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Diskutiere im Thema Freundschaften / soziale Kontakte im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 6

    Freundschaften / soziale Kontakte

    Hallo,

    ich bin jetzt 21 Jahre und habe zwei Freunde, die ich schon seit meiner Grundschulzeit kenne. Seit damals hat sich keine neue Freundschaft entwickelt. Eine Freundin hatte ich auch noch nicht. Selbst von diesen beiden Freunden brauche ich nach einem Tag erstmal Abstand. Andere Menschen nerven oder langweilen mich schon viel schneller.

    Nun ist es bei mir so, dass ich mich in großen Gruppen wohler fühle als in kleineren. Ich habe dann das Gefühl schneller Themen zu wechseln und oberflächlicher zu bleiben. Unangenehm sind mir besonders Gespräche mit nur einer Person, da ich aufmerksam bei einem Thema bleiben muss/sollte. Auch weiß ich oft nicht, wie ich mich verhalten soll, wenn Menschen persönlicher werden und mir von ihren Gefühlen oder dergleichen erzählen. Da mir diese Situtionen so unangenehm sind, meide ich sie so oft ich kann.
    In großen Gruppen wirke ich meißt sehr offen/lustig/extrovertiert und habe das Gefühl recht beliebt zu sein. Werde ich aber von Leuten zu weitern Aktivitäten eingeladen tue ich meißt so, als hätte ich keine Zeit oder ich gehe nicht an mein Handy -und rufe auch nicht zurück. Nach so einer Aktion haben die meisten auch schon keinen Bock mehr auf mich...
    Eigentlich bin ich in solchen Momenten aber sehr traurig darüber, dass ich keinen Kontakt zu anderen aufbauen kann und ärgere mich über mich selbst.
    Einen Großteil der Menschen die mir begegnen finde ich auch einfach völlig uninteressant...

    Nun meine Frage: Kennt ihr das Problem auch? Ich würde mich sehr über Lösungswege und Tipps freuen!

    PS: Natürlich spielen noch andere Faktoren eine Rolle, ich wollte den Post aber nich zu lang werden lassen.

    Mit freundlichem Gruß
    Muck

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 41
    Forum-Beiträge: 54

    AW: Freundschaften / soziale Kontakte

    Hey Muck!

    Ja, das ist wie ein Spiegel..... Auch wenn ich mich wiederhole: ohne meine beste freundin wäre ich echt aufgeschmissen gewesen......
    Als Teenager hatte ich das Glück, in einer Clique mit 30 Leuten zu sein. Da kann man schön an der seite sitzen und sich alles anschauen. Und die, die mich länger kannten, schätzten mich dann meist auch und wussten mich zu nehmen. Es wurde auch viel Alkohol getrunken und gekifft, da waren die Kontakte eh noch anders. Aber auch da..... sobald ich mit jemanden alleine war, oder auch mit zweien.... hatte ich echte Probleme.

    Mir hat geholfen, dass ich bei den meisten Gesprächen oberflächlich geblieben bin. Und ich habe Phrasen gelernt. Dadurch fiel es nicht so auf, dass ich nicht bei der Sache war, mich unwohl fühlte oder den Faden verloren hatte. Und ich muss leider gestehen, dass ich meist Alkohol getrunken hatte wenn ich mit Menschen zusammen kam. Häufig auch gezielt, bevor ich zu Freunden bin, noch schnell ein Glas Whiskey getrunken. (Das soll jetzt keine Aufforderung sein Alkohol zu trinken in die Richtung "mit Alkohol ist das Leben leichter"!!!!!! Ich habe dadurch mehr Scheiße an den HAcken gehabt als alles andere, es ist nur eine tatsache wie ich in der Lage war im sozialen Umfeld klarzukommen. Bitte nicht falsch verstehen!!!!! )

    Mittlerweile trinke ich keinen harten Alkohol mehr, und wenn ich "unter Leute" komme, gezielt keinen Alkohol um autentisch zu bleiben, Mir ist es mittlerweile wichtiger, von den Leuten die ich näher kenne akzeptiert zu werden wie ich bin, als viele Leute zu kennen. Ich habe auch viele meiner alten Freundschaften beendet, da ich festgestellt habe, dass sie mir nichts geben. Übrig geblieben sind nur zwei. Aber das ist ok.

    Wenn ich neue Leute kennen lerne, habe ich auch das Problem: sobald es "enger" wird, ziehe ich den Schwanz ein. Und dann wars das eben schon wieder.

