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Diskutiere im Thema ADS vs. ADHS - 2 völlig verschiedene Syndrome? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #21
    Octoroo

    Gast

    AW: ADS vs. ADHS - 2 völlig verschiedene Syndrome?

    Auch zum urspruuenglichen Thema:

    bei Taetigkeiten, die fuer mich wirklich wirklich EXTREEEEEEEEM langweilig ist, hilft MPH wenig ..........in Hinblick auf die Aufmerksamkeit (es hilft aber gegen den geringe Stressbelastbarkeit !)
    Da fange ich dann an zu traeumen, bin ferngesteuert im Momente wo ich langweilige Zeugs erledigen muss und tja, mir fliegt ne Bratwurt auf dem Fuss oder Sachen ausm Regal fallen runter wenn ich was ausm Kuechenregal hole.
    Das ist wohl das "ADS" Komponent bei mir, wo Psychostimulanzen nicht so wirkt... ??? Also ich meine wegen Traeumen bzw. Ablenkung von Innen ..

  2. #22
    Octoroo

    Gast

    AW: ADS vs. ADHS - 2 völlig verschiedene Syndrome?

    repters schreibt:
    @Octoroo: Bei mir ist die Hyperaktivität auch EXTREM, EXTREM stark. Ich rede so schnell dass mich sehr oft keiner versteht, scheißegal in welchem Kontext, und ich habe eigentlich fast immer das Problem dass ich so schnell und kompliziert denke dass mir nur Leute folgen können die mir da ähnlich sind. Für andere Leute rede ich in einfachen Hauptsätzen und versuche ohne Beispiele/Assoziationen auszukommen, aber es fällt mir EXTREM schwer weil ich diese Art von Reden/Denken total widerlich und DUMM finde.

    PHYSISCHE Hyperaktivität habe ich aber kaum/wenig. Bei mir ist es nur geistig.

    Das ist ANSTRENGEND und erfordert Geduld, ich weiss !
    Mir wurde schon in sehr jungen Jahren (Teenagerzeit und dann Unizeit) gesagt, und zwar staendig, dass ich viel zu schnell rede.
    Ich wurde Daheim aufgefordert langsamer zu sprechen.
    Es war qual, ich spreche so wie ich normal spreche und ganz willkuerlich noch auf die Gschwindigkeit achten zu muessen habe ich als unnatuerlich anstrengend empfunden :-(
    Selbiges gilt auch fuer "assoziative bildhafte schnelles denken" .............
    Ich hatte letzend beim Arzt ein wenig beklagt, dass es mir stoert zu spueren dass ich unter MPH langsamer denke.
    Es soll aber "Sinn der SAche" sein im sozialen Umfeld besser zurecht zu kommen.......

    Mensch, ich dachte schon immer ich waere alleine ...
    Zuerst war es ein ULTRASCHOCK von eine Kinderpsychologin gesagt zu bekommen "ich glaube sie haben ADHS sie sollten sich testen lassen" ---- weil ich mit psychiatrische Erkrankungen nie was am Hut hatte (ausser meine Waschzwang und Wegschmeissemanie - aber ich leide nicht darunter, ganz im Gegenteil, mein Waschzwang und Wegschmeissemanie machen mich gluecklich ^^).......aber Gewissheit tut irgendwie auch gut.
    DIE Erklaerung fuer meine ganz spezielle Problemchen ...

  3. #23
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 193

    AW: ADS vs. ADHS - 2 völlig verschiedene Syndrome?

    Bist du eine neue ADHS-Diagnose? Weil du erst seit dem 15.08.12 angemeldet bist.

    Mein Empfinden von MPH hat sich - wie ich oben schon geschrieben habe - nämlich sehr stark verändert und tut es in gewisser Hinsicht noch (jetzt bin ich in der Phase, rauszufinden wo es noch alles wirkt/meine Sicht ändert).

    Zuerst empfand ich es (wenn ich richtig verstanden habe, so wie du auch) eher als "geistige Beschneidung", als Temporausnehmen und vielleicht auch Intensität rausnehmen. Ich hab da geschrieben, es wäre als wenn jemand "aus der Welt die Farben rausnimmt" - lol, ein bisschen dramatisch ;_).

    Nachdem ich es einige Male genommen hatte, habe ich erst schätzen gelernt was ich unter dem Zeug plötzlich machen kann, was für einen EXTREMEN Leistungsschub das für mich bedeutet.

    Und, was es für ein RIESIGES Entspannungspotential für meine Freizeit hat (diesen Bereich hatte ich am Anfang GAR nicht im Auge gehabt).

    Ich glaube, das was EIGENTLICH meine größte Stärke ist - extremes Querdenken, extremes Assoziieren, Verbindungen und Muster sehen wo es andere Leute selbst nicht können, sehr hohes Tempo bei allen Sachen die "innerliches/logisches Abarbeiten von Informationen" sind, ein bisschen wie Mathe -, das fällt mir unter MPH schon schwerer. Aber ich muss MPH ja nicht IMMER nehmen.

    Ich würde denken: MPH für den "Alltag" - bei mir zB die tägliche Arbeit mit meinen Akten und meine Freizeit; um 1. so zu sein wie die anderen und 2. um mich entspannen zu können.

