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Diskutiere im Thema Depressionen/Traumata durch ADS-Medikamente nur unterdrückt ????? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 6

    Frage Depressionen/Traumata durch ADS-Medikamente nur unterdrückt ?????

    Hallo zusammmen !
    Aufgrund mehrerer unschönen Ereignisse in meinm Leben wirde ich vor jahren von einer psychologin als "leicht depressiv" eingestuft, außerdem ahbe ich medizienisch ausgedrückt ein "psychsches Trauma", da ich mit 3 Jahren aufgrund von verwarlosung vom Jugendamt aus meiner leiblichen Familie geholt und in eine Pflegefamile gebracht wurde. Für mich ist es also überhaupt keine FRage wer meine richtigen eltern sind , für mich sind es meine "Pflegeeltern".
    Jedenfalls habe ich das gefühl das ich wenn ich die medikamente nciht nehme viel mehr daran denke und viel nachdenklicher bin.

    ist das bei euch auch so ?
    und was kann man dagegen tun ?
    Breche dann häufiger in tränen aus, allerdings nur wenn cih alleine bin.

    Danke für eure antwrten im vorraus

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 14

    AW: Depressionen/Traumata durch ADS-Medikamente nur unterdrückt ?????

    ich bin auch noch nicht fertig mit meiner meinungsbildung zu den medis, aber ich glaub es ist wohl eher "normal" nicht so viel/ewig/ständig bei den unschönen erfahrungen im leben zu hängen und dabei helfen mir die medis.

    du willst was gegen die schlechten gefühle tun die stärker sind ohne medis? was ist genau der grund warum du sie mal nimmst und mal nicht?

    ich glaub nicht das man es unterdrücken nennen sollte, sonder es gibt vielleicht eher die möglichkeit auf gesunde weiße auch mal los lassen zu können......für mich scheint das so zu sein und ich finds gut....echt erholsam nicht ständig dieses anstrengende kopfkino laufen zu haben ;-)

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 6

    AW: Depressionen/Traumata durch ADS-Medikamente nur unterdrückt ?????

    ich verusuche auch manchmal ohne die medis auszukommen....

    mein psychooge meint ich darf die nicht nach 14 uhr nehmen und maximal nur 2 am tag die je 3 stunden wirken..
    aber ganz ehrlich wenn ihc bald imhotel anfange und nachtschichten usw machen muss würde ich es hne nciht aushalten...

    ich weiß nicht wie das heißt ich glaub "trigger"
    das man an dieses trauma durch iwas erinnert wird...
    das ist ohne die medis halt schlimmer als mit..

    Aber mir gehts genauso das kopfkin is weniger aber es ist leider immer noch da.....und das tut meinem selbstbewusstein nicht sehr gut;(

  4. #4
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Depressionen/Traumata durch ADS-Medikamente nur unterdrückt ?????

    Hey Keks,

    tut mir leid mit deiner Kindheit und den daraus folgenden Problemen. Kenne da auch was von....oh ja.

    Also als erstes würde ich mich hier im Forum einmal offiziell vorstellen. Damit jeder weiss, wie alt du bist, was du für Medis nimmst und und und.

    Erste Beantwortung an dich, mit der Tabl. Einnahme nach 14 Uhr.....damit soll die Nachtruhe nicht gestört werden. Wenn du natürlich demnächst im Hotel mit Schichtdienst anfängst,
    musst du logischerweise die Einnahme der Medis ändern. Aber natürlich nach Rücksprache mit deinem Arzt. Und ich persönlich würde die Medis regelmässig nehmen....mal ja und mal nicht kann glaube ich in deinem Falle nicht so gut sein oder sehe ich das falsch? Frage hier an die lieben und tollen Profis *schnell wieder weg, bevor ich einen druff krieg* hehe

    Okay, so weit erst einmal. Aber fühl dich hier herzlich willkommen und schreib dir deinen Frust von der Seele. Das hilft ungemein. Ich drücke dir alle Daumen.

    lg

    Heike

    PS: oh man ich habe gerade deine Vorstellung gelesen....ich Blindfisch meine Güte.....sorry also
    das passiert mir heute schon das 2. mal, dass ich etwas übersehe....eben war es ein Alter eines Users....meine Güte Heike, du...du....du....ich weiss gerade nicht, wie ich mich bezeichnen soll....gehe jetzt glaube ich ins Bett....

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 6

    AW: Depressionen/Traumata durch ADS-Medikamente nur unterdrückt ?????

