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  1. #1
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.149

    Totale Erschöpfung

    Hallo Leute,

    seit ca. zwei Tagen bin ich völlig erschöpft. Ich bin regelmäßig mit meinem Fahrrad unterwegs und buddel in meinem Garten. Obwohl alles ganz normal für mich ist, falle ich sofort zusammen, sobald ich wieder zu Hause ankomme.

    Gestern hab ich mich doch tatsächlich um 20:00 Uhr ins Bett gepackt, alles stehen und liegen gelassen. Ich hatte das Gefühl, als bestünden meine Knochen aus Gummi.

    Nehme ja jetzt seit rund vier Wochen Venlafaxin, der Antrieb war enorm bis aggressiv. Jetzt ist gar nichts mehr übrig. Ich kriege das Allernotwendigste auf die Reihe und dann ist schon Schluss.

    Immerhin hat mir der Spezi jetzt auch gesagt, dass ich wohl ne ADSlerin bin. Aber es wird noch vier Wochen dauern bis die Diagnose steht! Wie soll ich bis dahin eigentlich noch durchhalten. Die ganzen Strategien mit Frischluft, Bewegung unter Menschen gehen helfen nicht. Ich bin zwar nicht mehr so wütend, aber jetzt geht meine Stimmung schon wieder total in den Keller.

    Auf meinem Schreibtisch sammeln sich langsam die Arbeiten an - alles nichts Großes, aber mir ist jede Kleinigkeit zu anstrengend, vor allem alles was ein gewisses Maß an Denkvermögen erfordert.

    Kommt jetzt die depressive Wirkung von dem Venlafaxin oder ist das einfach nur der Mangel an Dopamin?

    Meine Verzweiflung geht jetzt jedenfalls auf einen Höhepunkt zu. Ich schaff das kaum noch, regelmäßig schöpfe ich Hoffnung, freue mich an kleinen Fortschritten und dann falle ich wieder in mir zusammen.

    Was kann ich noch tun, bis endlich evtl. die Erlösung durch die Diagnose und neue Medis kommt?

    LG
    Waldsteinie

  2. #2
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 60
    Forum-Beiträge: 1.160

    AW: Totale Erschöpfung

    Es hört sich so an, als ob du dich damit überforderst, dass du keine Pause machst nach einiger Zeit, so nach ner 3/4h bis 1h. Wenn du durch die Medis plötzlich power spürst, nutz das nicht so total aus, sondern gehs langsam an !
    D.h.unbedingt PAUSEN EINPLANEN ! Nicht auspowern !

    Das Venlafaxin hab ich auch probiert, sowie einige andere Antidepri, hatten allesamt Nebenwirkungen, kann gut sein, das das mit dem Venlafaxin zusammenhängt, falls ich mich recht erinnere, hat mich das auch müde gemacht. Jedenfalls hab ichs abgesetzt. ALLE !
    Jetz nehm ich nur noch MPH ! Is das Beste !

    Schaff dir Struktur, d.h. mach dir selbst einen Termin für das, was du unbedingt erledigen mußt,
    z.B. Post erledigen morgen Nachmittag um 17 Uhr, - das, was beim post erledigen anfällt, gleich wieder Termin machen, mir hilft da eine Metalleiste an der Wand überm Sofa, wo ich sehr wichtiges mit Magneten dran festmache.
    Hilft mir jedenfalls etwas, aber leider nicht immer.

    Mit Time-Planern hab ichs auch schon versucht, hilft nich

    jetz versuch ichs grad mit nem kleinen Heft ausn 1€-Laden , mit gummiband zu verschließen, was ich immer mit mir rumschleppe und nachts nebens Bett lege und wenn mir vorm einschlafen was einfällt, schreib ichs auch da rein, so vermeide ich nebenbei auch noch nächtliches Grübeln.

