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Diskutiere im Thema Was ist eigentlich "Normal"? im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #21
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf AD(H)S
    Forum-Beiträge: 661

    AW: Was ist eigentlich "Normal"?

    Hallo zusammen!

    Für mich persönlich ist mein Zustand normal, denn ich kenne keinen Anderen.

    So wie ich denke und fühle, finde ich, dass das normal ist, zumindest aus meiner Sichtweise.

    Wer will hier eine Normschnur ziehen? Wohl niemand. Ich fühle mich als einen normalen Menschen, der die anderen Menschen mit Respekt begegnet und genau das von genau diesen anderen Menschen erwartet. Wer aber meinen Mitmenschen und auch mir gegenüber keinen Respekt zeigt; den kann ich nicht als normal bezeichen.

    Und nach meiner Norm sind wir hier in diesem Forum alle normal denn wir respektieren einander. Und auch ganz, ganz viele nicht ADS/ADHS'ler sind für mich ebenfalls normal. Genau so normal wie icke.

    Gruß
    icke!
    Geändert von Sunshine (20.10.2009 um 00:45 Uhr) Grund: BB-Code richtig gestellt ;-)

  2. #22
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 728

    AW: Was ist eigentlich "Normal"?

    Hey Leute,

    wir machen hier grundsätzlich was verkehrt! Wir sind "unnormal" und wollen uns der Welt der "Normalos" anpassen. Aber ist die ganze Welt nicht mittlerweile irgendwie unnormal?

    Wenn sich Leute wie der Wowereit und der Westerwelle outen, weil sie schwul sind, ist das mittlerweile normal! Wenn durchgeknallte Künstler sich outen, Koks zu schupfen, ist das mittlerweile normal. Wenn Künstler heiraten und sich scheiden lassen, ist das normal!

    Nur bei uns normal "Durchgeknallten" ist nichts normal?

    Hallo?, da läuft doch die Welt verkehrt?

    Wir müssen etwas ändern! An unserer eigenen Sicht und vor allem an der Sicht der anderen!

    Vielleicht sind wir durchgeknallt, verhaltensgestört, unangepasst! Aber wir verändern die Welt! Nicht die "Normalos"! Die quetschen uns mit ihren ganzen Ratgebern und ihrer Besserwisserei in ihren "Rahmen". Weil die Angst vor uns haben. Angst davor, nicht mehr ihr angepasstes Leben leben zu können!

    Die fühlen sich als Trendsetter, weil sie jedes Jahr ne neue Mode kreieren. Für die "Normalos"! Und alle laufen hinterher.

    Das ist krank: dieses anpassen, dieses nachmachen, dieses: ich bin out, wenn ich nicht dem neuesten Trend hinterherrenne.

    Vorreiter für Mode, Technik, Politik, Wirtschaft sind "Unnormale"! Die kreieren, schaffen, denken, verwirklichen!

    Also sollten wir uns von dem Status befreien "unnormal" zu sein.

    Gemeinsam, miteinander und geschlossen!

    LG

    Snagila

  3. #23
    Sunshine

    Gast

    AW: Was ist eigentlich "Normal"?

    Leute, so langsam wird mir hier echt mulmig zu mute und muss mich fragen, mit was für Leuten ihr zu tun gehabt habt. Es heißt immer nur die bösen Normalos und wie schlecht sie sind, jupp, klingt bei einigen hier ganz nach "ich definiere mich durch Abgrenzung" und genau die spreche ich mit meinem Posting mal an:

    Das kann ja nicht die Lösung sein, wenn alle ADHSler gegen die Normalos wettern, ja verdammt wie wollt ihr dann Verständnis bekommen? Anstatt zu versuchen, eure Sicht der Dinge zu erklären werden immer andere beschuldigt. Manche tun ja grad so, als wenn ADHS bedeutet "Ich bin ein Alien auf diesem Planeten"...

