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Diskutiere im Thema Intelligenz-Fluch oder Segen??? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #81
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 671

    AW: Intelligenz-Fluch oder Segen???

    Smile schreibt:
    Scientists identify neurotranmitters that lead to forgetting

    fluch oder segen?....

    man kann es als fluch ansehen die wichtigkeit der informationen nicht aussortieren zu können...
    oder als segen.... den vorteil zu nutzen...

    ...auf alle fälle...
    man ist... und was man daraus macht sollte für einen selbst sinngebend sein.

    ich frage mich... welchen einfluss der gehirnstoffwechsel und welchen einfluss das gesellschaftliche
    "aus der norm" fallen auf das glücklichsein hat?
    was für ein cooler gedanke!!!

  2. #82
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 671

    AW: Intelligenz-Fluch oder Segen???

    Fliegerlein schreibt:
    Allerdings hört und liest man oft, dass hochintelligente Menschen sowas wie "eiskalte Denkmaschinen" seien, ein Begriff, den ich schon allzu oft gehört habe, obgleich ich mich nicht für hochintelligent halte...
    Ob es tatsächlich einen solchen "reziprok-relationalen" Zusammenhang zwischen kognitiver und emotionaler Intelligenz gibt, kann ich nicht sagen, hab ich nie hinterfragt.
    Im allgemeinen Volksmund wird das oft gesagt. (aber der hat auch schon viel gesagt....)


    LG
    Fliegerlein
    kennt hier jemand die bücher von artemis fowl?
    der protagonist ist genau so ein typ, später wird er aber noch menschlicher.

  3. #83
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 266

    AW: Intelligenz-Fluch oder Segen???

    Die Annahme die auf Wahrnehmung beruht ist einfach falsch. Es gibt keinen signifikanten Zusammenhang zwischen Intelligenz und gefühltem Glück.

    Im Gegenteil, Menschen die bildungsnah sind, haben meist ein höheres Einkommen und geben eine höhere Lebenszufriedenheit an als bildungsferne Schichten.

    Auch sind geistig behinderte Menschen nicht automatisch glücklicher. Viele haben ebenso Depressionen wie nicht geistig Behinderte. Und die meisten fühlen, dass sie Außenseiter sind und eingeschränkt.

    Psychische Erkrankungen wie Depressionen und andere Störungen interessieren sich nicht für den IQ eines Menschen und können jeden treffen.

    ADHS ist eine neurologische Besonderheit, KEINE psychische Erkrankung. Ich könnte mir vorstellen, dass die guten IQ Tests (und meiner war auch überdurchschnittlich) damit zusammenhängen, dass das anderes verschaltete Hirn sich andere Bahnen sucht, die dann in manchen Teilen sogar effektiver arbeiten.

    Für mich das meine eigene Denkfähigkeit weder Segen noch Fluch. Sie gehört einfach zu mir und ist oft genug ein wichtiger Ausgleich zu meinen unkonventiollen und chaotischen Gedanken. Ich kann mich informieren und so auf meine eigene Weise schnell lernen und mich das erleichtert mir das Leben. Ich will das aber nicht über- oder unterbewerten. Ich bin so gut und so schlecht wie andere. Andere sind eben über andere Kanäle genau so leistungsfähig. Ich brauche ein paar extra Pünktchen um gut aufnahmefähig zu sein und schnell zu lernen. Andere können sich mehr Zeit lassen und intensiver lernen. Weil sie das einfach besser können als ich.

  4. #84
    Mik


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 50

    AW: Intelligenz-Fluch oder Segen???

    Intelligenz ist das Einzige was ich habe. Ich habe keine abgeschlossene Berufsausbildung, bin nicht besonders sportlich und nicht reich. Ein gewisses Mass an Lebenserfahrung, gut, hab ich auch. Wenn jemand auf Chaos steht und sich nicht so schnell langweilt kann ich dem meine Geschichte gern erzählen.

