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Diskutiere im Thema Gute "Lebensräume" für den ADHSler im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #21
    Danae

    Gast

    AW: Gute "Lebensräume" für den ADHSler

    superstar88 schreibt:
    Du hast keine Ahnung, wovon du redest. Anmaßend bist du noch dazu
    Letzteres mag vielleicht stimmen, aber dieses "Kompliment" gebe ich gerne zurück...

    Und was meine Ahnung betrifft, so kenne ich Familien, deren Kinder in Birklehof und Schloss Stein waren und die Tochter meiner Freundin besucht das Pädagogium in Baden-Baden ;-)


    superstar88 schreibt:
    Im Übrigen ist meist sowieso recht schnell klar, wohin die Reise diskussionstechnisch geht, wenn der Sozialneid ins Spiel kommt...
    Mit dem zweiten Satz meiner ersten Antwort sollte sich das Thema Sozialneid wohl erledigt haben...wie ich finde...

    Falls ich dir auf den ach so bekannten Schlips getreten sein sollte, dann entschuldige ich mich hiermit!

    Grüßle,
    Danae
    Geändert von Danae (11.06.2012 um 18:14 Uhr)

  2. #22
    superstar88

    Gast

    AW: Gute "Lebensräume" für den ADHSler

    Entschuldigung angenommen - Erfahrung einzelner, weniger dritter Personen zur Urteilsbildung für merkwürdiges vorgehen befunden.

  3. #23
    Danae

    Gast

    AW: Gute "Lebensräume" für den ADHSler

    superstar88 schreibt:
    Entschuldigung angenommen - Erfahrung einzelner, weniger dritter Personen zur Urteilsbildung für merkwürdiges vorgehen befunden.
    OK, da du scheinbar zu den Personen zählst, die meinen, immer recht zu haben und anderen Personen ohne Hintergrundinfos das Urteilsvermögen absprechen zu können - was übrigens auch ein recht merkwürdiges Verhalten ist - werfe ich an dieser Stelle mal das Handtuch.

    Alles weitere würde nämlich vollkommen vom Thema abweichen.

    Trotzdem noch einen angenehmen Abend!
    Danae

  4. #24
    superstar88

    Gast

    AW: Gute "Lebensräume" für den ADHSler

    Hoi Danae,

    keinesfalls immer - in diesem Fall aber schon. Durch meine längerjährige Erfahrung mit div. Internaten (auch die beiden, die du konzeptlos in den Raum geworfen hast) behaupte ich, die Beschaffenheit derselben besser einschätzen zu können, als Menschen, die ihre Infos am Stammtisch über dritte bekommen. Die Weise, wie du hier, zudem auch öffentlich, hochqualitative Internate (um nicht zu sagen Elite-Internate) und deren Clientel darstellen möchtest, wird weder der Diskussionsgrundlage, noch den Schulen in keiner Weise gerecht und ist ein klassischer Fall von gefährlichem Halbwissen. Insbesondere, weil hier auch ganz spezifisch die Namen der Schulen gefallen sind, ist das Ganze recht fragwürdig. Du selber hast ja bereits erkannt, dass dir die ganz einfach notwendigen Hintergrundinfos fehlen - weshalb dann auf einer Ebene diskutieren, wo man eigentlich lieber nichts sagen sollte? Laberflash?

    Gruß

  5. #25
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.447

    AW: Gute "Lebensräume" für den ADHSler

    Hallo alle,

    In der schweiz ist je nach sprachregion verschieden... Ich bin in der französische sprechende region aufgewachsen und eigentlich dort nicht so stark angeeckt. Naja, anders war ich schon, aber es war keine grosse problem.

    Zu meine erste job komme ich in der deutschsprachige region und dann fangen die problemen wirklich richtig an! Was vorher noch in etwa geduldet war (langsamkeit, flüchtigkeitsfehler, reizbarkeit) wird nicht mehr akkzeptiert.

    Ich habe mal gelesen dass in mein land, je nach region, die menge von MPH-verschreibung sehr unterschiedlich sind. Süd von alpen, wo es itallienisch geredet wird, am wenigsten. Scheinbar darf man dort ehe laut und chaotisch sein. Wo deutsch geredet wir, am meistens... Muss man halt sich anpassen.

    Sonst hatte ich die möglichkeit, schon vor der diagnose auf forum mit leute aus frankreich zu reden. über mein jobproblemen haben sie gar nichts verstanden! Ausser eine schweizerin die weiss wie es hier ist: streng. Was infos über ADS ist, gibt es dort wenig, und auch nur eine kleine forum... Diese land (und allgemeine die latinische länder) scheinen mich ehe ADS-freundlich: pünklichkeit, zuverlässigkeit, effizienz und ordnung ist nicht so wichtig... Impulsivität stört auch nicht, aber eine spontane, freundliche art (wie ADSler sind) kommt gut an.

