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Diskutiere im Thema An die "Eigendiagnostiker"/Spätdiagnostizierten: erzählt Ihr Freunden von ADHS? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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  1. #21
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 17

    AW: An die "Eigendiagnostiker"/Spätdiagnostizierten: erzählt Ihr Freunden von AD

    Ich gehe relativ offen damit um, die Kollegen, mit denen ich als Logopädin eng zusammen arbeite in der integrativen Kita, haben sehr locker reagiert, zumal wir ja special kids mit den unterschiedlichsten Besonderheiten bei uns betreuen

    Meine Freunde wissen es auch zum größten Teil, ich muss ja immer alles erzählen was mich bewegt...

  2. #22
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.742

    AW: An die "Eigendiagnostiker"/Spätdiagnostizierten: erzählt Ihr Freunden von AD

    Hi IchUndDu,

    dein Satz
    ich kann sagen, dass geht nicht oder das muß jetzt sofort ... weil ich ADHS habe und bei Jacob ist das auch so!
    hat bei mir eine ständig auftauchende Frage angetriggert, so dass ich dazu gerade einen Thread starten musste ;-)

    mir íst ganz wichtig: ich hoffe, du verstehst diesen Thread als ganzheitliches Problem von mir, und nicht als Angriff gegen dich!! Ich habe deinen Text ja zuende gelesen und den Satzteil eigentlich aus dem Zusammenhang gelöst ... deinen Text verstehe ich so, dass deine Frau dir von sich aus, aufgrund ihres Verständnisses den Freiraum gibt zu sagen "dass geht nicht oder das muß jetzt sofort" ...

    Ich würde mich aber sehr freuen, wenn du dich in den neuen Thread einklinken magst:

    http://adhs-chaoten.net/ads-adhs-all...tml#post218223

    LG, habitbraker

  3. #23
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 28

    AW: An die "Eigendiagnostiker"/Spätdiagnostizierten: erzählt Ihr Freunden von AD

    Hallo Kris,

    meine Diagnose ist nicht nur relativ frisch, auch bin ich jetzt endlich erleichtert, zu wissen was ist. Ich gehe nun auch ganz offensiv in meinem Freundeskreis damit um.
    Meine Freunde hatten immer mal wieder unter meine besonderen Art zu leiden, daher habe ich mich entschlossen, mich ihnen mitzuteilen.

    Die Reaktionen sind unterschiedlich....das geht von "Aha, ok. Da kenn ich mich nicht aus." bis "Alter, das passt, wir dachten immer Du bist ein Alien".
    Als ich meinen Freunden die Symptome erklärt habe (auch an Beispielen aus der Vergangenheit), hatten die oft auch ein Aha-Erlebnis und sind ganz interessiert mit umgegangen.
    Allein bei der Medikation gehen die Meinungen auseinander.... "Wie du willst MPH nehmen? Ständig auf Amphis ist doch nix...!"

    Mein "Outing" habe ich übrigens ganz ohne Jammern gemacht! Ich denke auch, dass es garnicht angebracht ist! Ich habe das eher als Chance gesehen, dass meine freundschaftlichen Beziehungen stabiler werden, denn an mir kann man in guten Zeiten auch mal verzweifeln.


    Ich bin übrigens auch auf der Suche nach einer Gebrauchsanleitung für Freunde und Angehörige, die auf eine oder zwei A4-Seiten passt. Hat jemand so etwas?

    Lg
    jordanhunter

  4. #24
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.742

    AW: An die "Eigendiagnostiker"/Spätdiagnostizierten: erzählt Ihr Freunden von AD

    jordanhunter schreibt:
    auf der Suche nach einer Gebrauchsanleitung für Freunde und Angehörige, die auf eine oder zwei A4-Seiten passt. Hat jemand so etwas?
    *schmunzel ... da fällt mir direkt der Begriff "Cheetsheet"/Spickzettel ein: Cheat Sheet : All Cheat Sheets in one page könnten wir ja mal für uns einen erstellen ;-)

