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  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 18

    Wichtige Erinnerungen lassen sich nicht festhalten, bin so traurig.

    Eben telefonierte ich mit meiner Mutter.

    Das Thema war mein Bruder, der derzeit mit einer unschönen Sache im Krankenhaus liegt.
    Wir unterhielten uns darüber, daß er morgen in ein anderes Krankenhaus verlegt wird.

    In diesem Krankenhaus hat auch vor vielen Jahren mein mittlerweile seit 10 Jahren verstorbener Papa schon gelegen.
    Das war damals alles ganz schrecklich, weil sein Papa (also mein Opa) war gleichzeitig in einem anderen Krankenhaus. Mein Papa konnte seinen Papa nicht besuchen.... und dann ist Opa gestorben...

    Das alles fällt mir ein, wenn ich an dieses Krankenhaus denke.

    Vergessen habe ich aber z.B., daß ich den Anruf bezüglich des Todes meines Opas bekam, als meine Ma und ich dorthin fuhren.

    Jetzt heule ich Rotz und Wasser, weil ich einerseits total getriggert bin und die vielen Gefühle von damals hoch kommen und andererseits erlebe ich schon wieder, daß ich mich nicht mehr an diesen wichtigen Teil der Geschichte erinnern kann.

    Meine Erfahrung ist, daß immer mehr Einzelheiten sich auflösen und irgendwann nur noch Fragezeichen übrig sind. Ich finde es deshalb so dramatisch weil es ist meine Biographie die sich auflöst.

    Kennt Ihr das auch?

    Jetzt erzähle ich Euch mein persönlichstes Ereignis ,das mir dazu einfällt (hier ist es doch gut aufgehoben):
    Kurz bevor mein Papa starb, saß ich neben ihm und umarmte ihn. Ich weiß noch genau, wie ich darum betete, niemals dieses Gefühl und dieses Bild in meinem Kopf zu vergessen.
    Schon da wußte ich, daß ich immer alles verliere...
    Der Verlust meiner Erinnerungen...
    Krampfhaft versuche ich Erlebtes, Gesprochenes, Gesehenes festzuhalten. Manchmal kommt es mir während des Erlebens schon unwirklich vor, dann weiß ich schon nach kurzer Zeit nicht mehr, was ich geträumt habe und was echt war.
    Bin ich bescheuert?

    Fall hier jemand aufmunternde Worte für mich hat, ich würde sie gerne annehmen.
    Svenni

  2. #2
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 295

    AW: Wichtige Erinnerungen lassen sich nicht festhalten, bin so traurig.

    Hi Svenni.
    Fühl dich mal ferngetröstet, ich kann gut mit dir mitfühlen. Besonders deine Formulierung, dass sich die eigene Biografie auflöst, kann ich dir gut nachempfinden. Das hat bei mir begonnen als ich die lange Odyssee mit Antidepressiva angefangen habe; seither habe ich das Gefühl dass sich mein Werdegang und meine bisherige Geschichte Stück für Stück auflöst.
    So sehr ich mich auch bemühe mich an Dinge zu erinnern oder etwas besonders zu genießen... Es ist einfach irgendwann weg, abgehakt wie belangloses. Was es ja meistens nicht ist, und das ist schmerzlich.
    Bescheuert bist du ganz sicher nicht, denn ich weiß wovon du redest.
    Vor einer Weile habe ich begonnen, eine Art Journal zu führen. Ich schreibe nieder was mir besonders wichtig erscheint, vermerke dazu meine Stimmung, garniere das ganze vielleicht noch mit einem Foto und einem besonderen Musikstück. Daraus ist sozusagen mein virtuelles Gedächtnis geworden, ein Buch der Erinnerungen. Es hilft mir dann, mir diese Erlebnisse wieder herzuholen und nochmal zu betrachten. Besonders da ich das Gefühl habe dass die Zeit und die Geschehnisse nur so an mir vorbeirasen, unterstützt mich das Geschriebene da sehr.
    Vielleicht auch eine Option für dich?
    Kreativität kann oft helfen, Gedanken und Gefühle in etwas zu verwandeln das Form oder Farbe hat...

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 243

    AW: Wichtige Erinnerungen lassen sich nicht festhalten, bin so traurig.

