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Diskutiere im Thema ADS und Hypoaktivität im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #11
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 929

    AW: ADS und Hypoaktivität

    Gottseidank, meine Therapeutin ist in so einem verein irgendwie drin, Wo adhs der schwerpunkt ist.
    Also so ein Ärzteclub. Sie hat sogar den verdacht selber betroffen zu sein. Aber wohl nicht sehr schlimm, nur ein verdacht.

  2. #12
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 96

    AW: ADS und Hypoaktivität

    Danae
    AW: ADS und Hypoaktivität


    Muss den Artikel noch einmal suchen...wobei er sehr wissenschaftlich geschrieben ist und ich mich elend quälen musste, bis ich zum springenden Punkt vorgedrungen war. Daher macht es wohl mehr Sinn, wenn ich an dieser Stelle nur das Fazit präsentiere. ;-)
    Hall Danae,

    Mich würde der Artikel trotzdem sehr interessieren. Falls er nicht zuuu vergraben ist....... Oder Titel und Autor...

    Danke

  3. #13
    Danae

    Gast

    AW: ADS und Hypoaktivität

    Hallo Bassai Dai,

    habe den Artikel wieder ausgegraben. Laßt euch nicht von dem auf den ersten Blick etwas komischen Titel dieser Fachtagung verwirren. Ich fand das auch etwas seltsam, aber es ist seriös und der Artikel absolut nachvollziehbar, da es darum geht, Kinder mit ADHS vor esotherischen Heilmethoden zu schützen:

    http://home.arcor.de/eimuc/2009.pdf
    ab Seite 46

    Dr. Johannes Streif
    ADHS - All Das Hilft Selten
    Über Sinn und Unsinn alternativer Heilverfahren zur Behandlung der
    Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung

  4. #14
    Danae

    Gast

    AW: ADS und Hypoaktivität

    Sorry, der Link scheint nicht zu funktionieren,

    daher hier ein anderer Link zum Vortrag, der funktioniert:

    http://home.arcor.de/eimuc/Streif.pdf


    Edit:
    Das ist leider nicht genau der erwähnte Vortrag, aber dafür eine leicht verständlichere Powerpoint-Präsentation zum selben Thema.
    Geändert von Danae (18.05.2012 um 23:38 Uhr)

  5. #15
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.392

    AW: ADS und Hypoaktivität

    Hallo in die Runde,
    ich gehe denke ich auch eher in Richtung hypo, bin aber manchmal auch der Mischtyp...
    Als Kind ängstlich, sehr personenbezogen, Veränderungen haben mich aus dem Konzept gebracht...
    Medis: ADs, kein Methyphenidat, das ich nicht vertragen habe. Aktuell Verhaltenstherapie bei ADS-Spezialist (Neurofeedback), das ist sehr gut... tiefenpsychologische Behandlung hat mir sogar eher geschadet, denke ich im Rückblick.
    Außerdem Coaching durch Nicht-ADSler in der Familie, auch das klappt prima und immer besser... und ersetzt denke ich Stimulanzien.
    Bin schon immer noch eher langsam und hab Schwierigkeiten mit dem Anfangen, da helfen mir klare Absprachen und telefonieren bevor ich loslege und danach, das läuft echt immer besser...

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 56

    AW: ADS und Hypoaktivität

    Danae schreibt:
    Hallo Melody,

    du solltest wirklich erst wieder eine Therapie beginnen, wenn du einen Therapeuten gefunden hast, der sich mit ADS auskennt. Habe heute eine Artikel gefunden, in dem beschrieben wird, dass alle Therapien, die nicht in erster Linie auf das ADS eingehen, für ADSler vollkommen wirkungslos sind bzw. sogar schaden, da sie noch mehr "Baustellen" aufreißen (besonders bei der Traumatherapie), mit denen der ADSler dann komplett überfordert ist, ganz besonders dann, wenn das ADS gar nicht therapiert wird.
    Ja, das stimmt. Wenn ich drüber nachdenke fällt mir nichts ein, wo sich auf Dauer eine Besserung eingestellt hat. Für den Moment half es manchmal, einfach zu reden. Da kann ich mir aber auch andere Gesprächspartner suchen...
    Schlimm war wirklich, dass der Therapeut weder meine Hochbegabung noch das ADS anerkannt hat. Für ihn gab es das nicht. Ich habe wieder und wieder versucht, ihm zu erklären, wieso ich kein großes Trauma sondern viele Minitraumata habe und er hat es ignoriert. Er hat weiter nach dem großen Trauma gesucht und viele innere Schutzmauern zerstört.

