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Diskutiere im Thema Warum ist es so schwierig, sich bei Freunden, Bekannten, Familie zu melden? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #31
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 11

    AW: Warum ist es so schwierig, sich bei Freunden, Bekannten, Familie zu melden?

    @WeisseRose

    Ja ich kenne dies Problem mit der Entfernung auch. Aber selbst da geht es irgendwie. Man sieht sich dann halt und es ist wieder wie früher. Ich hoffe natürlich, das sich niemand vernachlässigt fühlt, wenn ich mich nicht dauernd melde. Aber an sich find ich chatten meist eh etwas mühselig, da viele Leute nicht gleich antworten und man viel Zeit damit vertrödelt. Naja und Mail wollen viele irgendwie nicht schreiben.
    Hmm WE ist auch bei anderen doch meist ausgebucht. Deswegen trifft man die Leute dann leider nicht so oft wie man will. Und abends haben viele auch nicht so Lust auf ein Treffen.

    Hmm, das mit viele Leute, die sich nicht melden, kenne ich auch. Weiss nicht, vielleicht haben viele keine Zeit, oder soviele Leute, bei denen sie sich melden wollen, dass es einfach nicht bei allen geht.

  2. #32
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 18

    AW: Warum ist es so schwierig, sich bei Freunden, Bekannten, Familie zu melden?

    Hallo Habitbreaker!
    Danke für Deine Nachricht an mich!
    Habe ich erst eben gesehen.
    Tja, da hatte ich zum Teil etwas Pech mit meinen Freunden aber die auch mit mir...

    Ich denke das Problem entwickelt sich im Laufe der Zeit... ein dummer Kreislauf...

    Ich hab mich immer mehr zurückgezogen, der Bekanntenkreis hat sich daran gewöhnt, mittlerweile fragen die auch nicht mehr alle, ob ich irgendwohin mitkomme.
    Wenn sies tun würden, würd ich wahrscheinlich ablehnen.
    .
    Ich will in Ruhe gelassen werden und trotzdem Freundschaften behalten, irgendwann aus der Kiste springen und sagen: "Da bin ich wieder".
    Ich will, daß sie mich vermissen.
    Ich könnte das: einfach anknüpfen, spontan.

    Mein Umfeld kann das nur bedingt.
    Mein Verhalten ist für die meisten mit Desinteresse gleichgesetzt.
    Daß mich soziale Kontakte anstrengen, können sich viele nicht vorstellen.
    Ich versteh es selber ja kaum.
    Logischerweise bemüht man sich nicht gerade besonders um jemanden, der anderen vermeintlich so wenig Interesse entgegen bringt.
    Usw - Ich kann mir vieles erklären, aber das hilft nicht, gut damit zurecht zu kommen.
    Ganz, ganz toll finde ich, hier Menschen zu treffen die sich mit mir, mit sich, miteinander beschäftigen!
    Unglaublich wertvoll ist das!!!

    Ich danke Dir und allen anderen für das Mitgefühl.
    Ein tolles Forum!

    Svenni

  3. #33
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 34

    AW: Warum ist es so schwierig, sich bei Freunden, Bekannten, Familie zu melden?

    hey,

    also mir geht das ganz genauso (und meinem freund, der ADHS hat auch)....wir melden uns beide kaum bei freunden und wenn, dann aher aus schlechtem gewissen heraus..
    haben auch beide schon einige freunde verloren oder die kontakte wurden zumindest "lockerer"...
    ich hatte schon einige beste freundinnen in meinem leben und das ging immer nur maximal ein paar jahre gut...oft hab ich mich auch zerstritten mit ihnen.

    aber jetzt in den letzten jahren ist es mir einfach zu anstrengend mich zu melden und dann reden zu müssen...ich versteh das selber nicht, weil meinen freund will ich ja auch ständig sehen und in der uni kann ich auch gesprächig sein oder auch, wenn ich meine freunde dann doch mal seh...

    aber mich erstmal aufzuraffen und mich zu melden und ein treffen auszumachen...da hab ich irgendwie immer überhaupt keine lust drauf, obwohl ich meine freunde sehr schätze und nicht verlieren will....

    einige meienr freunde haben mich mittlerweile so akzeptiert wie ich bin und melden sich halt immer selbst, weil sie wissen, dass von mir (so gut wie) nix kommt...ich versteh, dass das verletzend ist, aber ich kann es halt nicht ändern...

