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Diskutiere im Thema ADS vs. ADHS - 2 völlig verschiedene Syndrome? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #11
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.871

    AW: ADS vs. ADHS - 2 völlig verschiedene Syndrome?

    Rina Oka schreibt:
    Soweit ich weiß, nicht.. ich hatte mal den Eindruck, dass Hypoaktive größere Dosis von MPH brauchen, damit sie was von spüren und Hyperaktive auch auf kleine Änderungen der Dosis Höhe empfindlicher reagieren.. Aber das war nur die Beobachtung aus einer Selbsthilfegruppe und ist natürlich noch überhaupt nicht aussagekräftig.
    In dem Artikel, den yumi anfangs verlinkt hat, steht in der Gegenüberstellung auf S. 810 genau das Gegenteil. Die ADHSler brauchen wohl mehr und die ADSler eher weniger MPH. Allerdings scheint ein signifikanter Teil der ADSler nicht auf MPH anzusprechen. Amphetamin scheint diesen ADSlern besser zu helfen, laut Artikel.

  2. #12
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 594

    AW: ADS vs. ADHS - 2 völlig verschiedene Syndrome?

    huhu!
    Ich habe ADHS und bin der Impulsivetyp von.. also extra großes H... ja, bei mir ist es so, dass ich zwar von der Dosishöhe, denke dass es keinen unterschied macht mit ads oder adhs.. eins kann ich bei mir sagen ich reagiere extrem auf veränderungen der dosis

    ansonsten denke ich, dass die schwierigkeit bei der behandlung von ads/adhs immer noch nach wie vor die unbekannte Ursache( gibt verschiedene Vermutungen aber kleine genaue konkrette ursache) darstellt.

    ja, ich nehme medis und ich weiß, dass es sehr wahrscheinlich ist, dass ich diese mein leben lang nehmen muss...

    evtl habwn es adsler da einfacher ihre symptome ohne medis in den griff zu bekommen( vermutung)

  3. #13
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 110

    AW: ADS vs. ADHS - 2 völlig verschiedene Syndrome?

    Hallo,

    also ich, als relativer Laie auf diesem Gebiet, finde es sehr schwer konkrete Abgrenzungen zwischen Hypo und Hyper zu machen. Und ganz besonders bei Mischtypen.

    Ich selber bin ein Hypo, aber mit Hyperanteilen.

    Ich kann lange ruhig sitzen, ja, aber auch nur, wenn ich in meiner Traumwelt verschwinden kann, bzw. meinen Geist ausschalten kann. Wenn das nicht funktioniert, dann werde ich genauso hibbelig und unruhig wie ein Hyper. Dazu kommt dann natürlich diese innerliche angespannt sein.

    Wobei SCT irgendwie schon ganz gut beschreibt. Allerdings ist es dann öfters auch eher ein NECT ("Non-Excisting-Cognitiv-Tempo")

    Ich nehme auch MPH. Leider hab ich die perfekte Abstimmung noch nicht gefunden. Aber es wirkt. Vielleicht nicht so gut wie bei einem Hyper (dazu fehlt mir der Vergleich , aber es wirkt. Zu Amphetaminen kann ich nichts sagen. Vielleicht kommt das noch.

    evtl habwn es adsler da einfacher ihre symptome ohne medis in den griff zu bekommen( vermutung)
    Die Vermutung kann ich nicht teilen. Ohne Medikamente bekomm ich meine Verträumtheit, das andauernde Abschweifen und einige andere Probleme nicht in den Griff.

    Gruß

    windig

  4. #14
    EvS


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 97

    AW: ADS vs. ADHS - 2 völlig verschiedene Syndrome?

    yumi schreibt:
    @Rina Oka: Wie ist das dann mit den verschiedenen Behandlungen die notwendig sind, Ist das auch eine medikamentelle Frage?smilies
    also ich kann jetzt auch nur von mir sprechen. habe erst vor kurzem meine diagnose ads (ohne h) bekommen und die behandelnde ärztin meinte das es durchaus vorkommt, dass v.a. in verbindung mit starken phobien mph nicht immer wirkt. aber ob das nun an der nicht vorhandenen hyperaktivität oder aber doch eher an komorbiditäten liegt weiß ich nicht. hab aber auch erst im november termin wegen einstellung der medikamentation vllt. erfahr ich da ja mehr.

