENN es bei MPH so sein sollte (kann durchaus sein) dass die MENGE des Wirkstoffs vom Körpergewicht von der Wirkung her unabhängig ist, wäre das nur mit einem Argument zu erklären wie "das Gehirn (der s. Spalt o.ä., keine Ahnung) ist immer (fast) gleich groß". Aber die Kaffeetassen sind in deinem Beispiel gerade nicht gleich groß, deswegen wäre das ein untaugliches Beispiel.
    --
    Edit: So, jetzt habe ich wieder meine zwei "Internet-Sachen" gebracht in diesem Post:
    - potentiell beleidigende Texte (Perversion, Mist, untauglich): Sorry.
    - ... und ich wollte aufhören und tue es nicht (ich glaube langsam, ich WILL in solchen Situationen einfach gar nicht aufhören... als wenn man unglücklich verliebt ist aber es perverserweise genießt, so dass man gar nichts ändern möchte): Tschüß.
    Geändert von repters ( 8.09.2012 um 23:50 Uhr)

  7. #47
    Ist hier zuhause

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    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: ADS vs. ADHS - 2 völlig verschiedene Syndrome?

    @repeters

    - ich sprach von MEINER Logik - und mir ist schon klar, dass ich wenn ich mal das, was ich mir zurecht gebastelt habe
    erklären will..... für viele ein unlogisches Konstrukt darstellt.

    Ich bin in Wort und Schrift eben nicht so präzis.... ev. solltes du dich auch damit beschäftigen, dass nicht die Masse des Gehirns
    dazu zuständig ist - die Informationen weiter zu leiten.... ev. wäre ein wenig Bio-chemie und Gehirnstoffwechsel eben auch noch Sinnvoll
    um zu verstehen, wie mph wirkt.

    War auch nicht Autoritär gemeint, ich habe nur ein Bruchteil von Ahnung was sich da Abspielt.... Dopamin / Neurotransmitter....


    .... gut, jetzt wieder zur Logik..... (meiner)..... :-) ---> die Erde, obwohl grösser als der Mond braucht weniger homo sapiens... wenn man davon aus
    geht, dass ein gesunder Planet nur mit bewohnter Lebensform funktioniert.... (blöder Vergleich - ich weiss - doch ich finde es persönlich lustig)

    chaotische logik halt....

    im übrigen habe ich mal irgendwo gelesen, dass die Leistung eines Kindlichen Gehirns in den ersten Entwicklungsjahre höher ist, als im Erwachsenenzyklus... also
    für mich auch logisch.... dass die Masse in keinem Zusammenhang mit den Neurotransmittern und Aktivität seht....


    aber klar, ist alles einfach nur meine laienhafte Meinung.... aber eben für mich logisch.

    gruss

  8. #48
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    Forum-Beiträge: 193

    AW: ADS vs. ADHS - 2 völlig verschiedene Syndrome?

    @Gluehhops: Zu deinem Post fallen mir eine MENGE Sachen ein, zu denen ich eigentlich mal ganz grundsätzlich was schreiben will/sollte. Auch um mal was loszuwerden was sich sonst eher nur anstaut (na, das ist ja schon teilweise eine Antwort auf eine von deinen Fragen).

    Aber ich glaube, DAS muss dann WIRKLICH in neue Threads. Denn mit der Fragem ob ADS und ADHS die gleiche Krankheit sind, hat das was wir hier schreiben schon lange nichts mehr zu tun.

    Sachen, die ich in Threads packen möchte:

    - (ADHS+?) Bewusstsein, und dazu ein paar Sichtweisen/Gefühle/Erfahrungen von mir (mit dem Thema muss ich dann aber glaube ich aus diversen Gründen sehr vorsichtig sein, zumal ich da viele Kreuzlinien ziehen würde die andere Leute vielleicht verstören würden oder die sich nicht verstehen würden)
    - die Frage mit Freunden/Beziehung und dem Reden über diese Sachen
    - der Frage des "Denkstils": Assoziatives Denken, lineares Denken, eine dritte Klasse die ich vielleicht wahrnehmen würde bzw. zumindest eine dritte.. Schublade? (pfui, das ist hässlich formuliert/gedacht).

