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Diskutiere im Thema Adhs ??? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 24
    Forum-Beiträge: 70

    Adhs ???

    Hallo alle zusammen

    Ich kollabiere grade ein bisschen...

    Ich hab mich eben mal so durchs Forum gelesen und da ist mir etwas aufgefallen!: Alles wird auf das AD(H)S geschoben!
    Ich lese beim einen das er nicht viele Freunde hat und schlecht soziale Kontakte knüpfen kann, aber warum ist AD(H)S daran schuld, das dieser jemand anscheinend einfach eine Art hat die die Menschen in seinem Umfeld einfach nicht ab können?!

    Bei dem zweiten lese ich das er Studiert hat und einen super Job hat, dann aber nach 20 Jahren AD(H)S diagnostiziert bekommen hat, nur weil er ein bisschen hibbelig ist.

    So gut wie jeder hier, führt seine Eigenschaften und sein potenzielles Können auf AD(H)S zurück! Warum?
    Sind wir uns etwa zu fein um uns selber einzugestehen, dass wir vielleicht einfach sch****e sind wenn uns keiner leiden kann?!

    Ist es wirklich die Gesellschaft, die uns nicht versteht? Oder verstehen wir uns selber nicht? Und wenn wir erlich zu uns selber sind, wie tolerant sind wir selber? Ganz einfach, Null!

    Und deshalb stelle ich die Krankheit AD(H)S in Frage und gebe mich nicht einfach der Aussage hin. Warum soll ich an AD(H)S glauben, wenn man es noch nicht einmal vernünftig Diagnostizieren kann?

    Mich interessiert, wie Ihr darüber denkt und was Ihr für Thesen Ihr habt...
    Ich mag anders-Denker!

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 6

    Aw: ???ad(h)s???

    Hallo Serotonin,

    Ich lehne mich jetzt mal weit aus dem Fenster und behaupte, dass mit "jemand" ich gemeint bin. (Freundschaften / soziale Kontakte)
    Wäre dem so, hättest du meinen Beitrag vermutlich missverstanden.

    Es ist bestimmt nicht so, dass ich die Wurzel jedes einzelnen sich mir stellenden Problems bei AD(H)S sehe. Nur ist es so, dass es sich, einem roten Faden gleich, durch mein Leben zieht und in Folge dessen natürlich auch Probleme tangiert. Nun habe ich bei mir festgestellt, dass sich die kurze Aufmerksamkeitsspanne und der schnelle Interessenverlust auf mein soz. Leben auswirkt. Wer redet schon gerne mit jemandem der offensichtlich nicht an dem interessiert ist, was man zu sagen hat? Ich könnte mich auch nicht leiden.
    Ich wollte gerne wisen, ob andere meine Situation verstehen -oder gar selbst kennen- und ob sie einen Lösungsvorschlag für mich hätten.
    Soviel zu meiner Intention bei Erstellung des Themas.

    Ich meine aus deinem Beitrag eine starke Erregung herauszulesen. Mich würde daher interessieren, warum du AD(H)S gegenüber so ablenend eingestellt bist. Ist es der gesellschaftliche Umgang mit dem Thema? Oder die Medikamente?

    Für mich persönlich gesprochen:
    Teilen diese "AD(H)S-Menschen" bestimmte Symptome? -> Ja
    Kann denen, die sich damit unwohl fühlen, geholfen werden? -> Ja (in gewissem Umfang)

    Ich folge da ganz Christopher Lauer wenn ich sage, dass es mir ganz egal ist, ob wir es nun AD(H)S nennen oder Currywurst. Wichtig ist doch, dass das Kind mit dem so viele hier schwanger gehen einen Namen bekommt. Erst so kann man das Thema fassen um darüber zu sprechen.

    Ich hoffe, zufriedenstellend auf deine Frage eingegangen zu sein
    Muck

  3. #3
    Weltenwandlerin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 422

    AW: Adhs ???

    Serotonin,
    die Frage hab ich mir auch schon öfter gestellt, ob denn wirklich alles auf AD(H)S geschoben werden muss.

    Andererseits hab ich, wie Muck schon erwähnte, inzwischen festgestellt, das es wirklich so etwas wie einen roten Faden gibt, und wenn man den erst einmal in der Hand hält, wird es ganz interessant.

    Vor Jahren hab ich noch gesagt*pffft* Adhs, so ein Schwachsinn, alle Kinder sind doch so, wie dort beschrieben, ist doch normal.

    Oder wenn hier mal jemand fragt "Habt ihr auch..."
    "Kennt ihr auch..."
    Dann kommt das AHA Erlebnis und das "Wie, du auch?"