    Ich bin gerade bei Folie 64/65 "Winkelfehlsichtigkeit". Wieso hängt das mit ADS zusammen? Und wieso ist es von der Augenheilkunde nicht anerkannt? Die Prismen sind das Einzige an der Brille, was die Kasse noch zahlt...

    Ansonsten bin ich leider aus den Folien nicht wirklich schlau geworden, die sind aber auch schwierig zu lesen gewesen. Zu wirr.

  7. #17
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 58
    Forum-Beiträge: 96

    AW: ADS und Hypoaktivität

    Danae schreibt:

    du solltest wirklich erst wieder eine Therapie beginnen, wenn du einen Therapeuten gefunden hast, der sich mit ADS auskennt. Habe heute eine Artikel gefunden, in dem beschrieben wird, dass alle Therapien, die nicht in erster Linie auf das ADS eingehen, für ADSler vollkommen wirkungslos sind bzw. sogar schaden, da sie noch mehr "Baustellen" aufreißen (besonders bei der Traumatherapie), mit denen der ADSler dann komplett überfordert ist, ganz besonders dann, wenn das ADS gar nicht therapiert wird.


    Hmmm....genau das habe ich weder aus Artikel, noch Folien so raus gelesen ...... das Thema ist ja auch ein anderes, wenn auch interessant.

    Wichtig finde ich, einen Therapeuten zu finden, der wirklich Ahnung von ADHS hat und das nicht nur behauptet.

  8. #18
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 968

    AW: ADS und Hypoaktivität

    Ewyn schreibt:
    Danke Rina Oka!
    Ich muste eben mal nachschlagen, was denn Skin-Picking bedeutet-und war total geschockt, dass ich es auch habe.
    Habe mich die letzten 3 Jahre immer gefragt, warum es so ist und warum ich es so tu.....nu les ich, was ich die ganzen latzten Jahre gemacht habe..
    Ja, so gings mir auch - ich erfuhr davon erst vor ca. andderthalben Jahren und lese dazu das Buch "Die eigene Haut retten: Hilfe bei Skin Picking", dass das erste Buch in Deutsch ist, was sich an Betroffene richtet und erst dieses Jahr erschienen ist.

    Und erfuhr dabei wieder neues.. z.B. dass mit Skin-Picking oft ein sozialer Rückzuck einher geht, den ich auch bei mir auch beobachten kann, nur dass ich ja noch nie besonders viel unterwegs war, so dass es nicht so auffällig ist...

    Ich habe mir überlegt, ob mein hypoaktiver Teil daran schuld ist, dass ich mir das Skin-Picking 'eingefangen' haben... Bei Hypos richtet sich das Chaos mehr nach innen, während sie nach aussen hin ruhig erscheinen... und deshalb habe ich angefangen, meine Haut zu bearbeiten, anstatt die dahinter steckenden Emotionen in Aktivität auszulassen.

    Knibbel-Attacken sind dabei bei mir stark mit Selbsthaß und Verzweifelung darüber, nichts zu schaffen, verbunden.

    (huh, kam noch nicht bis ins Unterforum Komorbiditäten.. aber sollte es noch keinen Thread dazu geben, würde ich ihn auf jeden Fall eröffnen)

  9. #19
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 968

    AW: ADS und Hypoaktivität

    Danae schreibt:
    Ich habe im Rahmen meiner Reha einige hyperaktive ADSler kennen gelernt und mich hat wirklich das Mitleid gepackt. Die Jugendlichen gingen sich zum Teil selbst auf die Nerven mit ihrer Hibbeligkeit und ihrer Nervosität. Um sie medikamentös neu einzustellen, wurden die Medikamente für 2 Wochen abgesetzt und zwei konnten selbst im fortgeschrittenen Alter von 25 Jahren keine 10 Minuten lange ruhig auf dem Stuhl sitzen...Das fand ich schon extrem schlimm!
    Ja, das ist dann schon schlimm... Da hat man es vielleicht als Hypo erstmal besser z.B. weil man dann problemlos stillsitzen kann. Oder als Kind konnte ich problemlos selbst beschäftigen, während Reinform Hyper vielleicht sofort die Wohnung auseinandernehmen, wenn sie nicht ständig beschäftigt werden. Und meine Mutter betont immer, dass ich ein komplett pflegeleichtes Kind war..

