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Diskutiere im Thema Innere Anspannung und eure körperlichen Leiden, die sich daraus ergeben im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #21
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257
    Wir sollten alle versuchen unsere ADS Diagnose positiv zu nutzen und uns nicht nur mit dem Leiden und den Nachteilen beschäftigen.
    Oh ja, da hat du aber Recht! Deswegen gibts das doch und deswegen bin ich ja auch zum Arzt

    Bei mir sind vor allem Rücken / Nackenschmerzen viel besser



    ---
    Zwischen Angel und Tür: Per Telefon und Tapatalk.

  2. #22
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 671

    AW: Innere Anspannung und eure körperlichen Leiden, die sich daraus ergeben

    Oh man das klingt richtig richtig furchtbar!
    Mir tun die Leute, die so Allergien haben schon immer voll Leid, dauernd sind sie gepiesackt, ich glaube ich wär mit sowas permament an die decke gegangen vor lauter ärger, also wirklich die ganze zeit über! wenn schon mal bei mir das ohr zu geht, das war früher öfter, dann bin ich so zickig, einfach weil ich mich nur wie unter wasser höre und dieser permenente störfaktor, der immer und immer und immerwieder da ist wenn man an ihn denkt, boah, das treibt mich in den wahnsinn!

    also hut ab, wie man über sowas so cool und distanziert schreiben kann!

    ich leide nur unter einem ausgeprägten renaud-syndrom. schon bisschen kalte luft und die nebenhöhlen werden heiß, die hände kalt. kenne aber niemanden, schon garnicht mit adhs, der das hat, obwohl, eine kannte ich, die immer ihre nase spülen musste. wenn ich meine nase nicht jeden morgen spülen würde, müsste ich die ganze zeit schleim spucken und hätte kopfweh, so ist es aber nicht so.

    achja und hämorriden hab ich auch. :-)
    hat vielleicht damit zu tun, dass man von außen in so blöde tagessstrukturen gezwungen wird, schulklos so verdammt eklig sind und so weiter.
    wenn sich da nicht bald was dran ändert hab ich in ein paar jahren richtig probleme damit.

    adhsler die rauchen kenne ich auch viele.



    was bei mir ein riesenthema ist, ist das pcos.
    ich denke, das können auch männer haben.
    der adhsler ist ständig gestresst, wenn er woanders ist oder generell der hochsensible. dann issst er etwas, ist ja klar, irgendwann MUSS man ja etwas essen (bzw. alle kinder essen in der schule, häufig auch in schulkantinen aber welchen macht der geräusch-"pegel" dort eigentlich zu schaffen, so dass sie gestresst sind?).
    beim stress hab ich ne adrenalinausschüttung (sicher in unterschiedlichem maße). das heißt, mein körper wird schon überoptimal mit zucker versorgt weil ich drauf getrimmt bin, gleich die beinchen in die hand zu nehmen, soll ja so sein, stress...
    die leber, die zwei zyklen hat, ist ganz klar im "ausspeichermodus", das heißt, glukose wird ins blut abgegeben (proportional in der menge mit insulin, das ausgeschüttet wird, das dann die aufnahme des zuckers an den zellen ermöglicht, das aktive organ daazu ist je bekanntlich die bauchspeicheldrüse aber das ist egal hierfür).
    der andere modus der leber ist der einspeichermodus, der ist nach dem essen aktiv. also es wird glukose eingelagert. dabei kann das, was im blut herumschwimmt (das eben dazugekommene, meine ich?) eben in die zellen, also sie werden dadurch versorgt.
    also es gibt "einlagerung":der eingehende zucker wird zu irgendeinem gut speicherbaren stoff, der dann in der leber verweilt (erst mal?) umgebaut und nebenbei werden die ganzen zellen mit einem teil des eingehenden zuckers versorgt.
    und es gibt auslagerung: der körper merkt: das was gerade herumschwimmt, reicht nicht mehr aus, wir müssen die vorratspakete angehen, die stullen auspacken, dann wird aus diesem zwischespeicherstoff, der sich eben gut lagern ließ, wieder glukose umgebaut (mit irgendeinem enzym halt).
    das wechselt sich am tag so ab, meine ich, in der nacht ist es (natürlich) mehrheitlich auslagerung.
    wichtig: diese zyklen brauchen um sich abzulösen eine vorlaufzeit von zwanzig minuten. ungefähr, also das geht eben nicht schnell. das ist eine langsam arbeitende schleuse, wie beim schiffsverkehr (in der zeit hat man dann appetit auf das essen, kocht, bzw. es ist eh immer um die selbe zeit, dass man isst, dann ist die leber schon drauf eingestellt).