    andere sind mir tödlich beleidigt, beschimpfen mich aufs übelste, was für eine miese "freundin" ich sei, sind eifersüchtig auf meinen freund, den ich ja auch schaff jeden abend zu sehen (aber meinen freund brauch ich einfach...bei ihm fühl ich mich wohl und empfind es nicht als stressig, obwohl wir zb oft streiten.....ganz seltsam...)
    das führt dazu, dass ich genervt bin und mich von solchen freunden erst recht distanziere....auch wenn ich sie ja eigtl verstehen kann und es ja eigtl zu schätzen weiß, dass sie mcih so gern haben, dass sie sauer sind, wenn ich mich nie melde oder nie lust/zeit hab was zu machen...

    dasselbe gilt auch für meine familie übrigens, bei der ich mich auch kaum melde (und meine mama zumindest nimmt mir das auch übel)...
    ich verseh mich da selbst nicht. mir sind menschen nämlich eigtl total wichtig und ich kann auch total aufblühen in gesellschaft....

  4. #34
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.742

    AW: Warum ist es so schwierig, sich bei Freunden, Bekannten, Familie zu melden?

    Hi svenni,

    svenni schreibt:
    Ich will in Ruhe gelassen werden und trotzdem Freundschaften behalten, irgendwann aus der Kiste springen und sagen: "Da bin ich wieder".
    Ich will, daß sie mich vermissen.
    Ich könnte das: einfach anknüpfen, spontan.
    "Umfeld" ist ein Stichwort - ich habe festgestellt, je mehr ich mich mit meiner unorthodoxen Jobbiographie einem für mich "artgerechten" Berufsumfeld nähere/genähert habe, um so mehr traf und treffe ich auf Menschen, die ähnlich gestrickt sind wie ich ...

    die wichtigste Ähnlichkeit ist die Art, mit Freundschaften umgehen zu können, die "mäßig frequente Präsenzzeiten erfordern" ;-) die Hintergründe sind unterschiedlichst ...


    • der eine hat nen blöden Job mit viel Reiseverpflichtung,
    • die nächsten sind Alleinerziehend,
    • die anderen haben Katzen, so dass Besuche meinerseits im Winter z.B. absolut ausgeschlossen sind (Allergien ...),
    • ich selber habe ständig tausend Baustellen die mich beschäftigen *g ...


    das bedeutet vor allem, dass es keiner Rechtfertigung meinerseits bedarf - ich muss nicht Gefahr laufen, jemandem mit meiner Notwendigkeit zum sozialen Rückzug vor den Kopf zu stoßen ...

    svenni schreibt:
    Mein Umfeld kann das nur bedingt.
    Mein Verhalten ist für die meisten mit Desinteresse gleichgesetzt.
    Daß mich soziale Kontakte anstrengen, können sich viele nicht vorstellen.
    Ich versteh es selber ja kaum.
    Hm, bis zum letzten Jahr hatte ich noch nichtmal einen großartig hinterfragenden Gedanken dazu - ich nahm es bisher als Faktum, dass ich regelmäßig zur Einsiedlerin mutiere, dass ich zwar gerne mehr unter Menschen wäre, aber irgendwie mehr, um sie zu beobachten und zu lernen, wie sie ticken ... so mit einer Tarnkappe drüber oder so ... höchtens so, dass engste Freunde wüssten, falls ich in ihrer Nähe bin ...
    die Tatsache, dass Menschen mich wahrnehmen, bzw. je intensiver mich Menschen wahrnehmen, um so mehr strengt es mich ungemein an, mich dem auszusetzen ...

    erst jetzt, da dadurch tatsächlich meine Beziehung in Gefahr geraten könnte, werde ich wach, stelle fest, dass es mit den letzten Jahren immer mehr wurde und dass ich für das letzte Jahr wahrscheinlich sogar rekonstruieren könnte, wann ich überhaupt mal das Haus verlassen habe ...

  5. #35
    m-s


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 296

    AW: Warum ist es so schwierig, sich bei Freunden, Bekannten, Familie zu melden?

    Valkyre schreibt:
    So oder so kann ich ja kaum Termine vereinbaren und belege Abende Doppelt oder Dreifach :/
    Ohne Kalender wäre ich aufgeschmissen, aber son Ding ist ja mittlerweile in jedem Handy.
    Muss man sich nur soweit disziplinieren alles reinzuschreiben und die automatische Erinnerung aktivieren.

