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Diskutiere im Thema Diagnose als Erwachsener im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #21
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 53

    AW: Diagnose als Erwachsener

    Maggy schreibt:
    Weil ADHS eben nicht generell Krankheit bedeutet. Sondern ein Naturell ist. Erst, wenn die Umweltfaktoren so ungünstig sind, dass selbst Normalos massenhaft Stresserscheinungen jeglicher Art bekommen, dann überfordert es uns auch.
    Hm. Das ist ein Thema, das ich die ganze Zeit überlege: Krankheit oder Naturell? Ich sage Naturell. Unter Aboriginies wäre ein ADSler wahrscheinlich der "König", weil er gerne in dieser "Traumwelt" lebt, die die Aboriginies nun mal haben. Bei uns fällt der selbe ADSler negativ auf. Das spricht für die Meinung: das falsche Naturell in der falschen Umgebung.

    Andererseits gibt es eine Menge von Leuten, die mich als schwierig erachten weil ich häufig die Stimmung wechsle und z. B. oft die Aufmerksamkeit an mich ziehe, weil ich deprimiert bin. Oder die meinen, ich wäre ein wenig egozentrisch. Diese Menschen sind - das muss ich zugeben - objektiv und geistig so reif, dass ich deren Urteil doch als zutreffend erachte. Und genau die meinen aber: Schluck doch ein paar Pillen, anstatt uns auf die Nerven zu gehen. (Die Aussage ist jetzt extrem verkürzt. ) Diese Aussage bedeutet aber wiederum: Es handelt sich um eine (nicht lebensbedrohende aber unangenehme) Krankheit nicht um ein Naturell.

    Und jetzt noch der dritte mögliche Weg bei der Interpretation: Ist es so, dass die heutige Industriegesellschaft dermaßen viel Stress produziert, dass einzelne, sehr speziell veranlagte Menschen beginnen seltsam zu reagieren? Z. B. durch ADHS oder andere "Krankheiten". Das bedeutet ADHS ist ungefähr vergleichbar mit dem Fieber, das man während einer Grippe hat. (Fieber ist keine Krankheit, sondern ein Indikator für einen körperlichen Prozess.)

    Ich neige zu Theorie drei, denn ich möchte nicht Aboriginie sein. Eigentlich fühle ich mich in Europa recht wohl und möchte in keiner anderen Gesellschaft leben. Also muß ich mir hier einen Freiraum schaffen, in dem ich so leben kann, wie ich es möchte. Und das versuche ich gerade zu realisieren. Schritt eins ist die Anamnese. Wie es dann weitergeht ist noch unklar.

  2. #22
    Kreativchaotin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 57
    Forum-Beiträge: 584

    AW: Diagnose als Erwachsener

    Also, starke Stressanfälligkeit scheint in der Evolution kein Nachteil gewesen zu sein, das gibt es nämlich bei allen Lebewesen bei einem festen Prozentsatz. Im Gegenteil ist anzunehmen, dass bei Tätigkeiten wie dem Anschleichen der Jäger an Beute, dem Abwarten und blitzschnellen Losjagen unsere feine Wahrnehmung und unser Hyperfokus hilfreich waren. Ich habe auch schonmal gelesen, dass für junge Menschen diese erhöhte Reizanfälligkeit ihre Attraktivität erhöht und würden wir heute nicht so alt, käme es gar nicht dazu, dass wir uns so auspowern über die Jahrzehnte.

    Ansonsten ist es ein Naturell oder eine Wesensart, solange man damit ohne hohen Leidensdruck leben kann. Das ist wie bei Depressionen auch. Es gibt einfach schwermütigere Menschen, ohne dass sie krank sind. Menschen sind unterschiedlich. Und erst heute, wo alles genormt funktionieren soll, entstehen immer mehr Ausfälle und Krankheiten.

    (Off Topic: Nach heutigen Definitionen gab es die meiste Zeit in der Menschheitsgeschichte doch nur Kriegs-traumatisierte Eltern, die Kriegs-traumatisierte Kinder erzogen.)

    Hochsensibilität oder ADHS ohne Krankheitswert sind für mich dasselbe, egal, was andere meinen. Die Themen in den Foren sind exakt die gleichen. Nur dass es bei den Hochsensiblen mehr im Forum gibt, die Hochsensibilität ohne Krankheitswert leben. Aber vielen gelingt das eben auch nicht und die Biografien sind wie unsere. Auch Hochbegabung oder hohe Teilbegabungen wie bei Künstlern haben begleitend viele ADHS-Gesichtspunkte. Unser Adoptivsohn ist Autist. Auch aus dem autistischen Formenkreis findet sich so vieles bei Künstlern, Hochbegabten und auch bei Menschen mit ADHS. Ebenso Anteile aus dem Bereich der Depression.