    so, nun kriege ich vielleicht argumentativ den falschen bogen, daher nur so ungefähr, was ich eben meine, behalten zu haben:
    wenn ich lebensmittel esse, im stress (und besonders verdächtig sind die mit dem hohen glykämischen index wie vor allem süßigkeiten), schnellt der zuckerpegel in die höhe und damit dann- logisch- auch der insulinpegel (der arme). gleichzeitig ist die leber durch den stress aber definitiv auf auslagerung gepolt. und die ist natürlich, sonst wäre die evolution ziemlich früh beendet gewesen, selbstständig in der lage, die richtige zuckermenge auszuschütten, die eben gerade gebraucht wird, damit der mensch seinem tagesablauf nachgehen kann.

    nun ist der "neue mensch", also seit vierzig jahren, sagen wir mal ne zahl, so doof, das kann man wirklich sagen, erstens, permament zu essen, das heißt, die leber kommt garnicht in die auslagerungszustände, naja, übergewicht, das da entstehen könnte, betrachten wir mal sekundär.
    und unsere körper hat heute ewig viel stress, das heißt, das prinzipiell vorhandene adrenalinlevel ist recht hoch (hier gibt es einen widerspruch in der theorie, aber gehen wir mal drüber weg, klammern wir das mal aus).

    es ist auf jeden fall so, dass dann, wenn ich zu dem natürlichen zuckerlevel der leber permament etwas ergänze in form meines eigenen fraßes, man eben eine insulinresistenz kriegt, also die zellen irgendwann so "verwöhnt" sind, dass sie nicht mehr ihr türchen aufmachen, nurnoch bei "extremen andrang", also wenn eben ein hoher insulinpegel (<--hoher Zuckerpegel) vorliegt. sie sagen sich, ich bin doch nicht blöd, da sie ja ansonsten regelmäßig geradezu eingerannt werden.
    das ist dann die insulinresistenz. die zellen sind resistent. der begriff ist doof, er impliziert einen zustand, tatsächlich ist es aber wie eine "linie", die auf verschiedener höhe sein kann. "wie resistent sind meine zellen", das kann man mit mehr oder weniger unzuverläsigen methoden diabetologisch bestimmen lassen.

    jedenfalls kann man diesen pegel des benötigten zuckerniveaus eben durch seine ernährung unterschiedlich hoch oder tief "legen".
    im schlimmsten fall ist es wie bei meinem besten freund, der trinkt den ganzen tag eistee und kommt nicht aus seinem campingstuhl, ist permament gereizt, lustlos auf konzerte und müsste sich eigentlich viel mehr aufregen, um ansatzweise an ein "leistungsfähiges niveau" (hier nur mangels alternative gebraucht) zu kommen (und trink mal einer seinen eistee aus, wie sauer er dann wird!). oder natprlich kaffee trinken. blutgefäße im kopf ziehen sich zusammen und was noch? weiß grad nicht. auf jeden fall erhöht sich eben auch dieser stresspegel, also hormonell eben ein bisschen.

    mit einer insulinresistenz muss ich also ständig zucker nachlegen. den ganzen tag. im schlimmsten fall. im leichtesten fall bin ich ko, wenn ich im fünften stock angekommen bin, alle treppen hinter mir habe usw. und brauche dann- na, einen o-saft (so ziemlich das ungesündeste was man seinem körper antun kann sind fruchtsäfte). stell man sich mal einen steinzeitmenschen aber, so weit braucht man garnicht gehen, einen feldarbeitenden bauern vor. der kann nicht alle halbe stunde einen joghurt essen!

