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Diskutiere im Thema Intelligenz-Fluch oder Segen??? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #101
    Zotti

    Gast

    AW: Intelligenz-Fluch oder Segen???

    Lieber Fliegerlin, nein, ich bin schlecht im Englisch. Doch mein Freund ist gut darin und
    wird es mir dann vorsagen.Danke, Gruß Zotti

  2. #102
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Intelligenz-Fluch oder Segen???

    was hält ihr davon....?....

    ich glaube, hinter dem spruch..... übung macht den meister.... training.... steckt doch was wahres...

    das adhs macht es mir schwer,
    - zu trainieren (vorallem wenn ich es so versuche, wie es andere tun)
    - die leistung auch punktuell abzurufen

    doch.... es behindert mich nicht im willen.
    es kann demoralisieren - weil das feedback so "anders ist"

    doch.... es behindert mich nicht gute leistung abzugeben.

    doch.... wer/was behindert mich eigentlich? stehe ich mir im weg oder bekomme ich
    die falschen feedbacks von der umwelt?....

    uuuuund würde man aus welchem grund auch immer sich die rechte hand verletzen.... würde man sich
    einen anderen weg suchen.... und anfagen die dinge mit der linken hand zu tun.... die schwäche auf der einen
    seite mit der stärkung auf der anderen seite - ausgleichen ?? - was wenn dann aber jemand kommt und dir sagt,

    du musst trotzdem es mit der rechten verletzten hand tun....?....

  3. #103
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Intelligenz-Fluch oder Segen???

    Smile schreibt:
    was hält ihr davon....?....

    ich glaube, hinter dem spruch..... übung macht den meister.... training.... steckt doch was wahres...
    Kommt drauf an, ... teils ja, teils aber auch nein.
    ADS beinhaltet auch Probleme, die wir nicht durch Lernen oder Trainings in den Griff bekommen können.
    Ohne jetzt dabei auf einzelne Punkte eingehen zu wollen.

    Erst gerade vor kurzem habe ich einen sehr interessanten Vortrag von Dr. Russel Barkley gesehen (auf YT, müsste ihn raussuchen, geht über eine Stunde).
    Da erklärte er das ganz grob und sinngemäß so:
    Ein Lehrer fragte ihn, nachdem ihm einige Dinge über ADHS und speziell der besondere Umgang mit ADS'lern erklärt wurden, wie lange er das denn machen müsse.
    Barkleys Antwort war recht einfach und verständlich.
    Er sage in etwa: Draußen in der Lobby gibt es diesen Aufzug für Rollstuhlfahrer an der Haupttreppe, damit die dort hochkommen.
    Würden/ könnten Sie ihn abbauen, wenn die Menschen gelernt haben, damit hochzukommen?

    Soll heißen:
    Auch wenn wir mit diesen Hilfen funktionieren, bedeutet es nicht, dass die regelmäßige Übung damit uns irgendwann an den Punkt bringt, dass die Hilfen nicht mehr erforderlich sein werden.
    Wenn man uns Strukturen von Außen zuführen muss, dann wird das so bleiben und sich eben nicht automatisieren, weil wir diese Funktion eben einfach gar nicht bestizen.

    Das heißt aber nicht, dass das grundsätzlich und mit allem so ist.
    Natürlich gibt es auch viele Dinge, bei denen wir nur viel länger brauchen, um sie zu automatisieren, sie dann aber beherrschen.

    Ich kann mich nur allzu gut daran erinnern, wie immer und immer wieder dieser Spruch kam, "das Gedächtnis kann man trainieren"...
    Ja, ... wenn man eines hat.
    Wenn das Arbeitsgedächtnis von vornherein nicht oder nur unzureichend vorhanden ist, dann hilft auch kein Training.

    das adhs macht es mir schwer,
    - zu trainieren (vorallem wenn ich es so versuche, wie es andere tun)
    Ich denke, das war auch so ein Punkt, auf den Barkley damit hinauswollte.
    Zu versuchen, es wie andere zu tun hilft uns ja nicht, strengt uns nur noch mehr an.
    Viel besser wäre es doch, es uns auf unsere Weise zu ermöglichen und uns dafür die nötigen Hilfen zu geben.

    Mal ein ganz simples Beispiel:
    In der Ausbildung durften wir im ersten Lehrjahr in Mathe nicht mit Taschenrechner arbeiten.
    Das hilft keinem mit einer Dyskalkulie.
    Hätte ich den nutzen dürfen und meine weiteren Hilfsmittel, die ich nun mal zum Umstellen der Formeln benötige, wäre es um einiges besser gelaufen und ich sehe bis heute keinen Grund, warum das nicht möglich gewesen wäre.

    Insgesamt stimmt es aber natürlich schon, Übung macht den Meister.

    Ich denke die Kunst liegt darin, zu erkennen was wir ändern können und was wir hin- oder besserannehmen müssen.

  4. #104
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Intelligenz-Fluch oder Segen???

    @fliegerlein
    danke dir für das feedback.

    ach so, die schule ist ein thema für sich.... (also die benotung der leistung)

    praktisch betrachtet ist es ja nicht wichtig.... wie ich das ziel erreiche, oder wann... sondern,
    dass ich das ziel erreiche.

    ich empfand es in der schule auch als höchst "unfair" - dass diktate einen hohen anteil an der bewertung
    meiner sprachlichen kompetenz aus machten.... dies änderte sich in der berufsschule, als das textverständnis,
    das mündliche u.s.w. mehr gewichtet wurden.... man darf sich einfach nicht einreden lassen, dass man schlecht ist oder
    dass man es nicht kann.

    alles was mit der umsetzung zu tun hatte - ist so paradox und anders als bei anderen - und hier liegt, so glaube ich,
    die schwierigkeit der passenden lösungsfindung. (also aus meiner sicht)

    nicht zu unterschätzen, bei mir.... war auch die zwischenmenschliche chemie zum "trainer" --

    kann es sein, dass barkley, die medikation mit dem fahrstuhl gemeint hat?.... der vergleich finde ich gut! der mensch
    selber entscheidet ob er jetzt den fahrstuhl braucht.... oder ob er die schwierigkeit der treppe in angriff nehmen möchte...
    und manchmal braucht man die sicherheit des fahrstuhls um überhaut den mut zu haben es mit der treppe auf sich zu nehmen...

    ein guter vergleich!

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