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Diskutiere im Thema Was tun gegen die mangelnde soziale Kompetenz? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 9

    AW: Was tun gegen die mangelnde soziale Kompetenz?

    Sweety86 schreibt:
    ja ich auch auch oft das gefühl mh aber meist bekomm ich ja gesagt ich sei zu gut ... ich kann halt auch net gut nein sagen oder jemandem was abschlagen und versuche mich in den andern hineinzuverstetzten und auch wenn der kacke zu mir war das irgendwie gut zu reden... ( ganz schön bescheuert)
    könnte glatt von mir sein

  2. #12
    Sweety86

    Gast

    AW: Was tun gegen die mangelnde soziale Kompetenz?

    ja palo66 :-) gut das es andern auch so geht

    oh man zum Beispiel mein Freund bzw. Ex macht Schluss und 4 Wochen später ruft er an und ihm geht es so schlecht, was mach ich ich fahr hin und tröste ihn oO hallo? wie bescheuert muss man eigentlich sein dabei gehts mir selbst net gut, aber ich weiß ja auch net ich kann einfach net nein sagen dann und will auch niemand vor den Kopf stoßen weil ich Angst habe das dann auch jemand bei mir macht und ich dem jenigen auch net weh tun, will auch wenn er das selbst ja so wollte ( und es ihm ja jetzt wieder leid tut )

  3. #13
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.418

    AW: Was tun gegen die mangelnde soziale Kompetenz?

    Hallo Myamara,

    Es ist mich auch bekannt, und ich arbeite auch dran...

    Zum teil hat es mit ADS:

    -Wir haben eine andere gesprächskultur und auch eine andere art zu denken wie stinos und es kann rasch zu missvberständnis kommen. Daher, beobachte ich die leute viel, höre zu wie sie reden und nehme was ich toll finde. Es gibt auch bücher über das thema und vieles kann man so lernen.

    - Wir haben oft immer wieder gehört dass man falsch ist und deswegen sind wir einfach klein zu machen. Daran arbeite ich auch. Mich nicht klein zu machen, mich nicht immer rechtfertigen und auch meine meinung auf ruhige art sagen.


    Sonst finde ich mich nicht weniger sozialkompetant als stinos! Wir sind, als ADSler dort nun mal anders. Stinos können sich zu beispiel gut abgrenzen, etwas nicht persönlich nehmen und viele signale, auch wenn viel los ist merken. ADSler sind intuitiv, spüren die stimmungen, grenzen sich schlecht ab, aber nehmen sehr viel mehr wahr (auch zu viel). Ich übe dabei auf mein bauchgefühl zu achten, meine intuition zu nützen im soziale situation und wenn ich nicht gerade reizüberflutet oder emotional aufgewühlt bin, kommt es gut.

    Ich merke im welche stimmung jemand ist... Ich spüre wie einzigartig menschen sind und weiss (ich konnte schon als kind!) dass ich mit jeden anders mich ein bisschen anders verhalten muss. Wenn ich mich auf mein bauchgefühl höre, kommt es oft gut...

    Je weniger ich probiere wie stinos zu ticken und meine art zu finde, meine stärken im sozialkompentenzen, je besser geht es.

    Es gibt im soziale beruf sehr viele ADSler! Nicht ohne gute grund...

    Wir ecken manchmal auch an, weil andere, stinos, mit uns nicht klar kommen... Anders als die mehrheit zu kommunizieren kann stören, verwirren und nerven. Aber wir können lernen mit die menschen um uns zu reden, so dass wir verstanden werden.

    lg

  4. #14
    Sweety86

    Gast

    AW: Was tun gegen die mangelnde soziale Kompetenz?

    Ich glaub ich bin einfach zu sensibel ich nehm ja auch alles persönlich, und denke immer das könnte jetzt was gegen dich sein ( wo viele vielleicht auch denken ich nehme micht zu wichtig... :-( wobei ich eher einfach nur angst habe das ich was falsch mache oder falsch rüberkomme. und ja auch keinem vor den Kopf stoßen will.
    Das weiter ist halt auch das ich halt einfach Angst habe weil ich anders bin das ich nicht dazu gehöre oder die leute mich net mögen ich weiß nicht... dabei merke ich immer schnell wenn jemand was bedrückt oder ein Problem hat.
    Aber das ist ja eher das wenigere Problem viel mehr würde ich gern diese "zu gut für die Welt" abschalten, net ganz ich bin gern ein netter hilfsbereichter Mensch. Aber man muss ja auch mal an sich denken aber irgendwie denk ich mehr wie es andern geht obwohl diese menschen teilweise sehr schlecht zu mir waren kennt ihr das?

