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Diskutiere im Thema ADHS und Dissoziation im Forum ADS ADHS bei Erwachsenen
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Allgemeine Fragen, Antworten und Hilfe rund um ADHS bei Erwachsenen und ADS bei Erwachsenen
  1. #571
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Fachperson
    Forum-Beiträge: 676

    AW: ADHS und Dissoziation

    Heute morgen hat mir Johannes einen Link zu einem Artikel von einem amerikanischen Psychologen Lynn geschickt. Da ging es (für mich erstmals) auch darum, dass Schlafprobleme zu Dissoziationen führen. Wobei sich Lynn mit der Multiplen Persönlichkeitsstörung beschäftigt. Aber im Kern führt dann ein fragmentierter Schlaf zu einem fragmenierten Erleben des Gehirns (siehe auch hier http://www.psychologicalscience.org/...sociation.html). Das ist im Kern auch die Grundthese von Johannes Drischel der REM-Schlaf-Fragmente als Ursache des Problems annimmt.

    Nun haben ADHSler einen schlechten bzw. fragmentierten Schlaf. Wenn wir Lynn davon überzeugen könnten, dass er Recht hat und man es sogar therapeutisch nutzen könnte, dann wären wir schon erheblich weiter....

    Also : ADHSler schlafen schlechter. Das ist die eine Sache.

    Aber : Sie sind in der Vernetzung des Gehirns bzw. der Neuronen eben "jünger" als es der Personalausweis aussagt. Damit erleben ihre Gehirne Dinge, die sie noch gar nicht verarbeiten können müssen.

    Zusammen wird es dann zum Problem

  2. #572
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 71

    AW: ADHS und Dissoziation

    Hallo zusammen!
    Bei einer Telefonberatung kam ich mit meiner Klientin zusammen auf eine Idee, die sich dann auch gut in eine praktische Strategie umwandeln lies.

    Vielleicht kennt jemand die Zusammenhänge um das Problem der Phantomschmerzen: Jemand hat irgendwann mal durch einen Unfall oder eine Erkrankung bedingt, einen Körperteil verloren und leidet dann an Schmerzen oder Missempfindungen, die der Betroffene als von dem fehlenden Teil ausgehend erlebt, als wäre es noch da. Mit emoflex kann man hier leicht Abhilfe schaffen.

    Nun hatte ich eine Klientin, die davon geplagt wurde, dass sie erlebte, bei vielen Handlungen und anstehenden Entscheidungen von innerlich erlebten Kommentaren geplagt zu werden. Ihre inneren Stimmen mischten sich ständig ein. Sie meinte, dies wäre irgendwie immer schon so gewesen. Sie konnte diese inneren Stimmen auch Personen ihrer Ursprungsfamilie zuordnen. Die "alten Herrschaften" sind doch aber längst "nicht mehr im Geschäft"! - Da mußte ich doch an die Phantomschmerzen an Phantomgliedern denken! Warum dürfen uns zT Familienmitglieder mit Kommentaren ärgern, die evtl. gar nicht mehr am Leben sind?! - Mir ist seit langem klar, dass wir in unseren ersten Lebensjahren symbiotisch leben. Das soll auch so sein, solange wir regulationsdynamisch noch nicht autark sind. Wir leben in der ersten Zeit mit in den Gefühlen unserer Angehörigen. Eigene Gefühle, die bewusst als anders zu denen der anderen empfunden werden kommen später. Symbiotische Beziehungsstile zeigen auch immer an, dass der Familienverband sich auflöste, bevor der/diejenige mit der Entwicklung ganz fertig werden konnte. Wenn alles gut läuft, kann man dann in einer Beziehungssymbiose noch etwas nachreifen. Soweit so gut.

    Mir schien es nun angebracht, die Strategien, die ich in der Schmerztherapie entwickelt hatte und die dort gut geholfen hatten, für die Arbeit mit den inneren Stimmen zu empfehlen. Die Muster waren einfach so ähnlich! Und das Ergebnis war positiv. Die inneren Stimmen sind nun (mit einer Woche Verzögerung)nach 40 Jahren weg. Sie konnte sozusagen die alten Verbindungen lösen und die offenen Stellen schließen. Nun hat der ewige Nachhall der ersten Stimmen in ihrer Umgebung aufgehört. Das fühlt sich nun endlich einmal wie echte Privatsphäre an. Sehr erholsam!

