Zeige Ergebnis 1 bis 10 von 10

Diskutiere im Thema mit ADS unsensibel? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 226

    mit ADS unsensibel?

    Hallo,

    ist es denn möglich das die Art wie ich fühle durch mögliches ADS entstanden ist oder ist es eine anerzogene Sichtweise?

    Es ist so, wenn jemand stirbt (ich hatte zum Glück noch niemand aus der engen Familie dabei) berührt es mich seltenst.
    Wenn jemand krank ist, es geht ihm schlecht und er liegt mir sehr sehr am Herzen dann leide ich mit, versuche aber auch oft das leid durch Ablenkung etwas zu lindern.

    Ich bringe Sprüche die andere total verletzen, aber oft habe ich auch das Gefühl "andersrum dürfen die das".

    Man kann wirklich schon sagen, ich besitze wenig Mitgefühl, das Leid, der Schmerz etc. der anderen prallt an mir ab. Ist das normal?

    Vielleicht ist es auch dieses "für mich ist ja auch keiner da wenn es mir schlecht geht" - Denken?

    Ich wäre gerne sensibler, verständnisvoller, einfühlsamer.

    Wenn jemand nicht lacht denke ich immer dem geht es nicht gut.

    Aber habe ich eine Beziehung und sehe es geht dem Partner nicht gut, dann bin ich eher die Frau die sich regelrecht aufdrängt, alles was belastet abnehmen will um einfach den kranken Partner zu entlasten. Und wenn ich das dann nicht darf weil er sagt du wenn ich krank bin möcht ich lieber etwas für mich sein, dann verstehe ich die welt nicht mehr und werde wütend, traurig etc.

    LG Fledermaus

  2. #2
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 226

    AW: mit ADS unsensibel?

    Das Thema ist noch aktuell für mich. Kann mir jemand sagen ob ADS-ler wenig Mitgefühl haben?

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 27
    Forum-Beiträge: 66

    AW: mit ADS unsensibel?

    Mir fällt es extrem schwer jemand anderen zu verletzten. Also ich für meinen Teil bin sehr sensibel.

  4. #4
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 266

    AW: mit ADS unsensibel?

    Jeder Mensch ist ja doch immer noch ein Idividuum. Die Summer seiner Gene, seiner Sozialisation in seinem jeweiligen Umfeld, seiner Bildung, und immer wieder neu - seiner Erfahrungen. ADHS - das sagt eher etwas über die Datenautobahnen im Hirn aus. Wie diese funktionieren, welche Umwege (nicht neurotypische Bahnen) es gibt, wo es Stau gibt, wo wie schnell gefahren wird und wo es sehr zäh und langsam wird. Und ...wie die Abgase (Energie) nach außen transportiert wird.

    Man könnte höchsten sagen - es gibt bestimmte Kreuzungen mit bestimmten Namen die i.d.R. bei ADHSlern eher verstopfen als bei neuro-typischen. Oder - andere Strecken laufen über ungewöhnliche Wege, die Autos dort fahren aber viel zügiger und reibungsloser als bei NIcht-ADHSlern.

    Die Autos die dort fahren, die sind aber sehr individuell. Auch das Straßensystem ist individuell. Was die Autos transportieren (Impulse, Affekte, Gedanken...) ist auch höchst individuell.

    Und mal individuell auf mich bezogen - ich bin eher überempathisch und sensible. Ein absoluter Bauchmensch. Ich kann im Affekt auch Menschen schnell verletzen - aber nicht weil ich mich nicht in sie hineinfühlen kann, sondern weil der Teil meiner Hirndatenautobahn der "Impluskontrolle" heißt oft überlastet ist und Unfälle passieren, wenn ich nicht regelmäßig den Verkehr anhalte.

    Ich bin ungeduldig, wenn jemand zu langsam denkt. Oder sehr beschwerlich denkt und ich muss mit der Person zusammen arbeiten. Oder wenn ich mich ungerecht behandelt fühle.

    Aber ich bin mit Menschen die mir nahe stehen auch sehr nachsichtig und bisweilen fast zu belastbar und zu bemüht.

