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Diskutiere im Thema ziehen sich ad(h)s-ler gegenseitig an? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #81
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 109

    AW: ziehen sich ad(h)s-ler gegenseitig an?

    Hallo!
    Jetzt kann ich kaum noch gucken, weil ich erst mal alles lesen musste....- wollte eigentlich mal früh ins Bett
    Ich weiß von meinem ADHS erst seit kurzem. Bin über meinen Sohn darauf gekommen...
    In den letzten Wochen hat sich aber auch herausgestellt, dass meine beiden besten Freundinnen auch ADHS haben!
    Ist zwar noch nicht diagnostiziert- kommt aber.
    Ich denke schon, dass mir die "Normalos" viel zu langweilig sind!
    Es ist schön und schrecklich Begebenheiten aus der Vergangenheit unter dem neuen Aspekt zu betrachten.
    Uns werden sooo viele Dinge klar....

    Bei meinem Mann bin ich mir garnicht so ganz sicher, ob er nicht auch betroffen ist?!
    Oder ob das nur die Reaktion auf uns ADHSler ist.....

    Ich werde es noch herausfinden!

    Viele Grüße
    ChaosStern

  2. #82
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 111

    AW: ziehen sich ad(h)s-ler gegenseitig an?

    Hallo Daniel C david ,
    so wäre mein Wunsch wenn ich einen frei hätte , das man darüber redet und das aus der Welt schafft und nicht 3 Tage warten muss bis die man sich wieder sieht am Telefon reden ist auch net der Burner ja das hört sich echt klasse an
    Weiter so ,wünsch euch noch viel schöne und stürmisch gute Zeiten

    Matte

  3. #83
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 111

    AW: ziehen sich ad(h)s-ler gegenseitig an?

    Hallo Zotti ,
    mir geht es soweit (Kopf mässig) gut ,danke der Nachfrage .Mein Chaos hier in der Wohnung stört mich sehr da ich noch immer keine richtige küche habe und dies und das noch gemacht werden muss , aber momentan macht mein körper etwas schlapp die körperlich betonte Arbeit fordert mich und Knie und Rücken schmerzen nehme Diclofenac.
    Aber zum Thema zurück mit den Beziehungen die ich hatte :
    -Meine letzte beendete ich ,da ich die zweite Auszeit die sie beantragt hatte nicht mehr mit machen wollte und ich schon bei der ersten Auszeit gesagt habe (Aug/Sept 2011) "wenn das schon so los geht " das war kurz vorm 2 Jährigen .Pünktlich zum 2 Jährigen trafen wir uns inder Mitte unserer Wohnorte und ich lud sie ein und wir redeten nur über die Beziehung und das sie nicht weiss was mit ihr los sei.
    kurz vor Weihnachten beendete ich es per Telefon da sie Angst hatte zu mir zu fahren wegen dem Wetter ( okay vielleicht hätte ich -zu ihr fahren sollen- "aber hätte hätte Fahradkette"
    -Meine Ehe ( 2 Mädchen sind daraus entstanden )scheiterte vermutlich weil ich mich überall einmische in Erziehungsfragen , beim kochen bei vielen Dingen des Alltags( sie hat manches nicht so gemacht wie ich es mir vorgestellt habe) da ich immer Ideen und Vorschläge habe und es besser oder genauer machen will,letztendlich hat sie sich in den Fußballtrainer meines Stiefsohnes verliebt (sind immer noch zusammen ) so war das dann eben , erst schmerzhaft dann ernüchterung jetzt kommen wir aus .
    -es gab viele 3 -4 Monats beziehungen oder welche wo es nur um sexuelle Anziehung ging da müsste ich jetzt nachdenken und da bin ich jetzt ehrlich zu müde von der arbeit meistens haben die frauen es mit mir beendet weil es das mit mir nicht ist so der geleierte Spruch der mich schon so lange verfolgt.

    aber was solls jetzt geh jetzt mal gleich ins Bett
    ich hoffe ich konnte dir nen kleinen Einblick verschaffen

    gruss in den Ruhrpott
    matte

  4. #84
    Zotti

    Gast

    AW: ziehen sich ad(h)s-ler gegenseitig an?