    Aber der Nachteil daran ist, dass dadurch auch niemand Probleme sieht, man ist halt nur etwas faul... Sogar meine Kinderärztin, sagte schon, dass ich 'normal und nur eine bequeme Dame sei' als es darum ging, dass ich erst relativ spät anfing zu laufen.

    Und so bekommt man auch keine Hilfe, die ein Hyper bekommen würde, weil er klar als ADSler erkennbar ist. Die Probleme nicht so offensichtlich und so graben die sich tiefer in das Verhalten ein, bevor man dann vielleicht doch endlich mal als Erwachsener ein Diagnose bekommt. Mit 'graben die sich tiefer in das Verhalten ein' meine ich, dass man vielleicht sehr viele Kompensationstrategien entwickelt hat, um die ADS-Probleme abzufangen. Und diese Kompensationsstrategien dann nicht opitmal sind, Nachteile haben und irgendwann in Ängste oder Zwänge umschwingen.

    So denke ist ständig, ich muss auf passen, wie ich mich verhalte. Und das wenn ich mich 'falsch' verhalte, sofort auf Ablehnung stossen würde. Überhaupt, dass mein innerstes total unaktzeptabel ist und deshalb darf es niemand sehen und ich muß alle Mühe unternehmen, es zu verstecken.

    Ich denke, das war eine ursprüngliche Kompensationsstrategie, um mich zu kontrollieren und nicht dazwischenzuquatschen oder mich ordentlich anzuziehen, was mir als Kind egal war... Auch heutzutage ist der Anlaß zum Kleidungskauf nur der, damit niemand über mich lästert oder ablehnt. Ich brauche vermutlich nicht extra zu erwähnen, dass ich Kleidungseinkäufe hasse...

  10. #20
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 968

    AW: ADS und Hypoaktivität

    Melody schreibt:
    Mit Therapie habe ich nur schlechte Erfahrungen - bis auf das Wochenende mit Emoflex, das war okay aber zu kurz.
    Tiefenanalytische Therapie war eine Katastrophe, komplett.
    Verhaltenstherapie (Traumatherapie) war wirkungslos.
    Und jetzt weiß ich nicht, wie oder wo ich weiter machen soll. Die Therapeuten haben eh schon monatelange Wartelisten und mit ADS kennt sich ja kaum jemand aus. Also lasse ich es erst mal so lange es geht. Wahrscheinlich hab ich eh noch Sperre, weil ich die letzte Therapie abgebrochen hab... kam mit dem Typ nicht mehr klar.
    Da hast Du gerade mich beschrieben! Nur tiefenanalytische Therapie und Traumatherapie hatte ich noch nicht, aber erste möchte ich auch nicht, weil dazu zu negatives gelesen habe und bezweifle, ob es was bringt, wenn längst vergessene Konflikte wieder hervor gekramt werden.

    Ich hatte auch schon mal eine emoflex Wochende, war auch total begeistert davon (und warte sehnsüchtig darauf, dass ich dann hier in die emoflex-Gruppe gehen kann )und würde gerne damit eine richtige Therapie machen. Aber da jemanden zu finden wird noch schwerer.. Ich mache gerade wing wave-Coaching, dass geht wenigstens etwas in eine ähnliche Richtung..

    Ansonsten überlege ich gerade, was ich machen sollte. Mir wurde eine systemische Therapie empfohlen, da ist der bekannteste Vertreter glaube die Familienaufstellung über die ich aber auch ziemlich negatives gehört habe... (wobei das eventuell auch nur eine bestimmte Person war)

    Für meine negative Gedanken - die ja als Hauptproblemverusacher sehe, wäre vermutlich eine kognitve VT das beste. Nur muß ich diesmal darauf achten, wirklich einen Therapeuten zu finden, der sich mit ADS auskennt. Aber müßte noch bis Dezember warten.. wobei das gerade vielleicht ein Grund wäre, sich jetzt schon um einen neuen Therapeutne zu bemühen... bis man jemanden gefunden hat und auch eine Wartezeit wäre damit schon überbrückt.. und bestimmt könnte ich auch schon früehr eine machen, wenn der Therapeut es ausreichend begründen kann..

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