    und hier liegt das zweite große problem: ich suggerier meiner leber permament, dass gleich eine grooooße zuckermenge kommt. dass ich gleich was nachliefere, die mahlzeit ist unterwegs (bin grad unsicher, wie das mit der resistenz tatschlich zusammenhängt, naja, egal, unklarheit, nehmen wir es mal so). die leber macht sich an, sich umzudrehen und in den einlagerungszustand zu wechseln. wenn sie das dann geschafft hat, kommt aber gar kein zucker nach, denn ich hab ja nur den neuen danone-minijoghurt oder keine ahnung was gegessen- das ist schon weg (war aber so süß oder auch noch schlimmer, süßstoffreich, die böseste lüge und verarsche für die leber, das nimmt sie übel, dass sie eben gedacht hat, jetzt kommt - naja, eine mahlzeit halt).

    ich meine auch, weiß nicht, inwiefern das passt, jedenfalls es gibt einen umschaltmoment zwischen den zyklen von ner halben minute vielleicht, wo jedenfalls, na, irgendein zwischenstatus ist, und da, in dem moment hat man meistens übelst heißhunger und mit ner "insulinresiszenz" (ich find den begriff richtig irreführend), unterzuckert man richtig, stopft sich schnell was in dem mund und- ja. ich meine, in diesen momenten kann man auf die leber einfluss nehmen. eben auch dann, wenn sie "ganz leer" ist, ich meine, auf das zuckerlevel einfluss nehmen mit seinem tun. das ist auch noch sone sache.


    es ist bestimmt schon klar, das insulin tut kaum was zur sache. also der moment, wo man diabetiker wird, kann ewig lange hin sein. man kann eine mega taffe bauchspeicheldrüse haben, die weißgott was für insulinpegel und in krassem Hin- und Her hinkriegt, dann stört das jahrelang kein Schwein bzw. es fällt nicht auf.
    aber ein hoher zuckerspiegel ist ungesund, wobei einem da von diabetikerverbunden wahrscheinlich ziemlich schlimme sachen geläufig sind, die betroffenen haben aber, so hatte ich das mal im kopf, schon noch eine vielfache menge des zuckers im blut, das man selbst so im blut hat, einfach weil das insulin gänzlich fehlt.

    besonders für (ADHS!!!-)Frauen wird es nun interessant: https://de.wikipedia.org/wiki/Polyzy...Ovarialsyndrom
    wie gesagt, di prozentzahl ist absolut besorgniserregend (wenn nicht gar "mysteriös", wie jetzt mit einer längeren theorieerklärung mein supergenialer exffreund, der das alles rausgesucht hat, und irgendwie ohne ahnung von allem (oder gerade deswegen, von seinen "filtern" her nicht so eingeschränkt?) aus wikipedia zusammengesucht hat).
    und wenn ich von komilitoninnen (und da gehen die gummiebärchen rum, das ist eine freude, immer im zehn minutentakt eins, aber nur eins nehmen und dann aufgedreht sein und mitreden...), höre, dass sie "auch mal ein paar monate keinen zyklus haben" (aber soll man deswegen zum frauenarzt gehen.- lieber nicht son bohei drum machen...), dann seh ich echt rot, bzw. bin echt besorgt.
    es ist eben ein zirkelschluss, wie man bei wikipedia so schön sehen kann.
    und lauter hormone kommen vermehrt ins spiel, wir brauchen alle die pille (und metformin) um es wieder auszubalancieren...
    wenn ich (und dieses komische konstrukt da, pco, von dem bislang nur bekannt ist, was garnicht stimmt, eine meiner besten freundinnen hat einen vierzehn monate alten sohn und sie hätte auch keine kinder kriegen können nach der definition, das eben auch nur im hinblick auf "kinderwunsch", jaja sind wir eine gleichberechtigte gesellschaft) hätte es nie gemerkt, wenn ich nicht eben eine frau wäre und zudem so massiven stress in der vergangenheit (plus plus plus), dass es sich drastisch niedergeschlagen hat (damit meine ich, super super wenig haare mit 16, bin nurnoch mit kopftuch rumgelaufen ne zeitlang, und eben kein zyklus), dann hätte man es nie entdeckt.



