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Diskutiere im Thema Was ist eigentlich "Normal"? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #41
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 767

    AW: Was ist eigentlich "Normal"?

    Es gibt viele Minderheiten. Grundsätzlich dürfen alle Minderheiten (auch in Zeiten der Zahnkorrekturen und Schönheitsoperationen) erwarten angenommen zu werden.

    Der Normalmensch ist nur so lange "normal" bis ihm etwas zustösst und er danach mit einem "Makel" herumlaufen muss.

    Es ist also gar nie der Sinn die Menschheit zu "normalisieren".
    Und so denke ich, wir passen uns soweit an, wie es uns glücklich macht und für den Rest härten wir uns ab gegen andere Meinungen und sind uns selber.

    @meta
    es hat kürzlich ein Mensch entdecken müssen, dass er die gleichen Gene trägt wie der Mann in Braun und ? jetzt ist er nicht mehr "normal"

  2. #42
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 1.031

    Rotes Gesicht AW: Was ist eigentlich "Normal"?

    Huhu Zusammen,

    mir ist mal aufgefallen, das "Normalität" auch eng mit unserer "Rolle" und dem jeweiligen sozialen Gefüge zusammenhängt.

    Hier in meiner Reha ist nämlich einiges normal, was in der "Normalogesellschaft" nicht normal wäre und umgekehrt. Ich habe hier unter Rehabilitanden eine andere Rolle, die sehen mich als eine der "normalsten an, und auf der anderen Seite bin ich (noch) nicht in der Lage wieder als Krankenschwester zu arbeiten, mal abgesehen davon, das ich dort auch nicht normal wäre. Herje ist das wieder ein durcheinander

    Hier hat mal einer gesagt: "Hauptsache ist doch, Du fühlst Dich wohl, dann ist das ganze Drumherum doch Pubsegal".

    Ich stelle immer öfters fest, wie Recht dieser "Jemand" doch hatte!

  3. #43
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 53

    AW: Was ist eigentlich "Normal"?

    Normal sein liegt immer im Auge des Betrachters.

  4. #44
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 316

    AW: Was ist eigentlich "Normal"?

    witziger Zufall: mein Therapeut hat mich letztens genervt gefragt: was meinen sie eigentlich immer mit: wie ist das für einen normalen Menschen?

    Scheinbar gibt es für normale keine abnormalen

    lg noid

  5. #45
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 275

    AW: Was ist eigentlich "Normal"?

    Hab lernen müssen, dass Sich-für-normal-halten nicht genügt um normal zu sein. Was ich nicht verstehe: Wie ist es möglich so viele Jahre abnormal zu leben und zu meinen das sei normal? Ich hatte mich offenbar die ganze Zeit mit mir selbst gemessen und nicht mit wirklich anderen verglichen.

    S.

  6. #46
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 316

    AW: Was ist eigentlich "Normal"?

    Das orge ist ja, in bezug auf deine Aussage das man unter normalen nicht aufällt, es ja so ist! Man (zumindest bei mir war es so) ist halt einfacher ablenkbar und interessiert an ALLEM und man kippt schnell in Dinge rein. Was beruflich, vor allem im IT-Bereich, schon von Vorteil ist!!!!
    LG NOID

  7. #47
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 767

    AW: Was ist eigentlich "Normal"?

    @Strup
    Hattest du nie das Gefühl anders zu sein? Unsicher zu sein wie reagieren?
    Es gibt auch die Wahrnehmungsproblematik (ist bei mir recht extrem gewesen) - dazu gibt es auch einen Thread hier.

  8. #48
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 275

    AW: Was ist eigentlich "Normal"?

    hab ich gemerkt, dass ich anders bin?

    Ja Selenia, Die Frage hatte ich mir im Rückblick auch gestellt.

    Ich habe mich nie dafür interessiert ob jemand anderer anders ist. Ich dachte immer das sei einfach so, dass jeder anders ist.

    Dass es "anders" und "andersanders" gibt, hab ich nicht begriffen. Ein paar Dinge die ich mir angewöhnt hab sind offenbar extrem anders. Bei einigen Problemlösungen denkt es in mir einfach anders als normal. Das Ziel war, nicht aufzufallen. Hat geklappt. Mit dem Resultat, dass ich den verkehrten Ansatz beibehalten hab.

    Was bedeutet "anders"? Vielleicht das: Ich hab mich immer für etwas besonderes gehalten und manchmal leicht bezweifelt, dass es die anderen wirklich gibt; es hätten ja auch alles Fälschungen sein können die um mich herum.

    Als Kind lebte ich in meiner eigenen Welt, habe mir selber aber auch den anderen endlose Geschichten erzählt, manchmal haben wir zusammen daran herumfantasiert. Wenn wir gespielt haben, dann nur wenn ich die Regeln selber machen durfte. Als Mannschaftssportler war ich überflüssig bis störend. Also da hab ich schon gemerkt, dass ich anders bin als die anderen. Beim Wählen der Mannschaften war ich jedenfalls nicht in der ersten Wahl dabei.

    War ich unsicher? Hab ich mich gefragt wie ich reagieren soll? Damit hatte ich zum Glück kein Problem. Wenn was Überraschendes passiert ist, hab ich bis jetzt immer sehr schnell und eigentlich auch richtig reagiert.

    Wahrnehmungsproblematik… Ja, da gibt es wunde Stellen. (Anderes Thema)

    lG
    Strup

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