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Diskutiere im Thema ADHS und Dissoziation im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
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Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #921
    Zissy Stardust

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.577

    AW: ADHS und Dissoziation

    Hallo Patty,

    ich lese ja nun auch schon eine ganze Weile in diesem Forum und Du kannst mir wirkich glauben wenn ich Dir sage:

    Ich habe noch niemals irgendetwas von Dir gelesen, was auch nur im Entferntesten danach klang, als könne es verletzend gemeint gewesen sein!

  2. #922
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 2.091

    AW: ADHS und Dissoziation

    Erst mal ein ganz großes Danke an Eiselein und web4health

    Ich habe heute, ganz in Ruhe (was in der letzten Zeit sehr, sehr selten bei mir möglich ist) ist ersten Beiträge in diesem Therad gelesen. Nicht zu ersten mal, aber heute fielen sie zum ersten Mal bei mir auf fruchtbaren Boden.

    In meinem ersten Psychiatrieaufenthalt im letzten Dezember wurde mir eine Anpassungsstörung diagnostiziert, dank google wußte ich schnell was das war und das so eine Anpassungsstörung nach 6 Monaten gegessen seinen sollte. War ist aber nicht - ist sie noch immer nicht - wird sie wohl auch nicht so schnell sein. In meiner diesjährigen Reha in Bad Münder wurde mir eine Depression diagnostiziert - mein behandelder Psychiater meinte nach der Reha ich sei alles nur nicht depressiv und ich schluckte Elentril und Mph und es ging mir nicht besser und nicht schlechter und ich bemerkte immer mehr, dass mein hart erarbeiteten Bewältigungs- und Überlebensstrategienen immer weniger wirkten und wirken. Die IRENA-Maßnahme wurde nach 3 Terminen für mich beendet, da ich nicht depressiv genug bin.

    Vor allem wurde mir aber immer bewußter, dass ich in bestimmten Situationen extrem irrational reagiere. Vor allem, dass ich körperliche Reaktionen wie Atemnot, Zittern, Anspannung und Unruhe zeige, die in keinem Verhältnis zum Auslöser stehen - und das darüber der fast panische Gedanke steht "ich muß funktionieren".

    Mir ist aufgefallen, dass ich körperliche Reaktionen zeige, wenn ich das Gefühl habe, dass ich nicht "Richtig bin" - nicht bei jedem Menschen nur bei Menschen, die eine "bestimmte" Art haben.

    Ich habe zig Therapien gemacht und an einem bestimmten Punkt in jeder Therapie habe ich geblockt und die Regie der Therapie übernommen.

    Es kommen in der letzten Zeit (seit dem letzten extrem auslösenden Erlebnis) Gedanken, die ich sehr, sehr grenzwertig finde.



    Bloss wo finde ich Leute, die mich unterstützen können und nicht wieder so therapeutische Flachpfeifen wie mein Analysefredy und wie in Bad Münder


    Danke Elwirrwarr

  3. #923
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 1.943

    AW: ADHS und Dissoziation

    Oh El,...ein langer Weg...
    Manchmal muss man die richtigen Worte finden, bevor jemand einen versteht, manchmal eben erst auch noch die richtigen Menschen.

    Viel Glück.

  4. #924
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: ADHS und Dissoziation

    web4health schreibt:
    Zur Klarstellung :
    Natürlich sehe ich die Gefahren der Alkoholkrankheit für die Betroffenen und ihre Angehörigen. Das gilt für sehr viele legale und illegale Drogen.
    Darum ging es aber in dem Zusammenhang nicht. Es ging mir um das pseudo-stabile Erreichen bzw. Manipulieren eines Gefühlszustandes =emostate, das man entweder über NIkotin, Cannabis, Drogen aller Art, Sexsucht, Alkohol, Spielsucht, Schokolade, Kaufen etc. legal oder illegal erreicht und vielleicht auch wieder "aufrufen" kann. Die Liste ist nicht vollständig, zur Lektüre empfehle ich u.a. Wendy Richardson ADD and Addiction oder "Too much".
    Dieser Zustand ist scheinbar "besser" = erträglicher, aber eben nicht stabil. Der Absturz ist vorprogrammiert bzw. die Dosiserhöhung. Das führt dann zur Toleranzentwicklung und Sucht.
    Drei Anmerkungen dazu:

    1. Solltest Du Dir mal überlegen, ob Du mit Deiner Theorie, Suchtkranke grundsätzlich nicht mit Stiumlanzien zu behandeln, nicht grundsätzlich falsch liegst. Nach meinem Dafürhalten besteht ein Unterschied, WAS für eine Sucht bestanden hat. Eine Amphetmin/Kokainsucht ist doch etwas anderes als eine Alkohol- oder eine Opiatsucht?

    2. Solltest Du Dir mal überlegen, anstatt jeden, der über 20 mg Amphetamin oder 40 mg Mph zu sich nimmt, als stimulanzienabhängig zu bezeichnen, ob nicht die Frage des Metabolismus in Deinen Überlegungen eine zu geringe Rolle spielt?



    Link zum Video




    3. Ist die einzige Behandlunsalternative, die Du bei ADHS + Dissoziation bislang eingebracht hast, EMOFLEX. Ist dies wirklich die einzige Alternative?

  5. #925
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: ADHS und Dissoziation

    Zur Frage des Metabolismus siehe auch:



    Link zum Video


  6. #926
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: ADHS und Dissoziation


  7. #927
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 1.943

    AW: ADHS und Dissoziation

    Sehr interessantes Material, würde ich aber vorschlagen einen anderen Thread zu verschieben, weil die Seite die der Stoffwechsel bei Medikament-Verarbeitung und Wikrung übernimmt, ein Thema ganz für sich ist.

    Die Tatsache haben ja schon viele Menschen erkannt, nur die Wissenschaft tut sich immer so schwer das zu "beforschen".

    Schlägt meines Erachtens aber die Brücke zu der Tatsache, das manchen allgemein eine Ernährungsumstellung bereits stark helfen kann, aber eben nicht allgemeingültig ist bei grundsätzlichen Behandlungsschemata-oder?

    Naja, wie bereits gesagt, OT.

  8. #928
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 671

    AW: ADHS und Dissoziation

    ts mit so einer komischen nackten frau im hintergrund, na der hat sich vielleicht was erlaubt.

  9. #929
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 396

    AW: ADHS und Dissoziation

    Liebe Leute,

    Der Thread ist ja jetzt schon riesig geworden.

    Könnt ihr mir bitte sagen was die Dissoziation beim AD(H)Sler nun bedeutet?

    Ich verstehe darunter dass Teile der Persönlichkeit vom Bewusstsein abgespalten sind, wäre das gleichbedeutend mit einer multiplen Persönlichkeit?


    Mit besten Grüßen,

    zlatan_klaus

  10. #930
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: ADHS und Dissoziation

    Nein, als gleichbedeutend würde ich das nicht betrachten.

    Eine multiple Persönlichkeit, oder besser: eine dissoziative Persönlichkeit wird sozusagen zu jemand ganz anderem,

    Eine Dissoziation ist da eher so etwas wie ein "Wegschalten" "Sich bestimmten Dingen nicht bewusst sein", "Dinge ausblenden" oder vielleicht auch eher sowas wie "für etwas nur eine sachliche, aber keine emotionale Verbindung haben"

    Ich würde sagen, eine multiple Persönlichkeit ist eine Extremstform von Dissoziation.


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