    Es gibt eine Begleitkrankheit, die einen gewissen Prozentsatz von ADHSlern betifft, die Asperger Autismus heißt. Hier gibt es ein Forum dazu. Hier ist die Empathie eindeutig gestört. Das ist quasi ein Zeichen von Asperger.
    Geändert von Junie (21.07.2012 um 00:43 Uhr) Grund: verzettelt beim schreiben

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 93

    AW: mit ADS unsensibel?

    Soweit ich das nun weiß, sind ADSler Tendenziell wohl eher Sensibelchen. Jetzt ist das erstmal die Anlageneigenschaft die in der Breite so statistisch gestreut ist. Das heißt ja nicht das alle so sind. Ausserdem stellt sich m.E. die Frage, wie viele Probleme hatte ein ADSLer schon zu meistern, wieviel musste er einstecken? Welche Bewältigungsstrategien hat er? Wieviel Verrohung ist aufgesetzt bzw. erlernt?

    Besonders die sensibelsten Menschen die es besonders hart trifft im Leben, diese Leiden ganz besonders dann und hier ist immer die Frage wie sie damit umgehen. Aus ganz Sensiblen können ziemlich hartgesottene werden, wenn sie die eigene Sensibilität abspalten von ihrer Persönlichkeit und jegliches Mitfühlen verleugnen. Das wird dann schon ziemlich bitter für die Mitmenschen...

    Wieviel Bereitschaft bringt jemand mit um Mitgefühl zu geben? Wieviel kann einer alleine ertragen, wenn er mitfühlt? Wie gut kann sich jemand vom Mitgefühl abgrenzen? Wie stark ist seine eigene Psyche bzw. wie Labil?

    Irgendwann schalten viele irgendwie auf Durchzug und das Mitgefühl verstockt einfach. Sie werden beim Mitgefühl wie taub auf den Ohren, das heißt nicht unbedingt gefühllos aber sie merken nicht mehr alles.

    Eine Untersuchung ist mir noch im Sinn, die unter den Probanden bei Tests bezüglich des Mitgefühls ca. 10% ausgemacht haben wollte, die extrem Mitleiden wenn sie nur Bilder von leidenden Menschen sahen. Kann ganz schön anstrengend sein, vor allem in unserer Welt, in der uns eigentlich dank der Medien und "Unterhaltungsindustrie" Leidensbilder ständig begleiten.

    Was ein normales Maß an Mitgefühl ist, weiß ich ehrlich gesagt nicht, kann ich dir nicht direkt beantworten wo du liegst. Ich hoffe meine 'Erklärungen geben dir wenigstens einen Anhaltspunkt.

    MFG

  6. #6
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.149

    AW: mit ADS unsensibel?

    Fledermaus schreibt:
    Hallo,

    ist es denn möglich das die Art wie ich fühle durch mögliches ADS entstanden ist oder ist es eine anerzogene Sichtweise?
    Vergleiche ich Deine Aussage mit den vielen Angaben in der Literatur, dann ist es beides! Wir können es nur nicht wirklich erklären. Hat ein bisschen was mit der Verpeiltheit zu tun. Einerseits sind wir sehr sensibel oder emphatisch und wenig später ist es völlig weg! Hängt auch damit zusammen, wo die Aufmerksamkeit gerade hängen bleibt!

    Fledermaus schreibt:
    Es ist so, wenn jemand stirbt (ich hatte zum Glück noch niemand aus der engen Familie dabei) berührt es mich seltenst.
    Wenn jemand krank ist, es geht ihm schlecht und er liegt mir sehr sehr am Herzen dann leide ich mit, versuche aber auch oft das leid durch Ablenkung etwas zu lindern.

    Ich bringe Sprüche die andere total verletzen, aber oft habe ich auch das Gefühl "andersrum dürfen die das".
    Dito! Erlebe ich ständig. Besonders häufig im Kollegenkreis - Kollegen sind mir gegenüber eher distanziert, bringen es auch, mich wie ein Kind zu behandeln und plötzlich stehen sie fassungslos vor mir, weil ich ihnen in Notsituationen richtig gut geholfen hab.