  5. #15
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 172

    AW: ADS vs. ADHS - 2 völlig verschiedene Syndrome?

    ...Falls jemand die Autorin des Artikels vom Anfang (Dr. Diamond) mal live zu diesen und benachbarten Themen vortragen hören möchte-
    hier sind zwei Videos von Ihr:

    --> Informationen zur Person und zu den Vorträgen

    --> Vortrag 1: Prefrontal Cortex and Developmental Neuropsychology: Genetic and Environmental Influences
    (Hier werden bei Minute 42.30 auch die ADS-ADHS-Problematik und der Artikel explizit kurz besprochen!)

    Edit: Habe mir die beiden Vorträge nach langer Zeit gerade noch mal durchgeschaut- die sind doch schon
    stark auf eine wissenschaftliche Zielgruppe ausgerichtet und ohne viel Vorwissen (auch weil Dr. Diamond zwischen
    den Themen hin-und herspringt) eher sehr schlecht verständlich.
    Das hatte ich so nicht in Erinnerung...
    Daher: Wer sich gerade nicht mit so schwerer Kost belasten und lieber etwas entspannteres haben will,
    lieber bei Dr. Hinshaw vorbeischauen -zwar auch wissenschaftlich aber schon besser...




    --> Vortrag 2: Cognitive Control in Young Children and Ways to Improve It


    Daneben ist auch der Vortrag von Dr. Stephen Hinshaw (neben Barkley in den USA eine weitere ADS-Koryphäe)
    sehr empfehlenswert- ist auch wirklich gut und unterhaltsam vorgetragen, also keine Angst ...


    Alle Videos kommen dabei aus dem "Multimedia-Pool" des UC-Davis MIND Institute...
    Geändert von Addler86 ( 4.09.2012 um 21:45 Uhr)

  6. #16
    Octoroo

    Gast

    AW: ADS vs. ADHS - 2 völlig verschiedene Syndrome?

    Also mein Psychiater von der Psychiatrieambulanz sagte, dass mein ADHS sehr sehr stark ausgepraegt ist.
    Ich bin extreeeem hyperaktiv (aber auch vertraeumt.......ferngesteuert etc....) und brauche eine recht niedrige Dosierung um ruhig zu werden (30mg - manchmal reichen mir sogar 25.......)

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 193

    AW: ADS vs. ADHS - 2 völlig verschiedene Syndrome?

    @Octoroo:
    30 mg sind eine NIEDRIGE Dosis???????
    Ich kenne mich ja nicht gut aus, aber ich dachte bisher dass 1 mg pro KG Körpergewicht die tägliche (!) Maximaldosis (!) sind?
    Das würde doch bedeuten, dass bei jemandem der zB 70kg wiegt 70mg MPH die Dosis pro TAG sind. Wenn er aber den ganzen Tag profitieren will, vielleicht morgens am meisten braucht (die meiste Arbeit) aber auch am Vorabend (um zu entspannen) und früher Nacht (um einzuschlafen), könnte er dann zB 30 - 30 - 10 machen.

    Aber dann ist die maximale Tagesdosis ja schon erreicht? Mehr als 30mg hätte man dann ja nie im Blut.

    Oder nimmst du einfach mehr als das?

    Oder meinst du "niedrige" Dosis analog zu deinem Leidensdruck, und nicht zu dem was du wirklich nimmst (dh du fühlst dich immer untermedikiert)?

    ---

    Bei mir ist es auch so, dass ich "gedanklich"/"innerlich" SEHR hyperaktiv bin (extrem getrieben, wie DSM-IV sagt "wie von einem Motor angetrieben"); ich neige zu "aggressivem" Denken, Manie, Größenwahnsinn ;-), extremem Hineinsteigen in Emotionen wobei ich aber auch sofort wieder den Gedanken/die Emotion fallenlassen kann wenn ich will (ich bin quasi kein "Opfer" meiner Gefühle sondern fühle mich total in Kontrolle über jede Emotion - "unkontrollierte Gefühle" kenne ich eigentlich gar nicht bzw. ich habe es nur ca. 3 mal in meinem Leben gehabt - und es war einmal Traurigkeit und zwei mal Angst). Ich habe aber eine ganze Bandbreite an anderen Problemen, die wohl auch mit ADHS zusammenhängen (von Schlafen über Sexualität bis hin zu Hunger).