    Ich kann ja verstehen, dass euch manchmal der Kragen platz bei dem ganzen Müll der über ADHS erzählt wird, aber seid mal ehrlich, viele ADHSler rennen auch einem Trend hinterher und passen sich an, und das nicht, weil sie es müssen, sondern weil sie es wollen und es ihnen gefällt und Spaß macht.

    Wo kommen wir dahin eine zwei Klassengesellschaft zu machen, auf der einen Seite der ADHSler und auf der anderen der Normalo... das ist doch kompletter Blödsinn, denn ihr wißt ganz genau, dass es viele ADHSler gibt, die in Beziehungen zu einem Normalo leben und glücklich sind..

    Und wer sagt denn immer, dass Normalos keine Probleme haben? So ein Quatsch, die haben die auch, ganz einfach weil es Menschen sind und ja, die haben auch psychische Probleme und brauchen Therapien, also so anders sind sie nicht.

    Und noch einmal: Es gibt nichts was normal ist, selbst die alt eingesessenen Moralapostel, haben an ihren eigenen Aussagen heutzutage Zweifel und wenn ihr mal intensiv Nachrichten schauen würdet und euch mit "der Welt der Normalos" beschäftigen würdet, dann wüßtet ihr, das die ganze Welt ein riesen großes Chaos ist wo jeder seine eigene Suppe kocht und viele machen was sie wollen.

    Also nichts und niemand ist normal, weil jeder ein eigenständiges Individium ist, mit all seinen Macken und Ecken und Kanten. Und das ist richtig so, es kommt nämlich immer darauf an, was man aus seinem Leben macht. Der eine benötigt Hilfe bei der Bewältigung seiner Probleme und der andere schafft es halt allein.

    Trotzdem sind wir allesamt Menschen!




    Liebe Grüße
    Sunshine

  4. #24
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3.120

    AW: Was ist eigentlich "Normal"?

    Hallo sun

    aber klar doch sind wir allesamt Menschen

    das fänd ich auch schlimm , wenn es zu einem Gegen einander kommen würde.

    Hab mir mal ein paar Gedanken darüber gemacht .

    Wir sind hier ja im Forum eine Interessengemeinschaft-dazu fiel mir eine Parallele zu den Peergroups auf wie sie eigentlich bei Jugendlichen vorkommen .

    Peergroup bedeutet eigentlich auch Interessengruppe
    sie hat Sozialisationsfunktionen, er werden soziale Muster geübt.
    Peer= ein Spielfeld auf dem es möglich ist Grenzen auszutesten, den Umgang mit anderen zu lernen .... bei Jugendlichen dient es den Übergang ins Erwachsen sein zunächst im geschützten Raum zu erfafhren ....

    Für mich ist das Forum auch ein geschützter Bereich ,eben den Umgang miteinander zu lernen, na ja und da wird es das ein oder andere Fettnäpfchen geben , denke da müssen wir alle Toleranz , Nachsicht, Geduld.... lernen und haben ..... na ja und das dann manches halt auch mal übers Ziel rausschießt , jo, deshalb üben wir ja ....

    ... eben auch zu lernen , was ich sage oder tue kann unter Umständen sehr verletzend für mein Gegenüber sein ....

    ich von mir kann sagen manches abgrenzen zu anderen egal ob ADHS oder nicht ist einfach auch ne Schutzreaktion bzw dumme Angewohnheit, lieber verletze ich zuerst , bevor ich verletzt werde,Soll jetzt keine Entschuldigung sein ... bin am lernen , auch die Grenzen von anderen wahrzunehmen und zu achten ....

    LG Dori

  5. #25
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 1.031

    AW: Was ist eigentlich "Normal"?

    Hey ihr normalen Leute,

    naaa, alles normal bei euch????

    Mir gehts momentan normal eben::::hier läuft alles normal, und ich wollte euch nurmal ein paar normale Grüße hinterlassen....