    Ja, so war das früher auch bei mir, immer 3 Monatsbeziehung und dann wurde es beendet. Jetzt habe ich meine längste Beziehung
    schon 7 Jahre seit Mai diesen Jahres. Er ist kein ADSler, hat jedoch viele Eigenschaften davon, also vergißt oft was, sucht immer was
    und seine Wohnung sieht viel schlimmer aus als meine.
    Das positive daran war damals, ich hatte mir vorgenommen, erst einen Beziehung zu beginnen, wenn meine Wohnung richtig in Ordnung ist.
    Das hat natürlich nicht geklappt, als ich ihn kennenlernt konnte ich ja nicht sagen, du mußt warten, bis meinen Wohnung richtig aufgeräumt ist.

    Na ja, dann war ich ja froh als ich ihn besuchte und seine Wohnung sah, da brauchte ich kein schlechtes Gewissen mehr zu haben.
    Jetzt zieht meine Wohnung eigentlich noch schlimmer aus wie vor 7 Jahren. Es stehen immer noch irgendwelche Kartons unterm Bett oder
    im Keller, die ich nie mehr ausgepackt habe. Ja aber jetzt will ich gar nicht mehr die Wohnung schreiben,
    auf jeden Fall wundere ich mich selber wie lange die Beziehung schon geht, doch wenn ich sie an anderen Beziehung messe, ist das
    gar nicht so einen normale. Doch wenn wir so klarkommen, ist das doch o.k.

    Also bis dann, gruß aus Bochum von Zotti

  5. #85
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.149

    AW: ziehen sich ad(h)s-ler gegenseitig an?

    Für mich ist das keine Frage, dass ADSler sich anziehen.

    Ich wollte auch immer nur ne feste Beziehung, wenn ich mal mein allgemeines Lebenschaos in Ordnung gebracht habe. War fast schon soweit, als ich meinen späteren Mann kennenlernte.

    Seine Wohnung sah auch noch viel schlimmer aus als meine - war einfach ne beruhigende Geschichte - ich musste mich nicht elend schämen.

    Wir haben uns spontan einfach gut verstanden, obwohl er älter war als ich und beruflich richtig gut situiert. Bildungsmäßig war er mir mächtig überlegen, ist aber im Gespräch nicht deutlich geworden - und sein praktischer Verstand hatte mächtige Lücken ggg.

    Hab es nie verstanden, wie seine Wohnung aussah. Vor allem stapelten sich überall ungeöffnete Briefe oder (noch viel schlimmer), die Briefe waren geöffnet und der Inhalt wanderte nach kurzem Überfliegen wieder in den geöffneten Umschlag zurück. Davon gab es regelrechte Berge an den unmöglichsten Plätzen.

    Wir sind nie zusammen gezogen - wäre für mich undenkbar gewesen. Ich bin völlig blöde geworden in seiner Riesenwohnung, die vollgestopft war mit Papier und den materiellen Ebenbildern seiner schier grenzenlosen Kreativität.

    Wir waren 14 Jahre zusammen - alles ein bisschen ungewöhnlich. Aber ich hab eigentlich das Chaos bei ihm in Kauf genommen für den vielen Spaß, den wir hatten.

    Ehm, wir konnten über Stunden reimen, dichten, singen und Blödsinn machen. Das ganze Ausmaß der Katastrophe ist aber erst deutlich geworden, als er plötzlich verstorben ist. Er hatte wirklich gar nichts im Griff. Und leider konnte er es mir noch nicht mal sagen, warum es so schlimm bei ihm war.

    Äußerst bedauerlich, ich hab mir tausend Sachen einfallen lassen, um diesen Haushalt mal funktionsfähig zu machen! Überall irgendwelche Zettel, jede Menge verschlossene Körbe für Wäsche, damit die nicht immer überall zu finden war. Für viele Wäscheteile ne extra Schublade, damit er das Zeug nicht zusammenlegen musste, sondern einfach in die Schublade feuern - damit waren dann zumindest die Rennstrecken frei.