    Ich wollte nun, durch diese Arbeit wieder auf dieses Thema gebracht, das auch hier einmal einwerfen: Ich höre das immer wieder, dass Menschen ständig von inneren Stimmen geplagt werden, jedoch ohne schizophren zu sein. Ich halte dass, passend zum hier angesagten Generalthema, für dissoziative Reste aus unserer Zeit in der Ursprungsfamilie. Meiner Erfahrung nach kann diese Plackerei echt lebenslang andauern, oder auch immer in Zeiten der Überforderung wieder auftauchen. Man kann das aber recht leicht bearbeiten. Es scheint mir erstens nicht nötig zu sein, dies lange ertragen zu müssen, und zweitens befürchten viele Betroffene zu Unrecht, schizophren zu werden, was in der Regel einfach nicht der Fall ist. Es könnte also beruhigend sein, sich hier einmal über dieses beunruhigende Phänomen auszutauschen.

  3. #573
    besenreiterin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 2.591

    AW: ADHS und Dissoziation

    sagt mal kann es sein das adsler adhsler .. hmm wie soll ich das sagen .. ?

    für uns sind soo viele dinge soo selbstverständlich normal ,
    weil sie eben immer schon da waren !!!
    das wir es bewusst nicht anders kennen ,meine uns fällt nicht auf das es anders gehen könnte
    emoflex grade als ich das gelesen habe dachte ich nämlich auch .. hmm ist doch normal das man denkt erlebt irgendwie bildlich weil ich weis ja ich denke bildlich irgendiwe ..
    also ich dachte nur hmm das ist doch normal das man zb. mom hört die einen sagt denke daran das du immer zu begeistert bist von neuen und mässige dich warte ab ..
    oder hexchen du bist das weist du doch immer so energiegeladen .. mach langsamer kontrolliere diech oder schlicht das wort ....

    Contenance!!!!!!!!!!!!!!!!

    also hmm nicht das es nicht nerven würde hihihi aber das ist eben das was ich meine es seit bei mir einfach oft so als wenn ich meinen frieden damit gemacht habe das es eben so ist und ich bin immer wieder überrascht in meinem leben wenn ich dann schnalle salopp gesagt das es bei anderen nicht...NICHT SO IST !
    sicher ist bei mir selber viel einfach so weil meine mom mir immer sagte du bist anders aber das hat ja auch tolle seiten .. du musst eben nur deinen weg finden .
    ebenso wie das es keine entschuligung ist das was ich nicht kann muss ich eben dann dafür mehr arbeiten schneller härter .. hihi und ja ich weis auch das mit daher mein zustand jetzt kommt hihihi
    das auto beispiel ^^ genau

    aber ich denke das es eben auch bei anderen so ist und wenn man dann liest hört lernt das es anders sein kann oder anders ist bei anderen dann hmm stockt man erstmal .. denkt vielleicht alte dinge wie du nun wieder ...
    ich bin sicher auch so ein satz den viele kennen ..^^

    also je mehr ich lerne um so irritierter bin ich
    (ich weis seit 2000 das ich adhs habe , habe das aber eigendlich ganz gut immer gemeistert kriesen überstanden und für mich kompensation geübt gelebt hihihi )

    erst dieser zusammenbruch 2010 hmmm naja ... da kammen eben wirklich zu viele dinge zusammen einfach ...

    wenn man lernen könnte dioes eher zu sehen ?? bewusster zu machen ??.. kann es dann vieleicht sein das menschen mit adhs ads nicht so ... sind also mit diesen ganzen baustellen ??

    wenn man früh genung diese menschen lernt begleitet .. könnte es dann sein das all diese komorbiedinger einen erspart bleiben oder wenn eben nicht soo krass ausgeprägt wären ? weil sozusagen im keim bereits erstickt ???

    in der klinik BB zb. haben die ja auch mit craving gearbeitet bei ads adhs ..was eigendlich irgendwie anscheinend aus der suchttherra kommt .. dabei soll man eben wie auf einer welle reiten wie ein surfer .. nur eben mir seinen emotionen .
    weil die ja bei einem adsler adhsler sehr wiedersprüchlich sein können und extrem eben auch ...


    wenn also junge diese dinge lernen schon .. versteht ihr meine gedanken ?

