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Diskutiere im Thema Diagnose als Erwachsener im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #11
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.433

    AW: Diagnose als Erwachsener

    Hallo alle,

    Interessant zu lesen! Einiges ist bei mich schon ähnlich...

    Irgendwie anders war ich immer... Schon als baby... Bin mischtyp, also impulsiv träumerin (ohne hyperaktivität). Aber es gaben andere die ähnlich sind in der familie...

    In der schule, mit die noten geschaft aber deutlich unten meine potential. Ich war viel am träumen.

    Kontakt mich andere kindern war schlecht. Ich war leicht zu provozieren und gemobbt und hatte wenig freundinnen.

    Dann ging es im berufleben eben nicht gut... Schlau sein genügt es nicht (abschluss gut geschafft, aber knapp wegen praktikum) wenn man viele flüchtigkeitsfehler macht und vieles vergiss...

    So bekam ich der diagnose mit 36 jahre, war verzweifelt weil es beruflich nie richtig ging...Hingegen hatte ich im umgang mit mitmenschen schon viele vorschritten gemacht...

    lg

  2. #12
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 53

    AW: Diagnose als Erwachsener

    Danke mal an alle, die sich die Mühe gemacht haben, zu antworten. Mehrere Geschichten sind wie meine. Das freut mich, denn in der Kindheit war ADHS schon ganz schön verdeckt.

    Auch wenn ich jetzt keinen richtigen Vorteil durch den Verdacht habe: Alleine das Wissen, dass ich nicht vom Mond oder Mars bin, sondern, dass es viele andere gibt, die ähnlich sind, ist wunderbar. Und ob jetzt die eine oder andere Komorbidität dabei ist, ist mir sowas von egal. Mein Mix läuft auf 80% ADHS und ein wenig Hochbegabung und Hochsensibiltät hinaus.

    Mal sehen, wie es weitergeht, aber wichtig ist es Dinge zu erkennen. Das Erkennen selbst ändert zwar noch nicht alles, ist aber ein Schritt, ohne dem sicherlich nichts geht.

    Viele Grüße!
    Raphael

  3. #13
    Kreativchaotin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 57
    Forum-Beiträge: 584

    AW: Diagnose als Erwachsener

    rabo schreibt:
    Mein Mix läuft auf 80% ADHS und ein wenig Hochbegabung und Hochsensibiltät hinaus.l
    Naja, ganz normal halt unter uns Chaoten, oder?

  4. #14
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 53

    AW: Diagnose als Erwachsener

    Maggy schreibt:
    Naja, ganz normal halt unter uns Chaoten, oder?


    Ja, stimmt. Ist wohl der Grund warum ich seit Tagen dauernd hier bin.

    Jetzt - nach der Erkenntnis - gehts erst mal besser. Die derzerit einzig offene Frage ist, wie ich mit dem Beruf umgehe. Der kreativ-chaotische Part wär js ganz OK. Und könnt ich mir ein Sekretariat leisten, dass den anderen Teil übernimmt, wäre es eigentlich bereits gelöst. Dass ich dann und wann mal in ein schwarzes Loch falle, das kenne ich. Das ist nicht so schlimm. Nur das Chaos irgendwie in Bahnen zu lenken....

    Spontan fällt mir ein Satz von Henry Miller ein: Chaos ist nur die Bezeichnung für ein System, das wir nicht vertanden haben. Klingt gut, nützt mir in der Praxis gar nichts.

    Danke an alle!
    Raphael

  5. #15
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 968

    AW: Diagnose als Erwachsener

    Vor meiner Diagnose dachte ich auch, dass ich kaum Anzeichen für ADS gezeigt hätte, aber je mehr ich mich damit auseinander setzte, umso deutlicher wurde es... dabei war vieles was ich nur verdrängt hatte.. auch standen mehr soziale Isolation, Ängste für mich im Vordergrund..

    Aber diese waren sicherlich durch ADS Symptome gekommen z.B. war ich tollpatschig und deshalb machten sich die anderen lustig über mich.. und eben auch das verpeilen usw.

    Deshalb bin ich mir sicher, dass Du auch noch jede Menge finden wirst, je genauer Du Dich damit beschäftigst

    Große Aha-Effekte brachte mir auch folgender Artikel bei ADHS Deutschland e.V. : Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom ohne Hyperaktivität . Denn dort paßte sehr vieles (aber nicht alles) auf mich sehr genau zu, vor allem Sachen, die dem Klischee-ADS-Kind scheinbar komplett widersprechen wie z.B. anhänglich und brav

  6. #16
    Zotti

    Gast

    AW: Diagnose als Erwachsener

    Hallo lieber Rabo, du hast den gleichen Namen wie einer meiner Söhne. Ich habe mal irgendwo hier im Forum gelesen, daß man seinen echten Namen nicht ausschreiben soll. Vielleicht fragst du da nochmal irgendwo nach.

    Also ich war als Kind verträumt, habe stundenlang an den Schularbeiten geseßen und da ich außerhalb der Stadt aufgewachsen bin
    und jeden Tag draußen war, Sommer wie Winter und wir viele Tiere hatten und ich in den Wald und auf Felder konnte, ich glaube, darum
    ist das ASD nicht aufgefallen.