    Ich kann mich hier in vielen Beiträgen wieder finden was mir wirklich gut tut

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 185

    AW: Was tun gegen die mangelnde soziale Kompetenz?

    Hallo @alle Leutz,

    Ich sehe mich hier auch in einigen Punkten wieder. Nur fehlt es im Gegensatz zu Euch eher an Kreativität. Habe ganz im Gegenteil immer Angst etwas falsch zu machen. Insbesondere in meinem Beruf als IT-ler ist das das tödlich. gerade hier ist eigeninitiatives handeln gefragt. Aber was ist? entweder frage ich zig mal nach um mich Rück zu versichern, oder was noch schlimmer ist, ich führe es nicht aus, aus Angst eine falsche Entscheidung zu treffen.

    das knabbert am Selbstwertgefühl. Ich werde depressiv, der Druck durch Kollegen und Vorgesetzte steigt. Ich bekomme Existenzängste, und massive Schübe von Panikattacken. Habe schlafstörungen und wache nachts mit Herzrasen auf. Daraus resultiert Mudigkeit, das Selbstbewusstsein knickt weiter ein, ich traue mich noch weniger eine Entscheidung zu treffen und der Strudel in dem ich mich bedinde nimmt immer mehr an Fahrt auf.

    Diesen Zustand überspiele ich mit aufgesetztem Selbstbewusstsein, einer großen oft flapsisgen Klappe. treffe Aussagen die andere schnell in den falschen Hals bekommen, die aber als Spaß gemeint waren. Zuhören kann ich dazu nur sehr schwer. Ein Tinnitus und gedanklicher Wirrwarr, lassen mich nicht richtig zuhören. Dann kommt es vor, dass ich völlig unpassende Antworten gebe, weil ich nicht bei der Sache bin.

    Nicht nur ich leide darunter, sondern auch meine Umwelt, mein Job und das gefährdet meine Existenz.

    Ausserdem bin ich ein typischer Einzelgänger. Habe zwei bis drei Freunde, die ich aber eher selten sehe. Gehe sehr selten weg. Igel mich zu Hause ein. Auch von Firmenfeiern halte ich mich der Regel fern.

    Firle
    Geändert von Firle (22.08.2012 um 10:21 Uhr)

  6. #16
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 236

    AW: Was tun gegen die mangelnde soziale Kompetenz?

    Sweety86 schreibt:
    Ich glaub ich bin einfach zu sensibel ich nehm ja auch alles persönlich, und denke immer das könnte jetzt was gegen dich sein ( wo viele vielleicht auch denken ich nehme micht zu wichtig... :-( wobei ich eher einfach nur angst habe das ich was falsch mache oder falsch rüberkomme. und ja auch keinem vor den Kopf stoßen will.
    Das weiter ist halt auch das ich halt einfach Angst habe weil ich anders bin das ich nicht dazu gehöre oder die leute mich net mögen ich weiß nicht... dabei merke ich immer schnell wenn jemand was bedrückt oder ein Problem hat.
    Aber das ist ja eher das wenigere Problem viel mehr würde ich gern diese "zu gut für die Welt" abschalten, net ganz ich bin gern ein netter hilfsbereichter Mensch. Aber man muss ja auch mal an sich denken aber irgendwie denk ich mehr wie es andern geht obwohl diese menschen teilweise sehr schlecht zu mir waren kennt ihr das?