    Liebe grüße Anni

  3. #3
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    Forum-Beiträge: 1.149

    AW: Totale Erschöpfung

    Danke Anni,

    ich arbeite wie in der Verwaltung mit einer Wiedervorlagemappe. Die ziehe ich jeden Morgen aus dem Schreibtisch und schaue nach, was an dem betreffenden Tag an Papierkram zu erledigen ist.

    Leider bin ich aber so erschöpft, dass ich manche Aufgabe dann doch weiter nach hinten schiebe. Müsste eigentlich nen wichtigen Brief schreiben und habe ihn im Kopf schon mehrmals durchdacht. Mir rutscht schon alles weg, wenn ich nur damit anfangen will.

    45 Minuten an einer Sache ohne Pause dran zu bleiben, gelingt mir gar nicht! Ich raffe mich dann immer auf für maximal ne halbe Stunde, dann ist schon wieder Pause angesagt. So kriege ich aber rein gar nichts geregelt.

    Gestern hatte ich mir vorgenommen, dass ich kochen will und etwas für heute vorbereiten - nur nen Kartoffelsalat. Ergebnis: Ich habe am Ende ne Stulle gegessen und die gekochten Kartoffeln einfach in der Küche stehen gelassen. Es war jetzt nicht wirklich viel, was ich mir da vorgenommen hatte - nicht mal das hat geklappt.

    Und den Brief wollte ich dann heute schreiben, ich wollte ja heute früh wieder zu Hause sein. Kam hier an, stellte den Korb einfach ab und musste erstmal Pause machen. Diese Pause dauert nun schon reichlich lange an. Der Brief ist angefangen, aber ich müsste was nachschauen und diese Unterbrechung reicht schon, um den Faden zu verlieren.

    Es bleibt mir eh nichts anderes übrig, als einfach abzuwarten. Ich habe mit dem ADS-Spezi vereinbart, dass ich die Medikamente erstmal weiter nehme, bis die Tests abgeschlossen sind. Aber ich kann jetzt auch nicht einfach alles sausen lassen und nur noch auf neue Medis warten - ich habe niemanden, der sich um den ganz normalen Alltagswahnsinn bei mir kümmert und wenn ich nicht bald wieder ein wenig Tritt im Leben fasse, dann finde ich auch niemanden mehr, der den Retter spielen möchte. Sport sollte ich unbedingt machen, bin schon froh, dass ich das blöde Fitness-Studio gegen Fahrradtouren eintauschen konnte.

    Nur leider kommt die Stimmungsaufhellung bei mir nicht wirklich an. Eigentlich mache ich eher wenig, ich mache vor allem Pausen und die Angst vor den Folgen der Lähmung wächst jeden Tag ein Stückchen mehr.

    Nun, der Brief wird vielleicht heute noch fertig, vielleicht schaffe ich es auch noch zumindest so viel zu bügeln, dass ich morgen die gewünschten Klamotten anziehen kann. Mehr wird sicher nicht drin sein, schon gar nicht die Kartenskizze oder das Telefonat, das nicht ganz wichtig ist, aber notwendig, um meine wenigen sozialen Kontakte noch zu erhalten.

    LG
    Waldsteinie

  4. #4
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    Forum-Beiträge: 1.160

    AW: Totale Erschöpfung

    Wie lange, seit wann nimmst du die Pillen schon??

    Es liegt in DEINER verantwortung, ob du die Pillen nimmst oder nicht!!


    Wenn du merkst, die tun dir NICHT gut, setz sie unbedingt ab!
    Allerdings brauchen solche Antidepri auch ne gewisse anlaufzeit

    mir haben diese Medis nicht das geringste gebracht!

    Ich kann nur sagen, sch...niiie wieder Antidepri.

    Aber manchen helfen die ja. Also: abwägen.


    Versuch doch mal, deine Pausen zu beschränken, also nach ner halben Std. 5 oder 10 min Pause, Timer stellen.
    also, auch die Pausen genau planen und dich nach getanem selbst mit etwas schönem belohnen, z.B. danach ein schönes Buch/Zeitschrift lesen oder erst nach fertigstellung an den PC, z.B.