    Ist auch in der Literatur beschrieben, dass wir mitunter als "emotionale Eisberge" rüberkommen und wenig später sind dieselben Leute ganz begeistert, weil unser Mitgefühl sie aus misslicher Lage befreit hat. Könnte da witzige Beispiele schildern (witzig aber nur rückblickend).

    Fledermaus schreibt:
    Man kann wirklich schon sagen, ich besitze wenig Mitgefühl, das Leid, der Schmerz etc. der anderen prallt an mir ab. Ist das normal?
    Ja, das ist normal. Im allgemeinen ist es so, dass wir viele Erlebnisse selbst gehabt haben müssen, um mitfühlen zu können. Finde das Beispiel mit den Todesfällen eigentlich ganz gut. Deshalb gibt es ja bestimmte Konventionen, die uns allen das Leben erleichtern und auch ne Verbindlichkeit im Umgang miteinder zur Folge haben. Du bist nicht gefühllos, aber Du bist noch nicht so viel mit Todesfällen konfrontiert worden, um tatsächlich mitfühlen zu können. Du weißt ja nicht, was sich in der Geühlswelt abspielt, wenn plötzliche Todesfälle in der Familie auftreten.

    Blöde ist eben nur, wenn wir uns dann solche komischen Erklärungen und Rationalisierungen einfallen lassen.

    Früher fand ich solche Kondolenzgeschichten immer völlig bescheuert. "Was heißt den hier Beileid?" "Ich leide doch auch, wenn mein Onkel stirbt, aber ich weiß doch gar nicht wie es sich anfühlt, wenn der Vater stirbt." Da bin ich dann schon mal als gefühllos rübergekommen - auch wenn es im Prinzip richtig war, was ich rationalisiert hab.

    Nach vielen leidvollen Todesfällen und Erfahrungen mit meinem Erleben kann ich aber nachvollziehen, wie gut allein eine Beileidsgeste tut - auch wenn sie oberflächlich ist oder gar ein wenig geheuchelt. Heute geh ich deutlich lockerer mit all diesen Konventionen um. Sie sind einfach gewachsen als eine Geste der Wertschätzung gegenüber dem Leid anderer Menschen und haben einen verbindenden Wert.

    Fledermaus schreibt:
    Vielleicht ist es auch dieses "für mich ist ja auch keiner da wenn es mir schlecht geht" - Denken?
    Hat leider wirklich was damit zu tun - das macht unsere Erscheinung aber so ambivalent. Einerseits das schnelle Helfen und Eingreifen und dann wieder das Schmollen, weil uns ja auch keiner hilft. Da fehlt immer ein bisschen die Mitte! Ich denke aber, dass dies auf unsere Lebenserfahrung zurück zu führen ist. Wir werden so oft nicht verstanden - können aber auch nicht erklären, was uns fehlt. Besonders, wenn das Erleben so diffus ist, dass diese Hilflosigkeiten gar nicht benannt werden können. Die erlernte Hilflosigkeit entsteht bei uns so früh, dass wir sie nicht verbalisieren können.

    Fledermaus schreibt:
    Ich wäre gerne sensibler, verständnisvoller, einfühlsamer.
    Du bist ja auch sehr einfühlsam, nur leider ein bisschen absolut. Entweder Du kannst auf eigene Geühle zugreifen, dann klappt es auch oder du kannst es nicht. Dann klappt es auch nicht - mensch kann aber auch einfach mal annehmen und schauen, wie andere sowas rüberbringen.

    Fledermaus schreibt:
    Aber habe ich eine Beziehung und sehe es geht dem Partner nicht gut, dann bin ich eher die Frau die sich regelrecht aufdrängt, alles was belastet abnehmen will um einfach den kranken Partner zu entlasten. Und wenn ich das dann nicht darf weil er sagt du wenn ich krank bin möcht ich lieber etwas für mich sein, dann verstehe ich die welt nicht mehr und werde wütend, traurig etc.
    Sind ja nur die eigenen Bedürfnisse, die Du dem anderen anhängst. Im wesentlichen ist es wieder die erlernte Hilflosigkeit bzw. die eigene Erfahrung der Hilflosigkeit, die wir dann bei dem Partner voraussetzen oder in den Partner reininterpretieren. Da beginnt dann die Spirale von neuem. Ist eigentlich auch eine Frage der Mitte - aber die haben wir ja nicht mal im statistischen Mittel.