    Bei mir ist es so, dass mit steigendem Level von MPH die Symptome alle abnehmen, bis fast nichts mehr davon übrig bleibt.

    - 5mg: deutlich weniger gereizt/aggressiv, kein Herumschreiben gegenüber meiner Familie/Freunden/innerlich
    - 5-10 mg ich kann einschlafen bzw. fühle Müdigkeit wenn ich nicht geschlafen habe (dagegen macht mich MPH NICHT "selbst" müde - es macht nur dass ich das fühlen kann wenn ich nicht geschlafen habe)
    - 20 mg: ich kann mich auf normale Aufgaben konzentrieren (Organisationssachen) ohne manisch herumzulaufen und Weltzerstörungsfantasien zu bekommen ;-) oder mich zu fragen warum eigentlich im System X ALLES SO FALSCH ist, wieso da nur Idioten arbeiten... (ich kriege dann immer total Lust da mal einzusteigen und alles zu korrigieren.... bis ich 5 Minuten später die nächste Sache überlegt habe wo ich gerne mal was beitragen/schreiben würde ^.^).
    - ab 30 mg kann ich mich plötzlich lange auf schwierige geistige Arbeit konzentrieren, und ich kann meine Kaffeetasse etc. ausblenden (als ob sie weg wäre!!! Krass!!! Wenn ich möchte kann ich sie quasi wieder geistig "rausholen" - zB wenn ich Durst habe - aber wenn ich nicht will, VERSCHWINDET sie in meinem Kopf??? Das ist etwas völlig neues für mich und kommt mir noch immer wie Zauberei vor... ich freue mich momentan wie ein kleines Kind, dass es so ein Zauberzeug gibt!).
    - bei 50 mg (habe ich bisher nur einmal gemacht) kann ich wie ein IRRER arbeiten und mich in einzelne Sachen verbeißen. Wenn ich mir zB vorgenommen habe, Vokabeln zu lernen, kann ich das plötzlich 5 Stunden am Stück machen, und ich versinke darin so total dass die anderen Sachen keine große Bedeutung mehr zu haben scheinen (zB habe ich Hunger, aber ich esse trotzdem nichts, oder ich fühle mich eigentlich müde, aber ich arbeite trotzdem weiter). Als wenn alles worauf ich meine Aufmerksamkeit richte plötzlich 5 mal so *intensiv* ist und alles andere total klein und leise und dunkel und weg... wie ein Laserbeam der Aufmerksamkeit, und ich kann mir völlig frei überlegen wo ich das draufpacke ;_).

    Lustig ist, dass selbst mit 50mg das manische Hineinsteigern bis zu einem gewissen Grad erhalten bleibt (bzw. sogar gerade ungehinderter funktioniert, obwohl der Trieb dazu doch deutlich abnimmt). Vielleicht habe ich ja zufällig eine Kreuzung von ADHS und Manie? Dann müsste ich natürlich aufpassen, dass da kein Scheiß passiert. Da ich noch nie depressiv gewesen bin, mache ich mir momentan keine Sorgen bzgl. bipolar, aber ich behalte das mal besser im Auge.

    Oder die leichte Manie wäre das letzte was wegginge, und dafür bräuchte ich NOCH mehr.

    Ich muss auch dazu sagen dass ich sehr schwer bin (phsyisch), dh - da MPH ja analog zum Körpergewicht zu wirken scheint - ist 50mg für mich wahrscheinlich wirklich eher eine "normale" Dosis, und ich würde selbst sagen dass ich eine ziemlich schwere Form von ADHS habe...