    so. ende der fahnenstange.

    ich erkundige mich noch, ob alles stimmt. diesen text schicke ich dann einem freund und drei freundinnen und ich will einen workshop über das thema halten und es sowieso mal weiter untersuchen, materialein herstellen und sowas.

    würde der kram bekannter werden, könnten ditsch, cafe engelke und schieß mich tot halt auch zumachen, theatralisch gesagt (der rest ist ja auch theatralisch geschrieben).
    wollte gerade einer freundin/bekannten eine mail schreiben darüber und jetzt hab ich es hier mal aufgeschrieben.
    ich geh nicht gerade davon aus, dass es hier unbekannt ist (im ernst nicht), aber es tat gut, es hier hinzuschreiben, es gehört einfach auch in diesen zusammenhang.
    danke für die aufmerksamkeit.

  3. #23
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 671

    AW: Innere Anspannung und eure körperlichen Leiden, die sich daraus ergeben

    achja, ist streitsüchtigkeit bei adhs auch als krankheit zu sehen? manchmal ist sie ja echt pathologisch. andere süchte auch. was wird dann ausgeschüttet....

    oh und die symptome von pco sind auch interessant. vor nem halben jahr hab ich mal ne studie gefunden, dass die betroffenen oft depressiv sind.
    aber das war die verdammt nochmal einzige studie und cih hab ewig gesucht, es ist NUR in diesem schwangerschaftskontext untersucht.

    und das übliche dummhalten von allen seiten. man könnte jetzt noch x diäten in dem zusammenhang untersuchen. naja. egal. jetzt.

  4. #24
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 671

    AW: Innere Anspannung und eure körperlichen Leiden, die sich daraus ergeben

    ne, ich ärger mich einfach massiv, es verfolgt mich öfter.

    es ist aus meiner sicht so mega elementar und essentiell, ich merke, wie puh, da gibt es gar kein wort WAHNSINNIG zucker meine stimmung, mein können usw. beeinflusst, tagtäglich und dann dieses scheiß-pco und die stimmungsfolgen davon, das war irre früher.

  5. #25
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 671

    AW: Innere Anspannung und eure körperlichen Leiden, die sich daraus ergeben

    es ist eben nicht richtig, also medizinisch, aber vom prinzip und den auswirkungen ist es schon ungefähr so.
    aber es ist halt schon fehlerhaft und natürlich unvollständig, bitte aus der brille sehen.

  6. #26
    Wohnt hier

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    Forum-Beiträge: 1.149

    AW: Innere Anspannung und eure körperlichen Leiden, die sich daraus ergeben

    na ja, da haste wohl einiges vergessen. Und reichlich viel ein bisschen verschwurbelt dargestellt. Aber egal - ich hab ohnehin nur nach den wichtigsten Stichwörtern gesucht.

    Aber beim nächsten Mal bitte ein paar mehr Absätze - ist dann leichter zu lesen

    LG

  7. #27
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 16

    AW: Innere Anspannung und eure körperlichen Leiden, die sich daraus ergeben

    Hallo an alle,

    also ich bin mir sicher das meine koerperlichen symptome mit ADHS bezw innerer Anspannung zu tun haben.Teilweise wird es jetzt besser seitdem ich MPH nehme.
    Meine Beschwerden:

    Muskelzucken,kribbeln in haende und fuesse
    Kopfdruck
    Verspannungen
    Fructoseintoleranz
    Hausstauballergie
    Probleme mit Rachenenzuendung/mandeln
    Darm/magen probleme unregelmaessiger stuhlgang

    So das wars glaub ich

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