    Und ich kann es nicht verallgemeinern, ich für meinen Teil bin im zwischenmenschlichen nicht (mehr) scheiße, nur anders.
    Und je eher ich den roten Faden finde, desto besser kann ich mit arbeiten.

    Ok, machmal wird wirklich jeder Pups auf eine Störung geschoben, aber, sagen wir mal 80% , sind brauchbar.

    Viel Erfolg beim suchen, finden und drauf einlassen =)
    tiganii.

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 113

    AW: Adhs ???

    Womit Du zumindest auf jeden Fall recht hast, ist, daß man sich nicht auf seinem ADHS ausruhen sollte. Man sollte sein Leben lang an sich arbeiten. Nicht, um gesellschaftskonform zu werden, sondern, daß man für sich und andere erträglich wird.
    Ich bin auch ein bischen genervt von diesem "Ich habe ADHS, deshalb kann und will ich dieses und jenes nicht" "Ich habe ADHS und kann jeden Scheiß machen, den ich will, und andere haben gefälligst Verständnis für mich zu haben, weil ich doch so arm dran bin."
    Ja, ich habe ADHS -ich kann mich nicht lange konzentrieren, bin vergeßlich, impulsiv, denke nicht nach, bevor ich handele, bin launisch und aggressiv, ABER ich arbeite an mir.
    Ich habe ADHS, und ich bin nicht stolz drauf!

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 470

    AW: Adhs ???

    ADHS ist für mich nur die mögliche Antwort, nicht der Ausgangspunkt.
    Die Formulierung und Erforschung von ADHS ist für mich eine Möglichkeit mich verstehen zu lernen.

    Scheisse war ich schon bevor ich überhaupt um die Existenz von ADHS wusste.
    Mittlerweile habe ich die Chance zu erkennen, dass es vielleicht ich sein könnte bei dem einige der Fehler liegen.

    Bevor ich von ADHS erfuhr, war ich intolerant gegenüber Normalos.
    Aber durch die Beschäftigung mit ADHS habe ich ein oder zwei Dinge gelernt.
    Die sind halt nicht doof und bösartig.
    Die sind halt nicht insgeheim alle karrieregeile gefühllose Schläger mit einem abartigen Hang zu übermäßigem sozialem Gehabe.
    Die sind einfach anders als ich.
    Ich scheine vieles einfach falsch verstanden zu haben und habe von wenigen auf viele geschlossen.
    Es besteht anscheinend nicht immer ein böser Wille, sondern meistens ein Kommunikationsproblem.

    Das war eine positive Erkenntnis.

  6. #6
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 344

    AW: Adhs ???

    Hallo an Alle!
    sorry, aber gehts noch? Der Beitrag von Serotonin wühlt mich irgendwie auf, vielleicht versteh ich das aber auch falsch.
    Muß ich mich jetzt schon im ADHS Forum dafür rechtfertigen, dass ich an ADHS leide?
    1. Ich habe mir das auch nicht so rausgesucht (wäre vielleicht auch lieber "normal")
    2. Es schiebt hier glaub ich keiner was auf ADHs.
    Es geht mehr darum (also so ist es bei mir) dass wir alle merken, dass wir irgendwie anders sind als die "Normalos" Das empfinde ich als unheimlichen Leidensdruck! ADHS erklärt einfach ein paar Dinge.. Und wenn dasKind einen Namen hat, dann tut man sich halt ein bißchen leichter, weil man sich dann nicht ganz so durchgeknallt fühlt.
    Liebste Grüße
    Susi

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 24

    AW: Adhs ???

    Hallo Muck ,

    also ich bin neu hier und das was du schreibst ist genau der Grund, der mich bisher davon abgehalten hat daran zu glauben, dass es einen Grund für mein Verhalten gibt. Ich habe immer gedacht ich bin einfach nur blöd. Ich tauge nichts, ich mache alles kaputt, so dass ich mich viele Dinge von vornherein nie getraut habe zu tun, sie dann trotzdem volle Kanne getan habe und immer gescheitert bin.
    Seit kurzer Zeit weiß ich jetzt, dass da was dran sein muss, denn der rote Faden von dem alle reden zeigt sich in meinem Fall ständig in Selbstsabotage, und zwar immer genau dann, wenn ich kurz davor bin etwas wirklich tolles zu erreichen. Immer genau dann wenn es drauf ankommt versage ich plötzlich, kann es aber dann hinterher und vorher auch. Warum???