    Und "ohne MPH" für Phasen wo ich etwas extrem geniales machen möchte/Perspektive, Brainstorming brauche. Oder, um einfach mal die Manie zu genießen und mir etwas größenwahnsinniges zu überlegen. Um mich mit Freunden zu treffen die auch so sind wie ich, mit denen ich dann über Gefühle/das Leben und den Tod/Sprache/alles mögliche reden kann (sind die intensivsten Phasen in meinem Leben - und ich empfinde es als ein großes Glück, dass die Kommunikation dann plötzlich so LEICHT funktioniert... ich fühle mich nicht herausgefordert alles 10 mal und mit 5 Beispielen zu erklären, ich ärgere mich nciht über die andere Person weil es mir so vorkommt als ob sie extrem dumm ist und ÜBERHAUPT NICHT ZUHÖRT WAS ICH SAGE. Stattdessen sage ich EINEN kurzen Satz, und die andere Person checkt was ich meine und steigt darauf ein, und ich kann weitermachen usw. und so fort. Leider gibt es sehr wenige die das können, ich hab mein ganzes Leben gesucht und nur so 3-4 gefunden davon).

    Für bestimmte Sachen BRAUCHE ich MPH einfach, da bin ich ohne Medikamente eigentlich wirklich schwerbehindert (vor allem das Aufnehmen von ÄUSSEREN Informationen - mit äußeren meine ich: Die man aus einem Skript/Buch Vortrag bekommt und sich nicht selbst herbeiassoziieren/erschließen kann -, die ohne logischen Zusammenhang sind. zB fiel mir Mathe immer EXTREM leicht, aber ich hatte extreme Schwierigkeiten bei Jura die ganzen Formulare auswendig zu lernen weil es da keine Logik, keinen Zusammenhang gab. Ich KONNTE das machen, und war ironischerweise auf der "Kurzstrecke" sogar sehr überdurchschnittlich gut da drinnen, aber es hat mich EXTREM gestresst innerlich, und auf die Dauer konnte ich das nicht durchhalten. Es hat mich dann in "Stressphasen" gedrückt, wo ich nur sehr schwer wieder rauskam, ironischwerweise haben selbst Ferien kaum noch geholfen dagegen. Eigentlich nur Sport und abwarten.).
    ---
    Edit: Bitte nimm mir den folgenden Satz nicht krumm, aber ich find´s witzig/komisch dass du ne Frau bist. Bisher dachte ich, dass es hyperaktiv/(assoziativ)hochbegabte nur bei Männern halbwegs stabil funktionierend/normal gibt (ich hab mal n Mädel kennen gelernt dass ein bisschen so war - aber die war psychisch ziemlich angeschlagen und dauernd in der Geschlossenen und hatte so ziemlich NICHTS im Griff... dagegen bin ich noch ein Ausbund von Selbstkontrolle). Aber da war diese Woche noch ne andere Dame die im Forum ein bisschen so geschrieben hat wie ich denke... wahrscheinlich nur ein Vorurteil von mir (das mit den Frauen, meine ich). Vielleicht habt ihr das ganze ja auch deutlich schwächer als ich, und vielleicht fällt dann die Manie weg ;-).
    --
    Edit: Meh, jetzt habe ich diesen Thread wieder mal in eine völlig neue Richtung gedreht - sorry. Ihr könnt gerne wieder zum Ausgangsthema zurückkommen, es war bei mir eher ein Unfall dass ich mich immer mehr in diese Richtung geschrieben habe... Auslöser war wohl das mit den "30mg" oben.
    --
    Wenn ich sozial nicht so erfolgreich wäre, hätte ich mich gefragt ob ich nicht eigentlich Autismus habe. Ist aber laut Arzt absolut ausgeschlossen, weil ich eben sozial eine sogar extrem präzise Wahrnehmung habe (mir wurde gesagt, dass Autisten da gerade ihr Problem haben müssen).

    Schon komisch, das ganze. Ich hab gerade in letzter Zeit oft das Gefühl ein extrem ungewöhnlicher Mensch zu sein, und das ist eher ein unschönes Gefühl von Einsamkeit (gerade für jemanden der sich so gerne austauscht wie mich, dem gemeinsames Assoziieren so wichtig ist als Glücksfaktor).

    Darüber denke ich aber erst mal besser nicht weiter nach, sondern probiere mal weiter MPH aus und mache damit mehr Erfahrungen.
    Geändert von repters ( 8.09.2012 um 03:42 Uhr)

  4. #24
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 193

    AW: ADS vs. ADHS - 2 völlig verschiedene Syndrome?

    @Octoroo:
    - Hat dein Arzt was über die Differentialdiagnose zu manischen Sachen gesagt? Findest du, dass du manchmal auch leicht manisch bist, oder bist du eher "nur" so hyperaktiv?

    - und: Bist du genauso hypersensibel wie ich? Ich hab das bzgl. so ziemlich allen Sachen (va soziale Signale anderer, Sprache, Mathe, meine eigenen Gedanken).

    - was mich am meisten interessieren würde: Warum nimmst du denn jetzt nicht mehr MPH? Du hast nur geschrieben "Er sagte, dass ich nicht auf 40 hochgehen muss weil es fuer mich zu sehr fremd waere noch ruhiger zu werden/gedanklich gesteuert zu sein/lansamer zu denken."

    Hast du jemals per Selbstversuch 30+ auf EINMAL genommen? Sorry, das soll jetzt keine Anstiftung sein.

