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Diskutiere im Thema ADHS und Dissoziation im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #971
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 671

    AW: ADHS und Dissoziation

    also ich merke, dass ich nach meiner emoflex-anwendungszeit kaum noch irgendwelche phänomene der art habe. oder wenigstens nicht so krass. so vieles ist verschmolzen, zu mir zurückgekommen, land, dass ich verloren habe, so viele teile sind irgendwie da und ich konnte sie in die arme schließen. mein leben und sein hat so viele qualitäten gewonnen... das ist DER WAHNSINN!!! also es ist echt der wahnsinn. dieses ganze dass etwas fehlt, dieses suchen und vermissen und dieser schmerz, diese leere, das ist alles weg! stattdessen empfinde ich fülle und sättigung, wie ein bunter garten mit vielen wilden blumen und wuchernden sträuchern und sowas im sonnenschein, das fällt mir dazu ein. die aufzulösen geht einfach, man kann total intuitiv vorgehen, es macht riesenspaß, man erfährt viel über sich und man kommt immer weiter voran. ich habe so verdammt viel gelernt!!! es fühlt sich so gut an, ich zu sein! davor hatte ich da kaum gefühl aber jetzt ist es eins und es ist ein gutes und schönes, auch stabilisierendes. gut, es gibt immernoch viel dissoziation in meinem leben, aber schon viel weniger. und von meinen medis brauche ich nur ein sechstel. es wurde immer weniger. kein müll, ich bin selbst übertriebener verfechter davon.

  2. #972
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Fachperson
    Forum-Beiträge: 676

    AW: ADHS und Dissoziation

    Das ist eine Erfahrung, die ich natürlich bei vielen meiner Patientinnen bestätigen kann. Allerdings ist es eben auch echt eine harte Zeit da erstmal sich durch die ganzen Bilder bzw. Schichten durchzuarbeiten.

    Wichtig ist, dass man am Ball bleibt, andererseits aber nicht mit der Brechstange bzw. Gewalt ans Ziel will (besonders gilt dies, wenn man entgegen der Regeln ANDERE über emoflex zum Glück zwingen will).

  3. #973
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 671

    AW: ADHS und Dissoziation

    es geht so gut voran, das war so ein geiles jahr für mich!!! mir ging es die meiste zeit so gut, dass ich garnicht mehr genug glückshormone hatte, um mich so zu freuen, wie es in mir drin war. eine weile habe ich es verglichen, damit, dass man seinen haushalt verloren hat und in einer kargen wohnung lebt und dann immer neue geräte kriegt, mit denen alles einfacher wird, man findet verlegte sachen wieder, von denen man erstmal garnichts wusste. und das ist so ein glückseliges gefühl, wenn es zu diesen verschmelzungen kommt, zu denen es irgendwann kommt! so ein wunderschönes zurechtwühlen im eigenen inneren! oh ist das toll!!!!! und ich hatte das so viel! ich konnte garnicht mehr genug grinsen! dauernd hab ich leuten auf die frage, wie gehts dir, antworten können, so gut wie noch nie.

  4. #974
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 671

    AW: ADHS und Dissoziation

    web4health schreibt:
    Das ist eine Erfahrung, die ich natürlich bei vielen meiner Patientinnen bestätigen kann. Allerdings ist es eben auch echt eine harte Zeit da erstmal sich durch die ganzen Bilder bzw. Schichten durchzuarbeiten. Wichtig ist, dass man am Ball bleibt, andererseits aber nicht mit der Brechstange bzw. Gewalt ans Ziel will (besonders gilt dies, wenn man entgegen der Regeln ANDERE über emoflex zum Glück zwingen will).
    also wenn sich mehr leute in der gruppe beteiligen würden, wäre das schön. aber gut. klar, jeder hat seine eigenen wege.

  5. #975
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 2.091

    AW: ADHS und Dissoziation

    Das ist eine Erfahrung, die ich natürlich bei vielen meiner Patientinnen bestätigen kann. Allerdings ist es eben auch echt eine harte Zeit da erstmal sich durch die ganzen Bilder bzw. Schichten durchzuarbeiten.