    Kannst du dir nicht eventuell schon ohne Diagnose einen Coach besorgen??

    damit du nicht den Faden verlierst, schreib dir alles in so ein kleines Heft, (schau nochmal, was ich vorher geschrieben habe).

    LG Anni

  5. #5
    Freischalte-Mail noch nicht bestätigt

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    Forum-Beiträge: 171

    AW: Totale Erschöpfung

    Ich habe zwar schon oft im Forum meine Meinung zu Venlafaxin kundgetan, aber möchte es an dieser Stelle auch noch einmal tun:

    Dein Fall erinnert mich teilweise an meine Behandlung mit Venlafaxin. Nachdem das Medikament Wirkung zeigte hatte ich die ersten 4 Wochen das Gefühl,
    dass es jetzt "bergauf" geht und ich wieder am Leben teilhaben kann. Ich fühlte mich energievoller und dachte: "So kann es jetzt weitergehen!"
    Unwesentlich später hat sich der Effekt des Medikaments umgekehrt und ich bin zu einer lebenden Schlaftablette geworden. Warum ich Schlaftablette sage
    erklärt sich fast von selbst: Bei fast jeder Gelegenheit, wie nach dem Aufstehen, nach jeder Mahlzeit oder beim Herumsitzen bin ich einfach nur noch
    eingeschlafen. Mein damaliger Behandelnder Arzt gab mir zu verstehen, dass das bei Depressionen ganz normal sei und ich mich einfach nur
    "mehr" überwinden müsse...Was ich rückblickend darüber denke fällt wahrscheinlich schon unter die Zensur!

    Damals habe ich das natürlich alles mitgemacht, mit der Konsequenz über Wochen und Monate einfach nur zu Schlafen! Insofern kann ich dir
    ganz klar von Venlfaxin abraten. Ich würde es wahrscheinlich sogar absetzen, was bei Venlafaxin echt ein hartes Stück arbeit ist. Eventuell
    könntest du deinen Arzt/Ärztin darauf ansprechen. Wie du ja vielleicht schon gelesen hast, schwören viele im Forum auf Elontril. Zwar bin ich
    damit auch nicht "glücklich" geworden und es war definitiv auch nicht das passende für mich, aber es dennoch gefühlte 100mal besser, als
    Venlfaxin. Eine geeignete Kombination wäre z.B. Venlfaxin ausschleichen, bei gleichzeitiger Einnahme von Elontril.

    Wie gesagt das ist nur meine Meinung, aber vielleicht kann man ja das ein oder andere einfach mal mit dem Arzt besprechen.


    Beste Grüße

  6. #6
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    AW: Totale Erschöpfung

    der87 schreibt:
    Zwar bin ich
    damit auch nicht "glücklich" geworden und es war definitiv auch nicht das passende für mich,
    Beste Grüße
    Wenn es nicht das passende für dich ist, WARUM nimmst du es dann noch??????

    Wie gesagt, es gibt zig Antidepressiva.

    Die Depression bei AD(H)S entsteht ja meist DURCH das AD(H)S !
    Für mich heißt das, das AD(H)S muß, bzw. sollte medikamentös ( MPH ) und gleichzeitig durch VT unter Kontrolle gebracht werden, um die Depression loszuwerden. Auch, wenn bei manchem Antidepressiva helfen, aber grundsätzlich eben.

    LG Anni
    Geändert von Anni (28.05.2012 um 13:19 Uhr)

  7. #7
    Freischalte-Mail noch nicht bestätigt

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    Forum-Beiträge: 171

    AW: Totale Erschöpfung

    Anni schreibt:
    Wenn es nicht das passende für dich ist, WARUM nimmst du es dann noch??????

    Wie gesagt, es gibt zig Antidepressiva.

