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Diskutiere im Thema Schwerbehindertenantrag (GDB) wg. ADHS im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #71
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Schwerbehindertenantrag (GDB) wg. ADHS

    Atze schreibt:
    Fliegerlein ich glaube Surre mein unterm Strich das Gleiche wie Du
    wenn angegeben = Vorteile nutzbar
    nicht angegeben = Vorteile nicht nutzbar
    Oh, ... stimmt.
    Der erste Satz hatte mich irritiert ...
    Thx .

  2. #72
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 351

    AW: Schwerbehindertenantrag (GDB) wg. ADHS

    ich habe ein wenig gesucht und folgendes gefunden (hier: Soll ich meine Behinderung in der Bewerbung angeben? - UNICUM )

    Zitat: "Niemand ist verpflichtet seine Behinderung anzugeben", stellt Schnieber generell klar. Denn so lange sich die Behinderung, egal welcher Art, nicht auf die Arbeitsfähigkeit auswirkt, muss sie auch nicht in eine Bewerbung hinein.

    "In diesem Fall würde ich die Behinderung nicht unbedingt im Lebenslauf oder im Anschreiben erwähnen. Im Einstellungsgespräch aber sollte es zur Sprache kommen - wenn auch nur nebensächlich. Macht jemand eine zu große Sache daraus, könnte es wirken, als wäre es doch eine große Beeinträchtigung", so Schnieber.
    Verschweigen sollte eine Behinderung aber niemand, insbesondere wenn der Arbeitgeber explizit danach fragt. Denn kommt der Sachverhalt später heraus, könnte es wirken, als hätte es der Bewerber absichtlich geheim gehalten, um eine Beeinträchtigung zu kaschieren. Hat der Bewerber bei der Frage nach einer Behinderung gelogen, dann hat der Arbeitgeber sogar das Recht, ihn zu kündigen.
    Sollte die Behinderung, den Arbeitsalltag stark beeinträchtigen, kann es sinnvoll sein, sie auch schon im Bewerbungsschreiben erwähnt werden. Dann am besten mit dem Zusatz, dass die Nachteile durch die Beeinträchtigung(en) durch besondere Leistungsfähigkeit in anderen Bereichen ausgeglichen werden.

    Wichtig ist in jedem Fall, dass man sich darüber klar wird, ob man den Anforderungen des Jobs auch wirklich gewachsen ist. Denn überfordert die Stelle wegen der Behinderung, ist ein Arbeitsverhältnis weder für den Arbeitnehmer noch für den Arbeitgeber sinnvoll."

    Auch hier paar interessante Informationen.

    Soll die Behinderung erwähnt werden?*: Stiftung MyHandicap

    Es scheint, dass meine frühere Informationmen veraltet sind.


    LG
    Surre

  3. #73
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 340

    AW: Schwerbehindertenantrag (GDB) wg. ADHS

    Der Arbeitgeber hat kein Recht, nach einer Behinderung zu fragen. Soweit ich mich erinner, wird das mit unter das (Anti-)Diskriminierungsgesetz gefasst.

    Falls die Behinderung in konkretem Zusammenhang mit der Tätigkeit steht, ist der Bewerber aber schon in der Informationspflicht.

    Wobei hier auch NICHT nach der Behinderungsart gefragt werden darf.

  4. #74
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 26

    AW: Schwerbehindertenantrag (GDB) wg. ADHS

    Hallo,

    ich habe heute meinen Bescheid vom Versorgungsamt erhalten 20% auf ADHS und 20 % auf seelische Störungen, gesamt GDB 30 %. Meine Diagnosen lt. Psychiatern ADHS, mittelschwere Depressive Störung, Versagens und Bewältigungsängste, Panikattacken, Soziale Rückzugstendenzen,Vitalitäts verlust

    Ich habe im Internet gelesen, dass die Versorgungsämter angewiesen sind im Erstbescheid erstmal nicht mehr als 30 % zu bewilligen, nach Widerspruch kommt wohl noch etwas mehr raus.