    Also, da liegt vieles eng beieinander. Und solange es keinen Leidensdruck macht und sich damit im Alltag leben lässt, sehe ich da nichts Krankes dabei.


    LG! Maggy

  3. #23
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 53

    AW: Diagnose als Erwachsener

    Maggy schreibt:
    Im Gegenteil ist anzunehmen, dass bei Tätigkeiten wie dem Anschleichen der Jäger an Beute, dem Abwarten und blitzschnellen Losjagen unsere feine Wahrnehmung und unser Hyperfokus hilfreich waren. I
    Hi Maggy!
    Das bedeutet, dass der ideale Beruf eines ADHSlers möglichst das Äquivalent der von Dir beschriebenen Eigenschaften beinhalten sollte. Beruflich läßt sich das vielleicht auch einrichten. Anders verhält es sich aber im Privatleben. Die "Eigenheiten" eines echten ADHSlers sind für die Umwelt oft schwer erträglich. Ich hatte gerade ein Gespräch, bei dem mir eben "vorgeworfen" wurde egozentrisch und emotional instabil zu sein. Von einer Person, die mich schätzt und mich gut kennt, aber dennoch darunter leidet. auch meine letzte Beziehung ist an ADHS gescheitert, so wie ich es jetzt (ein Jahr später) erkenne. "Kein Tag ohne Krischen mit dir, das halte ich nicht aus... Aber zu diesem Thema werde ich mal ins Forum Beziehungen nachsehen.
    Grüße!
    Raphael

  4. #24
    Kreativchaotin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 57
    Forum-Beiträge: 584

    AW: Diagnose als Erwachsener

    rabo schreibt:
    Die "Eigenheiten" eines echten ADHSlers sind für die Umwelt oft schwer erträglich. Ich hatte gerade ein Gespräch, bei dem mir eben "vorgeworfen" wurde egozentrisch und emotional instabil zu sein. Von einer Person, die mich schätzt und mich gut kennt, aber dennoch darunter leidet.
    Hallo rabo, Menschen, die sozial schwierig im Umgang sind, gab und gibt es zuhauf. Und auch die Interessen derjenigen, die andere als schwierig bezeichnen. Das Patriarchat basierte darauf. Fast jeder Haushalt hatte seinen Privat-Rambo. Als Kinder hatten wir immer Angst vor den sturen, unfreundlichen, ungerechten Haus-Paschas von Vätern. Wann immer ich Biografien lese, sind sie voll davon, ist es so gut wie immer so, dass sich auch in Paar-Beziehungen eine Person findet, die unangenehmer in sozialen Beziehungen ist und eine andere, die de-eskalierender ist. Thomas Mann, Tolstoi, wer auch immer....
    In Chefetagen sind sogar sozial unangenehme Eigenschaften erwünscht, was soweit geht, dass man in den USA schon überlegte, ganze Krankheitsbilder als solche fallen zu lassen, weil Chefverhalten so ist.

    Das nur, um die Kirche im Dorf zu lassen. Darum habe ich ja auch in meinem alten Beitrag geschrieben, dass die Realität der Menschheit die meiste Zeit war, dass die meisten Menschen nach heutigen "Weichei-Kriterien" ständig und über alle Generationen aus "Kriegs-Traumatisierten" bestand. Wie emotional instabil die also dauerhaft waren, kann man sich vorstellen.

    Also, von daher würde ich wirklich nach wie vor sagen, dass auch die emotionale Instabilität von Personen erst dann zum Problem wird, wenn die Betroffenen dadurch nicht Alltagsfähig sind oder so einen hohen Leidensdruck haben, dass sie sich selber als krank empfinden. Mir haben auch schon genug Fachexperten gesagt, dass diese ganzen psychischen Erkrankungen wie Depressionen, ADHS etc. im Wesentlichen von den Patienten selber definiert werden, denn wenn sie nicht ganz enorm stark ausfallen, kann der Arzt sie nicht sehen.

    Nachdem ich selber erlebt habe, dass auch mit Medikamenten ich nicht meine ADHS-Art ignorieren darf, denn die Medis machen mich nicht zu einem Normalo, sondern dass die Medis nur den Schmerz dämpften, habe ich alles hineingesetzt, in allen Lebensbereichen soviel wie möglich ADHS-Way-of-Life zu leben. Nicht als Egoistin, aber als ICH. Das tut im Übrigen auch Jeder!

    Wobei ich zu den ADHSlern gehöre, deren Wesen die Leute wie die Fliegen anzieht. Meine Stimmungsschwankungen ändern das auch nicht. Ich musste immer eher sehen, dass ich mir meine Freiräume schaffe und nicht ausgesaugt werde.