    Wenn ich mir vorstelle nur immer in einer Wohnung zu sein, nicht auf der Straße rumlaufen zu können weil da so viele Autos sind,
    dann wäre das bestimmt früher aufgefallen, obwohl ich finde es ist auch nicht normal, daß Kinder in Stadtwohnungen lebenmüssen,
    keine Plätze zum Spielen haben (ich meine nicht die Spielplätze) und überalle nur auf Autos aufgepaßt werden muß usw.

    Also in der Schule habe ich mich nie am Unterricht beteiligt obwohl ich alles wußte. Dann habe ich später in der Ausbildung wohl immer
    Flüchtigkeitsfehler gemacht und war ablenkbar.

    Doch in meiner Zeit war das alles nicht so schlimm, wenn man nicht so genormt war, Hauptsache man kam irgendwie mit.

    Bin jetzt schon etwas erschöpft, mir fällt jetzt nichts mehr konkretes ein. Gruß Zotti

    Ach ja mir fällt noch ein, ich hatte frühe nie Freundinnen.

  7. #17
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.433

    AW: Diagnose als Erwachsener

    Hallo zotti,

    Doch in meiner Zeit war das alles nicht so schlimm, wenn man nicht so genormt war, Hauptsache man kam irgendwie mit.
    So hatte ich als kind, in der schule und zu hause, mehr oder weniger erlebt. Ich bin ein bisschen jünger als du. Aber es war noch damals so. Aber dann, wenn ich erwchsene war und arbeiten musste, ging es nicht. Es hat sich auch geändert und jetzt wenn ich mitbekomme wie es in der schule geht mit die kindern, bin ich froh es hinten mich zu haben.

    Ich habe der eindruck, zwischendurch hat der wirtschaftkrise vieles geändert...

    lg

  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 85

    AW: Diagnose als Erwachsener

    Eine interessante Frage, Rabo, die ich mir auch seit meiner Diagnose immer wieder gestellt habe. Wieso fiel bei mir als Kind niemandem was auf?

    Mögliche Antworten:
    1.) Ich bin auf eine Waldorfschule gegangen, da bewegt man sich viel, macht Musik, auch viel Handwerkliches zwischen den "Kopf"-Fächern. Ich denke, das gleicht vieles aus und "Hibbeligkeit" wird gut kompensiert.
    Waldorfschulen machen ja auch viel "Anschauungsunterricht" mit praktischen Versuchen etc., das ist ideal für ADHS-Kinder.

    2.) Wir waren als Kinder immer viel unterwegs, haben draußen auf der Straße spielen können, es hat uns kaum mal jemand "beaufsichtigt". Wir mussten halt wieder zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen. Ich konnte mich also viel bewegen!

    Aber rückblickend gab es eben doch Anzeichen bzw. Symptome:

    * Ich war als Kind sehr verträumt.
    * Ich war äußerst empfindlich gegenüber irgendwelchen Veränderungen: Bei Fasching, Feiern und anderen Veränderungen im Alltagsablauf wurde ich regelmäßig krank ...
    * Ich war ausgesprochen lärmempfindlich. Wenn es in der Schule im Unterricht unruhig zuging, bin ich fast ausgerastet und war äußerst angestrengt.
    * Ich hatte solche "Tics", mit den Fingern Melodien nachzuspielen (etwa wie auf einem Klavier), dh. auch wenn ich äußerlich ruhig war, war ich doch irgendwie ständig in Bewegung.
    * Mein Zimmer war nie ordentlich genug aufgeräumt, und auch zur Mithilfe im Haushalt habe ich mich nicht geeignet, weil ich nie sorgfältig genug war. Das gab schon immer wieder Stress ...
    * Ich war schon immer sehr reizoffen, dh. offen z. B. für das, was um mich herum passiert, was in anderen vorgeht, was andere vielleicht brauchen ...
    * Ich habe mich ab der Pubertät immer mehr in Fantasiewelten begeben, Berge von Büchern gelesen, Gedichte geschrieben und was nicht alles, und konnte mit anderen Kindern in meinem Alter nur wenig anfangen.

    Sicher gibt es noch weitere Symptome, die mir jetzt nicht mehr einfallen. Das meiste ist bei meinem Bemühen, ein "braves Kind" zu sein (weil nämlich alles, was nicht glatt lief, mich stets überforderte!) wahrscheinlich gar keinem aufgefallen.

    Es grüßt
    Frl. Hudel

  9. #19
    Kreativchaotin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 57
    Forum-Beiträge: 584

    AW: Diagnose als Erwachsener

    Hallo Zusammen, mich wundert das nicht besonders, dass in einer Zeit, die nicht so stressig war wie heute, ADHS nicht krankheitswertig auffiel. Weil ADHS eben nicht generell Krankheit bedeutet. Sondern ein Naturell ist. Erst, wenn die Umweltfaktoren so ungünstig sind, dass selbst Normalos massenhaft Stresserscheinungen jeglicher Art bekommen, dann überfordert es uns auch.

    Natürlich gab es auch früher schon so starke Ausprägungen von ADHS, dass es auch damals schon für einige Schulprobleme etc. gab, die gravierend waren. Aber wir haben ja nicht alle gleich stark ADHS.

    LG! Maggy

  10. #20
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 53

    AW: Diagnose als Erwachsener

    Fräulein Hudel,
    das habe ich genauso erlebt. Allerdings nicht in einer Waldorfschule.

    War das bei der Diagnosestellung nicht problematisch?

    Viele Grüße!
    Raphael

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