    Hey Heike ... (:

    Da sich mein Schlafrythmus ständig verscheibt kkann ich sie leider nicht regelmäßßig nehmen...
    Mir wurde bei dem methylphenidat auch immer gesagt das esnicht schlimm sei sie mal einen tag nciht zu nehmen.....
    DAsmit dem vorstellen ahb ich eigentlich schon gemacht :O

    also von der wirkung hr ist es kein unterschied ob ich sie regelmäßig nehme oder nciht...
    mein psychologe ist eh doof aber das problem ist das ich einen zugewiesen bekommen hab weil ich die medis nur in bochum bekomme und es dortt keinen anderen gibt...


    bin schon von sychologe zu psyhologe als kind gewandert.. glaube waren bis zu 10 verschiedene ..6 davon meinten es wäre unbedenklich das ich sie mal nicht nehme...


    naja aber danke für deine erklärung mein dummer psychologe meinte nur aks ich ih gefragt habe warum cih sie nciht nach 14 uhr nehmen darf " dann wirst du buchstäblich verrückt" völlig inkompeetent der mann aber wenn cih mich ihm nciht füge dannwürde ich die medis garnicht bekommen...

    also mal schauen was es bringt

  6. #6
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Depressionen/Traumata durch ADS-Medikamente nur unterdrückt ?????

    hallo

    komisch.... mich beruhigt mph... mein psychater meinte sogar, ich dürfe eine kleiner dosis
    nehmen.... um besser einzuschlafen...

    (nebenbei, hier in der schweiz dürfen nur ärzte medikamente verschreiben - also keine psychologen
    nur psychater - ich möchte diese zwei gruppen nicht gegeneinander ausspielen: doch medikation, wurde
    ich vom psychater eingestellt, geprächstherapie vom psychologen und diese arbeiteten zusammen)

    .... in deinem fall würde ich mir einen adhs-spezialisten suchen... es bringt nichts, wenn du das gefühl
    hast bei diesem therapeuten nicht gut aufgehoben zu sein.

    du bist es wert, das dir geholfen wird... du bist es wert, die für dich richtige hilfe zu bekommen. ich möchte
    nicht über richtig oder falsch urteilen, die ist nähmlich meiner meinung nach so individuell - wie der mensch selbst.

    gefühlsschwankungen: mph lässt das extreme nicht so stark zu - das war mir wichtig, damit ich wieder eine
    balance hatte, so das ich nicht immer aus der bahn geworfen wurde.
    ich bin der meinung, das ich erst mein emotionales chaos beruhigen muss... wieder so stehen kann
    bevor ich mich an die ursache meiner traurigkeit heranwage.

    das hier und jetzt - stärken. die vergangenheit ist nicht mehr, die zukunft ist noch nicht.... wir leben im hier und jetzt.
    und wenn ich mich stark genug fühle - gehe ich auf ursachenforschung, damit ich, egal was kommt - immer noch gut stehe.
    (also ich versuche es... theoretisch.... doch es ist ein prozess.... und mph, hilft es ausgeglichener anzugehen)

    lg

  7. #7
    m-s


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 296
    @Erbeerkeks
    Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass man mit entsprechend starken Traumata wirklich lange zu tun haben kann. Manche Sachen verarbeiten sich nicht so einfach und kommen immer wieder mal durch. Prägen einen ja auch, bestenfalls im positiven Sinne.

    Wie sang Sting: "Take a gun take a nife to a low life".
    Verstehe ich so, wenn man zu viel Zeit hat, gehts irgendwann bergab und man bekommt selbstmord Gedanken.
    So würde ich eher denken, dass nicht das Mittel das Trauma überdeckt, sondern die daraus erwachsene Aktivität es Dir einfacher macht Dein Leben zu leben.
    Trauma müssen meines Erachtens auch nicht zwingend bewusst verarbeitet werden. Mir kommt es so vor als würde das an die Oberfläche Spülen eher sowas wie ein Statusbericht sein. Die eigentliche Bewältigung findet doch eher unbewusst statt.

    Wichtig ist m. E. nur das man aufpasst nicht in der Trauer zu versacken. Trauer oder Selbstmitleid mal zu erleben ist sicherlich kein Grund sich Sorgen zu machen. Das Verweilen darin ist ein Problem.

    -- Sent from my TouchPad using Communities

  8. #8
    Freischalte-Mail noch nicht bestätigt

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 171

    AW: Depressionen/Traumata durch ADS-Medikamente nur unterdrückt ?????

    erdbeerkeks schreibt:
    Hallo zusammmen !
    Aufgrund mehrerer unschönen Ereignisse in meinm Leben wirde ich vor jahren von einer psychologin als "leicht depressiv" eingestuft, außerdem ahbe ich medizienisch ausgedrückt ein "psychsches
    Jedenfalls habe ich das gefühl das ich wenn ich die medikamente nciht nehme viel mehr daran denke und viel nachdenklicher bin.

    Vielleicht mal eine ganz andere Sichtweise zu deine Aussage...