    LG! Maggy

  5. #25
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 53

    AW: Diagnose als Erwachsener

    Hi Maggy!

    Maggy schreibt:
    ...soviel wie möglich ADHS-Way-of-Life zu leben....
    Wie geht denn das? Also die positiven Eigenschaften meine ich jetzt natürlich nicht.. Aber du meinst, wenn du schon desorganisiert bist, dann bist du es richtig viel und nicht nur ein bisschen?

    Viele Grüße!
    Raphael

  6. #26
    Kreativchaotin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 57
    Forum-Beiträge: 584

    AW: Diagnose als Erwachsener

    Hallo Raphael, wenn du wie ich dich mal ein paar Jahre, solange hat es bei mir gedauert, mit deiner ADHS-Realität beschäftigst, dann wirst du wahrscheinlich auch die unterschiedlichsten Desorganisations-Typen feststellen. Wenn du nicht mehr mit den Normalo-Maßstäben von "Desorganisation" dich selber beguckst und irgendwo auch abstrafst, dann wirst du vieles auch nicht mehr Desorganisation nennen.

    Hier nur mal zwei Beispiele:

    1) Selbstschutz: Ein Großteil davon waren von Kleinauf Tricks und Techniken von mir, mit Überreizung umzugehen.

    Wenn ich alles im Haushalt liegen lasse und Papierstapel bilde, weil zuviel auf mich einströmt, dann ist das Selbstschutz.

    Heute tut es mir leid, wie stark ich mich selber mit Normalo-Maßstäben missachtet habe, dabei haben meine Selbstschutz-Techniken so einen hohen Grad an Treue zu mir selber und dem, was ich brauche und was mir gut tut, gezeigt.


    2) Der richtige Moment: Auch oft, und da trifft es sich wieder mit dem Jäger-Naturell, fange ich aus dem Stand heraus an, etwas zu tun, was jetzt gerade dran ist, schiebe alles andere zur Seite und das Ergebnis wird fantastisch! Auch aus Normalo-Sicht übrigens! Ob es nun ein Artikel ist, eine Therapiemethode oder was gerade bei mir beruflich oder privat anlag oder anliegt.

    (Und einige Schwächen gönne ich mir natürlich auch. Ich darf ein bisschen schusselig sein, warum auch nicht?)


    Erstmal, als ich meine ADHS-Diagnose erfuhr, war ich ja damit im Krankheits-Modus sozusagen. Ich war erschöpft und am Ende nach all den Jahrzehnten der Riesenanstrengung, nach Normalo-Regeln zu leben. Natürlich hatte ich schon auch viele ADHS-Bereiche damals, aber immer mit einem inneren Selbst-Beschimpfer in mir, das kennen ja viele hier, wenn nicht alle.

    Dann brauchte ich auch erstmal lange Medis, um überhaupt von der Dauerüberreizung wieder herunter zu kommen und ich brauchte auch Antidepressiva. Und Verhaltenstherapie und Psychotherapie. (Viele von uns haben schwere Süchte entwickelt als Kompensation. Viele Normalos übrigens auch, denn unsere ADHS-Stresserfahrungen mit der Umwelt machen sie ja auch, nur abgeschwächt, aber oft genug krankmachend genug.) Viele von uns brauchen diese Unterstützungen immer weiter. Je nachdem, wie stark sie ADHS haben, wie stark die Altlasten und Wunden sind, wie stark sie eingebunden sind in einen Stress-Alltag, wo sie schlecht heraus können. Bei mir kann es gut auch mal wieder so sein. Momentan komme ich ohne Medis und Therapien klar und habe ADHS ohne Krankheitswert.

    Und so nach und nach habe ich mir dann immer klarer angucken können, wie ich ticke und warum.


    LG! Maggy
    Geändert von Maggy (25.07.2012 um 11:30 Uhr)

  7. #27
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 53

    AW: Diagnose als Erwachsener

    Hi Maggy!
    Klingt toll und stimmt im Wesentlichen mit meinen Überzeugungen überein. Meine besten Projekte habe ich aus dem Stand und unter immensem Druck durchgeführt. Z. B. nach drei Tagen in einer neuen Firma (die auch noch dazu in einer neuen Branche ist) auf die wichtigste Messe des Jahres zu fahren und in dreißig Einzelgesprächen innerhalb von 5 Tagen das finanzielle Grundgerüst des kommenden Geschäftsjahres zu verhandeln.

    Allerdings muß ich sagen, dass ich solche Dinge wie oben beschrieben zwar kann, dass ich aber eigentlich lieber ein ruhigeres Leben hätte. ADHS und Ruhe scheinen sich aber auszuschließen krieg ich immer mehr den Eindruck... Und das größte Problem sind die Routinetätigkeiten...