    Aber wenn du - wie ich - unter 20 mg eigentlich so unterdosiert bist, dass es mit 20mg gerade mal für eine NORMALE Strukturierung reicht - du hattest geschrieben "Zeitweile habe ich eigenmaechtig die dosis um 5mg gesenkt, das war dann doch nicht gut, hatte _Heute fast wieder den Nervenzusammenbruch (Ueberforderung im Alltag) - nehme halt wieder 20/5/5 anstatt 20/0/5 ..."

    ... dann müsste es doch bei dir so sein wie bei mir, dass du ab 40 mg als Einzeldosis anfängst "normal" zu werden?

    Anfängst, "linear" zu denken (statt diesem eher assoziativen "Balldenken", manchmal wie eine Mindmap oder so eine Wolke), anfängst, so zu denken dass man einen Gedanken denkt und der dann quasi erst mal "fertig" ist und es ist für einen Moment einfach Ruhe (was ich ohne MPH so lange ich mich zurückerinnern kann noch nie erlebt habe als Gefühl).

    Anfängst, total zur Ruhe zu kommen innerlich. Dich einfach hinsetzen zu können, wenig zu denken und innerlich total glücklich zu sein dass alles so ruhig ist.

    Wie gesagt, ich will dich nicht anstiften. Ich würde dir sogar EXTREM davon abraten das ohne zumindest ein Familienmitglied als "Aufsicht" zu machen, und du solltest wohl besser deinen Arzt fragen. Ich fand das in dem Moment nicht SO schlimm, aber es war schon eine RIESIGE Veränderung für mich, ein ganz neues Lebensuniversum, und nicht alle sind so robust/arrogant/immun gegen Depressionen wie ich.

    Ich frage mich einfach. Ich kann einfach nicht so recht glauben, dass du die Probleme so beschrieben hast wie du oben schreibst, selber schreibst "Zeitweile habe ich eigenmaechtig die dosis um 5mg gesenkt, das war dann doch nicht gut, hatte _Heute fast wieder den Nervenzusammenbruch" - und dann willst du nicht mehr?

    Wirklich: Ich will dich nicht anstiften, ich bin nur sehr interessiert bzgl. deiner Gedanken/Motivation.

    "weil es fuer mich zu sehr fremd waere noch ruhiger zu werden/gedanklich gesteuert zu sein" - das halte ich für SEHR gut ausgedrückt. Gedanklich GESTEUERT zu sein. Gesteuert. Das ist es wirklich was höhere Dosen von MPH machen (zumindest bei mir, aber bei dir dann ja wohl potentiell auch).

    Was meint denn dein Arzt genau, was da potentiell schlimmes passieren würde, bzw. warum das so traumatisierend für dich wäre?

    In welcher Weise erwartet dein Arzt, dass "Steuerung" für dich schlecht wäre?

    Noch mal: Nicht falsch verstehen, ich kritisiere den Arzt nicht. Ich frage mich nur.

    Zumal ich gelesen habe, dass "mein" ADHS-Typ, der (innerlich) extrem hyperaktive Typ, gerade im Erwachsenenalter, EXTREM gut auf MPH ansprechen soll (ganz im Gegensatz zu vielen ADSlern), aber eine vergleichsweise hohe Dosis brauchen soll. Was GENAU meiner Erfahrung mit MPH entspricht. Deine 20 mg klingen da nach wenig.

    --------
    Eine weitere Sache die mir auffällt ist, dass du mir auf der einen Seite assoziativ/logisch grds. intelligent und richtig zu schreiben scheinst, aber dann eine EXTREM chaotische Textstrukturierung/-Formatierung hast, komische Rechtschreibfehler machst (ua ganz unlogische Absätze, viele Verbindungen mit mehreren Punkten - lezteres mache ich auch SEHR oft/gerne, zumal es meinem inneren Gefühl entspricht dass der Gedanke/Aspekt eigentlich nicht "fertig gedacht" ist was ich dann, glaube ich, mit den Punkten zeigen will -, merkwürdige Leerzeichen wo keine hingehören, Großbuchstaben mitten im Wort, und einige andere strange Sachen). Bist du Legastheniker? Wird das (Rechtschreibfehler und Textstrukturierung) auch von MPH beeinflusst bei dir? Im Sinne von - fallen dir unter MPH plötzlich Fehler auf (nicht dass du sie einfach nicht machst, so wirkt MPH meiner Erfahrung nach nicht)? Sorry falls die Beobachtung/Frage zu persönlich ist (bei solchen Sachen stoße ich Leute EXTREM oft vor den Kopf ohne es zu wollen, unterstell da also mal bitte so was wie Unzurechnungsfähigkeit).