    Ich mache es jetzt so, dass ich nur noch Menschen näher ran lasse, die interessant sind, und zu denen ich einen Draht habe. Und denen sage ich dann auch, dass ich Probleme mit dem Einhalten sozialer Kontakte habe, und es nicht böse oder desinteressiert gemeint ist wenn ich mich nicht melde. Da halte ich die Kontakte dann meist über E-Mail. Den das fällt mir leichter. Und ich denke mir: wem ich wichtig bin, wer mich interessant findet blablabla der wird das mitmachen. Die anderen gehen eben unter


    Achja, und was mir früher aufgefallen ist: in der Metalszene und der Gruftszene sind die Menschen irgendwie toleranter, und kommen auch besser mit komplizierten Charakteren zurecht.

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 98

    AW: Freundschaften / soziale Kontakte

    huhu, ich kenn das
    zahlreiche uninteressante gespräche mit uninteressanten personen...
    in gruppen blühe ich auf und wenn ich mich mit einem alleine unterhalte wende ich psychologische techniken an damit er genau das erzählt, was mich interessieren könnte
    das was ich dir ans herz legen kann, pflege deine freundschaft die du momentan zu den beiden da hast..
    freunde kommen und gehen, sind eine gute ablenkung mehr aber auch nicht

    geh trainieren und bau muskeln auf, glaub mir... das wirkt und wie das wirkt bei mädels.......!!!!!!!!!!!!
    da du gerade eh 21 bist, hast du noch ein paar jährchen zeit mit dem aufbauen!

    übrigens
    die richtige findest du nicht, sie kommt bzw. steht aufmal vor dir und wenn du dir das entgehen lässt ...

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 41
    Forum-Beiträge: 54

    AW: Freundschaften / soziale Kontakte

    Also, ich habe früher auch Leistungssport gemacht, und das hilft wirklich um Aggressionen abzubauen und sich selbst zu spüren.
    Aber ich würde das jetzt nich überbewerten.

    Nimms mir nicht übel, Protogonos, aber mir stellt sich die Frage, ob man da nicht auch eher die uninteressanten, langweiligen Mädels mit anspricht. Die Mädels die ich kenne/kannte, die auf
    Muskelmasse fixiert sind, sind es leider häufig dadurch, dass es ihnen an anderer Masse fehlt...... muss jeder für sich entscheiden was seine zwischenmenschlichen Ziele sind Und bitte: nicht engegriffen fühlen! Ist halt nur eine "feststellende Überlegung"

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 98

    AW: Freundschaften / soziale Kontakte

    ibi, das war auf das gruppengespräch bezogen eben mit den uninteressanten themen... da dachte ich eher an "männerrunde"

    übung macht den meister, lieber trainiert sein als ein hautständer
    die mädels die er dadurch kennen lernt.... tja.. sind halt gut zum üben und wie eben von mir gesagt worden ist..
    die richtige findest du nicht, sie kommt bzw. steht aufmal vor dir und wenn du dir das entgehen lässt ...

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 24

    AW: Freundschaften / soziale Kontakte

    hey,
    also mir gehts da ganz ähnlich wie euch. ich fühle mich am wohlsten in kleineren gruppen, 3-4 leute reichen mir meist schon aus, gerne auch weniger . ich hatte bis vor 4-5 jahren einen relativ großen freundeskreis, waren immer so um die 15-20 gemeinsam unterwegs. die zeiten als wir an den wochenenden noch in die clubs sind oder auf größere partys waren ok für mich(wenn auch zu 90% unter drogen oder extrem viel alkohol)...als die leute aber anfingen sich jedes we nur noch in der dorfkneipe zum zutreffen,wars für mich vorbei. bin meist nur 1-2 stunden da gewesen, danach wars mir einfach zu langweilig oder zu anstrengend die gespräche von sovielen leute auf die kette zukriegen... bin dann meist früh nach hause.. und naja,über die zeit hat sich das alles irgednwie verloren. was aber auch daran lag das ich mich entweder nicht mehr gemeldet habe oder direkt abgesagt habe.
    ich habe heute 2-3 richtig gute freunde/innen die mich auch schon ewigkeiten kennen und wissen wie ich bin, sie kommen damit klar und das ist absolut perfekt. der rest sind eher lose bekanntschaften,...man trifft sich mal hier oder da,merh nicht und persönliche dinge erzähle ich da dann auch nicht. mag das aber generell nicht.

    vg

  7. #7
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 305

    AW: Freundschaften / soziale Kontakte

    ich hab eine ganz liebe freundin seit dem studium, die es mir auch mal verzeiht, wenn ich mich monatelang nicht melde, aber ansonsten habe und hatte ich sehr wenig freunde. je kleiner eine gruppe ist, desto wohler fühl ich mich und umso besser kann ich den mund auf machen.
    auf grossen feten oder so hab ich immer am rand gestanden und einfach keinen einstieg gefunden. war mir fast immer zu laut oder oberflächlich da.