    Ich muss das mal genauer überlegen...

  8. #28
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 85

    AW: Diagnose als Erwachsener

    Womit wir ja im Grunde wieder dabei wären, zu sagen:
    Es kommt a) darauf an, sich mit sich, so wie man ist, anzufreunden, sich selbst Hilfestellungen zu schaffen und derlei mehr, und:
    b) Es ist gut, wenn man ein Berufsfeld/Tätigkeitsfeld findet, wo die guten Aspekte von ADHS gut eingesetzt werden können und die schwierigen Aspekte nicht allzu sehr zum Tragen kommen.

    Leider ist das nicht immer möglich, vielleicht nicht mal besonders oft ...

    Zur Frage, ob nun "Krankheit" oder "Naturell" würde ich meinen: Es kommt wohl einerseits auf die Ausprägung an. Zweitens auf die beiden eben genannten Faktoren, die ja bedingen, ob und wie sehr man sich an seinen Problemen aufreibt oder eher nicht - und ob sich andere daran stören.

    Zusätzlich aber müssen wir auch bedenken, dass es sich um eine Veränderung im Gehirnstoffwechsel handelt, also durchaus um eine körperliche Veränderung, die ja auch mit Medikamenten zu beeinflussen ist. Das würde ich dann wohl doch eher unter Krankheit einordnen.

    Aber es heißt ja nicht, dass man nicht auch als Mensch mit einer Krankheit leistungsfähig und in die Gesellschaft integriert sein kann!
    Welcher Mensch ist denn schon hundertprozentig gesund??
    _____________

    @Rabo: Ja, es war in der Tat bei der Diagnosestellung etwas schwierig, abzugrenzen, wie viel in der Kindheit wohl durch die Schule kompensiert worden ist, sodass anderen damals keine Symptome auffielen. Eben weil zur klaren Diagnose das Kriterium gehört, dass AD(H)S auch in der Kindheit schon vorgelegen haben muss.

  9. #29
    Kreativchaotin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 57
    Forum-Beiträge: 584

    AW: Diagnose als Erwachsener

    Hallo Frl. Hudel, ich würde da eher sagen: Es gibt unterschiedliche Varianten von Hirnstoffwechsel. Und es gibt unterschiedliche Persönlichkeiten. Und ob das krankheitswertig ist, hängt dann von der Situation und der Person ab. Kein Mensch käme auf die Idee, den hyperaktiven Mozart oder Einstein als krank zu bezeichnen.

    Alle Abweichungen von der Norm haben auch körperliche Korrelate irgendwo, von denen man aber nicht mal weiß, ob sie Ursache, Wirkung oder was auch immer sind, vielleicht nur zufällig auch da. So wie immer weniger Kinder geboren werden und die Störche auch weniger werden. Trotzdem bringen die Störche nicht die Babies.

    Gleiche medizinische Befunde können eine total unterschiedliche Erscheinungsform haben, das ist bei vielem so. Denn wie was wirklich zusammenhängt wissen wir gar nicht. Z.Zt. weisen auch beispielsweise Studien drauf hin, dass die Hirnveränderungen, die typische Alzheimer-Hirne bei den Obduktionen ausmachen sollen, auch bei vielen Menschen ohne Alzheimer ebenso aussehen.

    Ebenso wie bestimmte Röntgenbilder von gleich aussehenden orthopädischen Schäden, die aber ganz unterschiedliche, nämlich zwischen starken oder gar keinen Beschwerden hervorrufen, von den Ärzten unterschiedlichst bewertet werden.

    Das ist doch alles Stochern im Nebel und hilfreich, wenn es einen weiterbringt, aber hinderlich, wenn es einen stigmatisiert.
    Geändert von Maggy (25.07.2012 um 17:09 Uhr)

  10. #30
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 53

    AW: Diagnose als Erwachsener

    Maggy schreibt:
    Wenn du nicht mehr mit den Normalo-Maßstäben von "Desorganisation" dich selber beguckst und irgendwo auch abstrafst, dann wirst du vieles auch nicht mehr Desorganisation nennen.
    Hi Maggy!
    Klingt dolle. Gibts da auch ein Buch zu? Oder eine Webseite? Oder irgendwas um daran weiterzuspinnen....
    Oder einen Coach, der mir das in der Praxis erklärt? Ich dachte ADHS-Coaches versuchen den Klienten mehr Struktur beizubringen. Aber vielleicht tun sie ja andere Dinge. Ich hab mich über das Thema ADHS-Coaching noch nicht informiert. Ich werd gleich mal Google anwerfen.

    Viele Grüße!
    Raphael

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