  4. #574
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3.120

    AW: ADHS und Dissoziation

    hej Hexe

    hexe schreibt:
    wenn man lernen könnte dioes eher zu sehen ?? bewusster zu machen ??.. kann es dann vieleicht sein das menschen mit adhs ads nicht so ... sind also mit diesen ganzen baustellen ??

    wenn man früh genung diese menschen lernt begleitet .. könnte es dann sein das all diese komorbiedinger einen erspart bleiben oder wenn eben nicht soo krass ausgeprägt wären ? weil sozusagen im keim bereits erstickt ???

    in der klinik BB zb. haben die ja auch mit craving gearbeitet bei ads adhs ..was eigendlich irgendwie anscheinend aus der suchttherra kommt .. dabei soll man eben wie auf einer welle reiten wie ein surfer .. nur eben mir seinen emotionen .
    weil die ja bei einem adsler adhsler sehr wiedersprüchlich sein können und extrem eben auch ...


    wenn also junge diese dinge lernen schon .. versteht ihr meine gedanken ?

    ja, kann ich verstehen, deine Gedanken... habe es live erlebt, 2 sind schon erwachsen, haben noch die ein oder andere Starthilfe benötigt, bei Nachzügler, wurde/wird von Anfang an multimodal betreut... hat am wenigsten Schwierigkeiten ... denke, das zahlt sich allemal aus, präventiv, die Dinge anzugehen, als dann mühselig , es als Erwachsener zu lernen ...

    eben und wie du sagtest, vieles war einfach "normal" nie anders gekannt, woher soll man dann wissen , das es angenehmere und lebenswertere Formen gibt ...und dann noch, es nicht "spüren", "fühlen" ...

  5. #575
    mit Nebenwirkung

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 4.672

    AW: ADHS und Dissoziation

    emoflex schreibt:
    Hallo zusammen!
    Bei einer Telefonberatung kam ich mit meiner Klientin zusammen auf eine Idee, die sich dann auch gut in eine praktische Strategie umwandeln lies.

    Vielleicht kennt jemand die Zusammenhänge um das Problem der Phantomschmerzen: Jemand hat irgendwann mal durch einen Unfall oder eine Erkrankung bedingt, einen Körperteil verloren und leidet dann an Schmerzen oder Missempfindungen, die der Betroffene als von dem fehlenden Teil ausgehend erlebt, als wäre es noch da. Mit emoflex kann man hier leicht Abhilfe schaffen.

    Nun hatte ich eine Klientin, die davon geplagt wurde, dass sie erlebte, bei vielen Handlungen und anstehenden Entscheidungen von innerlich erlebten Kommentaren geplagt zu werden. Ihre inneren Stimmen mischten sich ständig ein. Sie meinte, dies wäre irgendwie immer schon so gewesen. Sie konnte diese inneren Stimmen auch Personen ihrer Ursprungsfamilie zuordnen. Die "alten Herrschaften" sind doch aber längst "nicht mehr im Geschäft"! - Da mußte ich doch an die Phantomschmerzen an Phantomgliedern denken! Warum dürfen uns zT Familienmitglieder mit Kommentaren ärgern, die evtl. gar nicht mehr am Leben sind?! - Mir ist seit langem klar, dass wir in unseren ersten Lebensjahren symbiotisch leben. Das soll auch so sein, solange wir regulationsdynamisch noch nicht autark sind. Wir leben in der ersten Zeit mit in den Gefühlen unserer Angehörigen. Eigene Gefühle, die bewusst als anders zu denen der anderen empfunden werden kommen später. Symbiotische Beziehungsstile zeigen auch immer an, dass der Familienverband sich auflöste, bevor der/diejenige mit der Entwicklung ganz fertig werden konnte. Wenn alles gut läuft, kann man dann in einer Beziehungssymbiose noch etwas nachreifen. Soweit so gut.

    Mir schien es nun angebracht, die Strategien, die ich in der Schmerztherapie entwickelt hatte und die dort gut geholfen hatten, für die Arbeit mit den inneren Stimmen zu empfehlen. Die Muster waren einfach so ähnlich! Und das Ergebnis war positiv. Die inneren Stimmen sind nun (mit einer Woche Verzögerung)nach 40 Jahren weg. Sie konnte sozusagen die alten Verbindungen lösen und die offenen Stellen schließen. Nun hat der ewige Nachhall der ersten Stimmen in ihrer Umgebung aufgehört. Das fühlt sich nun endlich einmal wie echte Privatsphäre an. Sehr erholsam!