    ich hab leider bisher immer wieder die erfahrung gemacht, daß ich, wenn ich irgendwo neu war, einen guten kontakt, eine freundin gefunden hatte, die sich irgendwann von mir weg, der breiten masse anschloss oder von andren mit der zeit vereinnahmt wurde, die mir im vorfeld ganz deutlich zu verstehen gegeben hatten, daß sie auf mich keinen wert legen.
    das ist schon so eine art verhaltensmuster, leider konnte ich es für mich noch nicht schlüssig erklären, geschweige denn ändern. schade

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 16

    AW: Freundschaften / soziale Kontakte

    Hey Leute,

    ich leide seit einiger Zeit sehr unter dem Gefühl, eigentlich komplett allein zu sein.
    Ich habe zwar eine Menge Bekannte und Freunde, allerdings sind die Gründe bzw. die Gemeinsamkeiten hier in Berlin (wo ich seit ein paar Jahren wohne) relativ zweckgebunden. So dass ich glaube, dass wenn der Zweck wegfällt (z.B. die Bands in denen ich spiele, die Bar in der ich arbeite, das Studium was ich schon aufgegeben habe) ich auch den Kontakt nicht halten kann/werde. Im Bereich Studium hat sich das schon ein wenig bewiesen. Hier bekomm ich alle paar Monate mal einen Anruf und man sieht sich daraufhin vielleicht einmal kurz.
    Ein paar alte, gute Freunde hab ich noch, allerdings wohnen die nicht in Berlin, so dass ich die auch nicht so oft sehe. Telefonieren (bzw. Leute von mir aus anzurufen) hab ich auch irgendwann mal aufgegeben, da ich oft nach einem Gespräch das Gefühl hatte, die Leute über mich zuzutexten. Wenn ich mit langweiligeren Gesprächen in Verbindung komme, dann kann es wiederum sein, dass ich das Gespräch abwimmel, was auch nicht gerade einladend wirkt.

    Mich mit Leuten hier zu treffen ist in letzter Zeit auch nicht wahnsinnig verlockend gewesen. Scene-Berlin geht mir da oft auch irgendwie auf den Nerv, vor allem weil man das Gefühl hat, dass "die Anderen" hier alle zusammen sind, ich steh aber nur daneben. Und somit gehts mir hinterher oft schlechter, als wenn ich einfach zu Hause bleib und meinen Kram mach.


    In kleineren Gesellschaften ist Alkohol trinken interessanterweise eine gute Möglichkeit um so eine (vermutlich weniger interessante Runde) zu "überstehen". Wenn ich bei einem interessanten Gesprächsthema bin, ist das auch gerne anders, wobei ich auch schon mal eine ganze Kanne Tee innerhalb von einer halben Stunde im Gespräch zu Zweit leer getrunken hab (und das obwohl ich es super interessant fand). Ich glaub das lindert den Bewegungsdrang, erklären kann ich es mir sonst nicht. Gerade auch das mit dem Alkohol, von dem ich alleine überhaupt nicht abhängig bin.
    In großen Gesellschaften (z.B. Partys) geh ich meistens von einer Gruppe zur nächsten ohne mich richtig einer Gesprächsrunde anzuschließen. Das ist quasi das kleine Beispiel von Berlin (ist für viele junge Leute glaube ich auch nur eine einzige Riesenparty) oder der Gesellschaft an sich. Es gibt dort so viele Leute, dass ich mich nicht auf eine Gruppe beschränken kann und letzten Endes mehr oder minder allein da stehe.


    Ich hoffe, das sich das mit den Freunden noch bessern oder ändern wird, denn auf ewig halt ich das so glaube ich nicht mehr durch. Führte in der Vergangenheit auch hauptsächlich zu depressiven Phasen.
    Was ich mich frage ist, ob ich einen Bekanntenkreis von AD(H)Slern eher halten könnte. Kenne so direkt aber Niemanden.



    Gruß, und Kopf hoch


    Kris

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 49

    AW: Freundschaften / soziale Kontakte

    Ach, die letzten beiden Pfeiffen die ich Freunde nannte habe ich letztes Jahr abgeschossen und lebe seit dem nurnoch für mich alleine. Auf solche Freunde kann aber jeder gut verzichten, leider habe ich zuviele Jahre daran geklammert, hätte mir viel ersparen können.

    Gespräche waren immer sehr sinnfrei, Wochenenden waren nur dann gut wenn man sich am nächsten Tag an nichts mehr erinnert konnte, anstatt mal rauszugehen wurde nur vorm PC rumgehangen.
    Ich musste mir x mal anhören nüchtern wäre ich komisch, nur besoffen zu ertragen oder du kannst ja eh nichts.

