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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 396

    HSP und ADS / ADHS

    Hallo liebe Community,

    Ich stell eine Theorie in den Raum und möchte gerne wissen / diskutieren was eure Meinung dazu ist:


    Mütter, die während der Schwangerschaft unter Stress stehen, schütten größere Mengen von Stresshormonen (Zum Beispiel Cortison ) aus.
    Dieses Stresshormon gelangt über die Blutlaufbahn in den Embryo. Dieser bekommt signalisiert "Feindliche Umwelt!" und darauf entwickeln sich paradoxerweise Krankheiten wie AD(H)S und Co.

    Vorallem hochsensible Mütter werden während der Schwangerschaft schneller gestresst, was dazu führt dass ihre, wahrscheinlich hochsensiblen, Kinder noch stärker dadurch beeinflusst werden und sich Fehlbildungen entwickeln.
    Das ist meiner Ansicht nach der Zusammenhang zwischen AD(H)S und Hochsensibilität! (?)

  2. #2
    Chaotin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 50
    Forum-Beiträge: 5.320

    AW: HSP und AD(H)S

    Nachdem ich Bücher zu HSP gelesen habe, sowie mich mit anderen über das Thema unterhalten habe, bin ich eher zu der Meinung gekommen, das Hochsensibilität die Grundlage für ADHS bildet.

    Also so, wie du es beschreibst, nur daß zusätzlich auch der Embryo eine HSP ist.

  3. #3
    Allanon

    Gast

    AW: HSP und AD(H)S

    Sorry, zuerst mal ne bloede Frage: "HSP" - ist das eine Diagnose bzw. ist es als eine "Erkrankung" in offiziellen Sinne "anerkannT "?
    Ich frage aus Interesse, da ich von mir - zumindest durch lesen einige Beitraege darueber von zlatan_klaus, meine kann dass ich hochsensibel bin.
    Du hast ja explizit geschrieben, dass hochsensibilitaet nichts mit gutmuetigkeit zu tun hat, was fuer mich sehr sehr einleuchtend ist. Ich bin nicht gutmuetig. Gutmuetig kann ich aber sein, wenn ich es will.
    Ich war mir dessen immer bewusst, dass ich sehr sehr sensible Antennen (Blicke, Gesten, Stimmlagen etc.....nehme ich hochsensibel wahr !) habe, um Menschen einzuschaetzen und bin damit oft weit gekommen.
    Darueber habe ich kaum mit Jemandem sprechen koennen, aus Angst, als paranoiker abgestempelt zu werden.
    Ich habe so diverse "Verschwoerungstheorien", die mich vor Gefahren schuetzen ;-)

  4. #4
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 583

    AW: HSP und AD(H)S

    @Allanon: Soweit ich weiß, ist HSP nicht offiziell als "Krankheit" (wie z.B. ADHS) anerkannt, da es noch ein zu neues Forschungsgebiet ist.
    In vielen Dingen, vor allem Herkunft und Grund, scheiden sich da noch die Geister.

    Zum Thema: Ich denke, es gibt durchaus einen Zusammenhang zwischen HSP-Mutter, Stress in der Schwangerschaft und AD(H)S-Kind.
    Aber es ist beileibe nicht der einzige Zusammenhang zwischen HSP und AD(H)S. Irgendwer im Forum hat auch mal die etwas provokative These aufgestellt,
    dass AD(H)S und HSP dasselbe sei.
    Ich muss sagen, ich sehe es ähnlich. Gerade in Reizoffenheit führt in den meisten Fällen zu Aufmerksamkeitsproblemen. Und die ist bei HSP eben auch da.
    HSP ist vermutlich extrem verwandt zu ADS, also ohne Hyperaktivität.
    Und gleichzeitig denke ich, dass es vermutlich auch AD(H)Sler ohne HSP gibt, aber eben nur sehr selten. HSP ohne AD(H)S vermutlich noch viel seltener.
    Völlig Unabhängig von der psychischen Verfassung der (HSP-)Mutter in der Schwangerschaft.