    Nachdem 50mg für mich eine (gefühlt) hohe Dosis zu sein scheint, wundere ich mich aber einfach, dass du bei 30mg noch von einer niedrigen Dosis sprichst. Auflösung?
    Geändert von repters ( 8.09.2012 um 00:48 Uhr)

  8. #18
    Octoroo

    Gast

    AW: ADS vs. ADHS - 2 völlig verschiedene Syndrome?

    repters schreibt:
    @Octoroo:
    30 mg sind eine NIEDRIGE Dosis???????
    Ich kenne mich ja nicht gut aus, aber ich dachte bisher dass 1 mg pro KG Körpergewicht die tägliche (!) Maximaldosis (!) sind?
    Das würde doch bedeuten, dass bei jemandem der zB 70kg wiegt 70mg MPH die Dosis pro TAG sind. Wenn er aber den ganzen Tag profitieren will, vielleicht morgens am meisten braucht (die meiste Arbeit) aber auch am Vorabend (um zu entspannen) und früher Nacht (um einzuschlafen), könnte er dann zB 30 - 30 - 10 machen.

    Aber dann ist die maximale Tagesdosis ja schon erreicht?

    Oder nimmst du einfach mehr als das. Macht das dein Arzt dann mit?
    Ja, eigentlich war mehr verordnet: 20/10/5.
    30mg ist aber die Dosis,womit ich am besten zurechtkomme ^^

    Mein Arzt (ein sich mit ADHS sehr auskennender Psychiater von einer Klinikambulanz - und kein "dubioser" ^^) hat zunaechst 40mg/d angeordnet !
    Als ich dann auf 30mg "hochtitriert" habe, hatte ich bereits ein Gespraech mit dem Arzt.
    Er sagte, dass ich nicht auf 40 hochgehen muss weil es fuer mich zu sehr fremd waere noch ruhiger zu werden/gedanklich gesteuert zu sein/lansamer zu denken.
    Anschliessend hat er dann 35mg verordnet: 20/10/5.
    Anstatt: 20/20.
    Ich brauche MPH GANZ DRINGEND puenktlich um 17:00 - weil es fuer mich eine absolute Horroruhrzeit ist !
    Ich habe die 10mg am Mittag entweder weggelassen oder anstelle von 10mg die 5mg genommen, da ich total schlaefrig werde wenn ich die 2te dosis einnehme.

    Zeitweile habe ich eigenmaechtig die dosis um 5mg gesenkt, das war dann doch nicht gut, hatte _Heute fast wieder den Nervenzusammenbruch (Ueberforderung im Alltag) - nehme halt wieder 20/5/5 anstatt 20/0/5 ...


    Also findest du das denn viel ?
    Habe von anderen hier gelesen, die haben die 60er Marke -sogar die 100 Marke ueberschritten

  9. #19
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 193

    AW: ADS vs. ADHS - 2 völlig verschiedene Syndrome?

    Ach so, zum ursprünglichen Thema:

    Ich interpretiere das mal etwas weiter - dass es verschiedene Ausprägungen von ADHS gibt/geben soll, die irgendwie ganz anders sind - und muss dazu sagen: Ich finde das auch sehr erstaunlich, wie unterschiedlich die Leute sind die hier unter einem Label "zusammengefasst werden".

    Ich lese auch hier zB teilweise von Leuten, die hoch assoziativ und eher sprunghaft denken und schreiben, auf eine Art die mich ganz extrem anspricht/anzieht. Die ein ähnliches Verhältnis wie ich zu Sprache/Gedanken haben zu scheinen, die ähnliche Probleme mit ihrem Tagesablauf/Situationen zu haben scheinen (zB dass man etwas bestimmtes machen soll, aber dann im Grunde viel zu sensibel/komplex/intelligent rangeht und es zu Missverständnissen kommt. Oder dass man sich in Gefühle/Situationen/Bücher hineindenkt, total darin aufgeht, sich hineinsteigert, intensive innere Erregungszustände hat und hinterher total erschöpft ist als hätte man etwas sehr anstrengendes gemacht).

    Andere dagegen scheinen GANZ andere Probleme zu haben (zB Prüfungsblackout, Sozialphobie, keine langen Texte lesen können).

    Ich bin sogar das EXTREME Gegenteil dieser Menschen (ich funktioniere in Prüfungen HERAUSRAGEND besser als normalerweise; ich bin SEHR gewandt in sozialen Situationen und habe keinerlei "soziale Angst" - dafür werde ich von vielen beneidet -; ich LIEBE lange komplexe Texte - wenn es die nicht gäbe, würde ich sie erfinden).