    Ich kann mich hier in vielen Beiträgen wieder finden was mir wirklich gut tut

    Gehört jetzt nicht zum Zitat, aber schüchterne unsichere Menschen, die zu häufig "Ja" sagen, aber die Unsicherheit nicht durch Aufschneiden überspielen, können bei anderen sogar beliebt sein. Wer auf seinen eigenen Vorteil aus ist oder gegen andere, wird die Schüchternen zu allererst ausnutzen - so steht es in vielen Karriereratgebern. Übersehen wird aber, dass es auch "gute" Menschen gibt, die deren Hilfsbereitschaft erkennnen und auch sehen, dass sie ihre Arbeit schlechter einschätzen als sie ist - und darauf mit Wohlwollen und Hilfe reagieren. Einige denken sogar, dass die Arbeit von Schüchternen recht gut ist, weil sie eher zum Perfektionismus neigen (das aber manchmal nicht erkennen). Bei manchen Menschen erzeugen Schüchterne etwas Mitleid, sodass sie sie nicht ganz so streng behandeln.
    @ sweety86: deinen positiven Eigenschaften sind Hilfsbereitschaft und zuvorkommendes Handeln.
    Außerdem gibt es noch weitere Schüchterne, die ebenfalls viel lieber etwas mit Schüchternen zu tun haben wollen: die schüchternen Kollegen werden sie wohl nicht vom Stuhl werfen - und es ist für die gut zu sehen, dass die Kollegen auch nicht alles so perfekt können wie jemand der vor Selbstüberzeugung nur so strotzt.

    Ich selbst bin auch schüchtern und habe in vielen beruflichen Situationen soziale Ängste, Schuldgefühle, Angst vorm Versagen, Angst vor Hilflosigkeit gegenüber anderen und davor, von anderen überfordert, ausgenutzt und ungerecht behandelt zu werden.
    Ich möchte das schlechte Selbstwertgefühl nicht hochpreisen - möchte selber da raus- , doch ich wollte zeigen, dass Menschen mit geringem Selbstbewusstsein nicht von allen Menschen gehasst werden.

    Wir müssen erkennen, dass wir uns selbst und unsere Umwelt zu unseren Ungunsten verdreht wahrnehmen und herausfinden wo her das kommt - wir sind ein Abbild unserer Vergangenheit
    Bei mir waren das u.a.
    - Erziehungsmethoden dazu immer sehr nett und höflich zu sein (anderen mehr zu geben als sich selbst zu nehmen sonst wurde ein schlechtes Gewissen gemacht)
    - Erziehungsmethoden, die das Ansehen bei anderen sehr betont haben
    - Überforderung !!! - es wurde nur an den Schwachstellen herumgemeckert und nie das - die eigene Leistung war nie gut genug um den Anforderungen zu genügen -> ungerecht behandelt werden
    - Kritik, die sich auf die eigene Person bezieht statt auf die falsche Handlung
    - Personen aus dem Umfeld, die Kritik persönlich nehmen
    - Narzisstische Leute im Umfeld (man selbst kann nur verlieren, sie haben immer recht und schieben alles auf die anderen), denen ich Glauben geschenkt habe
    - Kontrollieren und häufiges Nachfragen, um die eigenen Vorhaben abzulehenen oder zu strafen
    - Intoleranz meinerseits und von meinem Umfeld
    - Angst vor der Zukunft machen: "Wenn du so ***.. bist, wirst du es später nie schaffen"
    - sehr häufiges Lästern im Umfeld (ich habe daraus geschlossen, dass alle Leute nur die Schwächen der anderen suchen und darüber herziehen)