    LG Waldsteinie

  7. #7
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.447

    AW: mit ADS unsensibel?

    Hallo fledermaus,

    Es kann sein dass wir durch unsere andere wahrnehmung auch anders fühlen. Also, echte sensibilchen in manche bereich und dafür eine dicke panzer anderswo.

    Wir erleben durch unsere wahrnehmungstil auch vieles anders und erlebnissen prägen dann wie wir emotional reagieren. Es gibt sachen die wir ehe verpassen und was ich nicht merke, mach mich nicht heiss und es gibt sachen die wir gut wahrnehmen und eben darauf reagieren.

    Auch dann alle die verletzungen.

    Laut die meistens menschen bin ich deutlich eine sensibelchen. Einfühlsam, verständnisvoll, engagiert, aber auch überempfindlich, reizbar, emotional und impulsivität kommt auch noch leider dazu...

    Wenn ich emotional aufgewühlt bin, bin ich von was in mich passiert so stark abgelehnt dass ich der aussenwelt nicht mehr wahrnehme und mich dann wie eine elefant im porzellanladen verhält. Da es schnell passieren kann, ist für mein umfeld oft verwirrend.

    Wo ich auch unsensibel sein kann, ist wenn ich reizüberflutet sein: viele wichtige sozial signale übersehe ich einfach und reagiere mal daneben oder lieber mache ich nichts (ist schon besser).

    Ich habe gemerkt dass ich auf verluste und abschied, trotz meine sensibilität imn allgemein nicht sehr heftig reagiere. Es kommt mich immer so vor dass stinos sensibelchen werden wenn sie eine geliebte mensch verlieren, wenn sie ihre job verlieren...

    Da hatte ich mich schon meine gedanken gemacht. hat es damit zu tun dass wir ADSler ehe schon abwechslung lieben und daher solche "abwechslung" die man verlust nennt für uns weniger ein stress ist als bei stinos? Oder sind wir gegen verlust immunisiert, weil wir ehe es dauernd erleben? Ob es immer wieder eine partner zu verlieren, weil man mit partnerschaft schwierigkeiten hat oder immer wieder der job zu verlieren oder...

    Job verloren hatte ich oft. Aber irgendwie finde ich einiges was ich mit ADS erlebe ehe schlimmer als immer wieder ein job zu verlieren. Es sind alle sachen die ich überhaupt nie hatte, nie erleben dürfte. Diese "einfache" sachen die ich auch brauche, aber oft vermisst hatte wie verständniss für meine art, angenommen zu sein wie ich bin, mich selbst sein zu dürfen und eine platz in diese gesellschaft zu finden. Kann sein dass ich ehe wenig zu verlieren habe, weil ich wenig habe und daher auch weniger grund eine verlust zu trauern? Aber ich trauere noch vieles was ich mein leben lange nur vermisst hatte... Wenn ich mal doch bekommen, kann ich kaum fassen und dann kann ich heulen.

    lg

  8. #8
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 13

    AW: mit ADS unsensibel?

    Fledermaus schreibt:
    Hallo,

    ist es denn möglich das die Art wie ich fühle durch mögliches ADS entstanden ist oder ist es eine anerzogene Sichtweise?

    Es ist so, wenn jemand stirbt (ich hatte zum Glück noch niemand aus der engen Familie dabei) berührt es mich seltenst.
    Wenn jemand krank ist, es geht ihm schlecht und er liegt mir sehr sehr am Herzen dann leide ich mit, versuche aber auch oft das leid durch Ablenkung etwas zu lindern.

    Ich bringe Sprüche die andere total verletzen, aber oft habe ich auch das Gefühl "andersrum dürfen die das".

    Man kann wirklich schon sagen, ich besitze wenig Mitgefühl, das Leid, der Schmerz etc. der anderen prallt an mir ab. Ist das normal?

    Vielleicht ist es auch dieses "für mich ist ja auch keiner da wenn es mir schlecht geht" - Denken?