    Ob Intelligenz ein Fluch oder Segen ist kann ich so nicht sagen. Sie hilft mir Dinge zu verstehen (was gut ist), separiert mich aber manchmal - zumindest intellektuell - von den anderen 99% meiner Mitmenschen (meine Partnerin ist eine sehr kluge Akademikerin, das ist ein Lichtblick, beruflich bin ich eher aber eher "unterfordert")

    Klar, Intelligenz ist nicht alles oder vielleicht auch nur der kleinere Teil der einen Menschen ausmacht. Aber bei mir ist es der Teil meiner Persönlichkeit, der mich besonders macht. Glaube ich jedenfalls.

    Wenn nur das sche*ss ADHS nicht wäre...

  5. #85
    Zotti

    Gast

    AW: Intelligenz-Fluch oder Segen???

    Nein ich kenne die Bücher nicht, aber mein 19-jähriger Sohn (Asperger) liest und hört sie
    (kann man hier in der Stadtbücherei ausleihen). Gruß Zotti

  6. #86
    Zotti

    Gast

    AW: Intelligenz-Fluch oder Segen???

    Ich finde es klingt nach unterdrückten Aggressionen. Ein Glück das ich nur einen IQ von 119 habe
    und kein Eichhörnchen bin. Nein ich bin ja ein Meerschweinchen, LG Zotti

  7. #87
    Jenny

    Gast

    AW: Intelligenz-Fluch oder Segen???

    Bei mir wurde im Rahmen der ADHS Diagnostik auch der IQ gemessen. 127 kam raus.

    Bin ich glücklich? Manchmal ja, manchmal nein, bei mir ist das sehr stimmungsabhängig.

    Praktisch hat es mir jedoch bisher nichts gebracht mit der Intelligenz, das kennen viele ADHSler ja sicher....

    Ich würde aber nicht gerne "dümmer" sein. Was ich jedoch denke ist, dass man ADHS bei mir früher diagnostiziert hätte, bei geringerer Intelligenz. Da ich nicht hyperaktiv bin und trotz nicht-lernens immer noch durchschnittlich gut in der Schule war, hat nie jemand was gemerkt. Die dachten nur ich sei ein bisschen verpeilt. Kennen andere hier vielleicht auch

  8. #88
    Zotti

    Gast

    AW: Intelligenz-Fluch oder Segen???

    Hallo, irgendwie ist das komisch mit diesen IQ`s. Das hört sich ja jetzt fast so an, als wenn wir damit angeben wollen.
    Die Test können ja auch immer verschieden ausfallen oder nicht. Mein Sohn der Asperger hatte mal in der Klinik
    angeblich einen IQ von um die 80 rum. Das Ergebnis haben wir allerdings nie zu sehen bekommen.

    Vorher als er jünger war war der IQ 106. Ich selber finde, daß mein Sohn bestimmt einen höheren IQ hat, doch er würde sich
    weigern jemals wieder einen IQ machen zu lassen. Er sagte selber damals zum Arzt, daß das nicht unbedingt etwas aussagt,
    das Ergebnis kann auch falsch ausfallen.

    Ab wann ist man den hochintelligent und hat das nicht mehr was mit Wissen zu tun das man gespeichtert hat. Was ist wenn ich an dem Tag schlecht drauf bin und das Ergebnis dann anders ausfällt, ich weiß nur ich sollte mal einen IQ von 119 gehabt haben damals in Neuss wurde ich getestet, der Psychoanalytiker hatte mit mir dann ein Gespräch und verwies auf bestimmte Probleme mit dem Vater und aufgrunddessen habe ich bestimmte Tests
    (die mathematischen) nicht so gut gelöst.

    Ich habe auch mal gelesen, daß wenn man immer Angst hat und das hatte als Kind zu Hause und in der Schule und überhaupt war ich früher
    so schüchtern, daß ich deshalb auch nicht gut lernen konnte und auch vieles vergessen habe. Wenn man unter Druck steht und froh ist, daß
    man halbwegs gut lebt, kann man nicht so intelligtent sein, weil das vollkommen blockiert.

    Ich sehe das auch bei meinen Cousinen, die eine hatte ihre Kinder ganz locker ohne viele Grenzen und ohne zuviel Regeln (zusammen mit ihrem Mann)
    aufwachsen lassen. Die beiden Junge und Mädchen sind sehr sozial, es fällt ihnen leicht zu lernen und sie studieren sogar jetzt beide, daß sind die ersten in unserer Familie.