    Ich frage, weil mir unter MPH auch ganz stark auffällt dass mein "Kontrollzentrum" für Rechtschreibung plötzlich extrem viel besser funktioniert, mir Fehler ganz anders und viel stärker auffallen. Ich mache auch so außergewöhnlich wenig Fehler, aber die Fehler DIE ich mache gehen ohne MPH irgendwie total an meinem Radar vorbei (bei mir vor allem d/t-Fehler, dass/das und falsche Wortendungen/-Versionen wenn ich Sätze umgestellt habe/zuerst verquer gedacht hatte). Wenn ich MPH nehme, fallen mir diese Fehler plötzlich auf während ich sie mache. Ich dachte zuerst, ich würde unter MPH mehr/neue Fehler machen... bis ich gemerkt habe, dass ich diese Fehler schon immer hatte und es mir unter MPH SOFORT und zum allerersten mal aufgefallen ist. Selbst in meinen Schularbeiten aus der siebten Klasse habe ich die d/t-Fehler gefunden. Schon

    -> LOL - 20mg MPH, und wieder schreibe ich meine Sätze nicht zu Ende. Klingt nach Kontrollverlust/negativer Wirkung von MPH, liegt aber wie ich inzwischen denke eher daran dass ich mich unter MPH eher "manuell" steuern muss was ich nicht gewohnt bin... ich muss quasi Impulse "selber setzen", die sich mir sonst aufdrängen. Da ich das ganz einfach gar nicht kenne und nicht gewohnt bin, höre ich manchmal im Satz auf zu schreiben und denke/mache was anderes (so weit normal für mich), kehre dann aber nicht zurück um das zu vollenden (und DAS liegt an dem MPH - ich konzentriere mich plötzlich so auf die neue Sache, dass ich die alte wirklich vergesse).
    ----
    Wenn ich mal ganz frei spekulieren darf (sorry, es könnte wieder beleidigend werden, ich hoffe nicht): Kann es sein, dass du sehr starke ADHS-bedingte Sekundärprobleme/Komplexe (zB Dissoziationen), und der Arzt Angst hat da mit MPH zuviel aufzuwühlen? Wieder, ich sage nicht dass es so ist, aber wenn ich nicht herumstocher bekomme ich ja wohl kaum eine Antwort und es interessiert mich einfach zu stark. Diese Theorie ist das einzige was für mich momentan Sinn macht als Hypothese um das zu erklären was du schreibst zu deiner Situation/dem was dein Arzt sagt.
    --
    letzter Edit: Puh, ich hatte mich oben schon entschuldigt weil ich heute Abend wieder mal so ne komische Phase habe und mich gedanklich in so eine Richtung gedreht habe, und jetzt hab ich NOCH einen post geschrieben der so ist... LOL.
    --
    Edit: OMG, was ist denn bei mir immer los mit den Nächten und diesem Forum. Ich hatte ja schon immer einen Hang zu Nächten und Fokussierung auf Gedanken, aber in der letzten Zeit wird es irgendwie immer schlimmer (auch ohne MPH). Es kann doch nicht sein, dass ich den ganzen Tag in einem Nebel lebe und nicht mal die einfachsten Sachen hinbekomme, und abends wache ich plötzlich auf und denke ganz anders.
    Geändert von repters ( 8.09.2012 um 04:31 Uhr)

  5. #25
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 193

    AW: ADS vs. ADHS - 2 völlig verschiedene Syndrome?

    @Eiselein: Ich sehe dich hier im Forum oft nachts mitlesen, teilweise in Threads in denen ich schreibe.

    Warum bist DU so nachtaktiv? Man sollte doch schlafen um halb vier?

    Außerdem schreibst du dann in den Threads oft nichts, wie kommt das?

    Oder sehe ich da was falsch.

    Edit: Du bist ja bisher generell etwas schweigsam "mir gegenüber"... oder irre ich mich da? Schreibe ich als "der neue" zu viel und es ist eine Frechheit/zu ichbezogen? Interessiert dich irgendwie nicht so richtig was ich schreibe? Ich hab ein bisschen das Gefühl, dass du ganz anders bist als die meisten anderen im Forum - du erinnerst mich vom Denk-/Schreibstil her ganz extrem an einen Bekannten/Freund von mir aus Osteuropa - deine Gedankengänge scheinen mir teilweise ziemlich abstrakt, eine merkwürdige Mischung, und auch der Duktus ist teilweise ziemlich strange - bitte nicht übel nehmen, dass ich da neugierig bin.

    Die anderen Leute die in diesem Forum schreiben gehören meist in zwei Kategorien

    1. Sie schreiben in kürzeren Hauptsätzen (teilweise merkwürdig simpel), die posts klingen nach sprachlichen Strukturierungsschwierigkeiten , die Sätze sind teilweise unzusammenhängend (meinem - wenig aussagekräftigem, weil ich keine Ahnung habe - ersten Eindruck nach die meisten ADSler). Die Postthemen sind meist einfach und handeln von Schwierigkeiten des täglichen Lebens (Autofahren, soziale Situationen, chaotisch sein).

    2. Sie schreiben komplex und assoziativ, teilweise etwas zu nichtlinear und dadurch schwer verständlich (meinem ersten, wie gesagt nicht aussagekräftigem Eindruck nach viele adHs´ler ). Ein starker Hang dazu, über Gefühle/Gedanken zu schreiben und diese dabei sehr präzise auszudrücken/auszudrücken zu versuchen. -> Ich bin so. Habe ich auch zB bei dem einen Mädel im Thread heute gesehen (Baara)... Gluehhops scheint mir auch ein wenig so zu sein... ebenso Smaragdina... aber noch einige andere. Aber im Forum sind das anscheinend die wenigsten. 10%? Keine Ahnung. Bei den meisten würde ich spontan eine Hochbegabung vermuten (sonst wäre das präzise Schreiben, die geringe Redundanz in den Gedanken kaum erklärbar)(im zweiten Zugriff, was heißt vermuten, ist bin mir da ziemlich sicher).