    Das wurde mir alles zu bunt und platt und tschüss, den einen kannte ich seit 95 und den anderen seit 98.

    Meine Probleme haben die nie wirklich interessiert.

    In dem 3/4 Jahr wo ich die los bin habe ich 11 kg zugenommen weil ich nichtmehr ganz so stark unter stress stehe, habe vorher 63 kg bei 181 cm Körpergröße gewogen.

    Wenn ich erstmal alle meine Probleme überwunden habe hoffe ich eine Partnerin zu finden und dann lerne ich schon neue Leute kennen, das würde mir an sozialen Kontakten reichen.

    Zudem habe ich auch noch Eltern und Geschwister mit denen ich mich sehr gut verstehe.

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 6

    AW: Freundschaften / soziale Kontakte

    Hallo liebe Chaoten!

    Vielen Dank für eure Rückmeldungen. Ich bin also nicht allein. Schlecht für euch, aber schön für mich !

    Ich würde gerne ein wenig auf eure Antworten eingehen:

    Ich-bin-ich: Mit dir fühle ich mich besonders verbunden. Vieles was du schreibst kenne ich genauso. Tatsächlich trifft dies auch auf das trinken (auch Whisky) zu. Es ist nicht so, dass ich abhängig wäre, aber ich habe das gefühl be- oder angetrunken nich soviel darüber nachdenken zu müssen, was mein Gegenüber für Erwartungen an mich stellt. Da ich aber nich zu oft ausgehe, läuft das bei mir nicht aus dem Ruder.
    "sobald es "enger" wird, ziehe ich den Schwanz ein" - ctrl+c -> ctrl+v
    Den Leuten zu sagen, dass ich Schwierigkeiten mit dem einhalten von soz. Kontakten bin habe ich noch nicht versucht... Welche Reaktionen bekamst du darauf?
    Und auch wenn ich kein "Metaler" bin, habe ich mich in diesen Gruppen oft am wohlsten gefühlt!

    Protogonos: Ich hab mich auch schon oft dabei ertappt, wie ich versucht habe die Gesprächsrichtung zu bestimmen. Meist in Situationen wo ma "nicht mal eben" fliehen kann.
    Meine beiden Freundschaftn pflege ich, möchte aber deine Aussage über den Bestand dieser nicht auf mich beziehen. Ein besonders sportlicher Mensch bin ich nicht (hab momentan auch Übergewicht). In der Vergangenheit habe ich immer wieder unterschiedliche Sportarten ausprobiert und nach max. 1/4 Jahr wieder aufgegeben. Natürlich wirkt ein trainierter Körper bei vielen Mädels, mein Problem sehe ich aber eher darin, dass ich mich kaum dazu motivieren kann es mit einer zu Versuchen. Von mir aus spreche ich sowiso keine an, da mir auch noch keine interessante Person begegnet ist. Angesprochen werde ich auch ab und an, was dann meist so läuft, dass sie fragt, ob wir nicht mal was machen wollen, ich ja sage, wegehe und mich nichtmehr melde... Das muss ich jetzt unglaublich blöde anhören. Folge davon ist aber auch wieder ein ziemlicher Selbsthass...

    Earonn: Für mich hört es sich so an, als wärst du ganz zufrieden mit deiner Situation. Das freut mich für dich!

    Fachaela: Ich habe für mich gelernt, genau diese Oberflächlichkeit zu nutzen. Gut in Discos gehe ich nun echt nich gerne, da ist mir immer zu viel auf einmal. Aber in einer großen Gruppe hat meist jeder (wenn auch nur für zwei Minuten) etwas interessantes zu erzählen. Wird Person1 langweilig wende ich mich Person2 zu und so weiter. Ich mag es wie gesagt auch nicht besonders persönlichere Gespräche zu führen. Wenn du möchtest versuch es doch einmal so. Die von dir beschriebene Ablehnung durch so genannte Freunde musste ich bisher zum Glück nicht erleben.

    Kris: In großen Gesellschaften doch alleine sein. Das Gefühl, dass sich Leute nur Situationsbedingt an mir interessieren. Das kenne ich auch, wenn auch nicht so deutlich wie du es beschreibst. Ich kenne auch keine anderen AD(H)Sler. Auch du schreibst wieder von Alkohol... Haben wir da alle einen kleinen Hang zu dieser Lösungsstrategie?

    Aligator82: Das hört sich natürlich nicht so schön an. Ich hoffe du bekommst wieder alles in den Griff! Ich hab auch einen sehr SEHR guten Draht zu meiner Schwester.


    Euch allen vielen Dank für eure Beiträge!

    Mit freundlichem Gruß
    Muck

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