    Das ist zum Beispiel was sehr typisches für ADS bei Erwachsenen. Das wusste ich auch nicht, ich dachte ich hätte Borderline, aber ich bin eigentlich nicht suizidgefährdet und anderen schaden tut mein Verhalten auch eher selten (ganz im Gegenteil, durch meine Selbstsabotage stehen andere ja sogar NOCH besser da als sowieso schon)
    Dann gibt es Dinge, die vielleicht auf Andere zutreffen, die aber nicht auf mich zutreffen: ich kann auch mal still sein und ich werde nicht gleich hibbelig wenn ich auf nem Stuhl sitze.:nänä:

    Aber kannst du dir vorstellen wie furchtbar das ist nie etwas wirklich zu Ende zu bringen???? Warum glaubst du würde jemand so etwas freiwillig tun??? Meinst du nicht ich hätte mich nicht schon tausendmal gefragt warum andere es schaffen ihre Gefühle so einfach wegzustecken, während ich an meinen förmlich ersticke???? Und überhaupt, warum fällt es mir sooooooooo viel schwerer ein ganz normales Leben zu führen, während die meisten fast fröhlich durchs Leben tänzeln und selbst noch unter Stress alles irgendwie schaffen???

    Ich habe eine gute Freundin, die genauso unter ihren Gefühlen leidet wie ich , aber es hält sie nicht davon ab die Dinge trotzdem am Ende immer richtig zu machen (mit seltenen Ausnahmen), sie ist einfach nur manchmal quängelig, aber sie hat bis jetzt alles geschafft was sie sich vorgenommen hat. Ich dagegen habe es noch NIE geschafft. Dann spielen wir das Spiel halt mal andersrum:

    Stell dir vor du würdest dich einfach ständig mit Dingen überfordern, wenn es doch anders HÄTTE GEHEN KÖNNEN (das stellst du aber erst später fest), stell dir vor, du kommst nie an dein Ziel und es hängt letzten Endes IMMER an dir (siehst du, ich gestehe mir sehr wohl ein, dass es an mir liegt), stell dir vor du bekommst unkontrollierbare Gefühlsattacken, die dann aus dir UNGEWOLLT heraussprudeln und du fragst dich hinterher warum du nicht die Klappe halten konntest.... und wenn das ALLES (und manchmal sogar mehr) einfach STÄNDIG(!!!!) wiederkehrt, obwohl du deine ganze Kraft darauf verwendest, damit es nicht geschieht, es aber NIE klappt, dann sag mir mal was du tun würdest?????????? Würdest du nicht auch Gründe für dein ständiges Fehlverhalten suchen???? Würdest du nicht auch Menschen suchen, die das verstehen können, anstatt dich einfach nur als aggressiv, unzuverlässig und impulsiv zu bezeichnen???? Das wir das alles sind wissen wir auch, aber das heisst ja nicht, dass wir nicht alle auf unsere Weise wie verrückt dagegen ankämpfen. Denkst du etwa wir wollen so sein???Also mir reicht das nicht als Aussage über mich aus.

    Also ich bin nicht hier, damit man mich einfach nur akzeptiert wie ich bin, ich bin hier, weil ich hoffe zusammen mit den Anderen Wege aus diesem Teufelskreis zu finden.

    Du sollst dich jetzt auch nicht von mir angegriffen fühlen. Ich finde deine Frage durchaus berechtigt und sehr gut. Ich finde sogar JEDER hier sollte sie sich stellen. Nur, würdest du damit leben können immer der Blödmann zu sein??? Würdest du nicht auch versuchen anders zu sein? Würdest du nicht auch wissen wollen warum du so aggressiv, impulsiv, unzuverlässig etc. sein sollst??? Würdest du es nicht auch ändern wollen??? Schon allein, weil die MEISTEN es doch schaffen. Das wäre doch toll, oder??? Was meinst du??? Also lieber Muck, ich hoffe meine Antwort bringt dir was. Ich geh jetzt schlafen. Gute Nacht! Ellisa

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 24

    AW: Adhs ???

    HUCH, ich hab aus Versehen an den Muck geschrieben, meinte aber Serotonin. Entschuldigung, bin noch neu und blicke noch nicht richtig durch. Obwohl der Muck sicher auch nett ist

    ALSO NOCHMAL NETTE GRÜSSE AN SEROTONIN und der Beitrag war an dich!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Ellisa

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 3

    AW: Adhs ???