    Und du gehörst irgendwie teilweise zur zweiten Kategorie (jedenfalls nicht zur ersten); aber du schreibt dann doch auch anders - als wenn es sprachlich geschliffener wäre in gewisser Weise - verzierter - aber nicht gestelzt (d.h. nicht wie ein Germanist, der Hauptworte stapelt um rumzufaken, wo dem aber kein Inhalt gegenübersteht), sondern eher wie ein alter Schriftsteller oder ein Philosoph (ruhig, quasi elegant intelligent reduziert). Mit "ruhiger (!) Intelligenz". Sieh mal deinen Anfang von dem Dissoziationspost.

    "Lieber Herr Winkler,


    das ist ja seltsam, dass Sie des jetzt grade ansprechen. Daran denke ich in letzter Zeit auch pausenlos herum. Den Punkt halte ich mittlerweile für den wesentlichsten bei unserer Thematik überhaupt. Sozusagen für das, was sich unter der sichtbaren Spitze des Eisberges AD(H)S - Impulsivität, Hyperaktivität, Unaufmerksamkeit - eigentlich verbirgt und der das eigentliche Absaufen/Untergehen bewirkt."

    "Lieber Herr Winkler, das ist ja seltsam."

    Das ist ein komischer Einstieg. Irgendwie assoziatives denken, aber es klingt gleichzeitig auch so ein bisschen nach Briefen die sich die Großeltern noch geschrieben haben. Als wenn du eine ungewöhnliche Ruhe beim Schreiben hättest, auch über Formulierungen nachzudenken ("sie zu wägen", haha), die mir abgeht weil ich total getrieben bin. Als wenn du irgendwie mehr über deine Formulierungen nachdenkst? Vielleicht ein komisches "Selbstbild" beim Schreiben zumindest dieses Teils gehabt hast - als wenn du einen Brief per Post schickst, und die Sätze - ich meine, auch die sprachlichen Aspekte, quasi auch Teil der Botschaft sein sollen/sind?

    Weißt du, was ich meine?

    Ist das zu persönlich?

    Ich hab langsam das Gefühl, in einem Monat habe ich hier im Forum jede einzelne Person mit persönlichen Analysen/neugierigem Herumgestochere vor den Kopf gestoßen, und dann habe ich Forumsverbot ^.^. Ich könnte mir nicht mal einen neuen Account erstellen, weil jeder beim ersten Post im dritten Satz doch wieder wüsste das ich es bin, glaube ich ^.^.

    Aber es ist nur wie gesagt komisch. Hier schreibt sonst keiner auch nur ansatzweise so wie du (jedenfalls in den posts die ich gelesen habe).

    Ich frage mich ehrlich gesagt auch - wenn du, und diesen Eindruck machst du auf mich, quasi sorgfältig abwägst bevor du schreibst, insofern nicht von starker Getriebenheit "gesteuert" wirst, ist das nicht total ADHS-untypisch?

    Gleichzeitig scheinst du dich ja ganz extrem für den Dissoziationsaspekt von ADHS zu interessieren. Und hast glaube ich mehrmals betont, wie "fuzzilogisch" MPH bei hochbegabten ADHSlern zählen würde insbesondere wenn sie dissoziieren. Ich gehe mal stark davon aus, dass du dich zu allen drei Gruppen zählst (ohne die ganzen Threads durchgelesen zu haben).

    Bist du GANZ sicher, dass du überhaupt ADHS hast? Und dass du nicht irgendwas anderes hast, und dir da eine Theorie zusammenredest mit dem Dissoziationskram, die für dich etwas erträglich macht?

    Es gäbe auch die beiden anderen Erklärungen dafür warum du auf mich so forumsuntypisch wirkst:
    1. Du hast auch eine starke Getriebenheit, aber hast das EXTREM gut unter Kontrolle durch Disziplin/Schliff (hast du mal ganz extrem über deine Sprache nachgedacht/dir da Sachen an-/abtrainiert? Hast du Sorge gehabt - gerade sprachlich - auffällig zu sein und den Teil total totgemacht und unterdrückt?)
    2. Oder bist du einfach ständig auf extremen Dosen von MPH

    Warum ich an 1. und 2. als Hypothesen zweifle ist, dass du betont hast wie fuzzilogisch MPH bei bestimmten Leuten (dir?) wirken könne. Heißt das, dass du MPH probiert hast und es dir nicht hilft/strange wirkt?
    --
    So, ich zwinge mich jetzt mal diesen Thread nicht weiter zu editieren und mit den Spekulationen über andere Personen aufzuhören.

    Trotzdem, ich habe das Gefühl irgendwas ist da komisch mit dir und diesem Forum. Als wenn du irgendwie nicht unter die anderen Leute passt.

    --
    Edit (jaja, ich war wieder inkonsequent): Es ist mir inzwischen aufgefallen: Du springst nicht assoziativ. Jedenfalls nicht in den Textstellen die ich bisher von dir gesehen habe. Aber ich habe so einiges von dir viel gelesen am Rande, und ich habe dich noch nicht einen einzigen radikalen assoziativen Sprung machen sehen. Das machen sonst alle aus der "zweiten Kategorie" hier in gewisser Weise, ich kann diese "Sprünge" wirklich physisch fühlen (ich nehme das, seit ich mich mit der ADHS-Sache beschäftige immer stärker, EXTREM stark wahr, weil es mich emotional sehr stark anspricht, weil das "meine" Art ist zu denken in der ich seit ich denken kann total gefangen bin. Wenn das jemand anders macht, führt dass bei mir zu extrem starken positiven Emotionen, großer Aufgeregtheit). Deswegen hat mich das was du geschrieben hast auch zuerst sehr wenig angesprochen - die intelligente Seite war da, aber nicht "mein" Denken. Du fällst da wirklich total aus der "Rolle" ADHS. Du denkst nicht unlinear, du bist intelligent aber denkst linear (scheint mir so).