    Du schreibst ja, dass du viel nachdenklicher bist, wenn du keine Medikamente nimmst. Gerade zu diesem Punkt dachte ich gerade an meine
    Person und auch an ADS ganz allgemein. Denn ohne die Medikation bin ich Weltmeister im Gedankenkreisen mit zusätzlichen Chaos im Kopf.
    Ich denke einfach, dass es ADS typisch ist schnell und überhastet unsinnige, vorschnelle, verwirrende Gedankengänge zu haben, die meist
    nur in dem Moment einen Sinn machen, in dem sie auftauchen. Kurzum würde ich fast behaupten, dass erst durch die richtige Medikation,
    die Reflexion leichter fällt und sich diese Gedankengänge sortieren lassen und wir sie erst dann versuchen können aufzuarbeiten.
    Sicherlich macht es das nicht besser, aber wir können versuchen uns selbst zu verstehen.

    Eine gewisse "leichte depressivität" ist meiner Meinung nach nicht nur Ausdruck unserer individuellen Lebensumstände. Vielmehr finde ich, dass, je
    nachdem wann überhaupt ADS entdeckt und behandelt wurde, es fast schon notwendige Begleiterscheinung ist (Stichwort: Komorbiditäten).
    Etwas verallgemeinert würde ich z.B. zu meiner Person sagen, dass ich wohl immer Schwierigkeiten gehabt habe "mich und meine Umwelt"
    zu verstehen, immer irgendwelche Gedankengänge hatte, um zu versuchen das Ganze zu verstehen, was mich persönlich nur
    noch depressiver gemacht hat, weil es mir einfach nicht gelingen konnte und ich immer das Gefühl hatte "irgendwas stimmt doch nicht
    mit dir".

    Auch, wenn das jetzt eine sehr kurze Zusammenfassung gewesen ist, denke ich, dass der Kern meiner Aussage folgender sein sollte:
    Das, aus meiner Sicht, mangelde Verständnis für das "Ich und meine Umwelt", welches sich bei vielen langjährig einstellen konnte, weil
    das ADS unbekannt blieb und keine Behandlung erfolgte, lässt sich halt auch nach der Medikation nicht voll und ganz wegmachen;

    Vielemehr ist es jetzt so, dass die adäquate ADS-Behandlung dazu dienen soll, die "Ungereimtheiten", die sich in unserem Leben
    aufgebaut haben, abzuarbeiten.
    Dafür kann unter Umständen auch eine Behandlung mit Antidepressiva, Therapeuten oder Gesprächsgruppen notwendig sein.



    Ich hoffe, ich bin an deiner Frage nicht ganz vorbeigeschossen


    Beste Grüße
    Geändert von der87 (28.05.2012 um 13:25 Uhr)

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 6

    AW: Depressionen/Traumata durch ADS-Medikamente nur unterdrückt ?????

    hey danke für deine umfassende antwort

    Ich muss ja eh zu dem psychologen das probelm is nur das ich eine therapie nicht mehr bezahlt bekomme... bin quasi seit ich 5 bin in pychologischer behandlung und habe das gefühl das es mir nicht wirklich gut tut weil ich da einfach immer alles rausholen muss und mcih danach nur noch schlechter fühle...
    vielleicht war ich auch nur bei inkompeteten psychologen ich weiß es nicht...
    ich habe seit 3 jahren auch einen festen freund der SEHR SEHR SEHR verständnisvoll ist.
    Ich habe es ihm nicht von anfang an erzählt weil ich angst hatte das er irgentwie vorurteile haben könnte aber das hat sich zum glück nicht bestätigt...
    Er ist der einzige mit dem ich richtig darüber reden kann und bin verdammt glücklich ihn gefunden zu haben ^-^

    Also wenn jemand einen guten psychologen im raum nrw kennt , der von der krankenkasse übernommen wird (hab noch keinen führerschie bund im moment keinen job) dann kann er sich gerne bei mir melden ^-^


    Danke ihr alle

  10. #10
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.418

    AW: Depressionen/Traumata durch ADS-Medikamente nur unterdrückt ?????

    Hallo erdbeerkeks,

    Wenn es dich bei therapie nicht besser geht weil du immer wieder alles rausholen muss, stimmt etwas nicht... Zuerst mal sind wir ADSler sehr emotional und beindruckbar und bei therapie muss darauf geachtet werden! Bei traumata scheint mich zuerst viel wichtiger zu lernen mit deine symptomen und heftige emotionen zuerst umgehen zu lernen bevor du es danach grübelt... Es gibt auch therapie methoden (und ich finde, sie eignene sich gut bei ADSler) die ehe mit der aktuelle zustand, die aktuellen emotionen arbeiten ohne viel rauszuholen.

    Wichtig ist auch ein therapeut der etwas von ADS weiss oder mindenstens einfühlsam genug um dich so wahrzunehmen wie du bist und auf deine art umzugehen. Wenn einem dich nicht hilft, geht doch anderswo... Auch wenn du echt fiesen sachen erlebt hast die zeit brauchen geheilt zu werden, merkst du schnell ob dich etwas hilft oder nicht.

    lg

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