    Finde die These trotzdem interessant, da sie auf mich definitiv zutrifft.
    Meine Mutter ist HSPlerin (wenn man das so sagen kann, wird ja nicht diagnostiziert) und hatte in der Schwangerschaft mit mir sehr viel Stress.
    3 kleine Kinder + ihre Mutter lag im sterben.
    Ich kam als Schreikind zur Welt und war wohl das mit Abstand anstrengendste Kind, das meine Familie je erlebt hat. Und es gibt viele Kinder in meiner Familie.
    Da ich bei meinem Vater auch ganz stark ADHS im Verdacht habe, liegt es für mich Nahe, dass ich auch AD(H)S habe oder zumindest HSP, wo der Unterschied aber kaum festellbar ist.

  5. #5
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 3.524

    AW: HSP und AD(H)S

    Bei mir würde diese These passen wie die Faust aufs Auge.....

    Allerdings weiß ich nich wie das bei meiner Mutter aussah... die war in einer ganz anderen Situation und naja eigentlich recht enspannt (für ihre Verhältnisse) muss ich sie aber mal nach fragen!

    Ich war in der Schwangerschaft stark unter Stress psychisch und physisch und hatte ständig extreme Ausbrüche ...aggressive oder depressive oder euphorische....

    Das ich hypersensibel bin steht bei mir außer Frage und mein Sohn ist es noch extremer als ich ....

    LG

    Rose

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 6

    AW: HSP und AD(H)S

    Hallo zusammen,

    falls Ihr mehr Infos zum Thema HSP/Hochsensitivität sucht, die findet man z.B. hier:
    Die Seite für Hochsensible Menschen HSP

    Die Seite wird u.a. vom Autor Georg Parlow (Buch: "Zart besaitet") mitbetrieben. Das Buch kann ich übrigens sehr empfehlen.
    Dort findet sich auch ein "Test", bei dem man mal schauen kann, ob man selbst in Richtung HSP tendiert.

    Nachdem ich mich intensiver mit dem Thema HSP befasst habe, bin ich inzwischen der Ansicht, dass es sehr wahrscheinlich einen Zusammenhang zwischen AD(H)S und HSP gibt. Das soll jedoch nicht heißen, dass jeder ADSler automatisch hochsensibel ist oder jeder hochsensitiver Mensch gleichzeitig AD(H)S haben muss. Ich denke jedoch, die Wahrscheinlichkeit von AD(H)S ist tendenziell höher, wenn man eine hochsensible Veranlagung hat.

    Außerdem kann es vorkommen, dass etwas nach AD(H)S aussieht, sich jedoch genauso gut mit HSP erklären lässt. Jedenfalls liegt bei beiden eine gewisse Reizfilterschwäche vor.

    Ich kann mir zudem gut vorstellen, dass gewisse Schwierigkeiten während der Schwangerschaft der Mutter ebenfalls AD(H)S oder HSP, ggf. auch beides, begünstigen können. Ich weiß z.B. von meiner Mutter, dass ihre Schwangerschaft mit mir damals recht problematisch war. Unabhängig davon bin ich mir ziemlich sicher, dass meine Mutter auch eine hochsensible Veranlagung hatte. Sie konnte sich extrem gut in andere hineinfühlen, so als ob es ihre eigenen Gefühle wären.

    Dieses Phänomen kenne ich auch von mir. Inzwischen sehe ich es als eine Art "Gabe" an, die mir meine Mutter mit auf den Weg gegeben hat. Derzeit versuche ich, mit dieser "Gabe" entsprechend sinnvoll umzugehen. Das gelingt mir noch nicht immer, doch ich arbeite daran.

    LG ansino

  7. #7
    Zotti

    Gast

    AW: HSP und ADS / ADHS

    Hallo, ich kann auch ein Buch empfehlen bezüglich Hochsensibilität, diese Buch heißt
    "Leben mit Hochsensibilität" von Susan Marletta-Hart. Das ist sehr gut beschrieben,
    ich bin dem Buch zufolge nicht ganz so schlimm dran, jedoch eine Freundin von mir.

    Gruß Zotti

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