    Ich wollte nun, durch diese Arbeit wieder auf dieses Thema gebracht, das auch hier einmal einwerfen: Ich höre das immer wieder, dass Menschen ständig von inneren Stimmen geplagt werden, jedoch ohne schizophren zu sein. Ich halte dass, passend zum hier angesagten Generalthema, für dissoziative Reste aus unserer Zeit in der Ursprungsfamilie. Meiner Erfahrung nach kann diese Plackerei echt lebenslang andauern, oder auch immer in Zeiten der Überforderung wieder auftauchen. Man kann das aber recht leicht bearbeiten. Es scheint mir erstens nicht nötig zu sein, dies lange ertragen zu müssen, und zweitens befürchten viele Betroffene zu Unrecht, schizophren zu werden, was in der Regel einfach nicht der Fall ist. Es könnte also beruhigend sein, sich hier einmal über dieses beunruhigende Phänomen auszutauschen.
    Interessant! Ich habe gestern in meiner Therapie noch gesagt:
    "Ich höre quasi, was die anderen über mich denken."
    Darauf sagte er:
    "Sie glauben zu wissen, was sie denken."
    Darauf ich:
    "Nein! Ich HÖRE was sie denken!!... in Worten... aber eben nur in meinem Kopf."

    Es ging um (wie so oft) Angst Fehler zu machen bzw. die Scham Fehler gemacht zu haben.
    Vllt hört man da ja tatsächlich Reaktionen die eben zu Zeiten so gesagt worden wäre, wäre es damals passiert. Also Kommentare, die man "gewohnt" ist.

    Das ist irgendwie naheliegend... wieso bin ich nicht darauf gekommen



    Also ich bin dazu über gegangen diese ewig meckernde Stimme meinen inneren Richter zu nennen, der gnadenlos verurteilt... eigentlich vorverurteilt.
    Zunächst verurteilt er ja mich... mein Handeln wird negativ bewertet und dann verurteilt er den anderen, dem böse Absichten und Gedanken unterstellt werden...

    Und das schlimmste, was mir gerade auffällt, ist das er mein Leben bestimmt... vllt schon immer bestimmt hat.
    Denn es wird ja nicht nur geurteilt, wenn es passiert ist, sondern manchmal schon bevor eine Entscheidung in die Tat umgesetzt wurde oder ein Ereignis wirklich eingetreten ist. Wenn man das gemotze schon hört, bevor man noch etwas getan hat, dann lässt man es oftmals bleiben... also ich mach das so.

    Bloß keine Kritik und keinen Konflikte!! Das ist mein Horror....


    LG
    happy

    Komisch, ich hab mir schon zig Mal vorgenommen hier nicht mehr zu schreiben, weil ich immer das Gefühl habe, bei mir ist es doch gaaaanz anders als bei euch... und dann kommt was Neues, dass so ist wie bei mir... denke ich... und dann stellt sich durch andere Beiträge heraus, dass es doch wieder anders ist als bei mir.
    Egal... ich kann es ja wieder löschen, wenn ich es zeitnah merke

  6. #576
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.871

    AW: ADHS und Dissoziation

    happypill schreibt:
    Komisch, ich hab mir schon zig Mal vorgenommen hier nicht mehr zu schreiben, weil ich immer das Gefühl habe, bei mir ist es doch gaaaanz anders als bei euch... und dann kommt was Neues, dass so ist wie bei mir... denke ich... und dann stellt sich durch andere Beiträge heraus, dass es doch wieder anders ist als bei mir.
    Egal... ich kann es ja wieder löschen, wenn ich es zeitnah merke
    Naja, wenn du das wieder löschst und es gibt da Leute, die das genauso sehen wie du, dann wissen die das ja nicht, weil du es wieder gelöscht hast und dann schreiben die vielleicht auch nix, weil die denken, dass es nur bei ihnen so ist....

    Hm, das mit den Stimmen kenne ich bei mir nicht. Da ist nur meine Stimme in meinem Kopf. Es könnte aber sein, dass die Stimmen der anderen schon zu meiner eigenen geworden ist. Das weiß ich nicht.
    Und dann würde ich das ja auch nicht merken.