    Nachdem ich mich jetzt durch die Literatur gearbeitet habe, ist mir klar, dass er auch ADHSler war - nur keiner kam drauf und keiner wusste, dass es eigentlich leicht gewesen wäre, die Probleme zu lösen! Find ich jetzt bitter - wir hätten wirklich noch ein paar schöne Jahre in Museen, Konzerten und Galerien verbringen können.

    Er hatte auch immer wieder ein Alkoholproblem, das er eines Tages mit dem Totalverzicht gelöst hat - gab keinen Entzug und nichts. Trotzdem beharrten die im Krankenhaus (bekanntes Säuferkrankenhaus in Berlin) drauf, dass er ne Therapie machen müsse - die hat der Mann einfach verweigert, mit meiner Unterstützung. Ich hatte schon zwei erfolglose Psychotherapien hinter mir und war von dem ganzen Gerde völlig frustriert.

    Er hat nie mehr Alk. angerührt, aber trotzdem kam er nicht mehr halbwegs auf die Beine. Wir haben uns dann geeinigt, dass er ein paar Räume hat, in denen er machen konnte was er wollte - in seinem Arbeitszimmer hab ich manchmal nichtmal nen freien Stuhl gefunden.

    Pünktlich zu Weihnachten oder wenn sich Besuch angesagt hatte wurde aufgeräumt - habe ich mir eingebildet. Dann waren plötzlich Tische benutzbar usw. Als ich die Hütte ausräumte fand ich die ganzen Papiere in diversen Kartons, die einfach unter ein Regal geschoben wurden.

    Der Nachlass hat mir eigentlich das ganze Problem aufgezeigt - überall angefangene Ordnungssysteme, die nie durchgehalten wurden. Allein für die Krankenversicherung hatte er wohl mindestens drei Ordner angelegt. Und kein bisschen Kohle - er gehörte zu den höheren Einkommensklassen und hat noch reichlich Geld regelmäßig von seiner Mutter bekommen. So mindestens zwei Mal im Jahr nen Sparvertrag - war kein Problem.

    Mann, was haben mir die Leute alles erzählt - keine Dummköpfe, teilweise sogar Wirtschaftsfachleute. Schau nach, ob es nicht doch noch im Chaos ne Versicherung gibt! Hat er gespielt? Der muss doch noch getrunken haben - heimlich. Ich hab keinen Alkohol in der Wohnung gefunden und eigentlich hatte er auch keinen Grund nen Rückfall vor mir zu verheimlichen. Eine gute Freundin von ihm, Hochschullehrerin für Erziehungswissenschaften, war auch der Meinung, er müsse noch getrunken haben. Was kam da alles raus an möglichen Diagnosen - nur ADHS als Möglichkeit wurde nie angesprochen. Mensch, waren die alle gebildet und haben die mich alle auf Holzwege gejagt.

    Nein, er hat weder getrunken noch gespielt. Er hat tausend Mal im Jahr gesagt, wegen der Zehn Euro, das lohnt sich nicht - Ergo sind zehntausend Euro im Jahr den Bach runter gegangen!

    Wir bzw. ich habe während eines Krankenhausaufenthaltes bei ihm mal aufgeräumt und einige grundlegende Ordnungssysteme eingeführt, mal eben dreitausend Mark vom Finanzamt zurück geholt, 20 000 Mark von der Krankenversicherung seiner verstorbenen ersten Frau, weil er einfach weiter für sie bezahlt und sie nicht abgemeldet hat.

    Nach neun Jahren war der gesamte Effekt meiner Arbeit verpufft. Besonders schade ist, dass ich ihm immer angeboten habe, bestimmte Aufgaben zu übernhemen, wenn er ein bisschen mitmacht und mich nicht total ausnutzt. Keine Chance! Er hat einfach alles wieder vergessen.