    Die Depression bei AD(H)S entsteht ja meist DURCH das AD(H)S !
    Für mich heißt das, das AD(H)S muß, bzw. sollte medikamentös ( MPH ) und gleichzeitig durch VT unter Kontrolle gebracht werden, um die Depression loszuwerden. Auch, wenn bei manchem Antidepressiva helfen, aber grundsätzlich eben.

    LG Anni
    Ich glaube du hast meinen letzten Betrag missverstanden. Ich habe ja von meiner Geschichte erzählt und meine Meinung zu Venlafaxin abgegeben.

    Ich nehme seit mein ADS behandelt wird überhaupt keine Antidepressivs mehr!

    Nur...wollte ich passend zum Thema der Fragestellerin eine Meinung abgeben, die da lautet:

    Venlafaxin ausschleichen mit Elontril, solange noch keine Behandlung mit MPH erfolgt oder zumindest, sofern die depressive Symptomatik dies erlaubt, weg von Venlafaxin!

    Zudem Ist halt meine Erfahrung zu Elontril insofern positiv, als das ich keine Schlafattacken bekam.

    Nun dürfte es klar sein, oder? Es ging mir nur darum eine Hilfestellung bezüglich Venlafaxin zu leisten, weil mich das irgendwie an meine jüngere Vergangenheit erinnert hat.

    Beste Grüße

  8. #8
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    AW: Totale Erschöpfung

    Hallo Annie und der87,

    danke für Eure Antworten - sie haben mich ein wenig beflügelt.

    Die Geschichte hat sich aber eh erledigt weil:
    ich heute einen typischen ADS-Start hatte. Ich habe total verschlafen und zwar in einem Ausmaß, wie ich es seit meiner Jugend nicht mehr kannte. Dann hockte ich noch lange blöde vor der Kaffeetasse und mein Oberstübchen arbeitete schon wieder wie verrückt - ich war übrigens mal wieder sauer, weil mich ein Freund nicht verstanden hat.

    Dann schlenderte ich gemütlich Richtung Uhr und wollte mich für eine Frühstücksverabredung startklar machen - ich fiel aus allen Wolken als ich die Uhrzeit sah. Erst da war mir klar, dass ich locker zwei Stunden verpennt hatte - ich kann mich auch nicht erinnern, dass ich den Wecker ausgestellt habe - dazu muss ich übrigens aufstehen!

    Ich tobte! Kleid war noch nicht gebügelt, Geld musste ich noch holen und dann war klar, dass ich eine vertretbare Verspätung nur mit dem Taxi hinkriegen würde. Bei uns war es total sommerlich und so nen großen Kleiderschrank hab auch ich nicht, dass ich nur reingreifen muss und immer was passendes in die Hand kriege.

    Verabredet war ich mit einer alten Dame und ich hatte keine Nummer, wo ich anrufen konnte.

    Ehrlich Leute, ich habe gekotzt vor Wut! Während ich wie blöde durch die Wohnung sauste und auf meine Ärztin schimpfte was das Zeugs hielt. Nach dem Motto: die ganzen blöden Hirsels, keiner nimmt mich ernst, wenn ich meine Beschwerden schildere wird mir gesagt, ich soll das nicht alles auf die Waagschale werfen und alles relaxt sehen usw. Es sei ja nicht wichtig, wenn ich länger schlafe! Wie bitte? Ich habe nen Sch....leidensdruck, ich verabrede mich nur zu den Zeiten, die ich sicher einhalten kann (bisher jedenfalls). Ich hab nen super organisierten Haushalt und selbst das kriege ich vor Schlappheit nicht mehr auf die Reihe und alle tun so, als sei das alles kein Problem.