    Wichtig ist, dass man am Ball bleibt, andererseits aber nicht mit der Brechstange bzw. Gewalt ans Ziel will
    Hallo

    Für mich ist es eine zu "harte Zeit". In den 4 Wochen, in denen ich mich intensiv mit Emoflex beschäftigt habe, bin ich psychisch abgerutscht. Ich denke, für mich geht das nur mit einer Begleitung. So allein wirft es mich, jedenfalls zur Zeit zu stark aus dem, mühsam zusammengekratzem Gleichgewicht.

    Es freut mich aber für dich Schnuppe, dass es die so viel gebracht hat.

    alles Liebe Elwirrwarr

  6. #976
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 671

    AW: ADHS und Dissoziation

    ich kann mir auch vorstellen, dass es mit begleitung viel bringt! der vorteil ist vielleicht irgendwie, dass man so wahnsinnig zielgenau arbeiten kann. ja, es hat mir enorm viel gebracht. mir wird so vieles klar! und dieses dissoziationsding hat mich so lange begleitet! ich habe das gefühl, schon in enormen sackgassen gesteckt zu haben, wo es auch kaum wege hin gegeben hat. und ohne darüber reden zu können. ich denke manchmal darüber nach, dass ich auch was anderes hätte machen können. aber mir wäre in meiner kindheit und jugend auch viel erspart geblieben, wenn mich mal jemand über dissoziation aufgeklärt hätte. dann hätte ich mich für bestimmte verhaltensweisen von mir nicht so sehr gehasst oder geschämt und alles in allem ein weniger negatives selbstbild bekommen. einfach sowas wie, dass man in einem dissoziativen zustand steckt und darin eben eingeschränkte verhaltens-/reaktionsmöglichkeiten hat. auf bestimmte inhalte nicht zurückgreifen kann, bestimmten sichtweisen ausgeliefert ist und sowas. ich hab mich immer über mich selber schwarz geärgert, wenn ich in einem anderen zustand mein verhalten überdacht habe. das ist auch sowas, was ich nirgendwo in der literatur, was ich damals so an jugendbüchern, gut, lange ging das nicht, vielleicht bis 14, dann hab ich ganz aufgehört, gelesen habe. da waren charaktäre, die haben vielleicht mal bereut,. dass sie nicht schlagfertig genug waren aber das war es auch schon. ich finde das ohnehin schlimm, liegt vielleicht auch am mainstream und sowas und dass diese norm, der größte gemeinsame teiler zusammen mit werten, die kulturstabilisierend sind, in filmen vermittelt werden. also dass es in filmen und büchern, die populär sind um bestimmte, in der jeweiligen kultur immerwieder auftauchende thematiken geht, wie liebe oder verlust von angehörigen vielleicht auch noch, aber das ist eben nur eine kleine menge der dinge, die man so durchwälzt. und so bestimmte probleme, die man, wenn man adhs hat, autismus, hochsensiblität, dissoziationen, die findet man darin garnicht wieder. also so garnicht, null null null. mich haben filme irgendwann kaum noch angesprochen und tun es auch jetzt noch nicht. es war immer so, auch bei büchern dann, wenn ich mal die verdammte möglichkeit hätte, so zu sein wie der hauptcharakter, mich so zu verständigen, dann hätte ich keine probleme mehr. also dann wäre das, was im film vorkommt und den charakter bewegt, lächerlich gering für mich, eine lappalie, wegen der ich mir das buch nicht durchlese. ok, gilt jetzt nicht für alles, aber eben für vieles, bei vielen jugendbüchern. ich hab mich einfach in keinem buch mit dem charakter, der dargestellt wurde, so richtig identifizieren können. ich finde mich nirgendwo wieder und kann die konflikte, von denen dargestellt wird, dass sie die leute bewegen, erst jetzt ganz langsam so ein bisschen nachvollziehen. das ist enorm schade, weil einem damit diese katharsis-erfarhung erwehrt wird, die normale leute haben und mit der sie sich kurieren können, denke ich, ein stück weit. also ein stück weit eben. aber ich hab mich darin nie wiedergefunden und das hat auch dazu beigetragen, dass ich mich kaum als mensch gefühlt habe. da waren einfach keine übereinstimmungen. naja, bin abgeschweift. egal. versteht ihr, was ich meine? kennt das jemand mit der identifikation oder irgendwas daraus? plus dass so viele drogen verboten sind und alkohol ist ja keine hilfe oder nikotin...