    Ich versuche mich häufig daran zu erinnern, dass die Realität nicht so schlimm aussieht, wie ich es denke. Die Vergangenheit hat unsere Gedanken aus dem Gleichgewicht gebracht.
    Ich habe beruflich häufig Schuldgefühle gegenüber anderen, wenn ich etwas nicht so gut gemacht habe oder zu spät abgebe o.ä. . Daraufhin traue ich mich nicht, von denjenigen etwas zu verlangen, weil ich denke, dass der andere meine Schwäche verwendet, um meine Forderung auszuschlagen oder mich zu strafen. Oder ich denke, dass es sich nicht gehört. - Neuerdings versuche ich STOPP zu sagen: "In meiner Vergangenheit haben die Personen xxxxx meine Schwäche aufgeblasen, sodass ich sie größer sehe als sie ist. In meiner Vergangenheit wurde dieses Argument verwendet, um meine Forderung auszuschlagen, doch das muss jetzt nicht so sein. Meine Handlungen sind nicht so schlimm, wie ich es denke und die anderen behandeln mich nicht so schlimm wie ich es denke."
    Außerdem versuche ich mich daran zu erinnern, dass ich weiter kommen möchte und mir weniger bekannte Leute nichts antun können.
    Ich habe noch große Probleme damit, auf beruflicher Ebene Unwissen auffliegen zu lassen. Ich versuche mir bewusst zu machen, dass diejenigen denen ich Fragen stelle (z.B. Arbeiter auf niederer Hierarchieebene) zwar schlecht über mich denken könnten, aber mich nicht entlassen dürfen.
    Bei Kritik muss ich mir immer wieder bewusst machen, dass es darum geht, die Sache voranzubringen und nicht meine Fähigkeiten zu tadeln - oder dass Kritik sogar eine Hilfestellung für mich sein kann. Mit der Arbeit, die dabei für mich ansteht, kann ich noch nicht umgehen - besonders wenn ich nicht weiß, wie ich das Ganze verbessern soll und ich trotz Nachfragens keine Erklärung bekomme.
    Häufig handle ich noch nicht, aber "Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung." -> @sweety86: das gilt auch für deine Fahrt zu deinem Exfreund.

    Ich habe mich einmal extremst von anderen ausnutzen lassen, was mich zum Nachdenken gebracht hat. Ich habe meine eigene Arbeit für nicht gut genug empfunden und die andere Seite hat das als Druckmittel gegen mich verwendet, um von der eigenen Unfähigkeit und eigenen nicht erledigten Aufgaben abzulenken. Ich habe viel zu wenig Argumente für mich gefunden und konnte damit nicht ankommen. Ich habe mich von Gegenargumenten beeindrucken und von Ablenkungsmanövern ausschalten lassen.
    Seit dem versuche ich die Situationen zu bilanzieren und mich auch in die Lage des anderen zu versetzten:
    - Was kommt für mich raus, was muss ich aufwenden?
    - Was bekommen die anderen, was müssen sie für mich aufwenden?, Sind die Forderungen der anderen berechtigt? Werde ich überfordert?
    Sehr wichtig dabei ist, die eigene Arbeit nicht herunterzuspielen und Argumente für sich zu finden.

    Leider weiß ich häufig nicht, wie es jemand mit mir meint: Wenn es jemand schlecht mit mir meint (mich überfordert...) und dazu noch nett tut und ich denke, dass er es gut mit mir meint, dann werde ich schlimm zugerichtet.
    Wenn es jemand gut mit mir meint, und ich denke, dass er meine Arbeit sabotiert oder herunterspielt, stoße ich ihn vor den Kopf.

  7. #17
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 236

    AW: Was tun gegen die mangelnde soziale Kompetenz?

    Firle schreibt:
    Hallo @alle Leutz,

    das knabbert am Selbstwertgefühl. Ich werde depressiv, der Druck durch Kollegen und Vorgesetzte steigt. Ich bekomme Existenzängste, und massive Schübe von Panikattacken. Habe schlafstörungen und wache nachts mit Herzrasen auf. Daraus resultiert Mudigkeit, das Selbstbewusstsein knickt weiter ein, ich traue mich noch weniger eine Entscheidung zu treffen und der Strudel in dem ich mich bedinde nimmt immer mehr an Fahrt auf.

    Nicht nur ich leide darunter, sondern auch meine Umwelt, mein Job und das gefährdet meine Existenz.

    Ausserdem bin ich ein typischer Einzelgänger. Habe zwei bis drei Freunde, die ich aber eher selten sehe. Gehe sehr selten weg. Igel mich zu Hause ein. Auch von Firmenfeiern halte ich mich der Regel fern.

    Firle
    Was ist wichtig für dich? Was brauchst du zum Leben? Ist dein Job überlebensnotwendig?