    Ich wäre gerne sensibler, verständnisvoller, einfühlsamer.

    Wenn jemand nicht lacht denke ich immer dem geht es nicht gut.

    Aber habe ich eine Beziehung und sehe es geht dem Partner nicht gut, dann bin ich eher die Frau die sich regelrecht aufdrängt, alles was belastet abnehmen will um einfach den kranken Partner zu entlasten. Und wenn ich das dann nicht darf weil er sagt du wenn ich krank bin möcht ich lieber etwas für mich sein, dann verstehe ich die welt nicht mehr und werde wütend, traurig etc.

    LG Fledermaus

    Ach, Fledermaus... wenn ich hier deinen beitrag so lese erkenne ich mich wieder... Zum Teil meiner meinung nach hat es mit ADS zu tun zum anderen mit der Erziehung und den eigenen erfahrungen die man gemacht hat.
    Bei mir ist es so wie bei "Dr. jekyll und Mr. Hyde" ich kann sehr einfühlsam und sensibel sein aber auf der anderen kann ich auch ein richtiger Kotzbrocken sein der ohne rücksicht auf verlußte seinen willen aufdrenkt und erwartet das andere genauso denken wie ich.
    Ich bin gerne Hilfbereit es geht mir auch gut dabei aber in meinem hinterkopf bleibt noch immer noch das gefühl ausgenutzt zu werden.
    Wir sind alle individuen und versuchen das richtige was in unseren Augen ist zu tun, wobei es schwer ist zu wissen was das richtige überhaupt ist.
    Ich hofe ich habe dich nicht mit meiner aussage verunsichert und wenn ich absoluten quark geschrieben habe dan entschuldige ich mich

    LG Andy

  9. #9
    Gesperrt

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 61

    AW: mit ADS unsensibel?

    Hi,
    ich denke meisst eher uebersensiebel !
    und schliesse mich meinen Vorrednern an, die alle sehr differenziert geantwortet haben !
    Du bist hier in guten Haenden ,wenn ich das so lese !

    LG

  10. #10
    Gesperrt

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 61

    AW: mit ADS unsensibel?

    Fledermaus schreibt:
    Hallo,

    ist es denn möglich das die Art wie ich fühle durch mögliches ADS entstanden ist oder ist es eine anerzogene Sichtweise?

    beides moeglich !

    Es ist so, wenn jemand stirbt (ich hatte zum Glück noch niemand aus der engen Familie dabei) berührt es mich seltenst.
    Wenn jemand krank ist, es geht ihm schlecht und er liegt mir sehr sehr am Herzen dann leide ich mit, versuche aber auch oft das leid durch Ablenkung etwas zu lindern.

    grosses Empathie Verhalten ,mit Selbstschutzverhalten gekoppelt !

    Ich bringe Sprüche die andere total verletzen, aber oft habe ich auch das Gefühl "andersrum dürfen die das".

    Man kann wirklich schon sagen, ich besitze wenig Mitgefühl, das Leid, der Schmerz etc. der anderen prallt an mir ab. Ist das normal?
    Schutzverhalten !

    Vielleicht ist es auch dieses "für mich ist ja auch keiner da wenn es mir schlecht geht" - Denken?
    Rechtvertigung !?

    Ich wäre gerne sensibler, verständnisvoller, einfühlsamer.
    Noch mehr ?

    Wenn jemand nicht lacht denke ich immer dem geht es nicht gut.

    Aber habe ich eine Beziehung und sehe es geht dem Partner nicht gut, dann bin ich eher die Frau die sich regelrecht aufdrängt, alles was belastet abnehmen will um einfach den kranken Partner zu entlasten. Und wenn ich das dann nicht darf weil er sagt du wenn ich krank bin möcht ich lieber etwas für mich sein, dann verstehe ich die welt nicht mehr und werde wütend, traurig etc.

    kann ich verstehen, bei so viel Empathie,die dann gefuehlt nicht anerkannt wird !

    LG Fledermaus

    ... wir koennen hier nicht parken,
    das ist Fledermausland ;-)))

    LG

Stichworte

Thema: mit ADS unsensibel? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
©2017 ADHS bei Erwachsenen Forum