    Als ich mich mit seinem Status als Beamter richtig auskannte war mir klar, dass er nie Geld von der Beihilfe geholt hat. Ist ein Hammer, die Krankheit seiner ersten Frau muss ein Vermögen gekostet haben und bei der Krankenversicherung hat er auch nichts eingereicht. War ja so hübsch, es gab ja dann jedes Jahr Geld bar auf die Kralle! Tolle Versicherte, die keine Rechnungen einreichen. Da gab's dann schon mal ein paar Kröten - für ein Jahr betrug die Rückzahlung dann etwa 5% der tatsählich entstandenen Kosten.

    Allein die Mahngebühren müssen ein Vermögen gekostet haben - er fand nie ne gescheite Lösung. War aber leider auch nicht zu Daueraufträgen zu bewegen. War ja angeblich soviel Aufwand, sich ein Mal im Jahr für ein paar Stunden an die Arbeit zu machen. ggggg Lieber jeden Monat Überweisungen gemacht und jeden Monat Mahngebühren bezahlt.

    Aber: Mal eben in seiner Hochschule neue Lehrstellen eingerichtet, weil er den zwei Praktikanten ja helfen wollte. Hat auch gut geklappt - beiden geht es heute sehr gut. Mal eben für ne begabte Sekretärin ne Ausstellung in seiner Hochschule organisiert - sie lebt heute von ihrer Kunst. Und in dem Riesenchaos gab es alles an Hardware was man sich denken konnte - hat alle alten Rechner bei sich aufgenommen und zuverlässig für Gott und die Welt neue zusammen gebaut.

    Die Dinger laufen nach zehn Jahren immer noch stabil.

    Und ich Schaf hab immer gedacht, was ist hier bloß los? Er war nicht aufsässig oder sonst was - er hat tatsächlich einfach alles vergessen!

    Nachdem er nicht mehr gesoffen hat, hat er Cola in Unmengen zu sich genommen oder schwarzen Tee. Er wurde dicker und dicker - keine Chance da raus zu kommen. Ich hab mir den Mund dumm geredet - dass er so nie aus der Zuckerschaukel rauskommt. Dann hab ich große Gläser besorgt und die überall hingestellt, Zettel geschrieben, dass er am Tag davon mindestens vier, gefüllt mit Wasser, zu trinken hat - geholfen hat es natürlich nicht.

    Das Chaos, besonders als ich nach seinem Tod damit konfrontiert war, war ein reiner Horror! Brauch ich nicht mehr!

    Aber, die Kreativität hat alles aufgehoben. Und ich gäb viel, wenn ich solche Denker und Lebenskünstler mal wieder in meinem Umfeld hätte.

    Wir ziehen uns an - mit den Stinos, das geht fast nicht. Die Langeweile wäre für uns unerträglich - aber so ein bisschen Stabilität hab ich schon auch gern.
    Ich will nicht in einer Bude leben, in die ich nie Spontanbesuch einladen kann. Ich hab keinen Bock drauf, nach wichtigen Unterlagen zu suchen - es macht mich krank! Und ich hab keinen Bock auf Bücherschränke, die überquellen, weil ein großer Teil der Bücher doppelt vorhanden ist.

    Das Chaos bremst meine Kreativität nämlich noch viel mehr aus, als es jeder Stino hinkriegen könnte.

    Bei uns ist eben alles ein bisschen anders - ich konnte damit auch leben.
    Aber dann war der Leidensdruck doch zu groß geworden. Medikinet hilft mir, einfach anzufangen und zu tun. Und Medikinet hat mir geholfen, dass ich nicht mehr über die vielen möglichen Weg nachdenke. Ich gehe sie jetzt und bedenke trotzdem noch die anderen Möglichkeiten. Ich bin einfach präsenter und hab nicht ständig Angst, weil ich was wichtiges übersehe.