    Oh, wie ich das kenne. Das Auflösen zu einem Nichts...Angefangen hat es bei mir auch mit einem Tod...meines Vaters vor 16 Jahren. Er war mein sicherer Hafen, mein liebster Mensch, der mich so angenommen hat, wie ich wirklich war. Bei ihm habe ich mich "gefühlt", konnte ausruhen, von der Maßregelei meiner Mutter und der Schule. ICh habe gelitten wie ein Hund. Als er starb, habe ich nichts mehr gefühlt und auch sein Wegsein, ist bis heute nicht fühlbar geworden. Manchmal denke ich an ihn, wenn ichs schaffe mich auf ihn zu konzentrieren und bin so extrem traurig. Ich denke, dass das Auslöschen eine Folge der ständigen Überforderungen an mich waren, zu funktionieren, durchzuhalten, mich nicht anzustellen, nicht aufzufallen, mich anzupassen, in der Spur zu laufen...ich habe mich quasi immer weiter selber ausgelöscht, weil ich so wie ich bin völlig unberechenbar für die Umgebung war und niemanden außer meine Pappus hatte, der mich so mochte, wie ich eben immer schon war.

    Liebe Grüße
    Rosenmädchen

  4. #4
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 5.009

    AW: Wichtige Erinnerungen lassen sich nicht festhalten, bin so traurig.

    svenni schreibt:

    Meine Erfahrung ist, daß immer mehr Einzelheiten sich auflösen und irgendwann nur noch Fragezeichen übrig sind. Ich finde es deshalb so dramatisch weil es ist meine Biographie die sich auflöst.

    Kennt Ihr das auch?

    Der Verlust meiner Erinnerungen...
    Krampfhaft versuche ich Erlebtes, Gesprochenes, Gesehenes festzuhalten. Manchmal kommt es mir während des Erlebens schon unwirklich vor, dann weiß ich schon nach kurzer Zeit nicht mehr, was ich geträumt habe und was echt war.
    Bin ich bescheuert?

    Fall hier jemand aufmunternde Worte für mich hat, ich würde sie gerne annehmen.
    Svenni

    Ja, leider kenn ich das auch, zu gut sogar!!!

    Lange Zeit meines Lebens dachte ich, dass ich schon an Alzheimer leide, hab mich nicht getraut das irgendjemandem zu "beichten"!

    Besonders die traumatischen Ereignisse, Erlebnisse lösen sich extrem auf in meiner Erinnerung!

    Auch mein kleiner Bruder war mal lange in einer Klinik nach einem schweren Motoradunfall. Er lag lange im Koma, sein Leben hing am seidenen Faden. Er litt an Hirnblutungen, hat heute noch eine kahle Stelle am Hinterkopf von einem Druckgeschwür (vom Liegen), die Pfleger hatten ihn schon "abgeschrieben" und ihn dementsprechend nur notdürftig versorgt!

    Er musste alles neu lernen. Er konnte GAR NICHTS mehr!

    Jedenfalls kann ich mich an die Besuche bei ihm, die Monate des Bangens, die Reha usw. so gut wie GAR nicht erinnern!!!
    Wem soll ich das erzählen? Wer soll sowas verstehen?

    So traurig, wie das für Dich ist, so froh bin ich dennoch, wenn ich so etwas lese! Denn auch ich zweifle wegen solcher Dinge zuweilen an meinem Verstand!

    Also verzweifle nicht allzu sehr, vielleicht soll manches auch so sein!?

    Meine Schilderung war auch nur ein Beispiel von vielen, die ich hier niederschreiben könnte...


    LG Emely

  5. #5
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 5.009

    AW: Wichtige Erinnerungen lassen sich nicht festhalten, bin so traurig.

    @Flammschwert

    Die Idee mit Deinem Journal finde ich Klasse!

    So etwas würde ich auch gern führen, weiß aber, dass ich das nur beginnen und nicht durchhalten würde..

    Hab ja schon Probleme, meine Termine aufzuschreiben bzw. meinen Kalender regelmäßig zu pflegen!

    LG Emely

  6. #6
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 60
    Forum-Beiträge: 1.160

    AW: Wichtige Erinnerungen lassen sich nicht festhalten, bin so traurig.

    ja emely, mir gings auch genauso, hab viel zu viel vergessen,mir wichtige erinnerungen,sogar an den Vater von meinem Sohn (36) kann ich mich kaum erinnern, nur noch eine erinnerung an das ziemlich auffällige Haus, wo er mit seinem Bruder gewohnt hatte, ich war auch nur 2x bei dem, und an seine langen blonden Haare und das er Gitarre gespielt hatte.

    Ich war schon am überlegen, ob es geht, mit Hypnose Erinnerungen wiederzuholen, das muß man aber wohl auch selbst bezahlen, kann ich aber nicht, dauerpleite.
    Macht mir bis jetzt immer noch zu schaffen.

    Ja zwischendurch schaff ichs, mir was aufzuschreiben, aber nicht oft.
    Ich glaube, im Endeffekt hilft uns nur eine Verhaltenstherapie.
    Ich habe jetzt Hilfe übers Vormundschaftsgericht beantragt, für den Zeitraum, bis ich das in der Therapie gelernte intus habe und hoffentlich besser klarkomme.
    Damit ich mich ganz auf die Therapie konzentrieren kann und nicht lauter Sch... Bürokratie und so Sorgen im Kopf hab wärend der Therapie.