    Sonst bin ich auf viel im Asien gereist (viel im Thailand) und so von weit ist schwierig zu beurteilen... Aber dort werden auch auf andere sachen geschaut als im deutschland (oder schweiz). Ist chaos kein problem (ich fand bangkok als eine chaotisch stadt!), wer kreativ ist, hat möglichkeiten. Aber es kann auch sein dass eigenwillige menschen oder solche die schnell wütend werden viel anecken...

    Sonst hatte ich dort doch eine art angenehme toleranz empfunden: ich hatte nie das gefühl dass ein mensch wegen etwas geurteilt wird. Verachtenden blicken wie ich oft in der CH sehe, wenn jemand sich nicht "normal" verhalten, hatte ich nie erlebt. Die leute lachen lieber fröhlich darüber... Ungeduld hatte ich dort nie erlebt... Aber in der CH wenn ich irgendwann langsam war... Aber sonst können asiaten leider gegenüber aufdringlich, aufsässige verhalten schlecht abgrenzen. Also, vielleicht wird dort ehe eine hypo gut ankommen (leute sind geduldig und rücksichtsvoll) als eine reizbarer laute hypie...

    Ich kann daneben sein, aber dort hatte ich mich oft sehr wohl gefühlt und zurück nach hause war schwierig. Sicher zu teil auch weil zu hause mich die jobproblemen und das blöde papierkram auf mich gewartet hatten.

    lg

  6. #26
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.447

    AW: Gute "Lebensräume" für den ADHSler

    Hallo alle,

    Noch als gute lebensraum, was für berufliche umfeld für ADSler günstig ist.

    Meine erfahrung:

    Günstig ist wenn schon die menschen offen, flexibel und tolerant sind und daher mit ein "anderssein" etwas anfangen können.

    Auch wenn ich meine sachen in ruhe machen kann, meine eigene arbeitsplatz habe (um nach meine eigene ordnungsvorstellung zu leben), wenig ablenkung, aber genug spannende aufgaben, etwa abwechslung.

    Ich mag auch klare strukturen, klare anweisung und genug zeit um sachen in meine tempo zu machen.

    Kein hektik und keine zu komplexen sachen. Genug zeit zu lernen. Wenig planen zu sollen und bitte keine übersicht behalten über sehr komplexe sachen oder überall sein.

    Solche arbeitsumgebungen sind dünngesät

    Ungünstig finde ich umgebungen die man oft findet. zeitdruck, hektik, ständige ablenkungen und noch der anforderung dabei ruhig zu bleiben.


    Sonst zu wohnen mag ich lieber eine kleine wohnung an eine ruhige strasse im stadt (oder auf land). Es ist schnell geputzt, wenn es wenig kram drin hat ist der überblick einfacher zu behalten und wenn der chaos zu viel platz nimmt, wird schneller aufgeräumt.

    lg

  7. #27
    Danae

    Gast

    AW: Gute "Lebensräume" für den ADHSler

    Hallo superstar,

    vielleicht solltest du einfach mal meine Kommentare aufmerksam lesen. Das hilft beim Erfassen bestimmter Worte (wie z.B. "zuweilen") und des Gesamtverständnisses ungemein.

    Da deine Reaktion schon für sich spricht, belasse ich es jetzt bei einer PN an dich. Sonst wird es für alle anderen ziemlich langweilig. ;-)

  8. #28
    Zotti

    Gast

    AW: Gute "Lebensräume" für den ADHSler

    Hallo, meine Söhne waren in Bochum in einer Waldorfschule-Förderzweig und da sie sehr kreativ sind, hat es ihnen sehr gut getan.
    Die ersten drei <Jahre waren sie in Berlin, das war ein kleines Internat und die Hälfte der Kinder waren von außerhalb, daß war
    sehr streng mit Strafen usw.
    Hier im Ruhrpott auf der Bochumer Schule geht es sehr locker zu, ich hatte zwar immer Probleme mit den Lehrern wegen meines
    ADS, doch im Nachhinein haben meinen Söhne sich gut gefühlt und angenommen und die Klassenspiele sind das Beste an der
    Schule, die finden in der 8. und 12. Klasse statt und plötzlich kann jeder Schüler, egal welche Probleme er hat schauspielern
    und ich bin immer wieder überwältigt, wie die sich das alle trauen und auf der Bühne stehen. Und auch die handwerklichen Fächer
    und sind eigentlich gut für ADSler da haben sie wenigstens da gute Noten.

    Na ja die ganze Atmosphäre an diese Schule hat mir gut gefallen, es ist sehr gemütlich und der Schulhof ist mit vielen Rasen- und
    Spielflächen und selber gebauten Pavillons und Stein....? na ja, ich habe mich mit Lehrern auch viele gestritten wegen meinern Söhne,
    doch das ist im nachhinein besser als wenn man eiskalt abgefertigt wird oder diskriminiert weil man alleinerziehend ist oder wenig
    Geld hat, es ist natürlich nicht für jedes Kind gut, doch wenn sie klein sind, ist es sehr heimelig und menschlich.