    Passend zum Thema habe ich mal grundsätzlich ne Frage.
    Bei mir wurde vor kurzer Zeit ADHS diagnostiziert. Gespräche, Fragebögen, Konzentrationstests etc.
    Direkt nach Diagnosestellung sollte ich auf Methylphenidat eingestellt werden. Etwas erschrocken über die vorschnelle Vorgehensweise habe ich dann mal genauer recherchiert und festgestellt, dass ich diese Präparate gar nicht nehmen dürfte (z.B. wegen einer Angststörung, aufgrund derer ich mich ursprünglich in Behandlung begab).
    Nun aber zu den Ergebnissen der Recherche: es gibt zahlreiche Internetseiten, die mit dem Thema dieser 'Krankheit' sehr kritisch umgehen. Manche behaupten gar, dass es sie gar nicht gebe und eine reine Erfindung der Pharmaindustrie sei, ihre teuren Präparate zu verkaufen. Auch der sogenannte 'Erfinder' dieser Krankheit Leon Eisenberg hätte kurz vor seinem Tod behauptet: «ADHS ist eine fabrizierte Erkrankung».
    Man solle das ganze noch mal etwas kritischer hinterfragen und siehe da: Der mich diagnostizierende Arzt (spezialisiert auf dem Gebiet ADHS) hat mir ganz am Anfang mal Infomaterial mitgegeben, welches er selbst veröffentlicht hat und als herausgebender Verlag: MEDICE - Hersteller von Medikinet. Es scheint also so zu sein, dass dieser Arzt mit der Firma zusammen arbeitet.
    Auch sollen teilweise Selbsthilfegruppen Verbindungen zu den Pharmafirmen haben.
    Auch wurde kritisiert, dass die Kriterien (Symptome) dieser 'Krankheit' so schwammig seien, dass eine Vielzahl an Leuten darunter fallen kann und tatsächlich - gehe ich hin und schaue in meinen Bekanntenkreis, dann finde ich durchaus den einen oder anderen, der diese Symptome in abgeschwächter Form (im Vergleich zu mir) auch hat. So stelle ich mir natürlich die Frage, bin ich so anders als der 'normale' Mensch? Haben diese keine Probleme in ähnlicher Form?
    Ich will nicht behaupten, dass es eine Falschdiagnose (sofern es die Krankheit wirklich so gibt) ist. Ich finde mich zu fast 100% in den Symptomen wieder. Der Konzentrationstest war sehr mies ausgefallen, die Fragebögen eindeutig. Trotzdem kommt mir das alles son bissel spanisch vor. So ein wenig wie eine Religion. Entweder glaubt man dran oder eben nicht.
    Ist dem wirklich so?
    Können wir überhaupt diese Krankheit für Entschuldigungen vorschieben und sagen - tja is halt so, hab ja ADHS?
    Auch ist die Akzeptanz der ADHS bei der restlichen Bevölkerung nicht besonders hoch. Wenn ich zu jemanden sage, ich hab ADHS , dann bekomme ich zu hören: bilde Dir nix ein. Du trinkst zuviel Kaffee oder aber Du suchst Ausreden (was ich selten tue, nur wenn eben der Antrieb und die Motivation für etwas komplett fehlt, kann ich mich nunmal nicht dazu zwingen)...
    Wie man sieht, ist es irgendwie sehr schwer, sofern man mal ins Grübeln kommt. Soll man sich auf Methylphenidat einlassen? Inwieweit verändert es das Leben? Wird es einfacher, anders?
    Sind die knapp 1000 EUR pro Jahr für dieses Präparat es wert, es zu nehmen?
    Ich habe mal ein Kind getroffen, welches Ritalin zu sich nehmen musste. Das arme Ding war dermaßen ruhig, bedächtig und herunter gefahren. Das war kein kleines Kind mehr. Es wollte nicht mehr spielen, nichts. Ist der Preis für die gesteigerte Aufmerksamkeit in solchen Fällen nicht viel zu hoch?

    All diese Fragen beschäftigen mich nun und lassen mich das ganze doch deutlich kritischer sehen, als der erste Effekt nach der Diagnose (wo so vieles klar zu sein schien).
    Es scheint aber wie ich sehe mir nicht als einzigem so zu gehen...

  10. #10
    Erna

    Gast

    AW: Adhs ???

    Guten Morgen hitman


    Nein,das sehe ich auch´n bischen so,bin seit einer Woche so,das ich mich auch frage,ob man wirklich Medis einnehmen muß,therapeutische Hilfe braucht usw....
    Ich habe es doch,bis vor 5 Wochen,auch alleine geschafft.?
    Dann kommt bei mir aber, der reichlich verpfuschte Rückblick,und ich kann dann,nur mit einem nein antworten.Ich habe es ebend nicht geschafft.
    Darum denke ich mal jetzt so,ich brauche Unterstützung,ob ich es will,oder halt auch nicht,liegt an mir alleine.
    Wenn der Leidensdruck,für jemanden,so groß geworden ist,wie bei mir z.B.,dann sollte man Hilfe annehmen.


    Und ob Menschen,mit dem Begriff ADHS was anfangen können,oder nicht,ist mir sowas von sch.egal.
    Ich könnte ja z.B. auch sagen,ich hab´ne Stoffwechsel-Krankheit,da ganz oben,ist völlig egal,ob die damit was anfangen können.

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