    Völlig falsch?

    Schreib mal was (wenn der PC bei dir nur noch an ist und du schläfst, dann eben morgen). Ich bin extrem neugierig.

    Ich habe bisher das Gefühl, die Seite "Hochbegabung" in mir ist das was du auch machst. Aber die Seite "ADHS" in mir drückt mich ständig von einem Gedanken zum anderen, über Sprünge die eigentlich viel zu crazy sind, aber die ich gleichzeitig in meinen Gedankenfluss zu integrieren versuche. Bis zu einem gewissen Grad kriege ich das gut hin weil ich IQ-mäßig/sprachlich intelligent genug bin um immer neue Wendungen zu machen um die Scheiße abzufangen und zu reintegrieren, aber andere Leute nehmen das natürlich sofort wahr, weil es EXTREM ungewöhnlich ist. Es ist ja selbst hier im Forum extrem ungewöhnlich, dass jemand die beiden Seiten SO im Patt hängen hat dass er damit quasi immer weitermachen kann - und dann auf der einen Seite für ADHSler ganz untypisch in Kontrolle und erfolgreich sein kann (das erklärt wohl auch meine guten Schulnoten, den Erfolg in der Uni etc.) und auf der anderen Seite in einer für ADHSler uU untypischen Weise ein Opfer seiner Disposition (dass nämlich, weil die Sachen quasi ständig in der Balance hängenbleiben und ich da irgendwie in einem ewigen Kampf mit mir selbst eingesperrt bin, dass ich dadurch Manieprobleme bekomme, durch diesen ständigen Ritt auf der Rasierklinge aus dem ich schlecht rauskomme extrem lange/komplizierte Gedanken bekomme aus denen ich kaum noch aussteigen kann).

    (mal am Rande: SO krass wie ich da irgendwie bin - dieser ständige Kampf der zwei Seiten, ohne dass ich mich da befreien kann - scheint hier allerdings sonst niemand zu sein)

    Wenn ich deine Texte lese, ist der Hochbegabten-Einstieg da, aber er wird nicht wie bei mir ADHS-haft rausgekickt. Du machst damit einfach ganz ruhig und ungestört weiter.

    Sorry, aber das soll ADHS sein?

    Die Person aus Osteuropa über die ich oben geschrieben habe, hat übrigens meiner (sehr laienhaften, ich habe wirklich keine Ahnung vom Thema, ich rede hier nur über chaotische Eindrücke die mich so erreichen und die ich beim Schreiben ordne) Ansicht nach keine ADHS, sondern ist wahrscheinlich bipolar oder depressiv oder hat eine komische/untypische Form von Autismus. So ganz werde ich aus dem Typen noch nicht schlau. Jedenfalls ist der Typ nicht normal, und er hatte auch ganz extreme Probleme bei der Arbeit - er ist Jurist -, insbesondere in der Kommunikation mit anderen aber auch was seine inhaltlichen Aussagen über Jura angeht die fast allen in seinem Umfeld zu radikal sind, es hat definitiv Krankheitswert. Aber ADHShaft kommt er mir eigentlich nicht vor (er redet auch so wie du schreibst - abwägend, ironisch intelligent, sprachlich hintergründig in geweisser Weise... er lächelt oft ironisch, und sagt dann was feinsinniges - der Eindruck ist aber immer ruhig), und ich habe eigentlich eine extreme Begabung in der Wahrnehmung anderer Menschen.

    Wenn du wirklich ADHS haben solltest, müsste das eigentlich eine Form sein die hier sonst keiner hat. Irgendwie bin ich da skeptisch.

    Kann es sein, dass dein Problem "nur" eine (ruhige, d.h. normale) Hochbegabung ist, und dein Problem ist dass du beruflich/privat in einem Umfeld warst in dem sonst viele IQ-mäßig dumme Leute waren und in dem man dich da irgendwie "gebrochen" hat?

    --
    Vielleicht ist das ganze auch nur ein extremer Zufall, und ich habe nur sehr unglücklich ausgewählte Textstellen von dir gelesen... trotzdem, mich wundert das alles... du hättest ja wohl kaum einen Grund, dich als nicht-ADHSler als ADHSler auszugeben (bewusst oder unbewusst). Ich muss mir das ja eigentlich alles einbilden.

    Oder ist das einfach so, wenn man eine Kreuzung aus ADHS und Hochbegabung hat und damit lange Zeit bewusst lebt/da rumtrainiert? Kriegt man das dann irgendwann klein? Ist das der Erfolg von Psychotherapie, von dem mir ärzteseitig berichtet wurde (da bin ich momentan allerdings sehr skeptisch - bei MIR führte Introspektion noch nie zu etwas in dieser Hinsicht)?
    Geändert von repters ( 8.09.2012 um 05:54 Uhr)

  6. #26
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 1.943

    AW: ADS vs. ADHS - 2 völlig verschiedene Syndrome?