  7. #577
    besenreiterin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 2.591

    AW: ADHS und Dissoziation

    ach liebe happy bitte lasse es stehen
    deine gedanken sind immer greifbarer formuliert als meine .. und ich denke grade jetzt hmm genau so in der art meinte ich das .
    und ja ich habe das auch .. ich höre die !! in mir nicht nur ich denke ... ich höre das ebenso wie ich etwas wiederliches beim erzählen schmecke oder riche im extremen ... mein kopf ^^

    aber das hat eben positives wie negatives wie immer

    deswegen ja mein gedanke wenn man das alles früher ....^^
    da ist das was dori beschreibt schön das bedeutet das es hoffnung gibt für alle die nach uns kommen .. irgendwie zumindest das beruhigt mich .

    bleibt also nur noch zu lösen was jemand macht in unserem alter status .. hmmm
    meine mom hat immer gesagt es gibt immer eine lösung du musst sie nur finden .. hmmm mein leben hat mir gezeigt das es richtig ist .. okay ich nehme nicht die einfachsten und bequemsten immer hihihi aber ich finde immer eine !! IMMER

    und ich denke so sind viele adsler adhsler . wir finden mittel und wege wir nutzen unsere kreativität um um die ecke zu denken auch dabei lösungen zu finden .... meine erfahrung und hier in vielen berichten immer auch wieder so erlebt .

    wenn wir alle also unsere chaosköpfe zusammenstecken dann müsste laut chaostheorie ja dann auch was unheimlich geniales dabei rauskommen ... ..oder ?
    ich denke grade dieses samelsurium an berichten und gedanken hier beweist es doch ....

  8. #578
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: ADHS und Dissoziation

    web4health schreibt:
    Da ging es (für mich erstmals) auch darum, dass Schlafprobleme zu Dissoziationen führen.
    ...
    Nun haben ADHSler einen schlechten bzw. fragmentierten Schlaf. ...
    ...
    ADHSler schlafen schlechter. Das ist die eine Sache.

    Aber : Sie sind in der Vernetzung des Gehirns bzw. der Neuronen eben "jünger" als es der Personalausweis aussagt. Damit erleben ihre Gehirne Dinge, die sie noch gar nicht verarbeiten können müssen.

    Zusammen wird es dann zum Problem
    Wirkt sich das, sofern es sich bestätigen würde (logisch klingt es schon mal, aber das macht es ja nicht gleich zum Fakt) auf die Vermutung hinsichtlich der (selbsdiagnostizierten) hypoaktiven männlichen ADS'ler aus?

    Der Unterschied wäre ja dann, dass sie dank des ADS dissoziieren und nicht statt einer ADS eine Disso vorliegt.
    Sehe ich das halbwegs richtig (wenn auch wieder äußerst stark vereinfacht)


    hexe schreibt:
    ach liebe happy bitte lasse es stehen
    Das ist auch meine Bitte.
    Selbst wenn es nicht immer genau passt, so bleiben doch Denkansätze und Perspektivwechsel, die ganz schon wichtig und wertvoll sein können/ sind.
    Und selbst wenn es ganz anders ist, so hilft es vielleicht dabei, sich selbst besser und eher auf die Spur zu kommen.
    Mir gehts jedenfalls so (was nicht heißt, dass ich das schon geschafft hätte, aber die Erkenntnisse und Anregungen hier sind mir eine große Hilfe auf dem Weg).

  9. #579
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 88

    AW: ADHS und Dissoziation

    ² emoflex

    was soll das bedeuten, von inneren stimmen geplagt werden? man denkt doch in stimmen? also worten. und die haben unterschiedliche stimmen?

  10. #580
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.871

    AW: ADHS und Dissoziation

    Mrs.Shankly schreibt:
    ² emoflex

    was soll das bedeuten, von inneren stimmen geplagt werden? man denkt doch in stimmen? also worten. und die haben unterschiedliche stimmen?
    Ich denke mal, dass damit weniger die eigentliche Stimme gemeint ist, sondern das, was eben die Leute zu einem gesagt haben. Wenn z.B. deine Mutter dir immer gesagt hat, dass du sowieso nichts zu Ende machst, sondern alles nur anfängst und dann liegen lässt, dann kann es sein, dass du das hörst, wenn du z.B. ein neues Hobby anfangen möchtest. Dann geht dir eben durch den Kopf, dass du ja eh nichts zu Ende machst. Das ist dann aber eigentlich nicht dein Gedanke, sondern das, was deine Mutter zu dir gesagt hat.
    Das kann dann ganz schön ätzend werden, wenn man von solchen Stimmen geplagt wird.

    Jetzt, wo ich das so schreibe, fällt mir ein, dass ich ja doch solche Stimmen in meinem Kopf drin habe...


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