  5. #25
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 172

    AW: An die "Eigendiagnostiker"/Spätdiagnostizierten: erzählt Ihr Freunden von AD

    Bei mir hört es jeder ganz offen. Nicht um von anderen bestimmte Reaktionen zu bekommen oder zu vermeiden, sondern um mir selbst das alte Rollenmuster "so tun als wäre man wie alle anderen und damit normal und richtig..." wegzunehmen!
    Ganz entspannt ich selbst sein zu können will auch erst gelernt sein wenn man jahrzehntelang nach Regeln funktionieren wollte, die für Menschen mit völlig anderer Hirnchemie gemacht sind. Wichtig ist mir beim Erzählen nur, dass keine Dramatik aufkommt. Ich sehe es nicht als Krankheit/Behinderung und nicht als Grund für irgendwelche Beschränkungen. Verschussele ich mal was, ist mir das genauso peinlich wie jedem Normalo, aber eben nicht viel mehr peinlich von wegen Selbstkritik fürs nicht normal funktionieren!

  6. #26
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 13

    AW: An die "Eigendiagnostiker"/Spätdiagnostizierten: erzählt Ihr Freunden von AD

    Moin ich sehe kein sinn darin durch die Welt zu rennen und zu sagen ich habe ADS/ADHS oder ne mischform oder ne warsch auf dopaminmangel (von der neurologisch noch nicht festgestellt woher,(ausser vermutungen))) beruhende andershaftigkeit (ja ich wehre mich immer noch das es ein störung ist ,oder gegen sonstige herabsetztenden titulierung)

    Es schwächt meine eigene position in verhandlungen die menschen wuden belächeln beaugeln oder sonst was...das will ich nicht geht im rahmen eurer eigenen persönlichkeit ganz normal mit mir um denke ich mir.

    Zumal der sich ja dann über stärken und schwachen der jeweiligen grupierungen der andersartigen informieren könnte und das auchgegen mich benutzen könnte...ja auch wenn jetzt einige meinen ich habe verfolgungswahn(etwas uberempflindlich (sogar etws mehr )) bin ich sicherlich doch hat mir die erfahrung im umgang mit Menschen gezeigt das oftmals jeder den rahmen seiner möglichkeiten voll auschöpft...und da gehört ausnutzen halt auch dazu.
    Damit ist gemeint jeder will die beste lösung keiner gibt von vorne herein mit einer 2 besten lösung zufrienden und das birgt negativ potenziale (ausnutzen benachteiligen ectt) und das will man ja nichr erfhren erfühlen müssen

    Ich weis komische Angsteuerung .


    Klar je nachdem wie ausgeprägt es ist und wie es in den Alltag reinstrahlt lässt es sich nicht verbergen (soll auch nicht wenn jemand fragt was stimmt mit dir den nicht kriegt der schon seine antwort/spruch /erklärung ecct pp.)
    Muss ja kein seelestrip vor jedem machen oder...

    Hoffe das inspiriert irgendwen oder auch nicht .
    Cheers Comunity

  7. #27
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 42

    AW: An die "Eigendiagnostiker"/Spätdiagnostizierten: erzählt Ihr Freunden von AD

    Bei mir wissen es meine Eltern,mein Freund und einige gute Freunde.
    Ich befürchte, dass man mir nichts mehr zu trauen würde, oder mich in eine Schublade stecken, wenn ich davon erzählen würde, ADHS zu haben.
    Außerdem passe ich auch so gar nicht in das Klischeebild, dass viele Menschen von ADHS haben, ich bin eben nicht so sehr nach außen sichtbar hyperaktiv, ich erscheine auch gar nicht sooo furchtbar vergesslich, und ich habe meistens gute Noten.
    Nur wieviel zusätzliche Anstrengung mich das koste, um im Alltag auf dem level eines "normalos" einigermaßen zu funktioniereb, wieviel Stress und Angst und Heulattacken, dass sieht man eben von außen nicht und das möchte ich auch nicht jedem flüchtig Bekannten erklären, weil es mir zu persönlich ist, auch wenn ich mir manchmal wünschen würde, andere Leute könnten einmal erleben, wie es mir in manchen Situationen geht, zum Beispiel die Reizüberflutung beim ganz normalen Einkaufen im Supermarkt, oder bei Gesprächen mit mehreren Beteiligten und Hintergrundgeräuschen.
    Wenn meht Menschen wüssten, was ADHS genau ist, würde ich vielleicht offener damit umgehen, dann würde es vielleicht reichen,wenn ich sage, dass ich eben ADHS habe und ich müsste meine vielen Macken nicht mehr einzeln erklären.
    So bleibe ich meistens dabei, eben zu erklären, dass es nichts persönliches ist, wenn ich eben nicht mit in die Kneipe oder shoppen will, sondern das es mir da einfach zu laut und zu wuselig ist, wer dafür dann kein Verständnis hat, zu dem muss ich ja keinen engeren persönlichen Kontakt haben