    Hm,....ich hab keine Energie jetzt so spät, du hast jetzt schon dreimal deinen Beitrag geändert, nachdem ich meinen abschicken wollte und ich hab jetzt auch nicht mehr alles nochmal gelesen, aber vor 25-20 Jahren, da hat mir mal ernsthaft einer gesagt, als er mich näher kennenlernte, er hätte früher gedacht, wenn er mich "in der Stadt" (Disco, Club, Tanzschuppen) sah, das ich IMMER irgendwas intus hätte, wie Speed oder so.

    Weil ich so ein aufgedrehtes verrücktes, plapperndes Huhn war. (Und dann wieder so verträumt)

    Ich hab nur dem schon leicht alternden Mathestudenten gesagt, der sich seine sowieso schon langsame aber gewaltige Denkmurmel IMMER mit Bier in rauhen Mengen zukippte gesagt, ich sei "naturstoned".

    Mir fiel einfach nichts besseres ein, um mein vom LEBEN trunkenes glückliches und hungriges Lebensgefühl zu beschreiben.

    Ich mochte ihn sehr. Er mich auch.

    ADHS Mischtyp oder was nun?

    naja, ...
    wer mags schon analysiert zu werden.
    Aber ich gestehe, Schuldig. ICh machs ja auch.
    Wir alle be und urteilen, einfach weil uns das hilft die Welt zu verstehen.

    Unser Wissensdurst ist manchmal einfach unstlllbar.
    Unter dieser Kategorie verbuche ich jetzt einfach mal einiges.
    :-)

    Repters, eine Sache zu deiner Analyse von Schreibstilen.....(Mal abgesehen davon das das VOLL OT ist hier)

    Meinst du nicht, man passt sich an und ist fähig zumindest ein bisschen gestalterisch auf seine Texte einzuwirken?
    Oder hat manchmal Lust so zu schwadronieren, wo man dann an anderer Stelle frei von der Seele weg laut schreibend vor sich hindenkt...so wie du..........
    Was mir übrigens viel Freude bereitet, manchmal auch ein Stirnrunzeln, aber verdammt nochmal..........spannend!

    Ich kann immer noch drauflosplappern (und ärger mich drei Tage lang schwarz) oder aber ich feile an Sätzen, wenn ich mir sicher sein will, das ich ja richtig verstanden werde.
    Könnte die verflogene Unbekümmertheit der Jugend sein, oder auch ein bisschen Erfahrung. (andern nicht auf den Schlips treten zu wollen)

    (bleib bitte lieb, ich will nicht das du Forumsverbot bekommst.!!!)

    Mir würde deine "Denke" fehlen.

    Guts Nächtle.

    P.S. Sorry fürs Offtopic

  7. #27
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 193

    AW: ADS vs. ADHS - 2 völlig verschiedene Syndrome?

    Tja, das mit dem Editieren wird mir hier öfter gesagt ;-). Sorry, so habe ich schon immer Texte geschrieben - dass ich quasi den Gesamttext im Kopf habe, und dann immer in bestimmte Stellen reinspringe, da etwas ändere und dann beim anderen Punkte weiterschreibe. Ich muss das schon deswegen machen, weil mir beim Schreiben ständig neue Sachen einfallen zu Stellen, die ich vorher schon ge-/beschrieben habe. Ohne die Editierfunktion würde ich mich ganz gewaltig beschnitten fühlen, müsste die Impulse unterdrücken/die Gedanken enden lassen/das in einen neuen post schreiben (wobei ich in der Folge aber die schwierige Aufgabe hätte das irgenwie mit dem alten Text zu verknüpfen so dass es noch halbwegs elegant ist - das ist, glaube ich, kaum möglich) und würde wahrscheinlich aggessiv/gestresst/genervt werden. Insofern werde ich das ganz egoistisch beibehalten.

    Jetzt muss ich mich aber WIRKLICH mal ZWINGEN aufzuhören. Was ist mit mir los? Ich hatte mir eigentlich vorgenommen heute Nacht Chinesisch zu lernen, und jetzt hänge ich die ganze Zeit in diesem Forum ab.

    Und der Einstieg in den/Trigger für den "@Eiselein"-post war wirklich nur, dass ich nach unten gescrollt habe um zu editieren, zu weit gescrollt habe und zufällig auf den Balken mit den gerade aktiven Personen getroffen bin, und da den Namen gelesen habe... wie krass, was für eine kleine Sache da für mich ausreicht um mich in etwas so langes reinzudrehen wie den post oben.

    Die ganz banale Erklärung ist wohl, dass meine momentane MPH-Dosis (15mg, glaube ich) ausreicht um die Balance mit den Gedanken zu erleichtern, aber nicht stark genug ist damit ich "wirklich" frei bin in meiner Gedanken-/Impulswahl; letzteres fängt bei mir erst so ab 30 richtig an - ab 40+ würdest du mich sprachlich kaum wiedererkennen und dann würde ich auch kaum diese Texte schreiben glaube ich. Dann würde ich wohl gerade ruhig und etwas versonnen auf mein Leben und andere Leute gucken und mich stumm freuen, oder ich würde irgendetwas arbeiten, oder schlafen.