    Unvorstellbar, wie lang der Weg war. Und nicht zu glauben, welche Wiederholungen ich mir ständig angehört habe - immer die gleichen Vorschläge (die meisten hatte ich schon selbst versucht). Jetzt nehm ich das Medikinet seit rd. zwei Wochen und staune nur noch, wie einfach mein Leben geworden ist. Muss jetzt nicht mehr ungeduldig sein, wenn mich keiner versteht - die Lösung ist gefunden und ich komme an meine eigenen Fähigkeiten ran.

    Und ich hab Euch gefunden - weil ihr keine Stinos seid und mich deshalb auch verstehen könnt.

    Waldsteinie
    Geändert von Waldsteinie (22.06.2012 um 10:48 Uhr)

  6. #86
    Zotti

    Gast

    AW: ziehen sich ad(h)s-ler gegenseitig an?

    Hallo Waldsteinie, da bist du ja schon wieder, habe dir gerade woanders was geschrieben.
    Ich kann leider heute deinen Text nicht lesen, der ist jetzt zulang zum Lesen. Mache ich
    aber heute abend noch, wenn ich Ruhe habe.

    Ja seitdem ich im ADS-Forum bin, bekomme ich nur noch Emails von ADS-Chaoten. Das ist
    ja sehr komisch, wirklich, seitdem habe ich von ein paar Bekannten keinen Email mehr erhalten,
    da bin ich mal gespannt, wie das weitergeht, wirkt die Ausstrahlung des ADSlers auch bis
    in den Computer, ja ja, ich bin aber froh, daß ich immer ein paar Eingänge habe.

  7. #87
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 111

    AW: ziehen sich ad(h)s-ler gegenseitig an?

    Hab natürlich einiges dazu beigetragen ,wie gesagt ich bin nicht ganz unschuldig und sie dramatisiert gerne und macht aus ner Mucke nen Elefant

  8. #88
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 199

    AW: ziehen sich ad(h)s-ler gegenseitig an?

    Hallo Waldsteinie

    deine geschichte hat mich sehr bewegt- ich habe gänsehaut bei lesen bekommen.hammer

  9. #89
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.101

    AW: ziehen sich ad(h)s-ler gegenseitig an?

    Waldsteinie vielen Dank für deine offene und ehrliche Schilderung.
    Es war traurig aber auch schön deine Erfahrung lesen zu dürfen.

  10. #90
    Zotti

    Gast

    AW: ziehen sich ad(h)s-ler gegenseitig an?

    Hallo Waldsteinie, ich schaffe es im Moment auch nicht den langen Text zu lesen. Mache ich aber noch.
    Ja, gerade hatte ich wieder ein negative Erfahrung mit einer normalen. Sie ruft mich an und wünscht guten
    morgen, wir reden über dieses und jenes und plötztlich ich weiß nicht mehr wie es kam, sagt sie zu mir
    Du kannst deine ADS-Krankheit nicht immer als Ausrede benutzten.
    Das hat mich dann total frustriert und eigentlich hätte ich heulen wollen, doch ich bin ruhig geblieben
    und habe dann gesagt, ich möchte mich am frühen Morgen sorry späten Morgen nicht streiten lassen wir
    das, sie ließ aber nicht locker und ich hatte das Gefühl, irgendwie ist sie neidisch auf mich und will mich
    treffen.

    Naja, dann habe ich schnell eine meiner ADS-Freundinnen angerufen und wir haben darüber gesprochen,
    sie kennt diese Frau auch und es versucht zu analysieren. Doch was antwortet man darauf, wenn einer
    der keinen Ahnung hat, sagt du kannst nicht immer dein ADS vorschieben.

    Es ist auch so, daß mir kein Beispiel genannt wird, in welcher Situtation oder warum ich das ADS als
    Ausrede benutze. Also das zu den Normalen, die können einen ganz schön frustrieren.

    Einen Schönen Tag euch allen, mich wundert es immer noch, daß ich bisher nur noch EMails von den
    ADS-Chaoten bekomme. Das ist mir aber im Moment lieber so.

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