  8. #28
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 172

    AW: An die "Eigendiagnostiker"/Spätdiagnostizierten: erzählt Ihr Freunden von AD

    Ich finde da gibt es auch keine allgemeingültige Lösung. Je nachdem wie man - auch abseits der Adhs-Symptome - als Mensch ist, muss es ja zu einem passen wie man damit umgeht. Ich bin hyperaktiv, rede gern und viel und bin mit allem was mir wichtig ist sehr offen gegenüber allen die mir nahestehen. Es zu verbergen bzw. nicht offen darüber zu reden würde mir das Gefühl geben, dass daran etwas anrüchiges ist, etwas wofür mich mich schämen müsste. Wenn ich darüber rede dann einfach weil ich so bin und weil ich dazu stehe und mich genau so auch gut damit fühle.

    Jemand der eher introvertiert ist, generell über sich selbst wenig redet bzw. sich dabei nicht wohlfühlt und dadurch auch nicht besser fühlen würde, wäre damit schlecht beraten es so zu machen wie ich!

    Und wie man es für sich selbst gewichtet hat ja auch reichlich Einfluss darauf ob und wie man darüber sprechen mag.

  9. #29
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1

    AW: An die "Eigendiagnostiker"/Spätdiagnostizierten: erzählt Ihr Freunden von AD

    Hi ich bin silly_elmine...wollte mich eigentlich hier im forum vorstellen, aber der einführungstext für neue ist sssoooooooo lang. ich hoffe ich kann auch so gleich losschreiben.

    also ich weiß meine diagnose seit 6 jahren und bin nun schon stolze 54
    nehme im moment Medik. und versuche mich im trainieren von neuen verhaltensweisen...erfolg null bis mittelprächtig.

    meine erfahrung ist durchweg gut mit dem offenen umgang das ich ads habe. ich erzähl das natürlich nicht gleich, so besch....bin ich nicht. aber wenn ich merke, mein gegenüber hat ähnliche verhaltensweisen, dann erzähle ich meine geschichte. und wie es der zufall so will, treffe ich offenbar fast nur auf leute mit ads....unglaublich...

    sowohl kinder als auch erwachsene.

    erst denkt man, das kann ja gar nicht sein....aber in meinem fall sind von den 6 vermuteten personen 3 sicher diagnostiziert und bei den anderen dauert es noch, oder sie kommen eben trotzdem ganz gut klar.

    erst wird man für völlig verrückt erklärt, dann setzt das denken ein, dann die recherche und ganz zum schluß dann manchmal die diagnose.

    so gesehen hats was gebraucht von mir zu erzählen warum ich so anders bin.

    allerdings funktioniert das ganze nicht, wenn 2 adsler konflikte miteinander haben....ich sollte dann wohl viel verständnis für den anderen haben, kireg ich nicht hin...bin so wütend, aufbrausend, verletzend.... das ganze hat nun offenbar auch zu meiner trennung geführt....leider.

    trotzdem bin ich mit meinem ads weiterhin offen.

    würde mich interessieren, ob ihr auch soviele menschen anzieht, die ad(H)s haben????!!!

    liebe grüße
    eure neue adslerin

    silly_elmine

  10. #30
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.625

    AW: An die "Eigendiagnostiker"/Spätdiagnostizierten: erzählt Ihr Freunden von AD

    Als ich im November 2009 diagnostiziert wurde, habe ich es sofort meiner Familie, meinen besten Freunden und einigen Bekannten erzählt. Ich habe mir etwas Verständnis für gewisse Verhaltensweisen aus meiner Vergangenheit gewünscht. Leider hat sich eine langjährige Freundin daraufhin von mir abgewandt, womit ich niemals gerechnet hätte. Seitdem bin ich vorsichtiger geworden und erzähle kaum noch jemandem davon.

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