    Gute Nacht

    PS: Ein letzter, letzter Nachtrag: Statt mich WIRKLICH vom Internet zu lösen habe ich natürlich parallel eben noch kurz meinen Lieblingscomic aufgerufen (XKCD; ich könnte mir sehr gut vorstellen dass der Autor von dem Ding hier im Forum auch gut aufgehoben wäre - ich meine mich sogar zu erinnern dass ich gelesen habe er habe ADHD), und die Sache die ich oben geschrieben hatte, der Witz, dass mich selbst wenn ich mich nach einem Forumsban *ganz schlau* mit einem neuen Account als wer anders ausgeben würde wahrscheinlich alle sofort erkennen würden, etwas sehr ähnliches ist bei XKCD zufällig gerade der aktuelle Comic-Strip:

    http://xkcd.com/1105/

    (Es ist natürlich nur in gewisser Weise der gleiche Witz/Gedanke und in anderer Weise überhaupt nicht, und ein gewisser Teil von mir drängt mich gerade EXTREM, darüber zu assoziieren und die Ergebnisse dann zu strukturieren/sortieren und in Worte zu fassen. Aber ich sollte das jetzt mal lassen und mit Chinesisch anfangen.)

    Ach ja: Danke bzgl. des netten Kompliments. Hat mich sehr gefreut ;-) (nicht weil ich dann einen Arroganzboost kriege, sondern weil ich es schön finde/es mich glücklich macht wenn jemand anders mich - zumindest teilweise - versteht).

    Heilige Scheiße, jetzt fange ich ja schon wieder an. Jetzt ist aber Schluss, das kann ich mir so nicht mehr durchgehen lassen. Kann man "Gedankensucht" haben? Wenn ja, dann hab ich das...
    Geändert von repters ( 8.09.2012 um 11:38 Uhr)

  8. #28
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 671

    AW: ADS vs. ADHS - 2 völlig verschiedene Syndrome?

    [QUOTE=Octoroo;26129

    bei Taetigkeiten, die fuer mich wirklich wirklich EXTREEEEEEEEM langweilig ist, hilft MPH wenig ..........in Hinblick auf die Aufmerksamkeit (es hilft aber gegen den geringe Stressbelastbarkeit !)
    Da fange ich dann an zu traeumen, bin ferngesteuert im Momente wo ich langweilige Zeugs erledigen muss und tja, mir fliegt ne Bratwurt auf dem Fuss oder Sachen ausm Regal fallen runter wenn ich was ausm Kuechenregal hole..[/QUOTE]

    also da hilft es mir viel, bei diesen langweiligen sachen. dass ich da einfach dabei bleibel wie bei anderen dingen, die so mittellangweilig sind, mich das nicht so schnell erschöpft. gut, es gibt dinge, die gehen auch mit mph super schwer, bestimmte sachen zu schreiben für die uni, aber nur bestimmte, andere gehen mit super auch wenn es mich normal langweilen würde. aber ich kenn auch zugegebenermaßen wenige langweilige dinge. mit mph bin ich aber schon allgemein motivierter. im moment kann ich es super verwenden.


    was für ein interessanter thread! würde gerne mehr drüber lesen und auch schreiben und mach es demnächst. cool! so spannende gedanken, die ihr da habt!!
    Geändert von schnuppe ( 8.09.2012 um 07:20 Uhr)

  9. #29
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: ADS vs. ADHS - 2 völlig verschiedene Syndrome?

    habe keine antworten gelesen....

    ....ich wirke nach Aussen als ruhige Person, trotz starkem H, daher glaube ich, dass

    .... der Ursprung (Biologisch) der Gleiche ist - der Mensch sich mit der Disposition zu arrangieren versucht und da jeder aus
    andere Ressource (die eigenen, wie auch das soziale Umfeld u.s.w.) schöpft - häufig verschiedene Bilder entstehen....

    wahrscheinlich war es mir wichtig, als Kind auch so wie die anderen im Klassenzimmer still zu sitzen - so habe ich einen Weg
    gesucht, dass ich gaaaanz still sein konnte...... *gg* so still, dass ich zwar körperlich da war, doch in Gedanken weg.... weit weg... :-)

    na ja, und mein Umfeld war eher "rau" - also es war nicht schlimm, wenn sich die Mädchen mit den Jungs in die Haare kriegten oder man
    als Mädchen die ganze Freizeit im Wald verbrachte, Baumhütten baute.... also Normalität war da noch Normal...

    Unser Gehirn besteht ja aus mehr Arealen als nur im Frontalhirn - und wie sich das ganze verschaltet und vernetzt,
    um was zu kompensieren, so glaube ich, ist bei jedem unterschiedlich.

    Also kurz: meine Impulsivitätsstörung, habe ich anders versucht zu kontrollieren als ein anderer mit gleicher Disposition und
    daher sieht es nicht gleich aus - doch es bleibt eine Störung in der Kontrolle der Impulsivität.

    Auch für mich logisch, dass bei der Problembehandlung verschiedene Lösungsansätze greifen.
    Also schwierig auch festzustellen - in wie weit es für einen selbst ein Problem darstellt ?!?

    gruss (ist einfach nur meine laienhafte Meinung dazu)
    Geändert von Smile ( 8.09.2012 um 09:09 Uhr)

  10. #30
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 49

    AW: ADS vs. ADHS - 2 völlig verschiedene Syndrome?

    Gähnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnn - det muss ick später wohl noch 32 mal lesen, ist noch früh - und irgendwie fühle ich mich gerade auch angepisst, ohne genau zu wissen warum.

    Na egal, bin ja Sonderschüler - und hiermit bestimmt überfordert *grinssszzzzzfrech*

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