    Jetzt habe ich aber erst mal wieder meine intellektuelle "Sturmlähmung" und hänge in einer gewissen Kopfwolke herum und höre Musik. Bevor ich nicht das Ende von dieser Phase abgewartet habe, kann ich zwar theoretisch weiterschreiben, aber es ist auf eine dezente Weise unangenehm. Ich renne jetzt lieber mal ne Weile auf und ab, warte bis dann eine gewisse Müdigkeit kommt, fokussiere mich wieder und fange dann von vorn an...

    so long
    Geändert von repters ( 9.09.2012 um 00:57 Uhr)

  9. #49
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    AW: ADS vs. ADHS - 2 völlig verschiedene Syndrome?

    @Smile: "im übrigen habe ich mal irgendwo gelesen, dass die Leistung eines Kindlichen Gehirns in den ersten Entwicklungsjahre höher ist, als im Erwachsenenzyklus"

    Lol, da fällt mir etwas unzusammenhängend ein, dass ich mir als Kind über sowas glaube ich ziemlich viel Gedanken/Sorgen gemacht habe. Als ich in der Schule irgendwann das Konzept mitbekommen habe, dass Erwachsene immer dümmer werden (so habe ich das damals zumindest verstanden... aber ich glaube, SO falsch ist das auch nicht medizinisch), habe ich sogar so etwas wie extreme Panik bekommen.

    Ich hatte da schon immer so eine komplexe Eigenwelt die mir sehr wichtig war, und ich habe mich dann oft mit dem Problem beschäftigt dass alles was für mich Bedeutung hat ja irgendwo auch physisch ausgelöst ist. Als ich dann das mit dem geistigen Abbau mitbekommen habe, habe ich mir eine Zeit lang bei jedem Gedanken *ganz fest* vorgenommen, ihn/das Gefühl NIE, NIE, NIE zu vergessen egal wie blöd ich noch werde ^.^. Als ob der Gedanke zu sterben droht, und ich hab versucht ihn zu retten indem ich mich ganz extrem darauf konzentriert habt. Hört sich ziemlich psycho an, ich glaube ich war ein ziemlich komisches Kind ;-). Mir glaubt das heute keiner wenn ich erzähle worüber ich schon in der Grundschule immer nachgedacht habe (und schon wieder hab ich das Gefühl, dass mir gleich eine Depression unterstellt wird - sorry, NEIN). Aber ich bin mir absolut sicher, dass ich da nicht zurückprojeziere (projiziere?). Ich erinnere mich natürlich nicht mehr an jeden einzelnen Gedanken, aber diese Art von Sachen sind die stärksten Erinnerungen die ich überhaupt bzgl. meines ganzen Lebens habe, dann kommt erst mal lange Zeit gar nichts mehr von der Intensität her. Solche Art von Gedanken habe ich mir schon gemacht, so lange ich mich zurück erinnern kann. Im Nachhinein verstehe ich gar nicht, wie ich es damals ausgehalten habe dass ich bis zur Oberstufe mit niemandem jemals darüber/auf dieser Ebene geredet habe (so weit ich weiß)(und selbst danach habe ich lange Zeit extrem hart gearbeitet, um zu dem Austauschniveau zu kommen was mir jetzt zur Verfügung steht in diversen Weisen). Muss ja ganz schön einsam gewesen sein für das arme Kind, lol.

    Äh, jetzt habe ich aus Versehen schon angefangen an dem Bewusstseinsthread zu schreiben, **** (hier kann man nicht fu_ck schreiben? Was spricht gegen ein herzhaftes FU_CK, wenn man sich ärgert? Pff).

    --
    Edit: Es gibt natürlich noch einen weiteren, ziemlich ähnlichen Trigger für die "Gedanken festhalten"-Sache neben dem "immer dümmer werden". Aber ich glaube, ich stelle das ganze erst mal zurück.
    Geändert von repters ( 9.09.2012 um 01:50 Uhr)

  10. #50
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 193

    AW: ADS vs. ADHS - 2 völlig verschiedene Syndrome?

    Ich glaube, man dissoziiert nur innere Sachen. Er könnte vieleicht - genau umgekehrt - durch das Lesen meiner Gedankenberge so extrem angewidert sein, dass er verdrängt den Thread jemals angesehen zu haben, und ihn fortan in der Übersicht ausblendet ("war noch was? Nö. Komisch, ich bin so müde..."). So bliebe der Kram ungestört ;-).

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