    Schon strange, dass das die gleiche Krankheit sein soll. Aber MPH wirkt bei mir wunderbar (s.o.), und bei den anderen anscheinend auch zumindest bis zu einem gewissen Grad. Also muss es ja irgendwo die gleiche Ursache haben.
    Geändert von repters ( 8.09.2012 um 00:51 Uhr)

  10. #20
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 193

    AW: ADS vs. ADHS - 2 völlig verschiedene Syndrome?

    @Octoroo: Bei mir ist die Hyperaktivität auch EXTREM, EXTREM stark. Ich rede so schnell dass mich sehr oft keiner versteht, scheißegal in welchem Kontext, und ich habe eigentlich fast immer das Problem dass ich so schnell und kompliziert denke dass mir nur Leute folgen können die mir da ähnlich sind. Für andere Leute rede ich in einfachen Hauptsätzen und versuche ohne Beispiele/Assoziationen auszukommen, aber es fällt mir EXTREM schwer weil ich diese Art von Reden/Denken total widerlich und DUMM finde. Das ist wie schreiben mit einem kaputten Füller, obwohl daneben das Netbook steht - oder als ob man nach München wandert, obwohl es ein Flugzeug gibt; warum sollte man das machen??? Und ich bin oft verwirrt/fühle starkes Unverständnis wenn mir Leute geistig nicht folgen können. Dann kann ich leider ziemlich gemein und verletztend werden ;_(. Muss ich noch mal dran arbeiten (es hat sich in vielen Situationen gebessert, aber ich kämpfe irgendwie auch gegen Windmühlenflügel).

    PHYSISCHE Hyperaktivität habe ich aber kaum/wenig. Bei mir ist es nur geistig.
    --
    Edit: OK, also du meinst die Menge pro TAG. Hatte ich mir auch gedacht. Alles andere wäre ja gar nicht hingekommen.

    Nein, dann finde ich das NICHT viel ;-).
    --
    Also, ich weiß ja nicht wie sich das bei mir entwickelt und was die Ärzte bei mir mittelfristig mitmachen/was von den langfristigen Nebenwirkungsmöglichkeiten her ratsam ist. Aber wenn es keine negativen Folgen gäbe, würde ich eigentlich - wie gesagt, rein theoretisch - etwas wie 30-50-10 machen wollen.

    30, um morgens "in Gang" zu kommen.
    50, weil abends meistens meine Hauptarbeitsphase ist
    10 zum Einschlafen

    Hört sich jetzt vielleicht krass an - aber bei einer Person die nur die Hälfte von meinem Körpergewicht hat wäre das ja "nur" 15-25-5 (ok, SO schwer bin ich dann aber doch nicht ^.^).
    --
    Edit: Ich hab momentan auch eine gewisse Neugier, was passieren würde wenn ich 70 nehmen würde. Das probiere ich aber besser nicht aus.

    Komisch ist nur, dass bei mir selbst bei den 50mg KEINE der negativen Nebenwirkungen aufgetreten ist die bei MPH im Beipackzettel stehen. Insbesondere keine Aggressivität, keine destruktiven Gefühle irgendeiner Art. Es fühlt sich einfach wie "mehr Freiheit" an, uneingeschränkt positiv (am Anfang habe ich das noch anders gesehen/erlebt, aber das war nur ein Gewöhnungsproblem). Einfach noch mehr in dieselbe Richtung, wie von 0 auf 10 mg auf 20 mg usw.

    Ganz im Gegenteil: Das, was bei MPH als Nebenwirkung im Beipackzettel steht - Aggressivität, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Konzentrationsprobleme - ist ja bei mir (und wohl auch bei einigen anderen?) gerade Teil der ADHS-SYMPTOME. Und MPH hilft DAGEGEN.

    Ich kann ohnehin nicht ganz verstehen, wie MPH andere Leute aggressiv, impulsiv, unkonzentriert, müde machen kann.

    WOGEGEN haben die das Zeug denn genommen??? Oder hatten sie da Probleme, aber MPH macht es schlimmer? Aber haben die dann wirklich ADHS? Und warum nehmen die MPH?
    Geändert von repters ( 8.09.2012 um 03:10 Uhr)

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