  7. #977
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: ADHS und Dissoziation

    schuppe

    wie meinst du das mit der identifikation?

    also ich hatte eine zeitlang das gefühl, einen entwicklungsschritt ausgelassen zu haben.... (laienhaft ausgedrückt.. :-)

    ich habe mein ich- irgendwie nicht entwickelt. wer/was bin ich? meine persönliche identifikation... ausgelassen.
    auf die frage, was willst du..... habe ich zu erst hinterfragt, was will man von mir hören, damit ich "gut" da stehe?
    was möchte mein gegenüber wissen und warum? und dann geantwortet.

    darf ich wollen?

    was aber immer ging... ich konnte mich in jedem charakter hineinfühlen... spiegeln halt.
    ich liebte schon als kind, dramatik - je schwärzer, je tiefgründiger, je ernster.... desdo interessanter.
    liebe, freude, eierkuchen.... das war nicht mein ding. angst - kannte ich nicht.

    gruss
    Geändert von Smile (10.01.2013 um 22:04 Uhr)

  8. #978
    Octoroo

    Gast

    AW: ADHS und Dissoziation

    Ich habe vor ca. einer Stunde dissoziiert.
    Oh.
    Das ist nicht gut.

  9. #979
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 671

    AW: ADHS und Dissoziation

    ich meine, dass man sich in den charaktären erkennen kann. das ist ja schonmal schwieriger mit traumata. denn man selber kann ja nicht so handeln/denken/empfinden und so weiter. vieles bedingt sich ja gegenseitig im leben und dann kommt man zu bestimmten wünschen oder gerät in bestimmte situationen. und dann fand ich "meine Themen" irgendwie nicht repräsentiert. die, die mit dissoziation zusammenhängen zb. oder kennt jemand da einen guten film??? dissoziation/trauma...?
    Geändert von schnuppe (11.01.2013 um 13:32 Uhr)

  10. #980
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.449

    AW: ADHS und Dissoziation

    Hallo alle,

    Ich komme immer wieder gerne hier lesen. Es freut mich richtig, schnuppe, dass es dich so viel besser geht! Toll! Ich habe bei mich auch vieles geändert und jetzt traue ich mich mal an eine etwa grössere stück ran... Ich will es mal auch.
    Ich habe realisiert dass ich irgendwie sensibeler werde, im sinn von sanfter... Früher, viel früher, war ich sehr hart, als schutz, weil mich sehr viel wehgetan hatte und ich wollte doch überleben. Aber durch diese sanfter und sensibeler (es ist seit einige tagen deutlich geworden) merke ich viel besser wenn ich getriggert werde, kann schmerz zulassen wenn jemand mit mich "ungeschickt" umgeht. Vor noch kurze zeiten hatte ich es noch verdrängt oder mich aufgeregt, aber um der schmerz wegzuschieben. Diese schmerz kann echt heftig sein! Dann merke ich auch deutlicher wer mit seine mitmenschen grob umgeht...
    Verdrängung von emotionen war meine art mit traumata umzugehen.

    @ Elwirrwarr: ich wünsche dich dass du rasch hilfe bekommst, damit du im begleitung auch einiges in dein leben verändern kann.

    @ Octoroo: ich sehe dissoziation nicht als etwas schlechtes. Es ist mehr eine symptom von überforderung und gleichzeitig ein schutz. Blöd ist natürlich dass man dabei etwas verpasst...


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