    Schwänze gerade wieder die Arbeitstherapie, um euch ein paar Zeilen hinterlassen zu können


    Also lasst es euch gut gehen, und normalisiert euch wieder

    Liebste Grüße

  6. #26
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztl. Diagnose erst als Erwachsener
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 38

    AW: Was ist eigentlich "Normal"?

    Hallo,
    "Normal" hängt m.E. immer von der Sicht des Betrachters ab. Dass es zwischen AD(H)Slern und Nicht-AD(H)Slern (teilweise wohl auch unter AD(H)Slern und unter Nicht-AD(H)Slern selbst) hier sicher teilweise größere Unterschiede in der Definition geben dürfte, davon gehe ich aus.

    Letztlich spiel m.E, aber weniger eine Rolle, was für mich oder andere "normal" ist, sondern was mir entspricht, mir gut tut ... und mir sowie anderen nicht schadet.

    Lieber Gruß
    andreas

  7. #27
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3.120

    AW: Was ist eigentlich "Normal"?

    Zitat Andreas:

    ...sondern was mir entspricht, mir gut tut ... und mir sowie anderen nicht schadet.

    wow , der Satz sagt eigentlich alles

    LG Dori

  8. #28
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 161

    AW: Was ist eigentlich "Normal"?

    Hallo Ihr,

    ich bin normal. Wollt ich nur mal loswerden... ;-)

    Kennt ihr den Geisterfahrer-Witz?
    "Auf der A8 kommt ihnen ein Geisterfahrer entgegen. Fahren sie bitte vorsichtig!"
    '- Einer??? Hunderte!!!-'

    LG bluetomcat

  9. #29
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 56

    AW: Was ist eigentlich "Normal"?

    Wow bin sprachlos und fühle mich wie neu geboren, wenn ich diesen Thread lese....
    wir könnten gewisse Dinge positiv verändern, jedoch habe ich davon Abstand genommen da sich jedesmal welche auf den SCHLIPS getreten fühlten...
    oh oh haste mal`n Euro ??? wäre das Ergebnis gewesen, wenn ich mich weiter aus dem Fenster gelehnt hätte.
    Also ist mein Motto "Mir doch Latte", und den Rest denke ich mir lieber, bevor man mir mein Leben versaut.

    Ansonsten schön das es euch gibt,

    Mfg,
    ADEHS

  10. #30
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 728

    AW: Was ist eigentlich "Normal"?

    Ok, wir reagieren hier mal wieder zum Teil über!

    Sorry, sun, verständnisvolle Leute wie du sind ja auch nicht gemeint. Gemeint sind eigentlich die ganzen intoleranten Menschen, die sich für Trendsetter halten, weil sie jedem neuen Mist hinterherlaufen und alles gleich mitmachen müssen. Und die eben diejenigen, die das nicht für nötig halten, als "unnormal" abstempeln.

    Also, definieren wir "normal" und "unnormal" nochmal neu. "Normal" sind alle, die sich an Regeln, Konventionen, allgemeine Erwartungen usw. halten und vor allem halten können. Die also dem Bild der Allgemeinheit (je nach Kulturkreis natürlich) anpassen können. "Unnormal" sind die, die ständig aus dem Rahmen fallen, die Regeln eben nicht einhalten können, die eben nicht den allgemeinen Erwartungen entsprechen. Das heißt nun wiederum nicht, dass diese Menschen automatisch ADHS haben.

    Das war mal ganz kurz gefasst eine Erklärung.

    Leider, sun, treffen gerade wir ADHSler immer wieder auf Ignoranz und Unverständnis. Und leider, sun, sind Menschen wie du, die uns so nehmen wie wir sind, in unserer "normalen" Umgebung eher selten. Und deshalb sind wir ja auch in diesem Forum! Um uns gegenseitig zu unterstützen. Ok, dadurch schaukeln wir uns in manchen Threads halt auch gegenseitig hoch. Das ist halt manchmal auch wieder ADHS: überfokusieren!

    Danke, sun, dass du uns hin und wieder auf den Boden der Realität zurückholst!

    LG

    Snagila

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