    Die anderen Kinder der mittleren Cousine, die knallhart ihre Regeln durchsetzt und gnadenlos ist (sie hat auch kein ADS) da hatte der älteste eine zeitlang Alkoholprobleme hat die Schule nicht geschafft, doch dann hat er zum Glück eine Schreinerlehre oder sowas gemacht.
    Die Tochter hatte auch große Probleme, ist total nett doch nicht so selbstbewußt die die beiden von der anderen Cousine. Der jüngste Sohn, der hat es jetzt am schwersten, ist von der Realschule auf der Hauptschule gelandet, raucht schon und macht große Probleme. Er ist allerdings ein Nachzügler,
    die Eltern sind getrennt, der Vater ist auch streng, die Mutter sieht alles spirituell und es ist eben Schicksal, weigert sich mit ihm mal einen psychologische Beratungsstelle aufzusuchen. Dieser Junge hat meiner Meinung nach ADS, doch davon will die Cousine nichts wissen.

    Ich glaube ich schweife jetzt ab, also dann noch mein Partner soll angeblich einen IQ von über 140 haben (wurde mal vor vielen Jahren getestet), er ist auch sehr schlau, weiß überall mitzureden, Politik, Geschichte, Biologie, Musik, kann mehrere Sprachen, er ist Hauptschullehrer, daß ist für ihn unbefriedigend und er findet die Schüler würden sich nicht anstrengen und wären alle zu dumm.

    Er ist total nett, hilfsbereit usw. doch wenn ich über ein ganz normales Thema sprechen will, z.B. meine Finanzen und ihm da was erkläre, dann versteht er das nicht. Was nützt mir dann die Intelligenz, wenn er sich nicht in meinen Lage versetzen kann, auch nicht wenn ich ihm Zahlen vorlege und frage, wie ich den mit dem Geld was ich jetzt zur Verfügung habe dieses und jenes anschaffen soll.

    Was hat Intelligenz genau zu bedeuten bezogen auf die Tests und der IQ Zahl. Ist die IQ Zahl höher, wenn man sich alles besser merken kann und viel abspeichern im Gehirn? Ich weiß da nicht genau Bescheid drüber.

    Viele Grüße von Zotti

  9. #89
    Mik


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 50

    AW: Intelligenz-Fluch oder Segen???

    Zotti schreibt:

    Was hat Intelligenz genau zu bedeuten bezogen auf die Tests und der IQ Zahl. Ist die IQ Zahl höher, wenn man sich alles besser merken kann und viel abspeichern im Gehirn? Ich weiß da nicht genau Bescheid drüber.

    Viele Grüße von Zotti
    Hi Zotti,

    Der IQ wird mit bestimmten genormten Tests festgestellt und misst die kognitiven Fähigkeiten, d.h. wie man welche Informationen verarbeitet. Dazu gehört Rechnen, richtiges Einordnen von Symbolen, abstraktes Denken und auch die Fähigkeit, im Gehirn abzuspeichern und anderes. Ich habe den HAWIE gemacht, in Deutschland der meistgebrauchte Test für Erwachsene.
    EIn IQ von 100 soll die durchschnittliche Intelligenz in der Bevölkerung darstellen, d.h. mit einem IQ von 100 ist man genau durchschnittlich intelligent. Das Alter spielt dabei auch eine Rolle. Allerdings haben die wenigsten einen IQ von genau 100, daher gibt es einen Rahmen von 85 bis 115, innerhalb dieses Rahmens ist man durchschnittlich intelligent. Darüber bzw. darunter ist man überdurchschnittlich intelligent bzw. das Gegenteil. Ab 130 soll man "hochbegabt" sein.

    Intelligenzquotient

    LG,
    Mik
    Geändert von Mik (18.07.2012 um 21:44 Uhr)

  10. #90
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 671

    AW: Intelligenz-Fluch oder Segen???

    Wenn es keine Hochbegabung gäbe, gäbe es auch kein Underachievement.

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