    Liebe Grüße Anni

  7. #7
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 671

    AW: Wichtige Erinnerungen lassen sich nicht festhalten, bin so traurig.

    Das klingt schlimm, was ihr erzählt!
    Das tut mir Leid für euch.

    Hm Aufmunterung:
    Also mit den Erinnerungen ist es wie mit einem unaufgeräumten Zimmer, man ist heillos traurig, was alles weg ist (bzw, wie bei einem Umzug und alles ist in Kartons und man steht vor einem leeren Raum) aber eigentlich ist es nur irgendwo vergraben.
    Die vielen zweiten Socken, die du suchst, sind alle unterm Bett. Und wenn du sie wieder hast, passen sie dir immernoch.
    Hm?!?

    Mit Tagebüchern (Journalen?) hab ich auch sehr gute Erfahrungen. Seit meiner Medikamentation führe ich regelmäßig (erstmal auch täglich) welche, davor wollte ich es immer, eben auch um die Erinnerungen zu bewahren. Der Vorteil ist, dass man auch Zeichnungen rein machen kann oder Fotos und Kassenbons, EIntrittskarten, Mails etc.
    Der Nachteil ist, dass man schreiben muss, also Sätze und dass das seine Zeit braucht und man immer schon viel weiter gedacht hat. Ich finde das manchmal sehr mühevoll und früher ging das garnicht. Weiß nicht, wie dir das geht (?).

    Was es auch immer gibt, sind Diktiergeräte. Kann man einfach mal sonen Bereicht reinquatschen vom Tag. GIbts auch für den Laptop. Hier das umsonste Audacity: Audacity - Mehrspur-Audiobearbeitung für Radio- und Musikproduktionen
    Das Aufdiktierte kann man später immernoch transkribieren, das ist generell eine schöne Sache (Vorteil gegenüber Handschrift zuweilen) Man merkt auch mal, wie man sich selber anhört. Die Sprechproben kann man benennen...

    Ich wünsche euch, dass sich alles gut entwickelt!

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 59
    Forum-Beiträge: 141

    AW: Wichtige Erinnerungen lassen sich nicht festhalten, bin so traurig.

    Hallo svenni,

    auch ich kenne diese Erinnerungslücken nur zu gut. Wie Rosenmädchen schreibt spreche ich mit Keinem darüber um nicht vorzeitig in der Schublade Demenz oder Alzheimer zu verschwinden bzw. gesteckt zu werden. Ich hab mich sogar schon drei mal auf Demenz bzw vorzeitiger demenziellen Hirnabbau testen lassen, weil es mir regelrecht Angst bereitet.

    Ich finde es allerdings gar nicht mal so schlecht, wenn das Gehirn die negativen Ereignisse ausblendet. Denn ich möchte mich nicht gerne mit meinen negativ erlebten Gefühlen, Emotionen oder sonstigen schwierigen Krisen auseinandersetzen. Ich quäle mich nicht gern - bin kein Sadomasochist. Und leider ist es bei mir häufig auf Grund meiner emotionalen Labilität und meiner Sensibilität so, daß ich mich in jede Kleinigkeit gefühlsmäßig stark einbringe.

    Leider betrifft es, im Gegensatz zu euch, bei mir nicht nur die negative Erinnerungen sondern genauso häufig die positiven oder gar sehr wichtige Ereignisse. So ist mir z.B. durch einen Therapeuten bewußt geworden, daß ich an eine meiner Oma absolut keine Erinnerung mehr besitze, ich wußte sogar überhaupt nicht mehr wie sie mit Namen hieß, obwohl ich schon in der Pupertät war als sie starb. Meine Schwester, die nur unwesentlich älter ist hatte diese Schwierigkeit nicht. Ich war regelrecht geschockt, als ich das zum ersten Mal bemerkte. Und es bereitet mir noch heute große Probleme, wenn ich feststelle, daß ich schon wieder wichtige Stationen aus meinem Leben vergessen habe.

    Die Hypothese mit der Überforderung ist zwar richtig, in solchen Phasen vergesse ich auch wesentlich mehr, aber es passiert mir auch recht häufig wenn ich nicht überfordert bin. Und das bereitet mir noch heute große Angst bzw. fast schon Panik.
    Soll ich später mal zu meinen Enkeln sagen: "sorry, aber ich habe die Hälfte meines Lebens vergessen????"

    Wie gesagt. Bei negativem Erlebten bin ich gar nicht böse - aber alle die positiven, freudige Ereignisse.