    Und dann die Stinkwut auf die guten Ratschläge, die ich alle schon selbst umgesetzt habe und die Sprüche "Wenn sie nicht klarkommen, dann suchen sie sich doch Hilfe!" Wie bitte? Ich suche mir seit Jahren Hilfe und bisher hat keiner dieser stümpernden Fachleute mich mal ernst genommen, es bilde sich bitte keiner ein, dass sich die Ratschläge der Fachleute auch nur ein einziges Mal in irgendeiner Weise unterschieden hätten. Anders: das Niveau der Ratschläge hat nie mein NIveau überschritten und jedes Mal musste ich mich rechtfertigen und erklären, dass ich das alles schon ohne Erfolge probiert hätte!

    Ich tobte derart, dass ich mich mit jeder Furie solidarisch erklären konnte. Zum Schluss raste ich noch zur Schublade mit den Medis, um mich dann ganz schnell neu zu besinnen und das Venlafaxin nicht anzurühren!

    Ehm, ich saß im Taxi und hab mir dann die Sticker in die Ohrläppchen gesteckt. Ich kam mit einer knappen viertel Stunde Verspätung an und war 15 Euronen ärmer - manno, ich hab ne Umweltkarte! Die Gedanken, die ich zu meiner bisherigen Ärztin geschickt hab, möchte ich nicht aufschreiben. Mit meiner Wut hätte man ne ganze Stadt mit Strom versorgen können!

    Mensch, hab ich die Faxen dicke! Ich muss mich ja schon fragen, ob ich nicht tagsüber Schlafattacken hab, von denen ich nichts mitkriege. Ich nehme das Venlafaxin jetzt seit etwas über vier Wochen und nach einer enormen Antriebssteigerung ist nichts mehr übrig, außer einer waschechten und ziemlich derben ADS-Symptomatik. Seit vier Jahren versuche ich auf die Reihe zu kommen und wieder Tritt im Leben zu finden. Alles hält kurze Zeit an und schlechte Therapeuten und Ärzte verdienen sich an mir ne goldene Nase, obwohl keines der Mittelchen wirklich hilft.

    Dabei hab ich meine Symptome teilweise mit den gleichen Worten wie im Lehrbuch geschildert. Ich musste dem ADS selbst auf die Spur kommen und mir nen entsprechenden Arzt suchen - ich fass das jetzt alles nicht mehr! Und meine Ärztin kommt auf die Idee, dass ich vielleicht ne PTBS haben könnte - die hab ich, allerdings eine durch Therapeuten und Ärzte verursachte.

    Jeder, der irgendwann solche unsinnigen Therapien abbricht, hat mein vollstes Verständnis. Ich kann das alles jetzt richtig nachvollziehen, wenn eh nichts besser wird, dann gibt der Mensch auch irgendwann mal auf!

    Elontril hat bei mir leider auch nicht geholfen, davon wurde nicht mal mein Antrieb besonders gesteigert. Auch die Verdoppelung der Dosis hat damals gar nichts bewirkt. Auch Mirtazapin hab ich schon durch - hat übrigens die ADS-Symptomatik enorm verstärkt - weiß ich jetzt durch eigene Recherchen, nicht weil es mein Arzt erkannt hat.

    Ich habe heute Nacht locker zehn Stunden geschlafen, dank Valdoxan und Doxipin bin ich tatsächlich gleich eingeschlafen. In den Stunden davor bin ich auch nur schlapp rumgehockt und habe prokastiniert was das Zeugs hielt.

    Ich werde die vier Wochen überleben, bis die Tests abgeschlossen sind und bis ich ne vernünftige Medikation habe, aber ich werde sie nicht mit Venlafaxin überleben, das weiß ich sicher!

    Ausschleichen brauch ich das Zeugs auch nicht, ich nehm ja nur ne Minidosis von 75 mg. Vielleicht mach ich morgen mal ne Kapsel auf, vielleicht auch nicht. Ich jedenfalls bin jetzt so richtig bedient!

    LG
    Waldsteinie
    Geändert von Waldsteinie (28.05.2012 um 17:32 Uhr)

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