    Ich bin zwar noch im Studium, aber ich tröste mich damit, dass man in Deutschland wohl immer was zu Trinken, was zu Essen und ein Dach über dem Kopf bekommen wird, egal ob man einen Job hat oder nicht.
    Ich möchte damit sagen: Ein Job kann zwar wichtig sein, ist aber nicht alles im Leben - also muss man nicht alles was man hat dafür geben.
    Es geht meiner Meinung nach nicht darum, viele Freunde einen tollen Job und dadurch Ansehen bei anderen zu haben - wichtig ist, dass wir zufrieden sind.
    Suche dir für deine Freizeit eine Tätigkeit, die dir Spaß macht, damit der Job nicht mehr so sehr wichtig für dich ist.

    Entweder du bist in deinem Job überfordert oder du stellst dir das vor.
    Du gibst maximale Leistung für deinen Job und mehr geht einfach nicht. Wenn dein Vorgesetzter dich überfordert und immer mehr Leistung will ist das nicht dein Problem - mehr geht bei dir nicht - also brauchst du dich nicht schuldig fühlen. Wenn du so sehr unter Druck gesetzt wirst und deine Argumente nicht beachtet werden, dann ist es nicht deine Schuld, wenn du geschmissen werden solltest oder wenn du selbst kündigst. Versuche die Forderungen, die über deinem Limit liegen zu ignorieren - das ist am Anfang schwer, wird aber mit der Zeit besser. Oder suche dir nach einem Gespräch mit dem Chef einen neuen Job.
    Die IT- Branche ist anspruchsvoll. Wenn ich mich umsehe, gibt es doch einige Leute, die nicht unbedingt die hellsten sind und trotzdem arbeiten, beispielsweise einfachere Arbeiten verrichten und einigermaßen zurecht kommen. Wenn du deinen jetzigen Job nicht behalten kannst, dann kannst du einen anderen Job in der IT- Branche suchen (dort kann es ja ganz anders sein) und falls du dann scheitern solltest, gibt es ganz andere Stellen, bei denen du die Anfordeungen schon allein durch die Fertigkeiten der vorherigen Jobs erfüllen kannst.

  8. #18
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.418

    AW: Was tun gegen die mangelnde soziale Kompetenz?

    Hallo alle,

    @ Sweety: ich denke schon dass sensibele menschen (auch ADSler) mehr dazu neigen viel persönlichzu nehmen. Wir spüren auch mehr die stimmungen von andere und daher ist uns wichtig dass es allem gut geht. Uns abgrenzen ist weniger einfach.

    Diese problem habe ich auch, und zu denken dass es auch von meine sensibilitàt kommt, weil mich andere auch wichtig sind, hilf mich mich keine selbstvorwürfen dafür zu machen.

    Aber es hilft mich sehr, meine sensibiliät dazu zu nützen genau um mehr abstand zu nehmen: Ich nehme wirklich bewusst war was los ist, im mich, was vielleicht aufgewühlt ist an alte kram und dann merke ich schnell dass der andere auch seine problem hat...

    Da bin ich nicht mehr der langsame schnecke der alle nervt. Aber ich sehe dass ich wegen meine langsamkeit viel verletzt war, aber so einfach bin und gut bin so und dass es leute gibt die alt ungeduldig sind aus irgendwelche grunde oder sogar aus neid um eine schwäche von mich herumhackern wollen.

    @ Firle: deine situation tönt gar nicht gut an! Ist der druck an diese arbeit der dich so stresst, oder bist du ehe jemand der immer angst hast alles falsch zu machen? Ich habe beruflich einiges besch... erlebt und bin mit der zeit zu überzeungung gekommen dass es keine gute grund gibt sich selber krank zu machen wegen ein job. Besonders jetzt, wo eben gesund und fit sein wichtig ist um eine arbeit zu bekommen und zu behalten! In der CH ist es auch möglich kurze oder längere zeit ohne job zu leben, da man niemand verhungern lässt. In D auch, oder?
    Natürlich bin ich im übelesten situationen auch hinenigerutsch weil ich keine selbstachtung hatte und selber sehr ängstlich war. Mit arbeit an mich, bin ich auch wählerisch gewesen in alle bereichen und lasse mich was mich schadet immer weniger zu. Soziale druck ist auch bei mich kaum wirksam geworden um ein job zu suchen. Es gibt nur eines der wichtig ist: dass der job mich spass macht und dass ich wirklich DORT arbeiten WILL.

    lg

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