  6. #36
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.742

    AW: Warum ist es so schwierig, sich bei Freunden, Bekannten, Familie zu melden?

    m-s schreibt:
    Muss man sich nur soweit disziplinieren
    "nur"

    P.S. @m-s: nicht böse sein - ist nicht persönlich gemeint! Dieses "nur" begleitet mich "nur", seit ich denken kann ... "wieso machste das nicht so oder so, brauchst doch "nur" das oder jenes zu tun ... kann doch nicht so schwer sein ..." ... wenn ich in schlechter Verfassung bin, haut mich dieses "nur" immer noch ziemlich aus den Latschen - heute (an diesem Tag), bekomme ich es hin, mit dem Smiley drüber zu stehen ... *schiefgrins
    Geändert von habitbreaker (22.04.2012 um 16:08 Uhr) Grund: Zitat vergessen / P.S. angefügt

  7. #37
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 929

    AW: Warum ist es so schwierig, sich bei Freunden, Bekannten, Familie zu melden?

    Also ich habe drei Kalender in der Wohnung hängen, einen Taschenorganizer in Din A Format, Zwei Blöcke mit Notizzettel und zwei Kugelschreiber griffbereit und Neuerdings so ein Wand organizer, wo man Aktuelle Papiere und Dokumente griffbereit hat. Und trotzdem.....wenn ich mir so einiges nicht gleich aufschreibe.....isses wech

  8. #38
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 18

    AW: Warum ist es so schwierig, sich bei Freunden, Bekannten, Familie zu melden?

    habitbreaker schreibt:
    "nur"
    Ich lach mich wech

  9. #39
    m-s


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 296

    AW: Warum ist es so schwierig, sich bei Freunden, Bekannten, Familie zu melden?

    habitbreaker schreibt:
    "nur"

    P.S. @m-s: nicht böse sein - ist nicht persönlich gemeint! Dieses "nur" begleitet mich "nur", seit ich denken kann ... "wieso machste das nicht so oder so, brauchst doch "nur" das oder jenes zu tun ... kann doch nicht so schwer sein ..." ... wenn ich in schlechter Verfassung bin, haut mich dieses "nur" immer noch ziemlich aus den Latschen - heute (an diesem Tag), bekomme ich es hin, mit dem Smiley drüber zu stehen ... *schiefgrins
    Na das ist vermutlich bei jedem etwas anders.
    Ich bin selbstständig, wenn ich nicht alles in den Kalender eintragen würde und mich dran halten, hätte ich keine Kunden, keine Kohle, kein Leben
    Ich habe das gelernt zu verinnerlichen, weil es nur so geht, ist halt immer die Frage wie wichtig das für den einzelnen ist, denke ich.

    Aber Du hast natürlich nicht Unrecht. Der Satz geht vielleicht besser ohne das "nur".

  10. #40
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 3.524

    AW: Warum ist es so schwierig, sich bei Freunden, Bekannten, Familie zu melden?

    Ja ich kenn das Problem auch, bei mir ist da wieder die "Schuld" ein großer Faktor. Ich hab vielleicht ne schlechte Phase, melde mich dann nicht und dann hab ich wieder Schuldgefühle, weil ich mich so lange nicht gemeldet habe und dann hindert mich das wiederum daran mich zu melden und so weiter und sofort... Ich hab ein,zwei ganz wenige Leute die das wissen und damit umgehn können, aber es hat mir schon viele Freundschaften kaput gemacht oder erst gar keine richtigen entstehen lassen (also neue Bekannte dann eben nich angerufen).
    Wenns mir schlecht geht mag ich selten jemanden anrufen, weil ich nicht "jammern" will. Nicht zur Last fallen. Wenns mir gut geht telefoniere ich gerne und meld mich auch oft. Mein Problem ist dann aber auch noch, dass ich nicht mehr so weggehn kann wie früher, wenn man sich dann also meldet und dann kommt sowas wie "gehn wir dann und dann in den und den Club" da hab ich Probleme mit... dann sag ich meist, dass ich mir das überlege und mich nochmal melde, meistens tu ich es dann aber doch nicht...!

    Mitlerweile schreibe ich sowas mit auf meine To-Do Listen also "Freundin anrufen" steht dann da oder "Schwester anrufen"! Am meisten freu ich mich bei sowas (wenn ich grad keine Lust dazu hab) wenn der AB angeht, dann quassel ich drauf und der "Ball" liegt in derem Feld !

    Wenn mich jemand anruft freu ich mich eigendlich fast immer (Mutter mal ausgenommen, aber das ist ne andere Geschichte).
    Allerdings hab ich festgestellt, dass ich wunderbar die Küche putzen kann wärend ich telefoniere (dann find ich das nicht so lästig) seit dem steht "Küche putze" und "Telefonieren" immer untereinander auf der To-Do-Liste !

    LG

    Rose

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