    In ADS-Elterngruppen und Aspergn-Elterngruppen höre ich soviel von Mobbing und Ausgrenzung, daß ist meinen Kindern nicht passiert.
    Auch kein Schulwechsel. Obwohl beide vorzeitig abgebrochen haben und der eine jetzt auf ein Kolleg geht und dort die besten Noten hat.

    Bitte keine Kommentar, die können ihren Namen tanzen, das ist wirklich nervig und mittlerweile kann ich den Spruch nicht mehr hören.

  9. #29
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 370

    AW: Gute "Lebensräume" für den ADHSler

    Auf ner Waldorfschule war ich auch einmal, ein halbes Jahr lang.
    Ich fands auch super toll und spannend und rückblickend gefällt mir an dem Konzept vor allem die Art und Weise, wie Wissen vermittelt wird. Die Sprachen, die dort seit der 1. Klasse direkt gelehrt wurden, wurden erst einmal nur mündlich vermittelt, in der jeweiligen Sprache schreiben kam dann in Klasse 4 dazu (da war ich leider nicht mehr da). Meine Mitschüler konnten in der 3. Klasse also alle schon gescheit Englisch und Russisch sprechen, das fand ich damals schon total cool ... und wollte natürlich unbedingt mithalten, hab also freiwillig zu Hause gepaukt wie blöd .
    Der Rest vom Unterricht war im Grunde auf die selbe Art aufgezogen, irgendwie ... spannender.

    Achja, meinen Namen tanzen konnte ich auch nicht - unser Eurythmielehrer war das ganze Halbjahr krank. Hat aber auch niemand wirklich Wert drauf gelegt.

  10. #30
    mit Nebenwirkung

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 4.672

    AW: Gute "Lebensräume" für den ADHSler

    Hallo zusammen,

    meiner Erfahrung nach kommt es nicht auf die Schule als Örtlichkeit an (ich war nie im Internat, aber ich könnte mir vorstellen, dass es auch für Internate gilt), sondern auf die Personen, die dort wirken. Wenn man tollerante, aufmerksame und am besten noch humorvolle Lehrer hat, ist diese Person/sind diese Personen der ideale "Lebensraum" bzw. sie bieten den idealen Lebensraum. Das habe ich am eigenen Leibe so erfahren und erlebe es gerade wieder deutlich bei meinen eigenen Kindern.

    Auch muss Strenge nicht immer zur Fügung des vermeintlich hierarchisch Untergeordnetet führen... auch dass war bei mir ganz anders! ... Achtung, die Betonung liegt auf "bei mir"!!


    Hat man hingegenen arrogante, selbstherrliche (bis selbstverliebte) Menschen um sich (das gilt auch für Chefs, Kollegen etc), die vllt sogar unverschämt, anmaßen und respektlos im Umgang sind, dann kann daran auch die dollste Örtlichkeit nix ändern.... das ist einfach nur schrecklich... meiner Meinung nach...
    (Zusatz zu dieser letzten Beschreibung: Diese Charakterbeschreibung ist fiktiv. Eventuelle Ähnlichkeiten mit hier diskutierenden Personen sind rein zu fällig )


    Und ich möchte noch erwähnen, dass man unmöglich in allen Regionen Deutschlands gelebt haben kann, um aus eigener Erfahrung ganze Bundesländer und all ihre Bewohner zu kennen, um sie dann als "ADHS-feindlich" bewerten zu können... Was auch für die USA gelten müsste... oder sind die dort alle gleich? Und wer will das schon beurteilen?

    Ja ja... aber PISA hat gezeigt.... Das ganze hat aber nicht gezeigt, wie es den Schülern geht, oder wurden Untersuchungen gemacht, in denen Kinder und Eltern nach ihrem Lebensgefühl gefragt wurden? Ob die Kinder psychisch/physisch belastet sind, durch den Leistungsdruck. Wann Kinder im Durchschnitt zum ersten Mal Psychopharmaka erhalten, weil alles zu viel ist usw...? (Auch dazu kenne ich, wenn auch nur einige wenige Beispiele persönlich, die zeigen, dass Strenge und Struktur nicht alles sind! Da fehlt oft das Gegengewicht: Menschlichkeit und Verständnis)
    Und werden denn tatsächlich die Kids aus Bundesländern die bei PISA an der Spitze liegen erfolgreicher sein? Und glücklich?

    Soll heißen, dass selbst Forsa und Co. kein absolutes Bild malen können...

    Hier möchte ich noch Kennzeichen, dass es sich hier um meine hinterweltlerische, mittelstädlerische aber wenigstens eigene Meinung handelt...

    LG
    happy

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