Hallo Schneekind,

auch ich find mich sehr gut wieder.
Auch ich bin extremst verträumt. Das MPH hilft aber dann doch teilweiße. Gerade in Situationen wo ich normalerweise nicht träume sonder geistig komplett abwesend bin.

Ich war zwar an einer Präsenzuni bzw. Hochschule aber auf Anwesenheit wurde zum Glück kein Wert gelegt. Ich war so gut wie kaum in den Vorlesungen. ich habe mir alles zuhause beigebracht. Gut getan hat mir das aber sicher nicht. Ich hab immer erst vor den Klausuren angefangen was zu tun und da musste dann wohl oder übel der hyperfocus her. Auch erzwungen, wenn es sein musste.
Aber es hat mich doch irgendwie interessiert und ich hatte, mehr oder weniger, ein Ziel.

An eine Präsenzuni traue ich mich nicht zu gehen, da ich schon in der Schule heftige Probleme wegen meiner Konzentration hatte und die Fernuni das ist, wo ich mich am meisten nach meinen Fähigkeiten richten kann.
Dann würde ich auch nicht hingehen. Zuhause kannst du dich nach deinem eigenen Arbeitstempo richten.

Also ich würde sagen, dass gerade die Präsenzuni die bessere WAhl für ADSler ist - denn da bist Du mehr gewzungen, dich mit dem Stoff auseinander zu setzen, triffst Kommiltonen in Real, kannst Dich mit ihnen unterhalten und was unternehmen.. Und sowas hält einen ADSler eher bei einer Sache.
Kann ich nur bedingt zustimmen.
Gezwungen etwas zu tun: Ja. Aber du musst ein vorgegebenes Tempo einhalten und wenn du das nicht schaffst, kann das psychisch nach hinten losgehen. imho

Allerdings bin ich absolut begeistert für das Fach und möchte eigentlich auf gar keinen Fall aufgeben. Ist eine ganz schön blöde Situation...
Das ist es. Stimmt. Aber du bist begeistert für das Fach und das ist ein Ansatz. Daran musst du festhalten. Und wenns nen Semster länger dauert, auch nich so schlimm.

Kann mich da den Anderen nur anschließen, das du dir nen geregelten lernplan machen solltest.
arbeite diese 15 Minuten, mache dann Pause
würde ich für meinen Teil aber nicht machen. Mir persönlich würde das nichts bringen. Nach 15 min bin ich grade erst ein wenig aufgewacht.
nach einer STunde hoert man auf
finde ich besser, oder auch zwei Stunden. Aber dann muss man auch konsequent sein sonst
ist man oft nach einer Stunde so gefesselt, dass man gar nicht mehr aufhoeren mag
.
Mir ist es dann immer passiert das ich bis zur erschöpfung weiter gemacht hab. Und anschließend nicht mal die kraft hatte was zu essen zu machen um die verlorene Energie wieder auf zu füllen.

Bin auch der visuelle Lerntyp und kleine Skizzen (aus wenigen Strichen, jeder kann das), und FARBEN! helfen mir sehr, Ueberblick zu bekommen und mich zu erinnern.
Hihi. Das mach ich auch so. versuch alles so eindeutig, übersichtlich und struckturiert wie möglich zu machen (dauert leider immer Jahre . So das ich auf den allerersten Blick sofort und ohne groß nachdenken zu müssen, erkenne was Sache ist. Quasi für den Fall das mein Geist mal wieder komplett abwesend ist und mein Unterbewusstsein ohne ihn handeln muss.

Achtsamkeitsübungen und Meditation, habe auch schon Autogenes Training und Muskelrelaxation
Funktioniert bei mir leider garnicht. Habe weder Geduld noch Konzentration dafür.

Gibt es sonst irgendwelche Möglichkeiten, die Verträumtheit loszuwerden? Bin verzweifelt...
Das würde mich auch sehr interessieren. Das MPH bringt zwar was aber leider dann hier und da auch nicht so viel. Muss mich immer noch darauf verlassen, dass mein Unterbewusstsein bisher immer mehr oder weniger die richtigen Entscheidungen getroffen hat, wenn mein Geist mal wieder nicht da war.

Fazit: Studium trotz Verträumtheit ist machbar
Bessere Tips kann ich dir leider nicht geben. Ich muss selber erst lernen richtig mit mir umzugehen.

Gruß
windig



Hypnagogie
Cool. Jetzt weiß ich endlich den Fachausdruck, für das was mich so schlecht schlafen lässt