    Ein Patentrezept zur Verbesserung der Erinnerung hab auch ich leider noch nicht gefunden.

    LG
    Karla

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 41

    AW: Wichtige Erinnerungen lassen sich nicht festhalten, bin so traurig.

    Oh man, das ist mein erster Tag hier und ich fühle mich als würdet ihr von meinem Leben erzählen... Danke, ich bin nicht allein!
    Ich habe immer das Gefühl das es in mir ein Loch gibt in das alles verschwindet.
    Ich unterhalte mich mit einer Freundin über unsere Kindheit und ich hab das beste vergessen, das ärgert mich so. Ich versuche mich dann krampfhaft an was zu erinnern, aber es ist einfach weg.
    Ich habe mittlerweile ein Notizbuch in das ich alles reinschreibe, wo ich angst habe dass ich es vergessen könnte.
    Dank meines tollen Handys kann ich auch jederzeit Fotos machen, damit ich mich an alles erinnere.
    Meine Oma hatte Demenz und das macht einem dann echt Angst.
    Schlimm ist auch wenn Dinge passieren und ich mich innerhalb kürzester Zeit nicht mehr richtig daran erinnern kann und dann frag ich mich "hab ich mir das eingebildet?"
    Diese Situationen hasse ich total....

  10. #10
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 671

    AW: Wichtige Erinnerungen lassen sich nicht festhalten, bin so traurig.

    Oh ja, geht mir auch teilweise so.

    Meine Oma hat auch Demenz, lange wird sie nicht mehr leben, täglich kriegt sie Besuch von ihrem Mann, der sie jetzt, wo sie nciht mehr reden oder sich gegen das in den Mund gestopfte Essen wehren kann, denk cih, ziemlich attraktiv findet.


    Sie erinnert sich an kaum was. Also sie kann nicht mehr reden. Und sie hat Brustkrebs und meine Ma will nicht, dass es behandelt wird, da sie schon alt ist.

    Ich frag mich, was kriegen die mit mit Dementz?

    Meine Ma besucht sie teilweise mehrmals pro Woche (trotz dass Heium weit weg) und erzählt von ihren lichten Momenten, wenigstens früher. Wenn ich sie besuchen gehe mit meinem papa und meinem Bruder, dann singen wir Lieder, meine Oma hat immer sehr viel gesungen und bedauert, dass es heute nicht so oft geschieht. Naja, jedenfalls weint sie viel, also schreit, ist verkrampft und ist einfahch- bevor ihre Vergesslichkeit so überhand genommen hat und X daher nciht mehr bereit war, sie zu pflegen, sondern sie nurnoch 6h am Tag besucht, war sie ähm, eine sehr lustige Frau. Genauer gesagt, meine Oma war echt Stand Up Comedy den ganzen Tag, IMMER hat sie gespielt, sich verkleidet, noch als sie ganz durcheinander war, hat sie mit ihren Wortfetzen irgendwas am Tisch nachgeahmt.

    Wir haben gemerkt, dass sie dement war, als sie komsich Dinge gemacht hat. Zum Beispiel kamen wir zu ihr in die Wohnung in SZ und sie hat Zwiebeln (geschnitten, roh) mit Zwieback serviert. SIe hat sich auch immer KArtoffelchips in den Ärmel gesteckt und da drin behalten um sie später zu essen und es knirschte dann so wenn sie sich an den Tisch gesetzt hat.
    Sie hatte auch starke Legasthenie könnte man sagen. Hm.
    Generell hat sie eben voll viel Pommes, Chips, Hähnchen etc. gegessen, immer, wenn wir irgendwo hin sind, hat sie uns das gekauft. Vielleicht, denk ich grad, war das auch echt ungesundes Fett. Also verkalkendes.

    Hm.

    Nein, es ist schlimm. AUch, weil sie immer nach Hause will, wenn wir mal vor eins zwei jahren mit ihr im Garten waren, den sie 25 Jahre bestellt hat oder noch länger, naja, falsches WOrt, jedenfalls, dann ist sie schnurstracks wieder heimwärts gegangen, richtung Tor und musste richtig weggezerrt werden, sie heulte und schrie. Achso, als sie wegen dem Brustkrebs untersucht werden soll, hat sie sich unterm Tisch verstekct und geweint, deshalb vielleciht auch, fanden die das mit der Therapie schwierig.

    Oh man,

    Wird mir grad zu viel, auch mit der Jammerei. Hab das Gefühl ich schüre total Feindbilder und überhaupt rennt meine Zeit gerade weg.
    Das mit meiner Oma ist echt nicht so das Problem. Jajajajajaja


    Hm von meinem Aspie-Opa, der letztes Jahr gestorben ist, erzähl ich ein andernmal vielleicht auch.

    Puihh...

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