    Mein Problem ist zudem, dass ich Beamter bin und somit die Gleichstellung ein ebenbürtiger Kampf sein wird wie ein Widerspruch. Obwohl jedem hier sich klar ist, dass eine Versetzung oder Abordnung in eine andere Dienststelle sicherlich nicht sehr förderlich ist für die Genesung und nach den Diagnosen eine Beförderung oder ähnliches sich bis zu Pension erledigt hat. Zudem möchte mich mein Chef ganz elegant aus dem Dienst (als Dienstunfähig) entfernen lassen,da ich seit Januar krankgeschrieben bin aufgrund der Depressionen. Den Amtsarzttermin habe ich bereits nächste Woche. Mit einem GdB von 50 % wäre das für Ihn natürlich schwerer.Auch diesbezüglich finde ich eine GdB von 30 zu niedrig. Ich werde den Amtsarzt daraufhin auch befragen.

    Ich habe aber beschlossen, das Widerspruchsverfahren über den VdK laufen zu lassen. Die Kraft für neue Aufregungen und neuen Stress kann ich zur Zeit nicht gebrauchen. Ich bin froh, dass es gerade langsam bergauf geht.

    Gruß
    Xedeus

  5. #75
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    Frage AW: Schwerbehindertenantrag (GDB) wg. ADHS

    Xedeus schreibt:
    ich habe heute meinen Bescheid vom Versorgungsamt erhalten 20% auf ADHS und 20 % auf seelische Störungen, gesamt GDB 30 %. Meine Diagnosen lt. Psychiatern ADHS, mittelschwere Depressive Störung, Versagens und Bewältigungsängste, Panikattacken, Soziale Rückzugstendenzen,Vitalitäts verlust.
    20 % + 20 % sind in meiner Rechnung 40 %. Und nicht 30. Aber ich war noch nie gut in Mathe.

    20 % für ADHS ist so gut, dass ich es gar nicht glauben kann. Da ADHS bekanntlich als Faulheitssyndrom gewertet wird, jedenfalls nicht als Krankheit gesehen wird, und quadratmeilenweit von einer Behinderung entfernt ist.

  6. #76
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 4.770

    AW: Schwerbehindertenantrag (GDB) wg. ADHS

    Eiselein schreibt:
    20 % + 20 % sind in meiner Rechnung 40 %. Und nicht 30. Aber ich war noch nie gut in Mathe.
    Du rechnest das ja auch falsch:
    Liegen mehrere Beeinträchtigungen der Teilhabe am Leben in der Gesellschaft vor, so wird der Grad der Behinderung nach den Auswirkungen der Beeinträchtigungen in ihrer Gesamtheit unter Berücksichtigung ihrer wechselseitigen Beziehungen festgestellt.
    § 69 SGB IX Feststellung der Behinderung, Ausweise
    es geht eben nicht drum Behinderung A+B zusammen zu zählen,sondern es gild zu Bewerten wie sehr die gesamten Behinderungen das Leben beeinträchtigen,meist wird dann einfach die Behinderung mit dem größten GdB genommen,bei mit also:
    ADHS 50
    Skoliose20
    Neurodermitis10
    macht gesamt einen GdB von 50

    20 % für ADHS ist so gut, dass ich es gar nicht glauben kann. Da ADHS bekanntlich als Faulheitssyndrom gewertet wird, jedenfalls nicht als Krankheit gesehen wird, und quadratmeilenweit von einer Behinderung entfernt ist.
    also GdB20 für ADHS ist doch eher die "Standartabspeisung" vom Versorgungamt.

    Gruß Matze
    Geändert von Atze (10.06.2013 um 02:13 Uhr) Grund: Zitat ausgebessert

  7. #77
    Ist hier zuhause

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    AW: Schwerbehindertenantrag (GDB) wg. ADHS


  8. #78
    Neues Forum-Mitglied

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    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 661

    AW: Schwerbehindertenantrag (GDB) wg. ADHS

    Ich hab noch nie einen Ausweiß beantragt.....von unterschiedlichen Seiten, wurde mir das aber schon häufig Nahe gelegt. Meine Chronischer Erkrankungen sind vollgende:

    ADHS
    Neurodermitis
    Photophobie
    Athma Bronchiale
    chronisch rezedivierenden Lumbalgien
    Beinlängendifferenz 1,5 cm links
    Fibromyalgien

    Eigentlich hab ich den Kram schon mein ganzes Leben lang, aber was mich auch abhält, das die dann Berichte von meinen Ärzten brauchen

    und die sehen mich nur alle Jubeljahre (geh ungern zum Arzt...nur wenn ich muß) bzw. dauernd einen neuen Facharzt gehabt, weil ich durch die Arbeit,

    durch ganz Nordwestdeutschland eingesetzt wurde. Was wohl bei meinem Kram rauskommen würde ?

  9. #79
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 4.770

    AW: Schwerbehindertenantrag (GDB) wg. ADHS

    Einstein schreibt:
    .......
    aber was mich auch abhält, das die dann Berichte von meinen Ärzten brauchen

    und die sehen mich nur alle Jubeljahre (geh ungern zum Arzt...nur wenn ich muß) bzw. dauernd einen neuen Facharzt gehabt, weil ich durch die Arbeit,

    durch ganz Nordwestdeutschland eingesetzt wurde.
    das macht doch nichts,bis zu einem Klinikaufenthalt vor wenigen Jahren war ich nie wirklich bei nem Facharzt max. beim Hausarzt,aber selbst da mußte es schon echt schlim sein,ich hatte also auch kaum Unterlagen die ich beifügen konnte,nur einige Adressen von dennen ich nichtmal wirklich wusste ob die überhaupt noch was über mich haben

    Was wohl bei meinem Kram rauskommen würde ?
    das kommt ganz darauf an wie sehr Dich diese Diagnosen im Altag einschränken/behindern und dann kommt es noch drauf an wie gut Du die Behinderung jeder einzelnen Diagnose aufführst,also jede Kleinigkeit aufschreiben,ich habe mir zu jeder Diagnose erstmal nenn Schmierzettel gemacht und da immer alles aufgeschrieben wenn mir was eingefallen ist,viele Dinge fallen einem garnicht mehr als Behinderung auf weil man sich ja nur so kennt,erst wenn man in eine entsprechende Situation kommt mit Menschen ohne diese Behinderung/Einschränkung fällt es dann schlagartig auf das man hier oder dort doch eingeschränkt ist z.B. durch Asperger oder man wegen der Neurodermitis diesen oder jenen (Traum)Beruf nie wird ausüben können usw....


    Gruß Matze

  10. #80
    Neues Forum-Mitglied

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    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 661

    AW: Schwerbehindertenantrag (GDB) wg. ADHS

    zu jeder Diagnose erstmal nenn Schmierzettel gemacht und da immer alles aufgeschrieben wenn mir was eingefallen ist,viele Dinge fallen einem garnicht mehr als Behinderung auf weil man sich ja nur so kennt,
    Werd mir auch mal Listen anfertigen und nach und nach, wenn mir etwas einfällt bzw. auffällt unter der Diagnose aufschreiben.

    Du hast Recht, irgendwie hab ich mich damit arrangiert, da mir garnichts anderes über blieb bzw. muß damit Leben, deshalb fällt mir wohl vieles garnicht mehr als Einschränkung auf.

    Die ganzen "Macken" haben aber auch den Vorteil, das ich viele Freunde und Bekannte so nehmen kann, wie sie sind Also auch mit Behinderung bzw. psychische Probleme.

    Werd mal zu sehen, das ich für jede Diagnose einen Facharzt, wo ich hier mal irgendwann gewesen bin, mal wieder einmal aufsuche. Mein Hautarzt hier in Bremen hat mich zuletzt,

    vor ca. 10 Jahren gesehen. Ich denke wenn ich einen Arzt aufsuche, wo ich schon mal vor Ewigkeiten mal war, zeigt das wenigstens, das dies chronisch ist.

    Der ärztliche Dienst vom Arbeitsamt, hat sowas ähnliches schon mal bei mir gemacht, da las sich der Bericht, als hät ich den Kram gerad erst bekommen

    und die Hälfte war auch falsch dagelegt.

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